Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
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Benjamin Frey
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Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
Roy Knaus zeigt die Polizei an
07. August 2006
Unternehmer Roy Knaus zeigt Polizei und Heer bei der Gewerbebehörde an. Es geht um Löscheinsätze mit Hubschraubern und natürlich um sehr viel Geld.
St. Johann, Wien (SN-reich). Dem St. Johanner Hubschrauber-Betreiber Roy Knaus sind die zunehmenden Hilfsflüge der Flugpolizei und des Bundesheeres ein Dorn im Auge. Aus diesem Grund hat der Unternehmer die Bundesministerien für Inneres und für Landesverteidigung bei der Gewerbebehörde angezeigt.
Gegenstand der Anzeigen sind die Ende Juli durchgeführten Löschflüge in Silz/Tirol und in Ebensee sowie die Flüge während eines Einsatzes der Bergrettung auf dem Pitztaler Gletscher. Die Anzeigen gingen an die zuständigen Bezirkshauptmannschaften in Imst und Gmunden; sie liegen den SN vor.
"Es kann nicht sein, dass die Privaten nur dann gerufen werden, wenn das Bundesheer und die Flugpolizei keine Kapazitäten mehr haben. Meiner Ansicht nach sollte das eher umgekehrt sein. Natürlich habe ich nichts gegen lebensrettende Einsätze der Behörden. Aber es werden zunehmend Flüge durchgeführt, die ein privater Anbieter auch machen kann. Ich will jetzt Rechtssicherheit", begründete Roy Knaus die Anzeigen. Seine Firma unterhält zwölf Hubschrauber und beschäftigt 50 angestellte Mitarbeiter.
Die Sprecher von Innen- und Verteidigungsministerium - von den SN mit den Anzeigen konfrontiert - reagierten verwundert. "Es gibt offensichtlich ein laufendes gewerberechtliches Verfahren, das kommentieren wir grundsätzlich nicht. Solche Anzeigen hat es bisher nicht gegeben. Wir sehen den Verfahren jedenfalls gelassen entgegen", meinte Michael Girardi vom Innenministerium.Heer: Sind zur Assistenz gesetzlich verpflichtet Norbert Schartner vom Verteidigungsministerium bezeichnete die Anzeigen als "lächerlich". Das Heer sei jeweils nach einer Assistenzanforderung der Bezirkshauptmannschaft aktiv geworden. "Das ist eine gesetzliche Verpflichtung. Würden wir keine Hilfe leisten, könnten wir im Extremfall sogar wegen Unterlassung geklagt werden", sagte Schartner. Wenn schon, dann müssten die Anzeigen die anfordernden Behörden belangen.
Die Argumentation von Knaus: Die Sicherheitsbehörden hätten eine "erste allgemeine Hilfeleistungspflicht", wenn das Leben von Menschen gefährdet sei. Diese Pflicht ende aber "mit dem Einschreiten der zuständigen Behörde, der Rettung oder der Feuerwehr". Ab diesem Zeitpunkt sei keine Gefahr im Verzug, die Feuerwehr oder Bergrettung könne auf zivile Hubschrauber zurückgreifen.Tote Kühe sind nicht Aufgabe des Heeres Technisch sei seine Firma jedenfalls durchaus in der Lage, Löscheinsätze zu fliegen. "Die Bell 212 des Bundesheeres kann lediglich einen Wasserbehälter bis zu 800 Liter anhängen. Das können wir mit wesentlich kleineren, wendigeren Maschinen auch. Eine Flugstunde mit der Bell wird intern mit 4400 Euro verrechnet, eine mit der Black Hawk mit 7000 Euro. Das muss ja auch die Allgemeinheit bezahlen. Wir stellen unseren Kunden 1500 Euro pro Stunde in Rechnung", sagt Knaus.
Einen Etappensieg gegen die Ministerien hat der Salzburger bereits erzielt. "Jahrelang", so Knaus, "hat das Heer tote Kühe von der Alm geflogen. Das machen die jetzt auch nicht mehr."
© SN.
Quelle: http://www.salzburg.com/sn/06/08/07/art ... 59330.html
07. August 2006
Unternehmer Roy Knaus zeigt Polizei und Heer bei der Gewerbebehörde an. Es geht um Löscheinsätze mit Hubschraubern und natürlich um sehr viel Geld.
St. Johann, Wien (SN-reich). Dem St. Johanner Hubschrauber-Betreiber Roy Knaus sind die zunehmenden Hilfsflüge der Flugpolizei und des Bundesheeres ein Dorn im Auge. Aus diesem Grund hat der Unternehmer die Bundesministerien für Inneres und für Landesverteidigung bei der Gewerbebehörde angezeigt.
Gegenstand der Anzeigen sind die Ende Juli durchgeführten Löschflüge in Silz/Tirol und in Ebensee sowie die Flüge während eines Einsatzes der Bergrettung auf dem Pitztaler Gletscher. Die Anzeigen gingen an die zuständigen Bezirkshauptmannschaften in Imst und Gmunden; sie liegen den SN vor.
"Es kann nicht sein, dass die Privaten nur dann gerufen werden, wenn das Bundesheer und die Flugpolizei keine Kapazitäten mehr haben. Meiner Ansicht nach sollte das eher umgekehrt sein. Natürlich habe ich nichts gegen lebensrettende Einsätze der Behörden. Aber es werden zunehmend Flüge durchgeführt, die ein privater Anbieter auch machen kann. Ich will jetzt Rechtssicherheit", begründete Roy Knaus die Anzeigen. Seine Firma unterhält zwölf Hubschrauber und beschäftigt 50 angestellte Mitarbeiter.
Die Sprecher von Innen- und Verteidigungsministerium - von den SN mit den Anzeigen konfrontiert - reagierten verwundert. "Es gibt offensichtlich ein laufendes gewerberechtliches Verfahren, das kommentieren wir grundsätzlich nicht. Solche Anzeigen hat es bisher nicht gegeben. Wir sehen den Verfahren jedenfalls gelassen entgegen", meinte Michael Girardi vom Innenministerium.Heer: Sind zur Assistenz gesetzlich verpflichtet Norbert Schartner vom Verteidigungsministerium bezeichnete die Anzeigen als "lächerlich". Das Heer sei jeweils nach einer Assistenzanforderung der Bezirkshauptmannschaft aktiv geworden. "Das ist eine gesetzliche Verpflichtung. Würden wir keine Hilfe leisten, könnten wir im Extremfall sogar wegen Unterlassung geklagt werden", sagte Schartner. Wenn schon, dann müssten die Anzeigen die anfordernden Behörden belangen.
Die Argumentation von Knaus: Die Sicherheitsbehörden hätten eine "erste allgemeine Hilfeleistungspflicht", wenn das Leben von Menschen gefährdet sei. Diese Pflicht ende aber "mit dem Einschreiten der zuständigen Behörde, der Rettung oder der Feuerwehr". Ab diesem Zeitpunkt sei keine Gefahr im Verzug, die Feuerwehr oder Bergrettung könne auf zivile Hubschrauber zurückgreifen.Tote Kühe sind nicht Aufgabe des Heeres Technisch sei seine Firma jedenfalls durchaus in der Lage, Löscheinsätze zu fliegen. "Die Bell 212 des Bundesheeres kann lediglich einen Wasserbehälter bis zu 800 Liter anhängen. Das können wir mit wesentlich kleineren, wendigeren Maschinen auch. Eine Flugstunde mit der Bell wird intern mit 4400 Euro verrechnet, eine mit der Black Hawk mit 7000 Euro. Das muss ja auch die Allgemeinheit bezahlen. Wir stellen unseren Kunden 1500 Euro pro Stunde in Rechnung", sagt Knaus.
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Re: Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
Das war doch aber schon der, demder Betonkübel auf die Schneidbahn gefallen ist, oder? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann ist der damals über die Bahn geflogen weil es schnellerging und er somit Geld gespart hat. So was macht das Heer bestimmt nicht, dene ist relativ egal was es kotet.
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Re: Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
ja genau, der Knaus mit dem Kübel in Sölden und neulich ist ihm doch schon wieder ne Ladung in eine Jausenstation gefallen
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Re: Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
Mein letzter Betrag ist von 2006
Warum wärmt Ihr das hier nochmal auf?
An anderer Stelle wurde doch schon über die neueren Ereignisse diskutiert.
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Re: Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
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Re: Heli Alpin Knaus: Roy Knaus zeigt die Polizei an
Ja ist der Unternehmer, wo der Hubschrauber (zum Glück ohne Personenschaden) Holz verloren hat