heute mal ein Bericht über einen normalen Tag an der Tiroler Zugspitzbahn.
Die Tiroler Zugspitzbahn ist 1926 durch Adolf Bleichert mit bannbrechendem Antrieb in der Talstation und grandioser Streckenführung erbaut worden. Ein Wunder der Technik.
Dieses Wunder war 1991 etwas in die Tage gekommen und wurde durch eine 100er PB durch die Arbeitsgemeinschaft Waagner Biró - Garaventa ersetzt.
2003 Wurde die Talstation ein Raub der Flammen. Ein Tragseil stürzte ab. Die Einschlagmarken sind noch heute am Geländer in der Bergstation sichtbar, nicht zu vergessen die Schneise im Wald.
2003 wurde Sie durch Garaventa in Rekordzeit wiederaufgebaut. Im Zuge dessen erhielt Sie komplett neue Kabinen von CWA.
Meiner Meinung Nach ist die Tiroler Zugspitzbahn ist eine der schönsten und spektakulärsten sowie Geschichtsträchtigsten Seilbahnen Österreichs, Tirols und Europa.
BerichtON
Dienstbeginn ist um 8 Uhr morgens. Je nach dem muss der Bahnsteig von Schnee befreit werden.
Die ersten machen sich zur Revisionsfahrt klar. D.h. ein oder mehrere Seilbahner nehmen am Laufwerk Position ein. Der Maschinist bleibt per Funk mit Ihnen in Kontakt, und regelt die Anlage dabei händich.
Im "Handbetrieb" werden bei der Revisionsfahrt 5m/s gefahren. an den Stützen im Schneckentempo, um die den reibungslosen ablauf in Augenschein nehmen zu können.
Besonders Bizarr ist der Anblick von den vereisten Seilreitern sowie der komplett vereisten Stütze 3
Ein absolut herrliches Gefühl ist es ebenfalls, wenn man über die vereisten Tragseile fährt.
Es ist besonders schön anzuschauen wie die vordersten Wippen mit den Eiskratzern "flattern" wenn die Eiskratzer gut zu tun haben.
Nun zu den Bildern;
Dort habe ich mal versucht einen Seilreiter einzufangen....
Die Überfahrt der Stütze 1
Über Tag kann es passieren dass es wunderbar aufreist und sich ein grandioses Bild der Bergstation im Eis zeigt.
Zum Feierabend wird die Zugspitze leer gefahren, der Wagen 2 mit einem Betongewicht und Führerlos gen Berg geschickt, sowie das Personal herunter gebracht.