"Nächste Generation wird die Piste meiden"

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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oli
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von oli »

Jetzt wird es aber ganz Off-Topic. Ich will die beiden Fragen aber ganz kurz beantworten. Weiteres dann aber wohl eher per PN. Einverstanden?!
grosser_garland hat geschrieben:Zum Schluss noch zwei einfache Fragen an Oli:
a) Hast du Erfahrungen an Karneval in Winterberg? - lt. Webcam sah es da letzten Winter ganz gut aus (glaube ich jedenfalls).
Ganz gut, was die Pistenverhältnisse betrifft, aber sicher nicht, was die Wartezeiten angeht. Grade zu Karneval bringen uns unsere Freunde mit dem gelben Nummernschild doch die vielen Euros, die wir dann für die Schneekanonen benötigen. Man muss in und um Winterberg einfach die Hauptzeiten (Ferien und Wochenenden) meiden
grosser_garland hat geschrieben: b) Warst du nicht hier im Forum dieser Stubaital-Camper und wenn ja, kennst du dich im Sauerland aus?
Jup, der bin ich. Auch zum Camping in Winterberg kann ich was sagen. Gibt direkt neben dem Skiliftkarussell in Winterberg einen Campingplatz. Sieht mir aber eher danach aus, als wären das nur Dauerstellplätze. Auch in Niedersfeld an den Eschenbergliften gibt es einen. Allerdings ist das hier mit der Beschneiung nicht so dolle. Irgendwo im Alpinforum gibt es auch einen Thread zum Thema "Wintercamping".
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philipp23
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von philipp23 »

Um noch einmal auf das Ausgangsstatement von Valentijn zurückzukommen, man muss bei dieser Diskussion etwas differenzieren: hier wurde in Bezug auf die Preisdiskussion meist ein Skiurlaub einer Familie mit Unterkunft, Verpflegung etc. erörtert. Der Ausgangsartikel behandelt jedoch eigentlich das Fallbeispiel Vorarlberg, für das die obige Preisdiskussion nicht wirklich treffend ist. Dort befindet man sich im Einzugsgebiet von Tagesausflügen in diverse Skigebiete, eine Unterkunft ist demnach nicht nötig. Selbst in dem schon etwas weiter von den einzelnen Gebieten entfernten Großraum München sind Tagesausflüge gängige Praxis.
Bei der Betrachtung einer anderen Zielgruppe (aus weiter entfernten Regionen) treffen die diskutierten Argumente natürlich schon zu.

Und @Schulskikurse: Also hier in München ist das durchaus noch Standard, zwar kein absolutes Schnäppchen mehr, aber dennoch um einiges billiger als ein „normaler“ Skiurlaub (finanzielle Unterstützung im Einzelfall darüberhinaus möglich). Und Lehrer gibt es – zumindest bei uns – noch genug, auch wenn es an meiner ehemaligen Schule krankheitsbedingt dieses Jahr relativ eng wurde… In den etwas weiter von den Alpen entfernten Regionen dürfte diese Problematik aber durchaus zutreffend sein.
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Emilius3557
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Emilius3557 »

Sehr schöne Diskussion, danke!

@Schulskikurse: von einigen Lehrern (auch meiner ehemaligen Schule, ich glaube Philipp23 und ich waren auf der gleichen...) habe ich gehört, dass sie wegen der immer undisziplinierteren Schüler kein "Skilager" (wie es bei uns heißt) mehr mitmachen wollten. Es musste sowieso schon jedes Jahr ein neues Quartier her (oder nur alle Jahre mal wieder aufgesucht werden), damit die dortigen Vermieter die "Untaten" der Schüler etwas verdrängen konnten. Und dann hat v.a. die Umweltdebatte der 1980er und frühen 1990er den Schulskikursen häufig den Garaus gemacht. Man braucht nur schauen wie Wintersport in den Geographie-Lehrbüchern verkauft wird: Umweltschäden en gros, akkulturisierte Einheimische die psychisch total tourismusgeschädigt sind etc. Von der großen regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus ist da wenig zu lesen...
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Valentijn »

Eine interessante Diskussion die hier statt findet. Die Argumente bis jetzt treffen vor allem auf Familien die weiter von den Bergen entfernt sind zu. Dazu kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass meine Eltern es sich leisten konnten mir das Skifahren bei zu bringen und das ich es verstehen kann, dass ein Skiurlaub für viele Eltern einfach zu teuer (geworden) ist, oder nicht jedes jahr möglich ist.
Doch wie Phillip23 schon erwähnt hat finde ich es auch interessant zu wissen ob es Erklärungen gibt warum die einheimische Eltern, die wohnen ja ganz in der nähe von den Skigebieten, die Kinder nicht mehr das Skifahren lernen. Liegt es hier auch dran, dass das alles zu Teuer ist, oder gibt es hier andere Gründe?
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Lothar
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Lothar »

Da es eben um undisziplinierte Schulgruppen ging: Im Ahrntal sind wirklich viele Schulgruppen, Vereine u.ä. in Gruppen unterwegs, es gibt dort auch entsprechende Unterkünfte. Ich kann aber nichts negatives dazu sagen, weder auf der Piste noch in Hütten ist mir was unangenehm aufgefallen, hier muss ich mal eine Lanze für die Kids brechen.

Extrem positiv habe ich eine österreichische Schulklasse in Erinnerung. Die waren mal mit uns zur gleichen Zeit ein paar Tage in einem Hotel, das früher eine einfache Pension war. Die Jungs u. Mädels waren alle so um die 10-11 Jahre alt und wirklich extrem diszipliniert und freundlich, wir waren echt verblüfft.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Whistlercarver »

Hallo

@Lothar
Ich glaube dir ja gerne das es auch solche Schulklassen gibt. Vor allem das von dir genannte Alter wird sich meistens gut verhalten.
Aber sobald sie dann 14, 15 Jahre alt sind werden sie wilder. Tagsüber sind sie immer schön zahm, erst am Abend in der Unterkunft wenn man unter sich ist, fallen einem die unmöglichsten Dinge ein. Manche setzten dann während des kompletten Aufenthalts ein Bad unter Wasser zum Beispiel, dann nicht zu vergessen die unvermeidlichen Ruhestörungen die dann andere Gäste des Hauses betrifft und stört.
Bei meinem Bruder an der schule wurden die letzten Jahre auch die Skitage gestrichen, weil sich ein paar Schüler in der Schule daneben benahmen und so musste die komplette Schule darunter leiden.


Was evtl. ein Grund sein könnte warum es in Zukunft weniger Nachwuchs beim Skifahren gibt, ist die heutige Erziehung. Heute kann/will man ja so wenig Zeit wie nur möglich in die Erziehung der eigenen Kinder stecken. Wenn ich daran denke wie Zeit intensiv meine Geschwister und ich das Skifahren beigebracht bekamen ist es kein Wunder das es immer weniger können.

Gruß Andreas
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Der beste Skifahrer am Berg ist der, der den meisten Spaß hat.
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Olli
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Olli »

Bei den Schulen kommt auch eine hoher Migrantenanteil dazu, die nicht schifahren gehen.


Wintersportler türkischer Abstammung sieht man auf den Pisten auch in Vorarlberg nur sehr selten.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von 3303 »

Sofern es so käme, schrumpfte sich die Skigebietsbranche schmerzhaft zurecht, wie schon so viele Andere zuvor.
Tempora mutantur....
Wer schafft bei zurückgehenden Frequenzen die Balance auf der Rasierklinge zwischen Überschuldung durch Überinvestition und Gästeschwund durch Rückständigkeit? Wer bietet Alternativen für das Skimüde Publikum der Zukunft? Wo verbringt man die Skilosen Tage im Winter am liebsten?
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Theo
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Theo »

Dass ein teid der nächsten generation keinen Wintersport mehr betreiben wird ist klar.
Gründe dafür gibt es sicher mehrere. Einer davon wurde teilweise erwähnt, die Schuhlen.
Ich will jetzt hier nicht alle Schulen, welche früher mal Skilager veranstaltet haben und jetzt keine mehr machen, in den gleichen Topf werfen, aber ein bisschen scharf schiessen tue ich trotzdem.
Dass sich aufgrund vom deutlich höheren Zuwandereranteil von Schulkindern die Situation geändert hat ist klar, dass einige der Zuwandererkinder nicht in reichen Familien leben ebenfalls.
Dies alles liesse sich aber lösen, wenn man denn wollte.

Nun aber zu einem grossen, noch nicht angesprochen Problem.
Die Mentalität von Schu8lbehörden, Direktoren, Lehrern, etc. ist in den letzten 20 Jahren wesentlich grüner geworden.
Was glaubt ihr jetzt wohl wo dies Entscheidungsträger, soweit es in ihrem Bereich liegt, am ehesten Geld einsparen?

Und sowas gibt es nicht nur im absoluten Flachland weit weg von den Bergen sondern auch in unmittelbaren Nähe zu Skigebieten selber. Hier im Wallis gibt es unten im Talgrund Lehrer, die wenn sie nicht von höherer Stelle gezwungen werden, mit ihren Klassen keinen einzigen Skitag durchführen. Wenn einer jetzt noch glaubt solche Lehrer könne man animieren Skitage durchzuführen der kann es ja probiern, er solte aber dann besser gleich den Anwalt mitnehmen weil er sonst noch das Risiko eingeht wegen Bestechung angeklagt zu werden.

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TPD
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von TPD »

Nun aber zu einem grossen, noch nicht angesprochen Problem.
Die Mentalität von Schu8lbehörden, Direktoren, Lehrern, etc. ist in den letzten 20 Jahren wesentlich grüner geworden.
Naja die grüne Mentalität ist aber im Normalfall sehr widersprüchlich. Einerseits zwingen diese Leute gerne ihre Ideologie den anderen Menschen auf. Aber sobald es dann um die eigenen Interessen oder Geldbeutel geht ist das sogenannten Umweltbewusstsein ein Fremdwort...

Aber ich sehe das Problem bei ganz anderen Punkte:
- Mangelnder Respekt vor der Lehrperson. Bei uns haben Drohungen "Wenn ihr euch nicht benimmt werdet ihr nach Hause geschickt" bis zu einem gewissen Grad noch ihre Wirkung gezeigt. Heute wird da nur noch gelacht oder der Lehrer muss damit rechnen dass er ein Messer in den Rücken kriegt.
- Die missglückte Klassenfahrt nach München. In der Haut von diesem Leher möchte ich auch nicht stecken. Obwohl er vermutlich nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat.
- Die ganze Geschichte mit der Pädophilie. Heute wohl unvorstellbar dass eine ganze Klasse inklusive Lehrpersonen im selben Zimmer übernachtet. Während meiner Schulzeit ist dies noch öfters vorgekommen und die Eltern hatten offensichtlich kein Problem damit.

Und man könnte bestimmt noch unzählige weitere Punkte aufzählen, die für einen Lehrer ein Motivationskiller sind um ein Klassenlager zu organisieren.
Zuletzt geändert von TPD am 07.11.2009 - 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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peppY
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von peppY »

Mhhh... in Österreich dürfte das noch gehen...in Deutschland wirds wohl meist schon an den Lehrer scheitern. Eine Ausreichende Menge an skifahrenden Lehrern zu finden dürfte heutzutage schwer werden.
Naja wenn eine SKihalle vor der türe ist, dann nicht, siehe Neuss ;)

Beim Skiurlaub kommt es auch immer drauf an wie sehr man in die Berge eingebürgert ist. Wenn ich die Rechnung vom großen Graland lese wird mir ein bissl schlecht. Soviel geb ich im Jahr für Skipass. Sprit für die Anreiße vom Außerfern aus zu 'fremden' Gebieten und die Verpflegung auf 'fremden' Hütten aus. Ist schon ein krasser Unterschied und ich komme meistens auf 40-50 Skitage in den Bergen! Dazu kommen ca. 2000 Wohnkosten für die Zeit wo ich unten bin (Öl-Strohm-Wasser-Müllpickerl). Davon würden andere hier mit ihren Familien nur 2 Wochen Urlaub machen oder wie? Sry das klingt etwas nach Teerkolonne ;) Wenn ich am Ende der Saisson dann noch das Abgeschriebene von der 'Heimhütte' sowie das was ich an Wachs/Verschleissteilen etc für die Ski / Snowboard gebraucht habe bin ich im Ganzen immernoch unter 6000€. Das ist ca ein 6tel von meinem Jahresverdienst, dafür kann ich im Prinzip jede Woche Skifahren.

Ok mein Vorteil ist schon das ich bei wem Wohnen kann und das meine Arbeitszeiten unabhängig sind, aber das eine Familie soviel ausgibt hätte ich nicht gedacht!

Also ich werd mir das gelesene hier mal etwas zu Herzen nehmen und meine Einstellung über 'Snob-Familien im Winterurlaub' und die guten alten Erdinger Busse etwas zum positiven hin überdenken!

Tante Edith sagt mir noch: In Deutschland ist auch das Problem mit den Lehrplänen. Die geben vor, was im Unterricht in den entsprechenden Klassen vorkommen soll, so auch im Sport. Ich musste in der 10 zb Volleyball spielen oder Badminton. Wir mussten das damals als Klasse abstimmen, warum auch immer. Die Lehrpläne werden m.E. vom Land vorgegeben. Wenn jetzt zb. Skifahren in Bayern auf den Stundenplan sollte. dann müsste auch alle Kinder gleich viele Skistunden in etwa haben. Egal ob sie in Garmisch oder weiss der Geier wo iwo am Weisswurstäquator wohnen. Für die Garmischer Klasser wäre das kein Thema, die würden sich einmal die Woche an der Hausbergbahn treffen und dann gib ihm. Wie das jetzt aber die Neu-Ulmer Klasse jede woche regeln soll ist eine andere Sache. Dann kommt dazu wie man das überhaupt benoten soll. Und was ist wenn die eine Hälfte Ski fährt und die andere nur Snowboard? Da muss man dann schon die Klassen 2 Teilen und unterschiedlich benote, bzw alle auf einen Stand bringen, was in der Kurzen Zeit wo man Skifahren kann und KEINE Ferien sind gar nicht hinbekommen würde. Zu guter letzt ist das noch eine Lehrerfrage, die müssen das nämlich dann drauf haben. Ich stelle mir meinen Sportlehrer von der Berufsschule vor. Eine Sportkanone, senior im Bayer Leichtathletik Team, Weltmeister und Olympiateilnehmer. Aber 20+ Kinder auf der Piste betreuen dürfte in dem Fall zu einem EpicFail werden! Das würde der wohl nicht gebacken kriegen. Und wenn ich mir dazu unsere Jugend mal betrachte... so hoch können die Unfallversicherungen der Schulen gar nicht sein! Das ist bei uns etwas komplett anderes als in der Schweiz öder im Österreich, wo eh jeder der in den Bergen lebt seinen eigenen Ski hat und fahren kann wie ein Herman Meier!
Zuletzt geändert von peppY am 07.11.2009 - 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Frankenski
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Frankenski »

stavro_ hat geschrieben:
EDIT: was wirklich schade ist, sind die reduzierungen der schulskikurse und der damit verbundenen unterstützungen
von staatlicher seite. da finde ich müßte die wirtschaft einspringen, weil die profitiert ja dann auch die nächsten jahre
von den zukünftigen "skisüchtigen" :-)
...aber nur wenn die Ski-Süchtigen im eigenen Land bleiben, was hat die Deutsche Wirtschaft davon wenn die Ski-Fahrer nach Österreich fahren :?:

Und mal ehrlich, haben die Kinder überhaupt noch lust auf's Skifahren, vor allem die die auf dem flachen Land wohnen, selbst in den Bergen direkt, wieso werden so viele einzel Lifte abgebaut :?: obwohl sie an einer guten Schneelagen stehen.

Es müsste doch schon jeder mitbekommen haben, das Ski-Fahren out ist, die Zeiten von Mittermaier und Wasmaier sind vorbei, was zur zeit richtig in ist, ist Langlaufen, hier gibt es jetzt ganz andere Möglichkeiten als noch vor 20 Jahren. Sehr beliebt sind auch Schnee-Schuh-Wandern :lol: Wer heute in den Winterurlaub fährt muß nicht unbedingt Ski-Fahren
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von peppY »

Also in dem Skiverleih von meiner Verwandschaft ist es so, das Alpinski und Nordic-Ski im Verhältnis von etwa 25:2 ausgeliehen werden. Das Loipenangebot im Dorf ist in den letzten Jahren auf ein minimum geschrumpft, die meisten sind garnimmer gespurt. Ich wüsste auch nicht das iwo ein Spurgerät herumsteht! Das Skigebiet hingegen hat sich fast verdoppelt in seiner größe in der Zeit!
Langlauf boomt vlt dort wo man nicht gescheit Skifahren kann aber trozdem viel Schnee hat...

OT: Ich habe mir letztes Jahr beim sog. Skaten den Fuß gebrochen, davor bin ich unfallfrei 15 Jahre am Alpinski gestanden.
...aber nur wenn die Ski-Süchtigen im eigenen Land bleiben, was hat die Deutsche Wirtschaft davon wenn die Ski-Fahrer nach Österreich fahren :?:
Als Kinderskikurs wird das sicher nit ziehen, wenn Garmscher nach Ehrwald oder Seefeld, bzw Obersdorfer ins KWT fahren. Alle anderen Tanken ihr Auto vorher in Deutschland und buchen im Normalfall auch in Deutschland im Reisebüro. Es gibt sogar ganz kaputte die kaufen sich im SpPortcheck das Vorjahresmodell um knapp 100öre teuerer als anderswo. Reicht das nicht?
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Wombat »

peppY hat geschrieben: Das ist bei uns etwas komplett anderes als in der Schweiz öder im Österreich, wo eh jeder der in den Bergen lebt seinen eigenen Ski hat und fahren kann wie ein Herman Meier!
Auf welchem Mond lebst Du? :versteck:
Nicht alle Leben in den Bergen. Und nicht alle haben das Geld dazu. Zu meiner Zeit war es üblich das man ab der 7-8 Klasse eine Woche ins Skilager ging. Meine Eltern konnten sich das nur leisten, weil Jugend und Sport das Lager gesponsert hat. Und die Gemeinde einen Pool hat, aus dem man gratis Schuhe + Ski leihen konnte. Ohne das hätte ich nie Skifahren gelernt. Mittlerweile hat Jugend und Sport das Sponsoring eingestellt, weil der Bund die Beteiligung massiv reduziert hat. Einkommensschwache Familien können es sich also gar nicht mehr leisten, die Kinder in ein Lager zu schicken. Und das sind in der Schweiz vor allem Familien mit Migrationshintergrund. Mich wundert es darum gar nicht das der Nachwuchs fehlt.
Aber das ist ja nur ein Teil der Geschichte.
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Af
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Af »

peppY hat geschrieben:Langlauf boomt vlt dort wo man nicht gescheit Skifahren kann aber trozdem viel Schnee hat...
Deswegen hat Scheffau seine kompletten Loipen mit Lanzen zugepflastert. Die Region Hochfilzen (Steinplatte bis Fieberbrunn + Leogang) investiert extrem in ihr Loipennetz.....
peppY hat geschrieben:Das ist bei uns etwas komplett anderes als in der Schweiz öder im Österreich, wo eh jeder der in den Bergen lebt seinen eigenen Ski hat und fahren kann wie ein Herman Meier!
Also jetzt muss ich dich mal enttäuschen....kann jetzt aus den Regionen Kufstein+St.Johann sprechen, da fahren maximal noch 50% Ski, da zu teuer und zu viel los....Betrifft sowohl Ältere, wie auch die Jüngeren.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von stavro_ »

Frankenski hat geschrieben:
stavro_ hat geschrieben:
EDIT: was wirklich schade ist, sind die reduzierungen der schulskikurse und der damit verbundenen unterstützungen
von staatlicher seite. da finde ich müßte die wirtschaft einspringen, weil die profitiert ja dann auch die nächsten jahre
von den zukünftigen "skisüchtigen" :-)
...aber nur wenn die Ski-Süchtigen im eigenen Land bleiben, was hat die Deutsche Wirtschaft davon wenn die Ski-Fahrer nach Österreich fahren :?:

Und mal ehrlich, haben die Kinder überhaupt noch lust auf's Skifahren, vor allem die die auf dem flachen Land wohnen, selbst in den Bergen direkt, wieso werden so viele einzel Lifte abgebaut :?: obwohl sie an einer guten Schneelagen stehen.

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ich hatte das eigentlich aus österreichischer sicht geschrieben,
denn auch hier zu lande fallen immer mehr schulskikurse dem rechenstift zum opfer.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von peppY »

Ok Schneilanzen an Loipen sind mir noch nie aufgefallen, vlt weil ich auch desintresse nicht drauf geachtet habe. Aber ich habe im Außerfern die letzten 23 Jahre gesehn wie es sich entwickelt hat. Vor 20 Jahren war es schon sehr beliebt. Es gab immer durch Moos - wo jetzt Golf gespielt wird - eine riesen Rundloipe durch gesammte Außerfern. Es gab Gästerennen und alles. Ich erinner mich noch an einen 240D mit Spurgerät, welche vor etlichen Jahren an die Alm verkauft wurde, weil die Gemeinde sich das ganze nicht weiter Leisten konnte.
Am besten fügt man meiner These noch "bzw wo Dorf/Region Millionen in die Loipennetze inverstieren können, ohne an anderer Stelle sparen zu müssen." hinzu, dann ist daran eigentlich nichts mehr auszusetzen!
Und in meinem 'alpinen Bekanntenkreis' ist es so, dass schon ca 85% aller Leute regelmäßig Skifahren! Das es im städtischen anders aussieht ist mir eh klar, aber ich denke selbst auf den gesammtdurchschnitt betrachtet gibt es wahrscheinlich alleine in Schweiz Österreich und Südtirol mehr Kinder die Skifahren können als in Deutschland außerhalb der Alpen überhaupt gibt, auf Alt und Jung gerechnet! Die These halte ich auch mit ner Kiste Bier wenns einer Wissen will!

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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Emilius3557 »

aber ich denke selbst auf den gesammtdurchschnitt betrachtet gibt es wahrscheinlich alleine in Schweiz Österreich und Südtirol mehr Kinder die Skifahren können als in Deutschland außerhalb der Alpen überhaupt gibt, auf Alt und Jung gerechnet! Die These halte ich auch mit ner Kiste Bier wenns einer Wissen will!
Hmm, ob Du den Kasten Bier behalten wirst können? :D
Was besagt Deine These genau? Dass es in AT und CH mehr skifahrende Kinder gibt als Kinder als solche in Deutschland außerhalb der Alpen?
Man sollte nicht vergessen, dass die alpinen Regionen Österreichs und der Schweiz verhältnismäßig dünn besiedelt sind. Entscheidend sind die außeralpinen Quellmärkte wie Wien, Ober- und Niederösterreich, das Schweizer Mittelland mit den großen Agglomerationen Zürich, Bern, Lausanne, Genf, dazu Basel, in Deutschland wohl v.a. Oberbayern, der Raum Stuttgart etc. Der österreichische und schweizerische Tourismus ist sehr stark vom deutschen Quellmarkt abhängig. Ich denke, dass allein die skifahrenden Kinder der süddeutschen Agglomerationsräume (München mit Umland 2,5 Mio. Einwohner allein) die jenigen in den Gebirgsräumen der Nachbarländer erreicht, wenn man dann nördlich des Mains mithinzunimmt, übertrifft. Vielleicht sollte jemand mal beim DSV nachfragen, vielleicht können die Kollegen dort uns weiterhelfen.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von peppY »

Naja ich meinte eher das wenn man die Sauftouris abzieht, gibts es in den Ausländischen Alpen mehr Kinder und Jugendliche, die gescheit Skifahren können, als in Deutschland außerhalb der Alpen überhaupt Leute gibt gescheit Skifahren können.
Über die Bevölkerung der Städte kann ich mir selber kein Bild machen da ich nicht so oft im Städtischen bin. Zum Skispringen, 1-2x zum Einkaufen, 2-3x zum Fussball und wenn mal vlt jemand vom Flughafen geholt werden muss. Sonnst bin ich wenn ich in den Bergen bin ein paar hundert hM weiter oben in Dörflichen Regionen und dort kann sogut wie jeder Skifahren.
Wegen Langlauf kann man sich einfach mal vor Augen halten wie es sich in der Region entwickelt hat. Damals als es noch genug Schnee hatte, gab es auch genug Loipen im Tal. Damals gab es auch nur eine einzige Kuppelbahn, der Rest warn ESL, SL und DSB´s. Und das bis in Zeiten wo es schon gängig war fixe 4er und die ersten Kuppelbaren Sessel zu bauen. Heute wird grade die 12te Kuppelbare Bahn gebaut und die Gebiete haben länger offen als es eigentlich der Schnee zulassen würde. Hochloipen gibt es nur noch eine und die Talloipen sind nur kurz offen, dank der Schneelage.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Fab »

Hab mal eine Untersuchung gelesen. Weiß die Details nicht mehr genau, aber untermauert die Aussage von Emilius3557
Muß nur mein nächstes Umfeld betrachten. Wir wohnen ca. 500km von den Skigebieten entfernt.
Vier Familien aus meinem näheren Umfeld fahren mit den Kindern zum Skifahren.
Meine geliebten Lausezwerge (6 + 4) fahren nach Meransen/Südtirol. Absolut ideal für Kinder. Waren in Z auch schon dabei und begeistert.
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Af
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Af »

@ Peppy: Wenn ich Langlaufen will, fahre ich nicht in grosse Skigebiete, sondern Antholzer Tal, Pillerseetal, Reit im Winkl/Ruhpolding, Oberwiesental etc....dort ists wesentlich ruhiger und günstiger. Genau das, was ich beim Langlaufen möchte. Wozu brauch ich an der Loipe zig Kuppelbahnen, überteuerte Aprésskibuden und den lästigen PKW-Verkehr morgens und Abends?

@ Skifahrende Kinder: Du vergleichst jetzt ein Dorf in den Bergen, die massiv von Wintertourismus abhängig sind und wo die meisten und besten Jobs in der Winterindustrie geboten werden mit den tieferen, bevölkerungsreicheren Regionen, wo es wesentlich interessantere und bessere Jobangebote gibt.

Generell fällt mir nur auf, dass ich immer weniger Einheimische beim Skifahren treff...Die fahren entweder in absolut ruhige Gebiete wie die Kelchsau oder abseits der Hauptsaisonen, oder sind gleich komplett aufs Tourengehen umgestiegen. Und Die Tourengeher haben im Bekanntenkreis verdammt zugenommen...
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von peppY »

Ich verstehe schon was du meinst, aber warum nennst du dann große Skiregionen weiter oben? Darauf bin ich ja nur eingegangen. Immerhin ist SBH+L größer als die ganze Zugspitzregion.
Der Kernpunkt ist doch, dass gesagt wurde Nordic boomt. Aber eher ist es so das Nordic am austerben ist/war und nur in den Traditionellen Langlauf Regionen wie die die du jetzt genannt hast bzw in Regionen wo Geld in alle Himmelsrichtungen für den Tourismuss verpulvert wird sich wieter ausbaut. In allen anderen Regionen stagniert es doch bzw das Angebot ist zurück gegangen. Ich habe mir grade deswegen einen Teil eines alten Urlaubsvideos von 89 angesehn. Dort gab es ein Langlaufrennen zu sehen, mit hunderten von Leuten mit Langlauf Ski. Soviele bringts du dort heute nicht auf die ganze Saisson zusammen. Und der SC hatte sogar noch eine Kinderlanglauf Abteilung. Heute gibts sowas soweit ich weis netmal im großen Stil für Erwachsene.
Ach und das mit den Touren gehern ist wohl war, ich mutiere auch dazu in der letzten Zeit ;)
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3303
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von 3303 »

Da darf man mE alles nicht paschalieren.
Das Oberengadin beispielsweise ist ein großes Skigebiet in dem dennoch sehr viel Langlauf betrieben wird. Gleichzeitig sind in den letzten 10-15 Jahren auch die Frequenzen an den Bergbahnen teilweise sehr stark angestiegen.
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von stavro_ »

also in österreich sehe ich keinen trend zum nordischen skilauf, viellecht aber einen,
in richtung touren gehen. wobei ich auch hier nicht ganz sicher bin, ob das eine persönlich
entwicklung ist, wie sie auch cv im sommerskiforum gut beschrieben hat http://www.sommerschi.com/forum/viewtop ... 693#p26693,
( trifft 1 zu 1 auch auf mich zu ;-) ) oder im moment wirklich ein genereller trend in diese richtung besteht .
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Re: "Nächste Generation wird die Piste meiden"

Beitrag von Wombat »

Ich sehe auch keinen Trend zum Langlaufen. Der Trend geht Richtung Schneeschuhlaufen.
Und wie oben schon erwähnt. Der ambitionierte Langläufer gibt sich mit einem topfebenen 5 oder 10 km Schleife nicht zu frieden. Nicht um sonst gelten das Engadin und das Goms in der Schweiz als Langlauf-Mekka. Für gewisse Skigebiete ist es einfach eine Alibiübung. Wir haben auch oder bei uns gibt es auch .... Langläufer haben ähnliche Ansprüchean ihre Loipen wie Alpinfahrer an ihre Pisten. Ich hab mal meine Schwester darauf angesprochen, warum sie nicht im Jura(das grösste Loipen-Netz in der Schweiz hat der Jura) ferien machen. Sie will keinen "Pfoltsch trampen". Tatsache ist eben, das der Jura nicht schneesicher ist.

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