ALso ich habe Heuer einen haufen Bilder von der STreckenrevision gemacht. Hauptsächlich vom Roba schmieren.
Vorgehensweise ist dabei folgende;
Man fährt mit dem Montagekorb bis zur Stütze, hängt die Kettenzüge am Kranaufbau(oder Abhebebock) ein. Um das Seil wird ein Gurt gelegt, welcher an einen Kettenzug gehangen wird.
Nun hebt man das Seil aus der Roba. Halt soweit dass mann die einzelnen Wippen frei bewegen kann. Das ganze ist nicht so einfach wie es sich anhört...
Nun wird überprüft ob die Rollen eventuell Lagerschäden haben. Das kann man einfach überprüfen. Man hält die hand/finger an den Bolzen der jeweiligen Rolle und dreht die Rolle. Bei einem Lagerschaden würden neben "komischen" geräuschen noch Schläge am Bolzen zu spüren sein.
Gleichzeitig schreibt man sich auf welche Gummis noch OK sind und welche getauscht werden müssen.
Nun geht es ans eigentliche Schmieren.
Im Montagekorb ist eine große Tonne Fett. Das Fett wird mit Druckluft (Gas) in den Schlauch gepresst. Am Schlauchende ist eine art Kupplung für die Schmiernippel.
Diese Kupplung setzt man nun auf die Schmiernippel des jeweiligen Lagers der Wippen.
Das Fett wird solange hineingepresst bis es an den enden leicht hinausquillt. Währenddessen wird die Wippe bewegt, damit sich das Fett gut verteilt.
Nun fragt sich der aufmerksame Mitleser, komisch warum muss ich denn unbedinngt das Seil abheben. -> Wenn die Batterie belastet ist, presst man das Fett nur an die unbelasteten stellen der Lager.
Zu guter letzt entfernt man mit einem Spachtel das herausgeqwollene Fett an den Lagerenden und setzt das Seil wieder zurück.
Meist geschieht das ganze zu dritt. Der Maschinist ist in der Talstation, dreht keine däumchen sondern erledigt andere Arbeiten in der STation, Bis das Streckenteam bestehend aus zwei Arbeitern ihn per Funk ruft.
hier wird grade das Seil abgehoben.
Zuletzt geändert von PHB am 29.08.2009 - 13:06, insgesamt 2-mal geändert.
Danke für das Video, bin gestern 20 Minuten später ins Bett gekommen
@Markus, machst Du die ganzen Arbeiten an der Anlage alleine?
Und ist so eine 15 Jahre alte Girakanlage Wartungsintensiver als eine gleich alte Leitner oder DM Bahn, oder haben die alle ihre Macken
@Darkstar, ja die Rossalmbahn war die Steinmähder.
@Thomas, ja die meiste Arbeit an den Anlagen mache ich alleine.
Nur solche Dinge, die alleine zu Gefährlich oder zu schwer sind gehen nicht alleine, da hole ich mir einen Kollegen, der Bauer ist, aber erst im Herbst zeit hat.
Arbeitsintensiver ist die Bahn eigentlich nicht, bis auf die paar Macken die sie hat, aber wenn man im Vornherein weiß, was im Winter probleme bereiten könnte, dann erledigt man das auch mit und sie Rennt.
Ab einem bestimmten Alter müssen halt noch diverse Tüv und Behördenauflagen zusätzlich gemacht werden wie Magnetpulverprüfungen an bestimmten Teilen usw.
In diesem Topic wurde auf Wunsch der Beteiligten entrümpelt, deswegen können einzelne Beiträge etwas ausserhalb des Kontextes sein.