nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

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baeckerbursch
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Letzte Woche Belvedere: 4! Polizisten haben alle Leute aus der Hütte um 16:45 geschickt, zwei davon dann auf Skiern, 2 auf dem Motorschlitten haben die Leute den Berg herunter getrieben. Wir mussten dann mit der Gondelbahn abfahren, Talabfahrt war gesperrt. Man kann zu Italien sagen wass man will, aber da sind sie wirklich konsequent!
Und spätestens dann merkt man: Man ist in einem Industriegebiet - und nicht in der Natur.....
ich kann nur jeden einladen, sich selbst ein urteil zu bilden, indem er es selbst ausprobiert...
Würde ich sofort annehmen wenn ich in Innsbruck wohnen würde - dann wäre ich auch besser trainiert wenns nicht 45min Fahrzeit zum nächsten Hausberg sind.

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3303
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von 3303 »

br403 hat geschrieben:Letzte Woche Belvedere: 4! Polizisten haben alle Leute aus der Hütte um 16:45 geschickt, zwei davon dann auf Skiern, 2 auf dem Motorschlitten haben die Leute den Berg herunter getrieben. Wir mussten dann mit der Gondelbahn abfahren, Talabfahrt war gesperrt. Man kann zu Italien sagen wass man will, aber da sind sie wirklich konsequent!

Total lächerlich. Da würde ich kein Geld ausgeben um mich dann so behandeln zu lassen.
Wir sind mancherorts mittlerweile wirklich so weit, dass das gemolkene Touristenvieh auf den Pisten eingezäunt und nachdem das Geld abgemolken ist im Tal zusammengetrieben wird.
Naja, wer drauf steht :roll:
kaldini
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von kaldini »

Ad Pistenproblematik: Meine einstellung ist folgende: Ich versuche generell in der natur möglichst wenig bleibende spuren zu hinterlassen. Ich erwarte mir von den kommerziellen besetzern von naturraum dass diese die unkonditionelle pflicht haben, anderen den zutritt zu den immensen versiegelten infrastrukturflächen zu gewähren. Auf diesen Flächen muß man eben aufpassen wie in einem grossen industriebetrieb, was jedoch mit ein bisschen grips möglich ist.
d.h. ja dann auch dass versiegelte Flächen im Tal auch für alle permanent zugänglich sein müssen, oder? Oder darf es nicht gewisse Regeln geben zum gegenseitigen Schutz?
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Rüganer »

kaldini hat geschrieben:
Ad Pistenproblematik: Meine einstellung ist folgende: Ich versuche generell in der natur möglichst wenig bleibende spuren zu hinterlassen. Ich erwarte mir von den kommerziellen besetzern von naturraum dass diese die unkonditionelle pflicht haben, anderen den zutritt zu den immensen versiegelten infrastrukturflächen zu gewähren. Auf diesen Flächen muß man eben aufpassen wie in einem grossen industriebetrieb, was jedoch mit ein bisschen grips möglich ist.
d.h. ja dann auch dass versiegelte Flächen im Tal auch für alle permanent zugänglich sein müssen, oder? Oder darf es nicht gewisse Regeln geben zum gegenseitigen Schutz?
Ne, das darfst du den Tourengehern nicht erzählen. Die wollen immer alles umsonst.
Die kommen dir auf der Pisten manchmal nebeneinander entgegen. Der blöde normale Skifahrer zahlt ja alles.
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3303
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von 3303 »

kaldini hat geschrieben:
Ad Pistenproblematik: Meine einstellung ist folgende: Ich versuche generell in der natur möglichst wenig bleibende spuren zu hinterlassen. Ich erwarte mir von den kommerziellen besetzern von naturraum dass diese die unkonditionelle pflicht haben, anderen den zutritt zu den immensen versiegelten infrastrukturflächen zu gewähren. Auf diesen Flächen muß man eben aufpassen wie in einem grossen industriebetrieb, was jedoch mit ein bisschen grips möglich ist.
d.h. ja dann auch dass versiegelte Flächen im Tal auch für alle permanent zugänglich sein müssen, oder? Oder darf es nicht gewisse Regeln geben zum gegenseitigen Schutz?
Ich glaube, Du hast Kris' Aussage inhaltlich nicht ganz verstanden.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Latemar »

3303 hat geschrieben:
br403 hat geschrieben:Letzte Woche Belvedere: 4! Polizisten haben alle Leute aus der Hütte um 16:45 geschickt, zwei davon dann auf Skiern, 2 auf dem Motorschlitten haben die Leute den Berg herunter getrieben. Wir mussten dann mit der Gondelbahn abfahren, Talabfahrt war gesperrt. Man kann zu Italien sagen wass man will, aber da sind sie wirklich konsequent!

Total lächerlich. Da würde ich kein Geld ausgeben um mich dann so behandeln zu lassen.
Wir sind mancherorts mittlerweile wirklich so weit, dass das gemolkene Touristenvieh auf den Pisten eingezäunt und nachdem das Geld abgemolken ist im Tal zusammengetrieben wird.
Naja, wer drauf steht :roll:
Kann ich nicht so sehen.
Die letzten Bergfahrten finden normalerweise um 16.30 statt.
Ab 17.00 sind alle Pisten gesperrt. Das ist eine klare Ansage an die man sich zuhalten hat.

Genauso wie man sich an viele andere Regeln im Leben zu halten hat. Gefallen tut einem sicherlich nicht alles und immer daran.
Aber in diesem Fall schützt es auch Leben.

Solche Geschichten mit den Carabineris tauchen immer wieder auf. Mag auch im Einzelfall stimmen, aber im Regelfall hat man keinerlei Probleme, wenn man sich an die Gesetze hält. Und in Italien ist das ja wohl Gesetz.


Gruß!
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br403
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von br403 »

Ich fands auch nicht so tolle, aber wie beschrieben, es sind die Regeln, daran muss man sich halten. Am nächsten Tag waren wir 15 Minuten früher dran, alles war prima.
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baeckerbursch
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Man darf aber Regeln durchaus hinterfragen. Eine Regel ist nicht von Gott gegeben sondern haben auch irgenwelche Menschen fabriziert.
Ne, das darfst du den Tourengehern nicht erzählen. Die wollen immer alles umsonst.
Die kommen dir auf der Pisten manchmal nebeneinander entgegen. Der blöde normale Skifahrer zahlt ja alles.
Woher nimmst du das? Ich jedenfalls hätte kein Problem für eine beschneite und präparierte Piste was zu bezahlen.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Martin_D »

baeckerbursch hat geschrieben:Man darf aber Regeln durchaus hinterfragen.
Natürlich darf man Regeln hinterfragen.
Im Falle der Pistenbenutzungsverbot gegen aber Unfälle wie dieser am Hauser Kaibling doch eine klare Antwort auf die Frage, ob das Verbot sinnvoll ist, oder etwa nicht ?
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kaldini
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von kaldini »

kaldini hat geschrieben:
Zitat:
Ad Pistenproblematik: Meine einstellung ist folgende: Ich versuche generell in der natur möglichst wenig bleibende spuren zu hinterlassen. Ich erwarte mir von den kommerziellen besetzern von naturraum dass diese die unkonditionelle pflicht haben, anderen den zutritt zu den immensen versiegelten infrastrukturflächen zu gewähren. Auf diesen Flächen muß man eben aufpassen wie in einem grossen industriebetrieb, was jedoch mit ein bisschen grips möglich ist.

d.h. ja dann auch dass versiegelte Flächen im Tal auch für alle permanent zugänglich sein müssen, oder? Oder darf es nicht gewisse Regeln geben zum gegenseitigen Schutz?


Ich glaube, Du hast Kris' Aussage inhaltlich nicht ganz verstanden.
Wie ich es verstanden habe: man darf überall rumlaufen, die Eigentümer müssen einem den Zugang dazu gewähren, aber man muss aufpassen dass einem nix passiert.
Meine überspitzte Schlussfolgerung: Ich darf auf der Inntalautobahn (bzw. Inntaleisenbahntrasse) rumlaufen, muss nur aufpassen dass mir nix passiert.

Edith: wobei es hier ja gar nicht um die Pistenhinaufsteiger geht! sorry, Tourengeher kann ich das nicht nennen, irgendwie ist das für mich was anderes. Kapier aber nicht, warum es da immer so viel Ärger gibt. Ein paar einfache Regeln, an die sich alle halten (gewisse Pisten bis 23 Uhr begehbar halten, ein kleiner Unkostenbeitrag) schon sollte das doch funktionieren.

Was mir in letzter Zeit des öfteren negativ aufgefallen ist, ist der gnadenlose Kommerz auf Teufel komm rauf in den österreichischen Gebieten. Da wird Leuten ein Bier nach dem anderen verkauft, wohlwissend dass die dann noch ins Tal runter müssen. Und egal ob es hell oder dunkel ist, Hauptsache Umsatz. Das dann gepaart mit einem fast schon normalen Denken "Skifahren = Saufen" und schon hat man die Zustände wie es in Tirol in letzter Zeit in den Großgebieten fast schon usus geworden ist.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von lanschi »

Leid tut mir bei der ganzen Geschichte nur der Fahrer der Pistenraupe. Wenn´s so deppert sind - null Mitleid!
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baeckerbursch
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Im Falle der Pistenbenutzungsverbot gegen aber Unfälle wie dieser am Hauser Kaibling doch eine klare Antwort auf die Frage, ob das Verbot sinnvoll ist, oder etwa nicht ?
Man könnte ja hier auch anders lösen.

1, Seile von Seilwinden mittels Blinklichter sichern

2, Pflicht von Stirnlampen für nächtliche Skifahrer

= Problem gelöst ohne das man wie Vieh vom Berg getrieben wird.
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Ram-Brand
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Ram-Brand »

1, Seile von Seilwinden mittels Blinklichter sichern
Ja klar sicher. Technisch viel zu aufwendig, wenn überhaupt möglich.
Und das Blinklichter nicht helfen sieht man ja hier:
http://www.andymewes.eu/Unfall%20ADAC%2 ... gustin.jpg
http://www.strassenwaerter.de/054_19_02_03_A115.jpg
http://www.antennethueringen.de/at_www/ ... fallA4.jpg
http://www.freiepresse.de/TREFFPUNKT/BI ... 109554.jpg

Pistensperrung ist das Einzige was hilft, wenn sich alle dran halten.
Derjenige muss ja nicht gegen das Seil fahren.
Er kann ja auch hinter eine Pistenraupe stürzen und die fährt dann man eben rückwärts.
Lecker roter Schnee. :?
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br403
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von br403 »

kaldini hat geschrieben: Was mir in letzter Zeit des öfteren negativ aufgefallen ist, ist der gnadenlose Kommerz auf Teufel komm rauf in den österreichischen Gebieten. Da wird Leuten ein Bier nach dem anderen verkauft, wohlwissend dass die dann noch ins Tal runter müssen. Und egal ob es hell oder dunkel ist, Hauptsache Umsatz. Das dann gepaart mit einem fast schon normalen Denken "Skifahren = Saufen" und schon hat man die Zustände wie es in Tirol in letzter Zeit in den Großgebieten fast schon usus geworden ist.
Leider ist mir das auch schon aufgefallen, ich habe meine Konsequenzen gezogen.

Ich finde es aber schon immer verwunderlich wie locker hier immer über Tote bzw. Verletzte gesprochen wird, egal ob der jenige es selbst oder nicht verursacht hat, ist es immer tragisch. Wie mit vielen anderen Dingen im Leben, müssen wahrscheinlich auch Skifahrer vor ihrer Dummheit geschützt werden, und anscheinend geht das nur durch drastische Verbote. Wie schon geschrieben, in dem Moment fand ich es auch nicht toll dass man uns rausgeschmissen hat, letztendlich hatte ich aber dafür Verständniss.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von kaldini »

@Blinklichter: so viel wie ich weiss stellen die Bergbahnen an Hängen, an denen Windenraupen im Einsatz sind, schon oben und unten je 1 Blinklicht auf.
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CruisingT
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von CruisingT »

Kris hat geschrieben:so...um so halb zehn nachts stand ich vorher auch als so ein böser illegaler auf 2350m unterm glungezer, 1800hoehenmeter uber dem lichtermeer der stadt. Mit eisigen fingern schnell mal facebook extreme betrieben und ein iphone nachtbild hochgeladen. :-)
Aufstieg ganz normal...man braucht kein licht, weder beim aufstieg noch bei der abfahrt. Das lichtermeer des inntales illuminiert die tiefe die berge umgreifenden wolken, diese schicken dann genügend licht in die weisse landschaft.
Abfahrt dann ganz normal.. auch tw. im pulver...mei des müssts einfach mal gemacht haben!!!! :-)

Zur frage vielleicht "warum man das denn mache": Wenn man regelmässig in die berge geht -was ja kaum anders möglich ist wenn diese vor der haustüre rumstehen- so ist das einfach keine wirkliche kraftanstrengung mehr, da geht man einfach so rauf wie andere gemütlich im central park locker joggen. Zudem kommt man recht schnell in den "flow" trott, da gehts dann nur mehr automatisch....Man kennt die hausberge sehr genau, man geht los wie andere eben joiggen gehen- null aufwand.

Ad Pistenproblematik: Meine einstellung ist folgende: Ich versuche generell in der natur möglichst wenig bleibende spuren zu hinterlassen. Ich erwarte mir von den kommerziellen besetzern von naturraum dass diese die unkonditionelle pflicht haben, anderen den zutritt zu den immensen versiegelten infrastrukturflächen zu gewähren. Auf diesen Flächen muß man eben aufpassen wie in einem grossen industriebetrieb, was jedoch mit ein bisschen grips möglich ist.
Deren flächen würden nicht ökonomisch funktionieren, wenn der sie umgebende naturraum nicht intakt wäre! D.h. das Geschäftsmodell basiert im wesentlichen darauf, dass zwar der eigene raum industrialisiert ist, der umgebende dies aber nicht sein darf!

Um innsbruck werden dzt. ganz nett die daumenschrauben angezogen gegen skitourengeher, die womöglich aufgrund ihrer präsenz für vielleicht 0,0000000005% umsatzrückgang bei bergbahnbetreibern verantwortlich sind. Ich hoffe, dass der schuss nach hinten los geht, denn es ist die bevölkerung der talschaften gegen die sie sich richten....
Es werden österreichweit bereits mehr tournski als langlaufski verkauft....

Jedenfalls wars heute mal wieder supertoll...ich kann nur jeden einladen, sich selbst ein urteil zu bilden, indem er es selbst ausprobiert...
@kris

Ich bin durchaus bei dir, speziell auch bezüglich dessen, was du "drüben" so alles schreibst. Verstehe mich daher bitte nicht falsch.

Ob das Umgebende intakt ist oder nicht steht nicht zur diskussion.
Ob die Leute Grips haben oder nicht auch nicht wirklich.
IMHO geht es auch nicht um ausfallende Umsätze der Bergbahnen.

Es geht schlicht weg um die Diskrepanz zwischen der Freiheit des Einzelnen und dem Betreiben eines alpinen Unternehmens. Einhergehend ist die Sicherheit von Menschenleben von Relevanz.

Keiner verhindert dich selber ein Skigebiet zu betreiben. Du wirst dich dann aber auch mit den Grundeigentümern über die Nutzungsrechte einigen, die Genehmigungen bei den Behörden einholen und den Laden am laufen halten müssen. Dazu steht dir noch eine nicht unerheblich Organisation bevor.
Jetzt noch groß Rücksicht auf Leute nehmen zu müssen, die in deiner "Pflegephase" unmarkiert über den Betriebsgelände huschen, ist wohl etwas unverhältnismäßig.

Und zwecks dem Tourengehen:
Ich bin selber schon mal sehr nah an ein Stahlseil gekommen und habe auch anderweitig mit Raupen im Dunkeln bekanntschaft gemacht.
Ja, ich behaupte, dass ich Grips habe. Ja, ich war aufmerksam. Ja, es ist nichts passiert. Und ja, es fällt leicht, mal schnell eben eine Pisten hoch zu rennen.
Besser als joggen gehen oder ins Studio rennen ist es alle mal. Keine Frage. Aber ich handel auf eigenes Risiko und darf mich weiß Gott nicht beschweren, wenn mir auf "fremden Betriebsgelände" etwas zustößt.

Mit dem Saufen auf den Hütten verhält es sich IMHO ähnlich.
Keiner wird gezwungen zu trinken. Auch ich kipp mir gerne mal einen hinter die Birne. Es ist dabei aber zu beachten, wo, wann und wie. Ein Wirt, der nach Liftschluss und nach Präparationsbeginn weiterhin bewirtet muss die Leute entweder selber in irgendeiner Form runterbringen oder sich mit dem Skigebiet in irgend einer Form absprechen. All das gibt es und all das ist machbar.


@bäckerbursch

Auch deine sehr interessanten Bericht weiß ich sehr zu schätzen und halte deine Statements in hoher Achtung.

Dennoch komm ich nicht umhin, deine Forderung nach beleuchteten Seilen als unrealisierbar und nicht angebracht zurück zu weisen.

Auch hier wieder das Argument:
Der Skigebietbetreiber zahlt eine Pacht für die Nutzung der Flächen oder hat sich dies zumindest zubilligen lassen. Dass er in gewissen Zeiträumen versucht möglichst wirtschaftlich diese Flächen für seine Einnahmestruktur herzurichten ist nur recht und billig.

Raupenfahren ist ein harter Job. Du selber bist durchaus vertraut mit dem "Schichtdienst" - ich selber kenne es auch gut genug.
Sich im Dunklen auch noch auf irgendetwas zu fokussieren, was nur hinderlich und "nicht natürlich" um die gegebenen Uhrzeiten ist, übersteigt mMn die Anforderungen.
Eine Raupe in absoluter Dunkelheit perfekt zu beherrschen verlangt schon einiges an Konzentration, ein Seil ist mehrere hundert Meter lang und komplett einsichtig ist die Trasse der Schleppwinde eh nie. Es ist einfach nicht machbar, dass bei der Zahl an geleisteten Präparationsstunden am Seil noch Rücksicht auf die paar "Nachtsportler" genommen wird. Mit "Nachtsportler" meine ich diesmal sowohl die Geher wie die Säufer.


nochmal @ kris

Bezüglich des Arguments, dass de Bergbahnen vom Rest der Umgebung profitieren und selber fleißig am verschandeln sind:
In Innsbruck und anderen größeren Siedlungsräumen mag dies schon stimmen. Abstrakter wie grundsätzlich trifft dies natürlich auch sonstwo zu.
In den meisten Regionen der Alpen sind die Skigebiete aber der Wirtschaftsfaktor Nr. 1 und bilden DIE Grundlage der lokalen Erwerbsstruktur.
In Form von verbilligten Skipässen und Arbeitsplätzen kommt auch einiges bei den Anwohnern wieder an. Das Recht zu beanspruchen, die Fläche für den eigenen Benefit zu requirieren, weil ein Unternehmen aus ihm kapital zieht, erscheint mir dann doch etwas altbacken sozialistisch.
Mal anders herum gefragt:
Hast du schon mal den Besitzer einer Alm gefragt, ob er es schätzt, dass du im Winter über seinen zugeschneiten Zaun fährst?
Immerhin ist es sein Eigen und sein Grund.

Bitte nicht zu offensiv und persönlich auffassen - mir ist klar, dass im Gebirge mit Wegerechten anders umgegangen wird und ein anderer Usus herrscht.

Ich kann aber einfach zu gut die Seite des Unternehmers verstehen und komme nicht wirklich sehr gut mit der Attitude klar, dass der Allgemeinheit einfach so alles zur Verfügung steht, ohne sich auch mal einschränken zu müssen.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

@bäckerbursch
Auch hier wieder das Argument:
Der Skigebietbetreiber zahlt eine Pacht für die Nutzung der Flächen oder hat sich dies zumindest zubilligen lassen. Dass er in gewissen Zeiträumen versucht möglichst wirtschaftlich diese Flächen für seine Einnahmestruktur herzurichten ist nur recht und billig.
Ok, das ist sicherlich ein Punkt nach dem jedes Unternehmen arbeiten muss. Nur ist halt hier die Abwägung zu sehen zwischen den Interessen der Bergbahn und dem Sicherheitsaspekt der nächtlichen Skifahrer.

Aber kann es denn sein daß ich ein paar Schilder rund um dem Berg austelle und draufschreibe "Außerhalb der Betriebszeiten ist das Betreten der Pisten verboten" und das mit Windenpräperation begründe (obwohl ich in wahrheit nur 1 Piste damit präpariere)?

Und das Argument mit den Schneekannonen + Schläuche + Kabel: Immerhin läuft diese Kannone und ist angeschlossen. Da kann doch wohl auch ein Blinklicht brennen - oder? Immerhin beleuchten sie ja meinstens den erzeugten Kunstschnee sowieso.

Und ist es denn nicht zu viel verlangt wenn man am Anfang einer Piste, wenn man mit Winde präperiert ein Blinklicht aufstellt?


Mir will nicht in den Kopf das ich als Bergbahnbetreiber ein einfaches Schild reicht um mich komplett aus der Verantwortung zu stehlen. Immerhin kann man ein solches Schild übersehen. Und eingezäunt sind die Pisten ja auch noch nicht.

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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Sich im Dunklen auch noch auf irgendetwas zu fokussieren, was nur hinderlich und "nicht natürlich" um die gegebenen Uhrzeiten ist, übersteigt mMn die Anforderungen.
Mit dem Argument kannst auch in der Nacht das LKW fahren verbieten, da könnte dir ja auch was vor´s Auto laufen.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von hebi »

baeckerbursch hat geschrieben: Und ist es denn nicht zu viel verlangt wenn man am Anfang einer Piste, wenn man mit Winde präperiert ein Blinklicht aufstellt?
Ist es auch nicht. Am Kaibling werden die Pisten sogar mit einem Schranken und einem Blinklicht gekennzeichnet. Wer das übersieht, ist entweder sehr klein und blind (weil er/sie unter dem Schranken durchgefahren is statt dagegen zu fahren und das Blinklicht nicht gesehen hat), oder handelt einfach nur dumm und ist dann meines Erachtens wirklich selber schuld, wenn er gegen was fährt, was ihm nicht bekommt...
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Ram-Brand »

baeckerbursch hat geschrieben: Und ist es denn nicht zu viel verlangt wenn man am Anfang einer Piste, wenn man mit Winde präperiert ein Blinklicht aufstellt?
Du könntest Politiker werden.
Einfach drauf los reden und keine Ahnung von der Materie haben.
Weder was technisch möglich ist, noch was sinnvoll ist, geschweige den schon praktiziert wird.
Hauptsache was sagen.

Das da ein Blinklicht schon ist steht im Artikel. Genauso noch eine Schranke wie Hebi schon sagte.

Zitat ORF Artikel:
Um zusätzlich auf die Gefahren bei Abfahrten nach den offiziellen Zeiten aufmerksam zu machen, war im Nahbereich der Unfallstelle ein Schranken mit einer Hinweistafel und einer Rundumleuchte installiert.
Bild Bild
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Beitrag von Kris »

baeckerbursch hat geschrieben: Aber kann es denn sein daß ich ein paar Schilder rund um dem Berg austelle und draufschreibe "Außerhalb der Betriebszeiten ist das Betreten der Pisten verboten" und das mit Windenpräperation begründe (obwohl ich in wahrheit nur 1 Piste damit präpariere)?

[...] Und ist es denn nicht zu viel verlangt wenn man am Anfang einer Piste, wenn man mit Winde präperiert ein Blinklicht aufstellt?

Dass ist ja das problem: Ein blinklicht (gibt es hier am patscherkofel tatsächlich auch), und schon hops sei das gesamte areal industrie-sperrgebiet?

Für gleitschirm- und drachenflieger werden in fluggebieten tafeln aufgestellt, an denen genau über flugverbotszonen und gefahren (leitungen, windkonstellationen) aufmerksam gemacht wird. Und zwar überaus präzise mit topographischen landkarten im detail und mit selbigen von ICAO für das weitere..
Ich wünsche mir derartiges für skipisten, in form von einer infotafer im tal:
[*]Eine GENAUE angabe, wo die verankerungspunkte stehen, und wie weit von selbigen mit der winde abgefahren wird (1:25000 karte).
[*]Ein genaues wöchentliches programm, an welchen tagen tatsächlich mit winde präpariert wird.
Das ganze ist mit wenig aufwand realisierbar. Immerhin wird genau dies in der schweiz für (die überaus zahlreichen) militärischen schiessgebie gemacht. Diese sind vielfach ausserhalb der schiesszeiten ganz normales freies gelände (in dem man ab und an hübsche munition findet).

Ich fände das eine sinnvolle lösung, denn dort wo mit winde präpariert wird, halte ich mich nicht auf, ist halt wie gesagt industrialisierte freilandfläche oder militärisches sperrgebiet ...was solls...

Anderseits: Das nutzungsrecht der bergbahnbetreiber an ihren pistenflächen ist keineswegs uneingeschränkt! Aber sie haben es sich in den letzen 10...15 jahren einfach so definiert und wehement medial in diese richtung breitgetreten... Finde das schon bemerkenswert.
Bitteschön auf welcher rechtlichen grundlage fusst das denn?

Und, jedenfalls im falle vom patscherkofel, ist bei der finanzierung der industrialisierung kräftig der steuerzahler gemolken worden. Koscher war das verfahren nicht. Wenn der schröcksnadel zu sehr triezt, recherchiere ich das mal genauer und publiziere es.


In europa haben wir zum glück noch das recht, freie flächen zu betreten - im Ggs. zum angelsächsischen raum, wo man als gruzndbesitzer hunderte quadtratkilometer einfach einzäunen darf, und mit schildern "no trespassing - use of arms "(o.dgl). umgibt. Fahrts mal die küstenstrasse von San Francisco richtung norden in den oregon hinein: Obwohl nahezu unverbaut, kommt man nahezu nirgends ans wasser, für unendliche kilometer. Stacheldraht. Privat. Und wenn man doch eine offene lücke gefunden hat, muß man angst um seine eigene sicherheit haben. In der natur. Na toll. Von wegen freedom.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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jens.f
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von jens.f »

Kris hat geschrieben: [*]Eine GENAUE angabe, wo die verankerungspunkte stehen, und wie weit von selbigen mit der winde abgefahren wird (1:25000 karte).
[*]Ein genaues wöchentliches programm, an welchen tagen tatsächlich mit winde präpariert wird.
Das wird es nie geben können, da das extrem vom Wetter abhängt - je nach Temperatur, Schneefall und natürlich zustand der Piste kann sich hier jeden Abend eine total neue Situation ergeben.
Wenns gut neuschnee gibt, kann es sein, dass die Nacht durchpräpariert wird, während normlerweise einmal rüber reicht.
Andersherum kann es sein, das zu wenig schnell auf der Piste liegt und dann doch gross Schnee verschoben werden mußt.

Ausserdem: Die meissten Pisten werden eh täglich präpariert - von daher ist die Angabe:
Ab 17:30 Pistengerät mit Winde im Einsatz

Also gar nicht so verkehrt...

Gruß, Jens
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

s ist ja das problem: Ein blinklicht (gibt es hier am patscherkofel tatsächlich auch), und schon hops sei das gesamte areal industrie-sperrgebiet?

Ich meine daß so ein Blinklicht auch nur da stehen sollte wo wirklich und momentan mit Winde präpariert wird. Also nicht solche 17.00-08.00 Sperrungen (fürs gesamte Gebiet) sondern wirklich nur dann + wann (Pistenweise) es da gefärlich ist.

Ungefähr wie diese unsäglichen "Achtung Nass" Schilder die sich überall wie eine Seuche verbreiten. Aufstellen wenns nass ist, wegnehmen wenn die Gefahr vorbei ist.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von seilbahner »

Dazu gebe ich jetzt einen einzigen Kommentar ab obwohl ich weiß, dass sich jetzt gleich einige angepisst fühlen. ( Ist mir aber wurscht) Alle, die hier Laut schreien, denen Wünsch ich mal eine Woche Pistenpräparieren, damit sie kapieren worum es hier eigentlich geht.
Aber Tourengeher und langinderhüttesitzer werden das nie Checken.

Aber genau die die jetzt hier laut schrein sind dann die, die sich am nächsten Tag über die schlechte Pistenpräparierung beim Betreiber beschweren. Schnee braucht nämlich ca. 4 Stunden bis er sich verfestigt.
Und wir Präparieren nicht für Tourengeher sondern für zahlende Gäste.
Ich kenn das schon seit 20 Jahren. Ist immer wieder das selbe.

Ein Tourengeher soll doch dort bleiben wo er hingehört. Und zwar ins freie Gelände.
Zuletzt geändert von seilbahner am 05.02.2010 - 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von LiftFreak »

@seilbahner:
Dem ist fast nichts hinzuzufügen.

Werde mich auch kurz dazu äussern wenn ich mit da arbeit fertig bin, darf jetzt erstmal Neuschnee von den Rennpisten runterschieben...

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