Die Nebeldecke schaut heute nicht sonderlich spektakulär aus, war aber ganz schön dicht – abgesehen von einer etwas längeren Anreise aber nicht weiter störend und hier oben schon gar nicht:
Der erste Eindruck von der Weltcuppiste: Hart, aber gut präpariert:
Und leer
Der erste Eindruck bestätigt sich, der steilere Teil der Piste ist mir mit meinen einigermaßen stumpfen Kanten vorerst zu rass und so wechsle ich zur Reiteralmabfahrt am Seppn Jet, wo man’s auch bei diesen Verhältnissen richtig gut laufen lassen kann. Bis zur Kreuzung mit der Weltcuppiste ist die Abfahrt absolut perfekt, im zweiten Teil etwas unruhig, aber nichts Gravierendes.
Reiteralmabfahrt im oberen Bereich:
Kreuzungsbereich der beiden Pisten:
Was mir in Hinblick auf die nächsten Tage bzw. bis zur nächsten Kaltfront ein wenig Sorgen bereitet, sind diverse braune Flecken am Pistenrand – heute kein Problem, bei so wenig Andrang hat man auch mit den Stangerlfahrern am Rand genug Platz, aber wenn sich die Flecken ausbreiten und die Leute mehr werden…
Ein Blick auf die Talabfahrt – weit würde man da noch nicht kommen:
Und ein Blick auf mein nächstes Ziel, die gesperrte Schwarze – verständlich, dass da offiziell noch nichts geht:
Bis zur Steilstufe ist ein Slalom ausgesteckt, da dort aber gerade niemand trainiert, husch ich schnell vorbei
Leider ein wenig finster, aber neben den Schneekanonen sind doch ganz ordentliche Depots, für den Hang in der ganzen Breite so allerdings sicher zu wenig:
… zumal die Probleme weiter unten erst so richtig losgehen:
Auf dem Schneeband am rechten Bildrand konnte man ganz gut fahren, allerdings im Vergleich zu den geöffneten Pisten rumpeliger und daher belasse ich es hier bei einer Fahrt.
So schaut’s beim Seppn Jet zur Mittagszeit aus – in der Sonne bereits richtig aufgefirnt, da macht’s richtig Spaß!
Dann mal wieder rüber zur Gasselhöhe – stellenweise auch aufgefirnt, dazwischen aber Eisplatten und somit für meinen Geschmack nicht so gut wie die Reiteralmabfahrt:
Am Vormittag war schon nicht viel los, nun am Nachmittag muss man die Leute schon mit der Lupe suchen
Bis zwei Uhr liegt die Reiteralmabfahrt großteils in der Sonne, dann fällt der Schatten ein, die Bodensicht bleibt aber vorerst noch gut und so absolviere ich Fahrt und Fahrt und kann’s einfach nicht lassen
Noch ein Foto von der letzten Abfahrt am Seppn Jet, nun wird die Sicht schon grenzwertig, aber mittlerweile kenn ich eh jede Unebenheit persönlich
Und dann die allerletzte Abfahrt runter zur Gondel – die rechte Hälfte, die für Trainingszwecke genutzt wird, ist völlig vereist:
Nach gut 14000 Höhenmetern geht’s runter ins Tal und auch wenn ich heute keine Sternschnuppe mehr sehen werde, wünsch ich mir, dass es bald mal wieder abkühlt und schneit – Frühling ist ja schön und gut und der Skitag heute war auch richtig gut, aber alles zu seiner Zeit