Am Asitz angekommen bestätigt sich dann meine Hoffnung – es mag zwar noch kälter sein als am Montag, dafür ist es genau da, wo ich bin absolut sonnig und windstill und damit auch für meinen Hals erträglich
Vor einem Jahr an dieser Stelle noch absolut ungewohnt, haben sich die orangen Bubbles der Asitzgipfelbahn für mich nun einigermaßen in die Landschaft integriert und wenn’s dann noch so sonnig ist, gefallen sie mir mittlerweile sogar schon ganz gut – so lang bitte nicht eines Tages alle Lifte mit bunten Bubbles ausgestattet werden
Ein Blick zurück aufs Steinerne Meer:
Was für ein Bilderbuchtag:
Zoom zum Kitzsteinhorn – jaja, bei mir ist’s schöner
In der Sportbahn 2000 – es ist halb elf und sooo viel los …
Dass es „ganz gut“ geht, sieht man eh, oder?
Und hier sieht man, warum es so gut geht – nicht der einzige leere Speicherteich im Gebiet:
Hm, „Betreten verboten“ und ich wär da jetzt so gerne eine Runde geschwommen
Gipfelkreuz Großer Asitz:
Blick rüber zum Wildenkarkogel – da geht’s dann gleich hin…
… aber vorher noch eine Fahrt runter zur Asitzbahn-Mittelstation – Piste gut in Schuss, allerdings zum Teil ein bisschen schattig und damit nicht ganz so genial wie die komplett sonnengefluteten Hänge. Man wird anspruchsvoll an Tagen wie diesem
Nun aber wirklich weiter, Schönleiten 6er:
Blick rüber zur noch geschlossenen Jausern-Abfahrt, die intensiv beschneit wird:
Blick Richtung Talschluss – der Bernkogel lacht auch schon einladend herüber:
An der Schönleiten geht’s ja wirklich nicht schlecht, es wird aber von dem, was mich dann an der Berger Hochalm erwartet, noch mal in den Schatten gestellt. Eine perfekte Piste und dazu kaum wer unterwegs – Skifahrerherz, was willst du mehr?
Einige Fahrten mache ich hier und will gar nicht weg, aber der Bernkogel schaut ja auch so einladend aus, also reiße ich mich doch noch los und ziehe rüber zum Panorama 6er, wo ich freie Drehkreuz- und Sesselwahl vorfinde
Zum Fahren geht’s hier ebenso toll, nur erwische ich bei der zweiten Fahrt eine Gruppe – was am folgenden Bild so unterwegs ist, soll für den heutigen Tag die Definition von „viel los“ erfüllen:
Die Kohlmais-Talabfahrt ist stellenweise etwas knollig, generell aber auch schon erstaunlich gut in Schuss. Der neue Turm 6er in Aktion:
Ja und dann geht’s den Bernkogel hinauf:
Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, oder?
Muss ich angesichts dieser Bilder noch irgendwas dazu sagen, wie viel Spaß es da runter gemacht hat??
Gegen zwei Uhr fahr ich dann auch noch mit dem Schlepper ganz auf den Bernkogel rauf, so wirklich auszahlen tut es sich um die Zeit zwar nicht mehr, aber das Panorama ist auch hier nicht so übel:
Blick in die Nachbarschaft / Fieberbrunn– so nah und doch so fern (zumindest für SSSC-Besitzer
Schattberg West – da schaff ich’s heute leider nicht mehr hin:
Das einzig Negative an diesem Traumtag ist wirklich, dass ich mich nicht in ein paar Stücke teilen und mehrere Traumhänge gleichzeitig genießen kann – nach einer Fahrt mit dem Sunliner fahre ich wieder zurück zum Bernkogel, Hasenauer Köpfl und Hochalm würden mich ja schon noch reizen, aber es ist bereits zwei Uhr vorbei und irgendwie sollte ich ja wieder zurück nach Leogang…
Dafür schiebe ich noch ein paar Fahrten am Bernkogel ein und auch am Magic 6er geht sich noch locker eine Fahrt aus – da mag ich heut so gar nicht weg, könnt ihr das verstehen?
Hilft aber leider alles nichts, zum Trost bieten sich noch ein paar nette Fotomotive am Wildenkarkogel:
Kann nicht jemand kurz die Zeit anhalten?
Bergstation Poltenlift:
Die letzten Sonnenstrahlen des Tages vermitteln einen netten, warmen Eindruck, der allerdings sehr trügerisch ist – mittlerweile ist’s richtig frostig, aber ich kann einfach nicht weg, bevor die Sonne nicht auch weg ist…
Das Weihnachtstauwetter kann mich mal – diese winterlichen Impressionen bleiben sicher einige Zeit fest in meinem Kopf verankert:
Die orangen Sesseln stehen bereits still und warten darauf garagiert zu werden, gegen das leuchtende Steinerne Meer wirken sie ziemlich blass:
Bodensicht hab ich bei der letzten Abfahrt bis zur Mittelstation der Gondel (Talabfahrt wäre machbar gewesen, hat mich bei dem Licht aber nicht sonderlich gereizt, da ich beim Hinauffahren doch noch zahlreiche Grashalme erblickt habe) keine gute mehr, wie sollte es auch anders sein um Viertel nach vier, aber ich weiß eh genau, wo auf dieser Piste die Kuppen und Kanten sind und so neigt sich dieser Bericht mit den glühenden Leoganger Steinbergen dem Ende zu:
Skitag Nr. 19 in dieser Saison wird mir sicher auch am Saisonende noch besonders in Erinnerung sein – tolle, leere Pisten durfte ich heuer ja schon oft genießen, aber heute war die Atmosphäre einfach auch speziell oder kurz gesagt: Es war alles so, wie es an einem perfekten Tag sein muss!