Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Italy, Italie, Italia
Forumsregeln
Antworten
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Beitrag von chr »

Nachdem wir im letzten Jahr den Urlaub in Kolfuschg direkt an der Ronda verbracht haben, sollte es diesmal zwar wieder in die Dolomiten gehen, aber in komplett andere Gebiete. So war das Reiseziel diesmal eine Ferienwohnung in Pera di Fassa, wo wir auch schon vor zwei Jahren gewohnt haben.

Die Anreise erfolgte am 30. 01. von Wien über A2 nach Villach, A10 bis Spital, B100 nach Sillian und schließlich in Italien durchs Pustertal und Gardertal über Grödnerjoch und Sellajoch ins Fassatal nach Pera in rund acht Stunden. (Reisezeit von 4:30 Uhr früh bis 12:30 mittags)
Bei unserer ursprünglichen Urlaubsplanung hatten wir noch die Idee am Anreisetag Schi zu fahren. Da aber meine Frau und ich noch zwei Tage vor der Abreise fiebrig erkältet waren, und wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußten, ob wir die Reise überhaupt pünktlich antreten könnten, war die Autofahrt an sich schon anstrengend genug, dass wir nicht einmal mehr daran dachten, die Schi am selben Tag anzuschnallen.

31. 01. 10 Carezza

Am ersten Schitag ging es in einer rund 15 minütigen Autofahrt von Pera auf den Karerpass. Das Gebiet ist uns noch vom letzten Fassatalurlaub vertraut. Wir wußten, dass wir dort viel auf einfachem Niveau unterwegs sein konnten, genau das Richtige um feststellen zu können, was schifahrerisch erkältungsgeschwächt möglich ist. Das Auto parkten wir diesmal an der Talstation des Pra di Tori-Liftes, das einzige Eck vom Schigebiet, das wir noch nicht kannten, da es erst in der letzten Saison reaktiviert wurde.

Am Vormittag war es noch bewölkt, die schönen Dolomitenberge waren aber dennoch zu sehen auch die Bodensicht war gut. Zu Mittag hatten sich die Wolken dann verzogen und es herrschte Kaiserwetter. Die Temperatur bewegte sich zwischen -8 und -12°C. Die ursprünglich perfekt präparierten Pisten wurden in der Nacht davor noch von wenigen cm Neuschnee überzogen. Es waren alle Lifte und Pisten geöffnet.

Die Gesundheit ließ Schifahren von 8:30 bis 16:50 zu, unterbrochen von einer einstündigen Mittagspause auf der Moseralm. In dieser Zeit schaukelten wir zwei Mal zur Frommeralm und retour (einmal davon bis Welschnofen) mit zahlreichen Wiederholungsfahrten auf fast allen Anlagen.

Bilder sagen aber mehr als 1000 Worte:
Dateianhänge
Am Morgen war der Rosengarten nur unter bewölktem Himmel zu sehen.
Am Morgen war der Rosengarten nur unter bewölktem Himmel zu sehen.
Hinter dem Latemar kämpft sich die Sonne durch die Wolken.
Hinter dem Latemar kämpft sich die Sonne durch die Wolken.
Die leicht angezuckerte Piste beim Laurin 3.
Die leicht angezuckerte Piste beim Laurin 3.
Nach dem Mittagessen auf der Moseralm war der Himmel über dem Rosengarten endlich blau.
Nach dem Mittagessen auf der Moseralm war der Himmel über dem Rosengarten endlich blau.
Die Ausstiegstelle der 4KSB Paolina mit dem Rosengarten.
Die Ausstiegstelle der 4KSB Paolina mit dem Rosengarten.
Bei der Bergstation des Pra di Tori Liftes.
Bei der Bergstation des Pra di Tori Liftes.
DSB Christomannos mit Rosengarten.
DSB Christomannos mit Rosengarten.
3CLF Tschein in der Nachmittagssonne.
3CLF Tschein in der Nachmittagssonne.
Zuletzt geändert von chr am 13.04.2010 - 17:43, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß chr

Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

01. 02. 10 San Martino di Castrozza

Das Schigebiet von San Martino war mir bisher nur von Berichten hier im Forum bekannt. Die herrliche Kulisse der Pala war der Grund, dieses Schigebiet selbst zu erforschen. Die Erwartungen waren hoch, denn schließlich hatten wir am Vortag am Karerpass leere Pisten mit fantastischem Panorama. Das schöne Panorama und die menschenleeren Pisten hatten wir hier auch. Jedoch fand ich die vielen langen fixgeklemmten Bahnen mühsam. Außerdem ist die Klassifizierung der Pisten in San Martino im Vergleich zum Karerpass auch gewöhnungsbedürftig. Was in San Martino noch rot ist, wäre am Karerpass schon längst schwarz. Außerdem sind die Pisten im Bereich der Punta Ces und der Cime Tognola für Dolomitenverhältnisse eher schmal. Sehr schön hingegen waren die Abfahrten im Bereich Malga Tognola und Malga Ces.

Von Pera ging es mit dem Auto über Predazzo und den Passo Rolle nach San Martino in etwas mehr als einer Stunde. Geparkt haben wir bei der Tognola-Gondelbahn. Das Wetter meinte es gut mit uns. Bis zum Mittagessen war es wolkenlos. Am Nachmittag zogen Wolken auf. Bei der Ankunft in San Martino meinte das Thermometer meines Autos -12°C bei der Abfahrt -8°C. In den Gipfelbereichen wehte unangenehmer kalter Wind. Die Pisten waren perfekt präpariert, wie man es von den Dolomiten gewöhnt ist.

Von 08:45 bis 14:20 Uhr waren wir von der Talstation Tognola bis zur Talstation Ces hin und zurück mit allen Liften unterwegs. Nur von 12:30 bis 13:00 gönnten wir uns eine Mittagspause auf der Malga Tognola. Grundsätzlich pausiert man ja ohnehin bei jeder Liftfahrt recht lange. Um 14:20 Uhr bestiegen wir den Schibus zur Col Verde-Gondelbahn, wo wir bis 16:20 Uhr blieben um dann wieder mit dem Bus zum Auto zurückzufahren. Der Höhepunkt dieses Abstechers zum Col Verde war aber eine Fahrt mit der Pendelbahn auf die Rosetta und retour. (Nur zum Aussicht genießen; der Berg ist nichts für Durchschnittsschifahrer.)

Auch von diesem Tag gibt es Fotos:
Dateianhänge
San Martino mit der Pala-Gruppe.
San Martino mit der Pala-Gruppe.
Auf der Punta Ces.
Auf der Punta Ces.
Auf dem 3CLF Ces
Auf dem 3CLF Ces
Die DSB Valcigolera in der Totalen.
Die DSB Valcigolera in der Totalen.
DSB Cime Tognola
DSB Cime Tognola
Die DSB Cimo Tognola in der Totalen.
Die DSB Cimo Tognola in der Totalen.
Graffer 3CLF Scandola
Graffer 3CLF Scandola
Graffersessel mit besserem Hintergrund.
Graffersessel mit besserem Hintergrund.
Blick vom Col Verde zur Punta Ces.
Blick vom Col Verde zur Punta Ces.
Blick zur Alpe Tognola von Col Verde.
Blick zur Alpe Tognola von Col Verde.
Auf die Rosetta soll nun unsere kurze Ausflugsfahrt ohne Schi gehen.
Auf die Rosetta soll nun unsere kurze Ausflugsfahrt ohne Schi gehen.
Schöner Blick von Oben auf das Schigebiet von San Martino.
Schöner Blick von Oben auf das Schigebiet von San Martino.
Auch die benachbarten Dolomitenberge sind auf Augenhöhe.
Auch die benachbarten Dolomitenberge sind auf Augenhöhe.
comp_28Rosettapano5.jpg
comp_30Rosettapano7.jpg
So wie bei den vorigen Fotos einfach in die Gegend geknipst.
So wie bei den vorigen Fotos einfach in die Gegend geknipst.
Die Bergstation der Rosettaseilbahn.
Die Bergstation der Rosettaseilbahn.
Die EUB Col Verde.
Die EUB Col Verde.
Gruß chr
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

02. 02. 10 Passo San Pellegrino

Von diesem Teilgebiet des Dolomiti-Superski-Verbundes waren wir schon vor zwei Jahren begeistert. Meinem Wunsch Neues kennen zu lernen, wäre der Pellegrinopass schon zum Opfer gefallen, meine Frau hat mich aber überredet, auch heuer dieses Schigebiet zu besuchen. Wie schon in den vergangenen Tagen waren auch diesmal die Pisten menschenleer und das Panorama genial. Und diesmal waren wir sogar hauptsächlich mit schnellen Aufstiegsanlagen unterwegs.

Die Anreise auf den Pellegrinopass dauerte von Pera aus eine halbe Stunde. Geparkt habe ich knapp oberhalb der Talstation der Gigante-4KSB. Das Wetter war ähnlich wie am Vortag. (strahlend blauer Himmel am Vormittag, einige Wolken am Nachmittag) Allerdings war es noch einige Grad kälter und der Wind war am Vormittag noch unangenehmer als am Vortag. Dass die Pisten perfekt waren, brauche ich nicht mehr dazu sagen.

Wir waren von 08:30 bis 16:30 bei einer ca. 45minütigen Mittagspause im Rifugio Le Buse schifahren. Dabei waren wir im gesamten Gebiet unterwegs. Nur meine Frau verzichtete auf die Talabfahrt nach Falcade. (Die Direkte ist ihr zu steil, die über den Vallespass zu flach.)

Natürlich gibt es auch von diesem Tag Fotos:
Dateianhänge
Die 4KSB Gigante am frühen Morgen.
Die 4KSB Gigante am frühen Morgen.
Die fast unberührten Pisten an der 4KSB Costabella.
Die fast unberührten Pisten an der 4KSB Costabella.
Die Pendelbahn auf den Col Margherita.
Die Pendelbahn auf den Col Margherita.
Zoom zur Civetta mit den Pisten vom Col dei Baldi.
Zoom zur Civetta mit den Pisten vom Col dei Baldi.
Blick zur Pala vom Col Margherita.
Blick zur Pala vom Col Margherita.
Blick zum Gigante und Cime Uomo.
Blick zum Gigante und Cime Uomo.
Zoom zum Schigebiet Alpe Lusia.
Zoom zum Schigebiet Alpe Lusia.
Die Pisten vom Col Margherita mit einem Sessel der Costabellabahn.
Die Pisten vom Col Margherita mit einem Sessel der Costabellabahn.
Die 4KSB Costabella im Abendlicht.
Die 4KSB Costabella im Abendlicht.
Gruß chr
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

03. 02. 10 Civetta

Unser bisher einziger Besuch der Civetta liegt drei Jahre zurück. Damals hatte es in der Nacht zuvor geschneit und am Tag selbst gab es strahlenden Sonnenschein bei deutlichen Plusgraden. Damals wurde der nächtliche Neuschnee nur auf einigen Pisten in der Früh gewalzt. Auf den anderen Pisten machte die Sonne den tiefen Neuschnee pappig, und es bedurfte damals bei jedem Schwung einen Kraftakt. Meine Frau verweigerte damals solche Pisten, was zur Folge hatte, dass wir nur zwischen Alleghe und Pescul unterwegs waren. Der ganze Bereich des Val Zoldanas blieb uns vorenthalten. Heuer sollte sich das ändern.

Die Anreise erfolgte von Pera über den Pellegrinopass nach Alleghe zur Gondelbahn mit dem Auto in überraschend kurzer Zeit. (deutlich unter einer Stunde). Das Wetter meinte es neuerlich sehr gut mit uns. Gegenüber dem Vortag war es um rund 5 Grad wärmer und windstill. Die Pisten waren wie immer perfekt, einige davon am Nachmittag aber sehr abgefahren.

Wir waren von 8:30 bis 16:30 Uhr unterwegs, diesmal aber mit einer außergewöhnlich langen Mittagspause (12:00 bis 13:15 Uhr), da wir so lange auf unser Essen im Rifugio Palafavera warten mußten. Den ganzen Vormittag waren wir in dem für uns unbekannten Teil im Val Zoldana unterwegs. Wir waren auch hier von Landschaft und Pisten begeistert, ebenso auch von der geringen Besucherfrequenz. Am Nachmittag haben wir dann den schon bekannten Teil zwischen Alleghe und Pescul abgearbeitet und uns dort auch über die Farbgebung der Pisten gewundert, denn dass die Pisten zur 4KSB Col Fioret und zum 1SL Belamont blau gekennzeichnet sind, kann so manch Ungeübten aus der Fassung bringen.

Mit unserem Gesundheitszustand waren wir nach vier Schitagen auch sehr zufrieden. Die Schifahrtherapie hilft mir immer, so wie auch Erkältungsbad, Hustentee, Salzinhalation und schleimlösende Medikamente. Damit war ich auch fit genug, nach einem ganzen Schitag noch von 20:30 bis 22:00 Uhr neun mal den Allochlift in Meida (Pozza di Fassa) zu benützen.

03. 02. 10 Nachtschi am 3CLF Alloch im Val di Fassa

Drei Autominuten von unserer Ferienwohnung entfernt, wird in Meida am Dienstag, Mittwoch und Freitag Flutlichtschifahren angeboten. Bei -9°C und sternenklarem Himmel habe ich dieses Angebot genützt. Meine Frau hatte dazu keine Lust. Die Piste war perfekt und auch am Abend hielt sich der Andrang in Grenzen.

Fotos gibt es von Tag und Nacht:
Dateianhänge
Beim Rifugio del Crep.
Beim Rifugio del Crep.
DSB Valgranda mit Pelmo
DSB Valgranda mit Pelmo
Blick zum Pian del Crep.
Blick zum Pian del Crep.
In der 4KSB Col de la Grava.
In der 4KSB Col de la Grava.
Unter selbigem Lift.
Unter selbigem Lift.
Abfahrt nach Palafavera mit Pelmo dahinter.
Abfahrt nach Palafavera mit Pelmo dahinter.
Zoom zur Marmolada.
Zoom zur Marmolada.
Blick zur Sella.
Blick zur Sella.
Blick zu den Liften Fedare Averau und Croda Negra
Blick zu den Liften Fedare Averau und Croda Negra
Zoom zum Lagazuoi
Zoom zum Lagazuoi
Bergstation der 4KSB Fertazza mit Pelmo
Bergstation der 4KSB Fertazza mit Pelmo
Die Piste vom 3CLF Alloch vom Lift aus fotografiert.
Die Piste vom 3CLF Alloch vom Lift aus fotografiert.
Blick ins Tal.
Blick ins Tal.
Gruß chr
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

04. 02. 10 Alta Badia

Alta Badia ist jener Dolomitenteil, den meine Frau und ich am Besten kennen. Schließlich haben wir einige Urlaube mit dem dortigen Regionalschipass verbracht, als meine Frau den Schisport noch nicht so gut beherrscht hatte. Wir wollten viel Zeit im Edelweißtal und um die Pralongia verbringen. Beides wäre natürlich vom Fassatal aus mit den Schiern erreichbar. Es würde sich dann eine Ronda mit kurzen Abstechern anbieten. Genau das wollten wir aber nicht. Wir wollten VIEL Zeit in Alta Badia verbringen.

Deshalb fuhren wir mit dem Auto von Pera über das Sellajoch aufs Grödnerjoch. Fahrzeit ca 45 min. Wir parkten an der Talstation der 4KSB Cir.

Das Wetter war wieder in Ordnung. Mit Temperaturen um -3°C war dies der bisher wärmste Tag. Da war auch der Wind im Bereich Biok und Pralongia nicht wirklich schlimm. Nur der Himmel zeigte sich nicht im zuletzt üblichen dunkelblau. Hohe Wolken machten in heller als zuletzt.

Die Pisten waren zwar wie immer toll präpariert, allerdings war im Vergleich zu den letzten Tagen unendlich viel mehr los, sodass sich der Zustand der Abfahrten sehr bald dramatisch verschlechterte. Erstmals in diesem Urlaub wurde ich an den Liften mit Wartezeiten konfrontiert. (max. 5 min)

Trotzdem waren wir von 09:00 bis 17:00 Uhr im Schigebiet unterwegs bei einer 45 minütigen Mittagspause am Piz Sorega. Schwerpunkt des Alta Badia-Besuches waren wie geplant das Edelweißtal und die Pralongia. Außerdem haben wir die neue 6KSB Ciampai getestet.

Hier die obligatorischen Bilder:
Dateianhänge
Kolfuschg mit dem Sassongher.
Kolfuschg mit dem Sassongher.
Bergstation der 4KSB Forcelles.
Bergstation der 4KSB Forcelles.
Ausblick von dort Richtung Pelmo und Civetta.
Ausblick von dort Richtung Pelmo und Civetta.
4KSB Forcelles mit Piste in der Totalen.
4KSB Forcelles mit Piste in der Totalen.
Am Stella Alpina-Lift.
Am Stella Alpina-Lift.
Die Colfosco-Gondelbahn.
Die Colfosco-Gondelbahn.
Gondelbahn Plans.
Gondelbahn Plans.
Die neue 6KSB Ciampai.
Die neue 6KSB Ciampai.
Blick vom Biok zum Heiligkreuzkofel.
Blick vom Biok zum Heiligkreuzkofel.
Unter der 4KSB Biok.
Unter der 4KSB Biok.
Die Sonne verschwindet hinter dem Langkofel.
Die Sonne verschwindet hinter dem Langkofel.
Kurz vor 17 Uhr war die Val-Setus Piste unsere hügeligste Piste des Urlaubes. Wir wissen wieder, warum wir die Ronda meiden.
Kurz vor 17 Uhr war die Val-Setus Piste unsere hügeligste Piste des Urlaubes. Wir wissen wieder, warum wir die Ronda meiden.
Gruß chr
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

05. 02. 10 Fassatal

Am Tag vor der Abreise wollten wir uns vom Quartier nicht all zu weit weg entfernen und spät zurückkommen. Schließlich galt es ja auch noch die Koffer für die Heimfahrt zu packen. Also wurde das eine Autominute entfernte Hausschigebiet Ciampedie in Pera di Fassa anvisiert. Dieses Gebiet und der benachbarte Buffaure waren uns schon vom Urlaub vor zwei Jahren in bester Erinnerung und deshalb auf der „To do-Liste“ ganz oben.

Leider war dieser Tag wetterbedingt der Schlechteste. Es schneite den ganzen Tag bei -2 bis 0°C. Zwischen Vigo und Pera am Ciampedie (unterhalb der Baumgrenze) war trotz Schlechtwetter gute Bodensicht. Auch die benachbarten Dolomitenfelsen (Vajolet) waren zu sehen. Der Wechsel zu Mittag in das Gebiet zwischen Pozza und Alba (Buffaure und Ciampac) war wettermäßig ein Fehler. Abgesehen von den Talabfahrten bewegt man sich dort ausschließlich oberhalb der Baumgrenze. Deshalb befanden wir uns den ganzen Nachmittag bei extrem schlechter Sicht im Nebel.

Bis zum frühen Nachmittag waren die Pisten (auf denen über Nacht nach der Präparierung einige cm Schnee gefallen waren) gut zu fahren. Dann gab es auf Grund des Neuschnees überdurchschnittliche Hügelbildung und vor allem die Talabfahrt nach Pozza (unsere letzte Abfahrt des Tages)war ziemlich zerfahren.

Wir sind ab 8:30 Uhr zwischen Pera und Vigo unterwegs gewesen. Die meisten Wiederholungsfahrten haben wir an der 4KSB Pra Martin gemacht. Um 11:40 brachte uns dann der Schibus von Pera nach Pozza. Bei einer 45 minütigen Mittagspause im Rifugio Ciampac haben wir den Schitag um 16:00 beim Schibus zurück nach Pera beendet.

Fotos sind wetterbedingt natürlich nicht besonders aufregend:
Dateianhänge
Bei Schneefall besteigen wir die DSB Vajolet 1.
Bei Schneefall besteigen wir die DSB Vajolet 1.
Die meisten Fahrten des Tages auf der 4KSB Pra Martin.
Die meisten Fahrten des Tages auf der 4KSB Pra Martin.
Blick vom Pra Martin zu Ciampedie und Buffaure.
Blick vom Pra Martin zu Ciampedie und Buffaure.
Die Bergstation der 4KSB Pra Martin.
Die Bergstation der 4KSB Pra Martin.
Blick nach Vigo mit der kurvigen Schiabfahrt.
Blick nach Vigo mit der kurvigen Schiabfahrt.
Bei der DSB Vajolet 2.
Bei der DSB Vajolet 2.
Am 4CLF Col de Valvacin ist schlechte Sicht.
Am 4CLF Col de Valvacin ist schlechte Sicht.
Der Lift in der Totalen.
Der Lift in der Totalen.
Am Ciampac sieht man leider auch nicht sehr viel.
Am Ciampac sieht man leider auch nicht sehr viel.
Gruß chr
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

06. 02. 10 Haunold

Auch am Abreisetag gingen wir nochmals Schifahren. Der Grundgedanke dahinter war, der Reisewelle hinterher zu schwimmen. Ursprünglich hätte ich ja noch gerne ein Gebiet in der Nähe unseres Quartieres kennengelernt. Mein letzter und einziger Besuch auf der Alpe Lusia liegt 11 Jahre zurück und war bei schlechtem Wetter. Am Passo Rolle und in Cavalese war ich noch nie Schifahren. Allerdings war auch für den Reisetag Schlechtwetter angesagt. (Vor allem in Österreich) In acht Stunden wie bei der Anreise war der Weg nach Wien nicht zu bewältigen. Deshalb teilten wir die Strecke in zwei Abschnitte (vor und nach der Schipause).

Um 06:15 Uhr starteten wir das Auto in Pera und fuhren auf Schneefahrbahn über Pordoijoch und Campolongosattel, auf Schneematsch in der Kolone mit 30km/h das Gardertal hinaus und dann auf salznasser Straße durchs Pustertal in Normaltempo nach Innichen. Um 09:15 Uhr kamen wir bei den Haunoldliften an. Die Abreise erfolgte dort um 14:30 Uhr. Es ging wie bei der Anreise über die B100 nach Spital, dann über die A10 nach Villach und von dort über die A2 nach Wien. Schneematsch im Wörtherseeabschnitt, im Grazer Becken und im Wechselabschnitt sowie Schneefahrbahn im Packabschnitt machten die Heimfahrt zur Geduldsprobe. Wir kamen um 21:00 Uhr in Wien an. Gut, dass wir den Haunold als Schigebiet für den Abreisetag wählten, und nicht etwa die Alpe Lusia, sonst wären wir noch viel später zu Hause angekommen.

Der Schitag selbst war wettermäßig in Ordnung. Es war bewölkt bei -2 bis +2°C. Die Bodensicht und der Blick zum Haunold waren gut. Manchmal zogen harmlose Nebelschwaden durchs Schigebiet.

Auf der präparierten Piste gab es in der Nacht davor rund drei cm Neuschnee. Da aber der Besucherandrang extrem gering war kam es zu keinerlei Hügelbildung.

Bei einer halbstündigen Mittagspause waren wir von 9:30 Uhr bis 14:00 schifahren. Im Vergleich zu den anderen Tagen war das sehr kurz. Es kostet aber der 7-Tage-Schipass gegenüber dem 6-Tage-Schipass nur 14 Euro mehr. So gesehen war der kurze Tag auch sehr billig.

Und auch von diesem Tag noch ein paar Fotos:
Dateianhänge
Die 4KSB Haunold, sowie die Tellerschlepplifte Lärchen und Doris vor dem Haunold.
Die 4KSB Haunold, sowie die Tellerschlepplifte Lärchen und Doris vor dem Haunold.
Die Haunoldhütte mit der Bergstation der 4KSB
Die Haunoldhütte mit der Bergstation der 4KSB
Am Untertallift ist nichts los.
Am Untertallift ist nichts los.
Blick ins Tal nach Innichen.
Blick ins Tal nach Innichen.
Ein letzter Blick zum Haunold, der Urlaub ist zu ENDE.
Ein letzter Blick zum Haunold, der Urlaub ist zu ENDE.
Gruß chr
Rüganer
Zugspitze (2962m)
Beiträge: 3036
Registriert: 04.02.2007 - 21:39
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Insel Rügen
Hat sich bedankt: 1314 Mal
Danksagung erhalten: 167 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von Rüganer »

Danke ! :D Ja die Dolomiten sind diese Saison nicht unterrepräsentiert :wink:

Schöner Urlaub,hab ich vor zwei Jahren auch so ähnlich gemacht.

Aber acht Stunden von Wien ? Da brauche ich für meine 1200 km auch nur 10 Stunden, aber eben Autobahn.

Schön ist auch das Skigebiet Helm-Sexten im Pustertal, super Pisten, tolles Panorama.
Danke Schweiz und Bulgarien !
Benutzeravatar
schmied
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 186
Registriert: 16.01.2010 - 11:20
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Sinsheim
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von schmied »

Na ja,

von Spittal über Lienz nach Bruneck und dann das Gadertal hoch das ziiiiiiiiiiiiieht sich.

Ich habe das bisher nur von Spittal nach Bruneck im Sommer gefahren und da kannst du nur schlecht überholen und im Winter ist das bestimmt nicht besser.

Mir ist es lieber vom Brenner zu kommen.

gruß
Bild

Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda 30. 01. bis 06. 02. 10

Beitrag von chr »

Rüganer hat geschrieben:Aber acht Stunden von Wien ? Da brauche ich für meine 1200 km auch nur 10 Stunden, aber eben Autobahn.
Im Prinzip habe ich die vorgegebene Zeit von Google Maps eingehalten. Da heißt es 7 Stunden 10 Minuten. Meine 8 Stunden sind die Bruttozeit. Zwei WC-Pausen, ein Tankstopp und ein extremer Langsamfahrer am Grödnerjoch und die acht Stunden sind eine durchaus vertretbare Fahrzeit.

Übringens meint Google Maps von Rügen nach Pera di Fassa 11 Stunden 14 Minuten. Aber ich weiß, auf Autobahnen kann man diese Zeiten eher unterbieten.
schmied hat geschrieben:Mir ist es lieber vom Brenner zu kommen.
Auf dieser Strecke meint sogar Google, dass man eine Stunde schneller ist. Meine langjährige Dolomitenreiseerfahrung zeigt aber, dass ich in meiner üblichen Urlaubswoche (Ferien in Wien) auf dieser Strecke nur im Stau stehen würde.
Gruß chr
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN (NEU)

Beitrag von chr »

Seiseralm vom 27. 3. 10 bis 3. 4. 10

Die Woche im Fassatal sollte nicht der einzige Dolomitenurlaub dieses Winters sein. Eine zweite Urlaubswoche war geplant. Diese sollte aber komplett anders gestaltet werden. Während wir im Fassatal in einer Ferienwohnung den Urlaub verbrachten, und von dort täglich mit dem Auto in ein anderes Schigebiet fuhren, ging es diesmal ins Hotel direkt an die Piste. Außerdem wollten wir diesmal nicht täglich Neues kennenlernen, sondern gemütlich bis der Frühjahresschnee am Nachmittag zu weich wird, im Kleingebiet bleiben. Das Ziel war das Hotel Icaro auf der Seiseralm. Und genau die Seiseralm mit ihren 19 Liften sollte unser Hauptbeschäftigungsbereich bleiben. So kauften wir für diese Woche keinen Dolomiti Superskipass, sondern den Regionalpass Gröden-Seiseralm.

Die Anreise von Wien am 27. 3. erfolgte problemlos in sieben Stunden brutto. (In diese Zeit sind zwei WC- und ein Tankstopp includiert, sowie der Skipasskauf bei der ZUB in Seis und die Besorgung einer Fahrgenehmigung für die Zufahrt zum Hotel auf die Alm.)

Von Sonntag 28. 3. Bis Freitag 2. 4. waren wir Schifahren. Von jedem Tag extra zu berichten zahlt sich nicht aus, da wir ja fast ausschließlich auf der Seiseralm unterwegs waren. Nur am zweiten Schitag (Montag) machten wir eine Runde abseits der Alm. Vom Hotel ging es zunächst über die Alm nach Saltria, von dort mit dem Bus zum Monte Pana, dann über Monte Seura und Ciampinoi auf die Saslong, weiter über Col Raiser und Fermeda auf die Seceda und nach der La Longia und einem Fußmarsch durch St. Ulrich mit der ZUB wieder zurück auf die Seiseralm.

Das Wetter war jeden Tag unbeständig. Täglich wechselten Sonne, Wolken und Schneeschauer. Nur am letzten Schitag (Freitag) blieb der Schneefall aus. In der Nacht auf Mittwoch fielen 35cm Schnee, auf Freitag 15cm. Die Temperaturen waren täglich in der Früh unter dem Gefrierpunkt, tagsüber darüber. Dementsprechend war auch der Pistenzustand. Morgens waren die Pisten hart gefroren und je nach Hangrichtung und Höhenlage wurden sie nach und nach im Laufe des Tages weich sulzig. Nur nach den Neuschneenächten vermissten wir die harten Kunstschneepisten, da man im frischgepressten Pulver unangenehm einbrach.

Fotos sind hauptsächlich in den Sonnenstunden entstanden:
Dateianhänge
Von unserem Balkon aus sah man den Lang- und Plattkofel,.....
Von unserem Balkon aus sah man den Lang- und Plattkofel,.....
...sowie den Schlern mit Euringer- und Santnerspitze.
...sowie den Schlern mit Euringer- und Santnerspitze.
Auch auf den Wellnessbereich neben der Schipiste sah man von unserem Balkon.
Auch auf den Wellnessbereich neben der Schipiste sah man von unserem Balkon.
Die neue Kombibahn auf den Puflatsch ist deutlich komfortabler als der alte Einsersessellift.
Die neue Kombibahn auf den Puflatsch ist deutlich komfortabler als der alte Einsersessellift.
Beim Schlepplift Hexe - Schlern im Hintergrund.
Beim Schlepplift Hexe - Schlern im Hintergrund.
Die neue Brücke beim Panoramalift. Das ist die wichtigste Neuerung vom letzten Sommer auf der Alm.
Die neue Brücke beim Panoramalift. Das ist die wichtigste Neuerung vom letzten Sommer auf der Alm.
Nochmals Puflatsch-Kombibahn. Diesmal mit Lang- und Plattkofel.
Nochmals Puflatsch-Kombibahn. Diesmal mit Lang- und Plattkofel.
Die 4 KSB Monte Piz wurde mit einem orangenen Bubble ausgestattet.
Die 4 KSB Monte Piz wurde mit einem orangenen Bubble ausgestattet.
Hier befinden wir uns auf der Saslong.
Hier befinden wir uns auf der Saslong.
Der Zielschuss des Weltcupklassikers.
Der Zielschuss des Weltcupklassikers.
Paradisobahn mit Rosszähnen.
Paradisobahn mit Rosszähnen.
Blick zum Rittner Horn. (Sanfter Hügel im Vordergrund)
Blick zum Rittner Horn. (Sanfter Hügel im Vordergrund)
Abschließend noch ein Blick auf unsere feine Unterkunft von vorne...
Abschließend noch ein Blick auf unsere feine Unterkunft von vorne...
...und dann noch von hinten: Das Hotel Icaro auf der Seiseralm.
...und dann noch von hinten: Das Hotel Icaro auf der Seiseralm.
Gruß chr
Benutzeravatar
Skihase
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2018
Registriert: 19.01.2004 - 09:57
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Regensburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN (NEU)

Beitrag von Skihase »

Da oben möchte ich auch gerne mal zwei bis drei Nächte verbringen. Deshalb meine Fragen: Wie war das Hotel? Wie umständlich ist das mit der Zufahrtserlaubnis bzw. wie lange dauert das? Wie voll war es im Skigebiet?

Vielen Dank - auch für den schönen Bericht!
Asmol und Plankenhorn - da lacht das Skihasen-Herz! Innamorati in Falcade - einfach nur schön...
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN (NEU)

Beitrag von chr »

Skihase hat geschrieben:Wie war das Hotel?
Das Icaro ist ein ausgezeichnet gepflegtes Hotel, das trotz italienischen Namen tirolerisch geführt ist. Wellness-Bereich mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Whirlpool innen und außen. Saunahäußchen mit Fenster in die Dolomiten von Langkofel bis Schlern.
Wenn ich irgendwo an dem Hotel etwas Negatives suche, dann eventuell das Abendessen. Hier wird ein 5-Gang-Menü angeboten, das für meinen Geschmack zu Nobel und zu wenig bodenständig ist.
Skihase hat geschrieben:Wie umständlich ist das mit der Zufahrtserlaubnis bzw. wie lange dauert das?
Wenn Du auf die Alm fährst, kommst Du vor den ersten Kehren zu einem Fahrverbotsschild ausgenommen Fahrerlaubnis. Genau dort ist auch die Stelle, wo diese Zetteln ausgestellt werden. Du zeigst einfach Deine Hotelreservierung her, gibst Deine Autonummer an und die Sache ist erledigt. Wenn Du nicht gleichzeitig mit vielen Anderen dort hin kommst und Du deshalb warten musst, dann dauert das nur zwei bis drei Minuten. Mit dieser Erlaubnis darfst Du nur die Strecke zu Deinem Hootel fahren, aber nicht auf der Alm herumfahren. Die An- und Abreise darf zu einer beliebigen Uhrzeit erfolgen, sonst darfst Du nur zwischen 17:00 Uhr und 09:00 Uhr mit dem Auto vom Hotel weg- und zufahren. Schipässe werden nur an der Gondel in Seis oder in Compatsch verkauft, deshalb sollte man sich schon bei der Anreise darum kümmern.
Skihase hat geschrieben:Wie voll war es im Skigebiet?
Die längste Wartezeit, die ich hatte waren ca. 5 Fahrbetriebsmittel an der Panoramabahn, als zwei Schikursgruppen gleichzeitig vor uns hinkamen. Die längsten Wartezeiten die ich gesehen habe, waren jeweils gegen 16:00 Uhr an der 4KSB Euro bzw. an der DSB Sonne. (Wichtige Rückbringer zu den ZUB ins Tal. Kann einem, wenn man oben auf der Alm wohnt egal sein.) Sonst ist im Vergleich zum Bereich um die Sella auf der Alm deutlich weniger los. Und zu Ostern war im Allgemeinen weniger los, als im Februar.
Gruß chr
Benutzeravatar
Skihase
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2018
Registriert: 19.01.2004 - 09:57
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Regensburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN (NEU)

Beitrag von Skihase »

Herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten!
Asmol und Plankenhorn - da lacht das Skihasen-Herz! Innamorati in Falcade - einfach nur schön...
Benutzeravatar
KuT
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 443
Registriert: 20.09.2006 - 16:41
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Dresden
Hat sich bedankt: 36 Mal
Danksagung erhalten: 15 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Beitrag von KuT »

Hab hier eine Weile nicht gelesen, chr, (wahrscheinlich aus Wut darüber, dass ich meinen zweiten Dolomitentrip in diesem Jahr absagen musste) und danke sehr für den Bericht aus der ersten Februarwoche.

Mit San Martino bist du mir wieder einen Schritt voraus, das habe ich noch nie geschafft. Dein differenzierter Bericht über dieses Teilgebiet wird mich nicht abhalten, das irgendwann einmal auszugleichen.

Dass dir der südliche Teil des Civetta-Gebietes gefallen würde, hätte ich wetten können - da sind wir uns offenbar ähnlich genug.

Wenn dir Cavalese auf der Superski-Vollständigkeitssuche noch fehlt, möchte ich anmerken, dass du da nichts überstürzen musst. Die Alpe Cermis hat mich damals (ein Tag im Februar 07, glaub ich) eher bisschen genervt.
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Beitrag von chr »

KuT hat geschrieben:..dass ich meinen zweiten Dolomitentrip in diesem Jahr absagen musste
:cry: :cry: Das klingt ja grausam :cry: :cry:
KuT hat geschrieben:Mit San Martino bist du mir wieder einen Schritt voraus, das habe ich noch nie geschafft. Dein differenzierter Bericht über dieses Teilgebiet wird mich nicht abhalten, das irgendwann einmal auszugleichen.
Das ist auch gut so. Ich kann San Martino nur wärmstens empfehlen. Man darf halt keine Scheu vor langen fixgeklemmten Bahnen haben, wenn es bei -10°C windig ist. Und das hat in den Bericht eben hineingehört, genauso wie die Erwähnung einzelner schmalen Pistenabschnitte.
KuT hat geschrieben:Wenn dir Cavalese auf der Superski-Vollständigkeitssuche noch fehlt, möchte ich anmerken, dass du da nichts überstürzen musst. Die Alpe Cermis hat mich damals (ein Tag im Februar 07, glaub ich) eher bisschen genervt.
Mir fehlt im Superskigebiet noch viel, viel mehr. Die Alpe Cermis wäre nur ein mögliches Ziel von Pera aus gewesen. Von der Landschaft her hätte mich ein Besuch des Passo Occlini mit seinen drei Liften viel mehr gereizt (Traumpano Richtung Rosengarten und Latemar). Allerdings wäre mir das Gebiet schifahrerisch für einen ganzen Tag zu klein. Ich hätte es mit der benachbarten Alpe Cermis kombiniert.

Mir fehlt noch das gesamte Gebiet Brixen-Meransen-Vals. Im Hochpustertal kenn ich auch nur den Haunold, der Rest muss erst erkundet werden.
Gruß chr
Latemar
Nebelhorn (2224m)
Beiträge: 2330
Registriert: 15.07.2008 - 12:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 419 Mal
Danksagung erhalten: 295 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Beitrag von Latemar »

Schöner Bericht mit vielen Teilskigebieten.

Ich fand die Alpe Cermis recht schön (Ostern 2010). Im Verhältnis zu manch anderen Skigebieten ist es aber dort recht voll.
Allerdings sind die Abfahrten teils recht lang und durchaus auch relativ steil.
Die 2 Abfahrten an der neuen KSB sind sehr schön.

Ein empfehlenswertes Skigebiet, auch wenn die Hüttensituation im Vergleich sonst in den Dolomiten katastrophal ist.


Gruß!
16/17 47T Dolomiti
17/18 48T Dolomiti
18/19 44T Dolomiti
19/20 22T Dolomiti (leider dann Corona-Schließung)
20/21 0T Corona-Schließung
21/22 17T Carezza/Latemar
22/23 8T Sella Ronda, 17T Carezza, 3T Alpe Lusia/P. Pellegrino, 2T San Martino/Rolle, 6T Latemar, 1T Catinaccio, 1T Civetta
23/24 10 Tage rund um die Sella, 1T Carezza
↓ Mehr anzeigen... ↓

Benutzeravatar
Chris
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 711
Registriert: 21.05.2003 - 11:19
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Loikum
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Beitrag von Chris »

Dem kann ich mich nur anschließen. Ich finde die Alpe Cermis auch lohnenswert. Habs bisher verbunden mit einer Fahrt nach Predazzo um noch in Obereggen zu fahren. Das passte eigentlich immer ganz gut. War bisher Ostermontags da, da wars meistens leer. Ist wahrscheinlich nicht repräsentativ.
------------------------------------------
Alter, gibts denn hier keinen Lift?
Benutzeravatar
chr
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1622
Registriert: 06.11.2005 - 17:12
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Wien
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 695 Mal

Re: Dolomiti Superski abseits der Ronda Februar und OSTERN 2010

Beitrag von chr »

Danke Latemar und Chris für Eure Statemets zur Alpe Cermis. Wenn es dort in der Saison eher voll ist, und die Pisten teilweise eher steil, dann werde ich es weiterhin in meiner Dolomitenprioritätenliste nicht nach vorne schieben. In den Berichten in diesem Forum ist mir bei den Bildern auch das klassische Dolomitenpanorama abgegangen. Den "Felskontakt" wie in vielen anderen Dolomitengebieten hat man hier ja wohl eher auch nicht. Da ich anscheinend wirklich einen ähnlichen Geschmack wie KuT habe, was Schigebiete betrifft, wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis ich dort hin komme.
Gruß chr

Antworten

Zurück zu „Italien“