Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
@3303: Jup, die Jungs sind echt lustig....hab mir schon öfters überlegt, ob ich die mal drauf ansprech, habs dann aber meist gelassen.
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- snowflat
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Zum Jahreswechsel hatten mehrere angetrunkene Skifahrer sich nach einer vom Liftbetrieber organisierten Party im Skigebiet bei der Abfahrt verletzt, weil der Organisator keinen alternativen Taltransport organisiert hat.Nach Angaben der Polizei gerät der Liftbetreiber nicht zum ersten Mal ins Visier der Strafverfolger.
Der ganze Bericht: http://www.sueddeutsche.de/i5C38a/32222 ... eiber.html
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Timm
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Mein Gott, gerade erst gelesen...
War ja nur wenige Tage zuvor am Grünten und brisanterweise haben wir noch in dem thread zu meinem Bericht über die Nachlässigkeiten des Personals diskutiert.
Wenn er sich nach dem Ausstieg nicht links gehalten hat, müsste er in dieses Gelände gekommen sein...

Im Panoramafoto sieht man es auch noch einmal; wenn man sich links hält, kommt man auf die Talabfahrt, rechts in schwieriges Gelände.

Ich habe den Gipfellift an dieser Ausstiegsstelle stets verlassen, da unterhalb der Bergstation bis zu der Ausstiegsstelle nicht präpariert war...

Erst hier fängt die präparierte Talabfahrt an...

Das ist genau die gleiche Stelle, an der das Foto bergaufwärts entstanden ist. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass der unpräparierte Teil markiert war; jedenfalls war es leicht, von der Piste abzukommen, da es eine solche ja in diesem Bereich rein von der Präparierung gar nicht gab...
War ja nur wenige Tage zuvor am Grünten und brisanterweise haben wir noch in dem thread zu meinem Bericht über die Nachlässigkeiten des Personals diskutiert.
Wenn er sich nach dem Ausstieg nicht links gehalten hat, müsste er in dieses Gelände gekommen sein...
Im Panoramafoto sieht man es auch noch einmal; wenn man sich links hält, kommt man auf die Talabfahrt, rechts in schwieriges Gelände.
Ich habe den Gipfellift an dieser Ausstiegsstelle stets verlassen, da unterhalb der Bergstation bis zu der Ausstiegsstelle nicht präpariert war...
Erst hier fängt die präparierte Talabfahrt an...
Das ist genau die gleiche Stelle, an der das Foto bergaufwärts entstanden ist. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass der unpräparierte Teil markiert war; jedenfalls war es leicht, von der Piste abzukommen, da es eine solche ja in diesem Bereich rein von der Präparierung gar nicht gab...
- snowflat
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Nach Todessturz soll Liftbetreiber zahlen
[...]
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft war die Markierung der Piste in dem Bereich, wo der Jugendliche von der präparierten Abfahrt abkam, unzureichend. Verantwortlich für die Sicherung einer Piste ist nach geltendem Recht grundsätzlich der jeweilige Liftbetreiber.
[...]
Das Fehlen von genügend Markierungsstangen war nach Erkenntnis der Anklagebehörde ursächlich für den tödlichen Unfall.
[...]
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Österreich ist unterwegs zu italienischen Pistenverhältnissen und was Warntafeln angeht zu amerikanischen.
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Im falschen Thread gelandet?GMD hat geschrieben:Österreich ist unterwegs zu italienischen Pistenverhältnissen und was Warntafeln angeht zu amerikanischen.
Skitage 15/16: 22 ..... 5x Hochkönig, 3x Werfenweng, 2x Saalbach, 2x Skiwelt, 1x Kitzsteinhorn, 1x Wagrain/Alpendorf, 1x 4 Berge, 1x Bad Gastein, 1x Obertauern, 1x Winklmoosalm/Steinplatte, 1x Kitzbühel, 1x Zauchensee, 1x Sportgastein, 0,5x Dachstein West, 0,5x Flachauwinkl/Kleinarl
Sommer 2015: 24 x Bergsteigen .. u.a. 8x Tien Shan, 6x Koralpe, 3x Rätikon, 3x Watzmann, 2x Tennengebirge
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- GMD
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Nein, denn das ist die Folge wenn sich die Staatsanwaltschaft durchsetzen sollte.
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Ok, inhaltlich stimmt das wohl. Aber der Grünten ist immer noch im Allgäu
.
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Ich lese dort zunächst mal eine Kette von Behauptungen. Ist ja auch quasi die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, im Sinne der Anklage zu argumentieren.
In dem sogenannten Handbuch (hat das Rechtswirkung?) steht "sollen" im Abstand von ca. 40m aufgestellt werden. Das kann man auch als weitgehend bedeutungslos interpretieren.
Auch wäre noch zu klären, was die Gerichte unter Verkehrssicherungspflicht auf Skipisten genau verstehen.
Im Übrigen bin ich persönlich ja nach wie vor der Auffassung, dass beidseitige Markierungen im Nebel das "auf der Piste bleiben" erschweren, da man uU nicht weiß, auf welcher Seite der Stange Piste, und auf welcher Seite Gelände ist. Bei mittiger Markierung (gibt es ja kaum noch) genügt es, sich nahe der Stangen aufzuhalten und man kommt in jedem Fall nicht von der Piste ab.
Bleibt zu hoffen, dass der Betreiber einen guten Anwalt hat und so Recht gesprochen wird.
Würde mich mal interessieren, wie die Richter die Gesetzeslage heutzutage auslegen.
In dem sogenannten Handbuch (hat das Rechtswirkung?) steht "sollen" im Abstand von ca. 40m aufgestellt werden. Das kann man auch als weitgehend bedeutungslos interpretieren.
Auch wäre noch zu klären, was die Gerichte unter Verkehrssicherungspflicht auf Skipisten genau verstehen.
Im Übrigen bin ich persönlich ja nach wie vor der Auffassung, dass beidseitige Markierungen im Nebel das "auf der Piste bleiben" erschweren, da man uU nicht weiß, auf welcher Seite der Stange Piste, und auf welcher Seite Gelände ist. Bei mittiger Markierung (gibt es ja kaum noch) genügt es, sich nahe der Stangen aufzuhalten und man kommt in jedem Fall nicht von der Piste ab.
Bleibt zu hoffen, dass der Betreiber einen guten Anwalt hat und so Recht gesprochen wird.
Würde mich mal interessieren, wie die Richter die Gesetzeslage heutzutage auslegen.
- 3303
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Sind die Stangen denn irgendwie markiert, so dass man anhand der Stange erkennen kann, auf welcher Seite das Gelände ist, wenn man die Konturen am Boden nicht sieht?albe hat geschrieben:also zumindest in der Schweiz ist das klar definiert - ist das sonst nicht so?3303 hat geschrieben:"auf der Piste bleiben" erschweren, da man uU nicht weiß, auf welcher Seite der Stange Piste, und auf welcher Seite Gelände ist.
cu al"in letzter zeit selten auf pisten"be.
Bei "Pistengewirr" wie auf Corviglia hab ich schon oft im Nebel zB 3 fast parallele Stangenmarkierungen gesehen. Nur wo ist dann die Piste, wenn man den Boden nicht sieht ;)
Im Ernst. ich bin im Nebel in solchen Situationen tatsächlich schon mal abseits der Piste gelandet. Bei mittiger Markierung ist mir das nie passiert.
Das letzte Mal mittige Markierung hab ich vor 1 1/2 in Italien auf einer Skiroute gesehen.
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Whistlercarver
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
Hallo
Hatte auch schon das Problem, dass ich mich bei starkem Nebel an die Stangen gehalten habe. Bloß war ich auf der Gelände Seite der Stangen. Bis ich das merkte ging es ziemlich lange. Aber keine Sekunde zu spät. Als ich anhielt und der Rest der Gruppe auch mussten wir feststellen das ein paar Meter vor uns ein riesen Loch klaffte.
Gruß Andreas
Hatte auch schon das Problem, dass ich mich bei starkem Nebel an die Stangen gehalten habe. Bloß war ich auf der Gelände Seite der Stangen. Bis ich das merkte ging es ziemlich lange. Aber keine Sekunde zu spät. Als ich anhielt und der Rest der Gruppe auch mussten wir feststellen das ein paar Meter vor uns ein riesen Loch klaffte.
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Re: Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt
So ein richtiger WhiteOut kann schon wirklich heftig sein - in Verbindung mit nicht mehr erfühlbaren Untergrundszuständen infolge von Neuschnee auch wirklich gefährlich.
3303 - ich bin prinzipiell voll bei dir, wenn es um das Thema Eigenverantwortung und contra komplett versicherten 0815-Erlebnis in hochalpinen Gelände geht.
Dennoch finde ich es durchaus sinnvoll, PISTEN im baumfreien Gelände ordentlich zu markieren.
Wenn schon jeder hochgelassen wird, dann sollte IMHO auch jeder die faire Chance bekommen, nach einem schnellem Wetterwechsel sicher runter zu kommen.
Schnelle Wetterwechsel sind ja bekanntlichermaßen im Hochgebirge durchaus nicht unüblich, und unabhängig vom Erschließungsgrad eines Gebietes kann ich verstehen, dass jeder Touri angebotene Aufstiegsmöglichkeiten nutzt. Zu erwarten, dass JEDER sich wirklich genau mit den Besonderheiten der prinzipiellen wie speziell lokalen Metereologie auskennt, erscheint mir vermessen.
Ich weiß leider nicht mehr wo es war (ich mag schlecht-Wetter-Boarden ohne jede Orientierung und hab die Sache daher nur am Rande wahr genommen, ergo nicht wirklich genau gemerkt und wir sind dennoch teils Off-Piste unterwegs gewesen), aber es war ein sehr guter Ansatz:
Pistenmarkierungsstangen rechts und links der Piste, gekrönt von "Ballons": Außen "rot" = Offpist und innen "grün" = zumindest sichere Trasse.
Diese Variante erscheint optisch bei perfekten Bedingungen vielleicht etwas massiv und störend, garantiert aber jedem, dass er zumindest seitens des Geländes auf sicherem Weg ins Tal findet, auch wenn die Sicht sehr grauslig ist.
Ja, es wird einem durch diese Art der Markierung wieder ein Stück der Eigenverantwortung genommen, keine Frage, wie auch der Extremerfahrung des Hochgebierges.
Je nach Exposition, Profilierung des Geländes und Nutzungsart seitens der Gäste kann man hierdurch aber auch bei schlechten Bedingungen einen "sicheren" Skibetrieb aufrecht erhalten - nicht immer geht ein WhiteOut mit Sturm und/oder Lawinengefahr einher.
Wenn nun die Frage im Raum steht, ob man das Gebiet schließen soll, da die Gefahr für schwächere zu groß wird oder man versierten immer noch alles in die eigenen Hand gibt, bevorzuge ich die "abgesicherte" Variante.
3303 - ich bin prinzipiell voll bei dir, wenn es um das Thema Eigenverantwortung und contra komplett versicherten 0815-Erlebnis in hochalpinen Gelände geht.
Dennoch finde ich es durchaus sinnvoll, PISTEN im baumfreien Gelände ordentlich zu markieren.
Wenn schon jeder hochgelassen wird, dann sollte IMHO auch jeder die faire Chance bekommen, nach einem schnellem Wetterwechsel sicher runter zu kommen.
Schnelle Wetterwechsel sind ja bekanntlichermaßen im Hochgebirge durchaus nicht unüblich, und unabhängig vom Erschließungsgrad eines Gebietes kann ich verstehen, dass jeder Touri angebotene Aufstiegsmöglichkeiten nutzt. Zu erwarten, dass JEDER sich wirklich genau mit den Besonderheiten der prinzipiellen wie speziell lokalen Metereologie auskennt, erscheint mir vermessen.
Ich weiß leider nicht mehr wo es war (ich mag schlecht-Wetter-Boarden ohne jede Orientierung und hab die Sache daher nur am Rande wahr genommen, ergo nicht wirklich genau gemerkt und wir sind dennoch teils Off-Piste unterwegs gewesen), aber es war ein sehr guter Ansatz:
Pistenmarkierungsstangen rechts und links der Piste, gekrönt von "Ballons": Außen "rot" = Offpist und innen "grün" = zumindest sichere Trasse.
Diese Variante erscheint optisch bei perfekten Bedingungen vielleicht etwas massiv und störend, garantiert aber jedem, dass er zumindest seitens des Geländes auf sicherem Weg ins Tal findet, auch wenn die Sicht sehr grauslig ist.
Ja, es wird einem durch diese Art der Markierung wieder ein Stück der Eigenverantwortung genommen, keine Frage, wie auch der Extremerfahrung des Hochgebierges.
Je nach Exposition, Profilierung des Geländes und Nutzungsart seitens der Gäste kann man hierdurch aber auch bei schlechten Bedingungen einen "sicheren" Skibetrieb aufrecht erhalten - nicht immer geht ein WhiteOut mit Sturm und/oder Lawinengefahr einher.
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