Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
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Re: Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
Naja, so wie es sich anhört, hat der Pilot nur knapp über dem Boden die Last fallen gelassen. Deshalb verstehe ich die Aufregung nicht so ganz. Natürlich sollte aber bei Sprengstofftransporten schon vorsichtig mit dem "Anhang" umgegangen werden.
Ich wusste gar nicht, dass der Betonkübel in Sölden das Seil ganz gekappt hat
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Ich wusste gar nicht, dass der Betonkübel in Sölden das Seil ganz gekappt hat
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Re: Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
Das Seil ist sicher nicht gerissen... da steht a Schmarrn im Artikel. Der Kübel is zwar draufgeallen, ja, aber das Seil blieb heil. Sonst hätte es sicherlich ein paar mehr Tote gegeben...schmittenfahrer hat geschrieben:Ich wusste gar nicht, dass der Betonkübel in Sölden das Seil ganz gekappt hat.
*sing* mia san vom Bayerwald - mia samma überoid - mia san da Wahnsinn mia san in *sing*
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Re: Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
Eben.
Das "Unglück" fällt wohl unter die Rubrik "kleiner Fall ganz groß". Die Presse scheint Gefallen daran gefunden zu haben , solche Fälle etwas aufzubauschen
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Re: Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
Dazu kommt: Viele Sprengstoffe sind ohne Zünder völlig harmlos. Ja es gibt sogar Plastiksprengstoffe die sind so ungiftig, die könnte man theoretisch sogar runterschlucken! Also hier wird meines Erachtens nach etwas aufgebauscht.
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Re: Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
Die Sprengsätze sind zum Teil mit Abreisszündern versehen wie sie sonst üblich in Handgranaten äteren Baujahres verwendet wurden.
Medienhype klar, dennoch nicht ganz ungefährlich. In Samnaun hat sich mal ein Helikopter selber abgeschossen weil er beim Aufsetzen des Magazines auf den Masten beim ersten mal nicht Richtig getroffen hat. Die kleiner als sonst üblichen Ladungen waren nur mit Kartontellern gesichert. Durch den Schlag rutschte die Ladung runter und konnte den Abreisszünder abziehen. Bum.
ORF ansonsten auf Bildniveau.
Medienhype klar, dennoch nicht ganz ungefährlich. In Samnaun hat sich mal ein Helikopter selber abgeschossen weil er beim Aufsetzen des Magazines auf den Masten beim ersten mal nicht Richtig getroffen hat. Die kleiner als sonst üblichen Ladungen waren nur mit Kartontellern gesichert. Durch den Schlag rutschte die Ladung runter und konnte den Abreisszünder abziehen. Bum.
ORF ansonsten auf Bildniveau.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Pitztal: Hubschrauber verlor 700 kg Sprengstoff
Ich weiss nicht ob dort das gleiche Systhem benutz wird wie in Sammnaun, aber mit sowas ist nicht zu spaßen. Da müssten immerhin an die 70KG Sprengstoff gewesen sein. Allerdings ist bei vernüftigen Umgang damit nichts zu befürchten. Das kann aber auch anders aussehen, das zeigt ein Vorfall am Vortag von dem Unfall in Sammnaun 2004:
Von daher kann hier eigentlich keine Rede von Aufbauschen sein, man kann eher froh sein das sich der Vorfall von Sammnaun, wo sich die Reißzünder selbständig gemacht haben, wiederholt hat!
Das Zitat stammt aus einem Absatz im Offiziellen Bericht der Eidg. Flugunfallkommission.Am 17. Januar 2004 führte die Air Grischa Helikopter AG den Auftrag der Bergbahnen
Samnaun AG aus, Sprengstoff-Magazinkästen zu transportieren. Diese
enthielten teilweise noch ungebrauchte präparierte Sprengladungen, welche von
den Sprengmasten zur Bergstation Tridersattel geflogen werden mussten. Nach
erfolgtem Nachfüllen der Magazinkästen mit Sprengladungen waren diese wieder
zu den Masten zurück zu fliegen. Beim Füllen eines Magazinkastens mit Sprengladungen
auf der Terrasse des Restaurants der Bergstation Tridersattel ereignete
sich dann eine unbeabsichtigte Zündung einer Sprengladung. Dank der raschen
Reaktion eines Angestellten der Bergbahnen Samnaun AG, welcher die brennende
Ladung über die Brüstung auf den darunter liegenden schneebedeckten Vorplatz
warf, wurde niemand verletzt und es entstand kein Sachschaden. Der Flughelfer
hörte die Explosion, sah den Rauch und bemerkte, dass die Angestellten
der Bergbahnen Samnaun AG über den Vorfall lachten. Er erwähnte dem Piloten
gegenüber, dass er eine Explosion gehört habe. Um 16:00 Uhr entschloss sich
der Pilot, aufgrund sich verschlechternder Wetterverhältnisse, den Einsatz abzubrechen.
Der Pilot hatte am darauf folgenden Tag frei.
Von daher kann hier eigentlich keine Rede von Aufbauschen sein, man kann eher froh sein das sich der Vorfall von Sammnaun, wo sich die Reißzünder selbständig gemacht haben, wiederholt hat!