Wintersportler verschenken Millionen

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TPD
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Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von TPD »

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/arc ... _millionen

Schön, dass nun auch die Medien das Problem entdeckt haben.
Einfach pech dass im Artikel nicht erwähnt wird, dass viele Skigebiete das "Pfand" gar nicht mehr zurück geben.
Und die Wiederverwendung der Karten in einem anderen Skigebiet ist eine andere Geschichte...
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Ram-Brand
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Ram-Brand »

Ich saß bei der letzten Talfahrt mit ein paar Damen in der Gondel.
Die eine meinte zur Begleiterin, das sie immer vergesse die Skikarten abzugeben.
Sie hätte schon etliche zu hause, "Die gebe ich später ab und Finanziere so meine Rente" :D :wink:



:biggrin:
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von e.j. »

hihi, ich habe letzte Woche durch die Rückgabe meiner gesammelten Werke meinen 2 Tageskipass finanziert :wink:

E.J.
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gerrit
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von gerrit »

Wobei ich mich erinnern kann, in den letzten beiden Jahren in irgendeinem Schigebiet gewesen zu sein, in dem eine Rückgabe der Karte nur für einen begrenzten Zeitraum (ich glaube bis 2 Tage nach Ablauf der Karte) möglich war, allerdings hab ich vergessen, wo das gewesen ist. Halte ich jedenfalls für die Über-Frechheit.
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Af »

Jo, also das ist echt ne frechheit....

Also die Gebiete in denen ich unterwegs war haben anstandslos die Karten zurückgenommen...

Wobei ich auch noch 2 Skiweltkarten von 2008 hier rumliegen hab....
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Wombat »

Bei mir liegen auch noch 1-2 Stk. herum. :wink:
Ist ja eigentlich kein Problem, wenn man öfter an den gleichen Ort geht. Bei vielen Leute dürfte es am mit nehmen der alten Karten hapern. Blöd ist es, wenn ein Skigebiet das System wechselt. Da kann man die Karten dann nur noch eine Begrenzte Zeit zurück geben.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Fizzy »

gerrit hat geschrieben:Wobei ich mich erinnern kann, in den letzten beiden Jahren in irgendeinem Schigebiet gewesen zu sein, in dem eine Rückgabe der Karte nur für einen begrenzten Zeitraum (ich glaube bis 2 Tage nach Ablauf der Karte) möglich war, allerdings hab ich vergessen, wo das gewesen ist. Halte ich jedenfalls für die Über-Frechheit.
Wenn ich mich recht erinnere, sollte das St. Moritz sein.

Leider ist ein Depot auf der Karte immer mehr Ausnahme als Regel.
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missyd
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von missyd »

Ich habe bloss drei zuhause rumliegen. Ich glaube die von Laax und Davos kann man gar nicht zurückgeben??
Die von Grindelwald gebe ich beim nächsten Mal 'in Zahlung' .... man muss bloss immer daran denken die Karte mitzunehmen!
Also diese SkiData Karten sind ja schon OK ... aber wieso nicht eine persönliche Karte die für ALLE Skigebiete benutzt werden kann. Denn SkiData Karten können doch in jedem Gebiet wiederverwendet werden .... oder täusche ich mich da?
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TPD
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von TPD »

Also diese SkiData Karten sind ja schon OK ... aber wieso nicht eine persönliche Karte die für ALLE Skigebiete benutzt werden kann. Denn SkiData Karten können doch in jedem Gebiet wiederverwendet werden .... oder täusche ich mich da?
Ja, eine neutrale Karte, die überall verwendet werden könnte wäre für den Kunden bestimmt optimaler.
Aber die Skigebiete und Kartenhersteller wollen auch noch etwas verdienen ;)
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von jens.f »

TPD hat geschrieben:
Also diese SkiData Karten sind ja schon OK ... aber wieso nicht eine persönliche Karte die für ALLE Skigebiete benutzt werden kann. Denn SkiData Karten können doch in jedem Gebiet wiederverwendet werden .... oder täusche ich mich da?
Ja, eine neutrale Karte, die überall verwendet werden könnte wäre für den Kunden bestimmt optimaler.
Aber die Skigebiete und Kartenhersteller wollen auch noch etwas verdienen ;)
Wie schon mal geschrieben: Wenn das System übereinstimmt, kann man Problemlos auch eine "fremde" Karte verwenden - man braucht nicht mal eine neutrale Karte.

Ich habe meine Karten vom Feldberg schon mal in Laax und in Davos verwendet - ging beide male völlig problemlos, obwohl auf der Karte ja gross "Feldberg" draufsteht.
Man bekommt halt noch eine "Sichtkarte" dazu, wo dann das jeweilige Ski-Gebiet und die Gültigkeit draufsteht und fertig...

Also: Meiner Erfahrung nach keinerlei Problem..

Gruß, Jens
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von TPD »

Wie schon mal geschrieben: Wenn das System übereinstimmt, kann man Problemlos auch eine "fremde" Karte verwenden - man braucht nicht mal eine neutrale Karte.
Da kommt es eben sehr auf den Kassier an.
Oberhammer fand ich als sie am Glacier 3000 meine KeyCard aus den Alpes Vaudoises nicht akzeptieren wollten...
Wenigstens erhielt ich ein Ticket mit Magnetstreifen, so dass für mich keine zusätzlichen Kosten und Umtriebe entstanden sind. Aber im Gegensatz zum grossen Skigebiet im Tal, befindet sich auf dem Glacier 3000 praktisch bei jeder Anlage ein Drehkreuz. Somit wäre ich über eine berührungslose Karte durchaus froh gewesen.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von 3303 »

TPD hat geschrieben: Da kommt es eben sehr auf den Kassier an.
...
Das ist auch meine Erfahrung. Es gibt z.B. auch bei einer meinserseits oft besuchten Bergbahngesellschaft nettes Personal, das nach wie vor alte Abos gegen Auszahlung des Geldes entgegennimmt, obwohl es eigentlich nicht geht. Welche Person(en) das wo und wann waren/sind wird zum Schutze dieser Person(en) aber nicht verraten 8)
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Balou »

TPD hat geschrieben:
Wie schon mal geschrieben: Wenn das System übereinstimmt, kann man Problemlos auch eine "fremde" Karte verwenden - man braucht nicht mal eine neutrale Karte.
Da kommt es eben sehr auf den Kassier an.
...
Manchmal scheint es aber auch wirklich an der Technik zu liegen. Wir waren mal mit zwei Keycards aus Obertauern in Bad Kleinkirchheim. Eine OT-Karte ließ sich laden, die andere nicht. Beim Skifahren war es gar kein Problem mit der OT-Karte, dafür hat dann an der Therme am ersten Abend die BKK-Karte "gezickt", am zweiten Abend die OT-Karte.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von axisofjustice »

Ich habe bloss drei zuhause rumliegen. Ich glaube die von Laax und Davos kann man gar nicht zurückgeben??
Stimmt, die Laaxer Karte kann man nicht zurückgeben. Ich verwende meine jetzt seit 3 Jahren und fahre mit ihr auch ab und zu mal am Feldberg. :D
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von TPD »

Manchmal scheint es aber auch wirklich an der Technik zu liegen.
Wobei die technischen Problemen meistens keinen Zusammenhang mit dem Aufdruck auf der Karte haben.
Den Beweis hast Du ja gerade selbst geliefert ;)
Probleme könnte es höchstens geben wenn alte Karten mit einem neuen Kassensystem nicht mehr kompatibel sind. Stellt sich einfach die Frage ob der Herseller und Skigebiete solche Kompatibilitätsprobleme dem Kunden zumuten dürfen ?
Wie schon gesagt wurde, nehmen viele Skigebiete die Karten nicht mehr zurück. Und ich habe eigentlich herzlich wenig Lust nach zwei Jahren wieder eine neue Karte zu kaufen, weil sie ein neues Kassensystem installiert haben.
Und wenn ein Skigebiet keine fremden Karten akzeptieren will, dann wäre es ehrlicher wenn die KeyCard schon im Skipasspreis enthalten ist !
Den Gästen, deren KeyCard akzeptiert wird, könnte man ja einen Rabatt gewähren.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Theo »

Den Bericht kann ich nur bestätigen.
Es sind aber nicht nur die 5 Fränkli wo man verschenkt sondern auch der Ärger beim nächsten mal Skifahren.
Der Gast hat zwei ( Rekord wo ich gesehen habe sind 4 abgelaufene oder gebietsfremde ) Karten in der Tasche und wenn er pech hat kommt er bei keinem Drehkreuz durch weil grad ausgerechnet die falsche Karte gelesen wird. Der Ärger ist demenstprechend gross und die Aussagen mancher Kunden nicht druckreif. Macht man die Gäste auf das problem aufmerksam ist die Antwort aber zu 95%, Nein ich habe keine alte oder gebietsfremde Karte dabei.

Dann mal eine rechtliche Frage an die Experten:
Der Gast kauft eine Keycard. Bei dieser Keycard geht der Chip aus irgeneinem Grund flöten, was bei den Gemfree Chip ID-14 Karten häufiger der Fall war. Der Gast braucht eine neue Karte, zahlt der Gast erneut oder ist auf der Keycard Garantie drauf?
Meiner Meinung nach ist da, auch wenn es nirgends vermerkt ist, die landesübliche Mindestgarantie drauf. Das wäre dann in den meisten Länder mindestens 1 Jahr.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von TPD »

Meiner Meinung nach ist da, auch wenn es nirgends vermerkt ist, die landesübliche Mindestgarantie drauf. Das wäre dann in den meisten Länder mindestens 1 Jahr.
Also in den Alpes Vaudoises ist es in den Preislisten ausdrücklich erwähnt dass defekte KeyCards im ersten Winter kostenlos ersetzt werden.
Der Gast hat zwei ( Rekord wo ich gesehen habe sind 4 abgelaufene oder gebietsfremde ) Karten in der Tasche und wenn er pech hat kommt er bei keinem Drehkreuz durch weil grad ausgerechnet die falsche Karte gelesen wird.
Ja, dieses Problem kommt mir irgendwie bekannt vor
- Einmal in Gstaad, als ich mein Skiabo aus der Nachbarregion dabei haben musste, damit ich eine verbilligte Tageskarte beziehen konnte. Habe aber dazumal noch nicht wirklich begriffen weshalb das Drehkreuz herumzickte. ;)
- Auf dem Glacier 3000, als meine KeyCard aus den Alpes Vaudoises nicht akzeptiert wurde...
Wenigstens habe ich diesmal gewusst, weshalb das Drehkreuz manchmal nicht öffnen wollte.
- Und im Sommer trage ich meistens auch zwei KeyCards herum.
Hatte da aber noch selten Probleme. Hängt aber vermutlich damit zusammen dass ich die gültige Karte meistens aus der Tasche nehme und ans Lesegerät halte.
Zuletzt geändert von TPD am 08.12.2009 - 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Downhill »

Theo hat geschrieben:Der Gast hat zwei ( Rekord wo ich gesehen habe sind 4 abgelaufene oder gebietsfremde ) Karten in der Tasche und wenn er pech hat kommt er bei keinem Drehkreuz durch weil grad ausgerechnet die falsche Karte gelesen wird.
Das mal zu lösen wäre technisch sowieso überhaupt kein Problem. Jedes Gebiet dürfte sowieso schon eine Art ID haben, dann müssten einfach alle anderen ignoriert werden. Wenn ich drei Handys in der Tasche habe, klingelt ja auch nur eins wenn mich jemand anruft. Böse Absicht würde ich hier nicht mal unterstellen, aber es ist schon erschreckend wie gedankenlos manche Entwickler vorgehen.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von jens.f »

Theo hat geschrieben: Dann mal eine rechtliche Frage an die Experten:
Der Gast kauft eine Keycard. Bei dieser Keycard geht der Chip aus irgeneinem Grund flöten, was bei den Gemfree Chip ID-14 Karten häufiger der Fall war. Der Gast braucht eine neue Karte, zahlt der Gast erneut oder ist auf der Keycard Garantie drauf?
Meiner Meinung nach ist da, auch wenn es nirgends vermerkt ist, die landesübliche Mindestgarantie drauf. Das wäre dann in den meisten Länder mindestens 1 Jahr.
Also, das ist so eine Sache.
a) Zumindest in Deutschland gibt es keine gestzliche Garantie - sondern "nur" eine Gewährleistung.
Der Unterschied ist: Bei einer Gewährleistung wird NUR gezahlt, wenn der Fehler breits bei übergabe vorhanden oder "im Keim angelegt" ist.
D.h. wenn ein Gegenstand durch "normalen" Verschleiss kaputt geht, greift die Gewährleistung nicht.
Bei einer Chipkarte, die aber schon nach einem Jahr kaputt geht, wird man aber davon ausgehen können, das Sie eben fehlerhaft produziert wurde - und von daher sollte dann die Gewährleistung greifen.

b) Der Ansprechpartner bei Gewährleistungsfragen ist immer der Händler, wo man die Karte erworben hat.
Wenn ich also mit einer Karte, die ich am Feldberg erworben habe nach Zermatt fahre und dort einen Skipass auf die Karte lade, hat Zermatt nichts mit der chipkarte zu tun - sprich:
Ich Zermatt muss ich dann eine neue Karte kaufen und die Berechtigung dann übertragen lassen.
Später kann ich dann evtl. am Feldberg die Karte reklamieren..

c) Noch eine Spannende Frage:
In vielen Gebieten wird ja für das ausstellen eine Ersatzkarte eine Gebühr verlangt - interessant wäre, was in diesem Fall passiert...
Wobei ich persönlich es noch nie erlebt habe, das eine Karte während des Ski-Urlaubes den Geist aufgibt...
Das eine mitgebrachte Karte defekt ist (sprich: Gleich beim Aufladen gehts nicht) - dass hatte ich schon mal. Aber während der Gültigkeit...

Gruß, Jens
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von jens.f »

Theo hat geschrieben:Den Bericht kann ich nur bestätigen.
Es sind aber nicht nur die 5 Fränkli wo man verschenkt sondern auch der Ärger beim nächsten mal Skifahren.
Der Gast hat zwei ( Rekord wo ich gesehen habe sind 4 abgelaufene oder gebietsfremde ) Karten in der Tasche und wenn er pech hat kommt er bei keinem Drehkreuz durch weil grad ausgerechnet die falsche Karte gelesen wird. Der Ärger ist demenstprechend gross und die Aussagen mancher Kunden nicht druckreif. Macht man die Gäste auf das problem aufmerksam ist die Antwort aber zu 95%, Nein ich habe keine alte oder gebietsfremde Karte dabei.
Gerade in Zermatt kommt da nochwas besonderes dazu:
Als ich das erste mal im Zermatt war, habe ich "nur" die normale Zermatt-Karte gekauft (nicht den Internationalen Pass).

Als ich dann mal einen tag nach Cervinia rüber wollte, habe ich mir dann eine Zusatz-Karte gekauft.
Dann hatte ich auch zunächst das von Dir Beschriebene Problem - ja auch kein Wunder:
Die Leser in Cervinia haben zuerst die Zermatter Karte gelesen -> Nicht gültig...

Lösung war dann :
Die Zermatter Karte an die rechte Körperhälfte verfrachten.
Aber natürlich nicht vergessen, beim überschreiten der Grane dann das ganze wieder zurück...

Leider hat uns der Verkäufer diesen Tipp NICHT gegeben - das mussten wir selbst rausfinden!

Ist also schon ziemlich blöd das System bei euch - insbesondere, dass die Ergänzung nicht auf die normale Karte "aufgebucht" werden kann und man dann zwangsweise mit 2 Karten hantieren musss...

Gruß, Jens
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von jens.f »

Downhill hat geschrieben:
Theo hat geschrieben:Der Gast hat zwei ( Rekord wo ich gesehen habe sind 4 abgelaufene oder gebietsfremde ) Karten in der Tasche und wenn er pech hat kommt er bei keinem Drehkreuz durch weil grad ausgerechnet die falsche Karte gelesen wird.
Das mal zu lösen wäre technisch sowieso überhaupt kein Problem. Jedes Gebiet dürfte sowieso schon eine Art ID haben, dann müssten einfach alle anderen ignoriert werden. Wenn ich drei Handys in der Tasche habe, klingelt ja auch nur eins wenn mich jemand anruft
Das ist leider nicht ganz so einfach.
Technische gleiche Karten funken ja auf der gleichen Frequenz - das System KANN also nicht gleichzeitig mit allen Karten kommunizieren und die "richtige" rausfischen.
Es muss also nacheinander alle durchprobieren - was eine gewisse Zeit dauern kann.

Dazu kommt evtl. noch ein Problem der Kollision-Erkennung.
Ich weiss leider nicht genau, wie die SkiData Karten funktionieren - wenn Sie aber wie "normale" RFID Chips arbeiten, passiert folgendes:
a) Die Lese-Einheit strahlt einen Request aus
b) ALLE Karten reagieren auf den Request
c) Es kommt zu einer Kollision (da mehrere Karten auf dem gleichen Kanal antworten)
d) Nun greift Antikollisions-Verfahren - im einfachsten Fall ist dies ein Zufalls basierte Warteschlange, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/RFID#Antik ... llision.29

D.h die Kommunikation mit mehreren Karten kostet ein vielfaches der Zeit wie die Kommunikation mit einer Karte - und das ist eben oft zu lange, um das Kreuz zeitnah öffnen zu können.
Damit es sinnvoll funktioniert, muss das System ja schon die Karte in weniger als 1 Sekunde erkennen und verarbeiten können.
Downhill hat geschrieben:Wenn ich drei Handys in der Tasche habe, klingelt ja auch nur eins wenn mich jemand anruft
Dass das bei Handy so problemlos geht liegt daran, das hier das System bereits für gleichzeitige Kommunikation mit mehreren Geräten ausgelegt ist - jedes Handy erhält eine eigene Frequenz bzw. einen einen Zeitslot (Time-Multiplexing).
Ausserdem sind (eingeschaltete) Handy ja bereits mit der Sendeeinheit verbunden, so dass bereit die Zuteilung der Frequenzen/Zeitschlitze gemacht wurde und die basis eben genau weiss, WELCHES Gerät sie ansprechen muss - und nicht einfach "Hallo allerseits" in die Runde ruft.

Das grosse Problem bei RFID ist halt, das die Geräte eben NICHT "online" sind, sondern komplett inaktiv, bis Sie im Bereich des Lesers kommen - und hier eben alle auf einmal aktiviert werden.

Eine Lösung wäre es natürlich, wenn die Karten einen Ausschalter hätten...

Gruß, Jens
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von Theo »

Das Problem mit der Tageszusatzkarte ist mittlerweile seit 3 Wintern behoben, diese wird jetzt auf die gleiche Karte aufgeladen.
Vorher gab es für Cervinia eine Steckkarte. Der grund war allerdings nicht technischer Natur sonder weil irgenjemand das so haben wollte.

"Downhill: Das, wie von dir beschrieben, zu lösen ginge wahrscheinlich schon. Das ist dann allerdings eine sache Von Skidata oder TeamAccess. Nur haben wir dann schon das nächste Problem, nämlich die Kartenverbünde. Im Tirol müsste ja dann der Leser 80 Gebiets-ID's lesen können, bei uns im Wallis auch so um die 50.
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von ThomasZ »

Meines Wissens wurde in Obertauern mal das System der Handsfree-Karten getauscht. Zumindest mussten wir eine Punktekarte aus dem Vorjahr an der Kasse umtauschen, was aber kein Problem war. In Ot kosten die Karten 2€ Pfand, welche man an den Kassen und auch an Automaten zurückgeben kann. Auch viele Hotels nehmen sie entgegen und zahlen den Pfand aus.

Val Thorens hat "Abfallboxen" für die Karten aufgestellt. Ein Pfand wird nicht erhoben.

Gruß
Thomas
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von snowotz »

Glacier 3000 ist echt so ein Fall für sich!

Hab mir dort in Reusch mal eine Tageskarte auf Keycard für das gesamte Gebiet gekauft, also mit Isenau, Villars/Gryon.
Als ich die dann am Abend an der Talstation Isenau zurückgeben wollte hieß es, daß das nur wieder in Reusch möglich sei. In Reusch war aber schon zu, also nahm ich die Karte halt mit nach Hause!

Bisher war es aber auch nirgendwo ein Problem, diese in einem anderen Skigebiet mit Keycard zu benutzen!
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Re: Wintersportler verschenken Millionen

Beitrag von TPD »

Hab mir dort in Reusch mal eine Tageskarte auf Keycard für das gesamte Gebiet gekauft, also mit Isenau, Villars/Gryon.
Gibt ja nichts anderes ;)
Die Tarife für den Sektor 4 (nur Glacier) der Skiregion Gstaad entsprechen dem Tarif für die gesammten Alpes Vaudoises.

Als ich die dann am Abend an der Talstation Isenau zurückgeben wollte hieß es, daß das nur wieder in Reusch möglich sei.
Wann war das ?
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