Die Talstation:
Das Besondere an der Bahn ist, dass die Wagen unter einer festen Schiene hängen und von einem Seil (wie eine Standseilbahn) gezogen werden. Entwickler ist übrigens wie bei der Schwebebahn Wuppertal Eugen Langen. Außerdem hat er noch eine dritte, besonders einfache Hängebahn für den Einsatz in Kolonien entwickelt, die aber nie verwirklicht wurde. Auch die beiden anderen Konzepte blieben einzigartig, so dass die einzige Bergschwebebahn der Welt mit Schienen ist.
Talseitig gibt es im Wagen einen Steuerstand, der im regulären Bertrieb aber nicht genutzt wird. Gesteuert werden die führerlosen Wagen dann von der Leitwarte in der Bergstation.
Aus der Talstation heraus führt die Strecke in einer Rechtskurve, da man an der ursprünglich geplanten Stelle den Grund nicht erwerben konnte...
In dieser Kurve werden die Wagen auch noch unten geführt, schwingen also nicht aus:
Führungsrollen des Zugseils:
Nach der Kurve überquert man eine Straße und es geht geradeaus weiter den Berg hinauf:
Stütze 24 ist übrigens die einzige wirklich feste Stütze:
Alle anderen können Pendeln um thermische Dehnungen auszugleichen.
Einfahrt in die Bergstation:
Unmittelbar vor der Station wird noch eine kleine Straße überquert:
Führungsrollen unter dem Wagen:
In der Bergstation angekommen:
Die Bergstation dient auch als Aussichtsturm. Das Dach ist (kostenlos) per Aufzug erreichbar:
Blick hinunter zur Elbe auf das Blaue Wunder:
Blick auf die andere Seite des Seitentals: Ungefähr dort wo der Kran steht befindet sich die Bergstation der normalen Standseilbahn:
Von hier oben hat man einen tollen Ausblick über Dresden. Leider war das Wetter nicht so toll, so dass man die Altstadt gerade noch so erahnen konnte.
Die Strecke der Schwebebahn:
Der Weg von der Aussichtsplattform hinunter führt durch das Gebäude, wo eine Ausstellung über die Schwebebahn untergebracht ist.
Vor der Station liegt ein ausgetauschtes Fahrbahnstück:
Neben der Station liegen noch ein paar alte Teile rum. Wohl Achsen von der gegenüberliegenden Standseilbahn:
Treten wir nun wieder die Talfahrt an.