Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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flo
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Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von flo »

Ein Snowboarder wurde in St. Johann bei seiner nächtlichen Abfahrt von einer Hütte durch eine Pistenraupe überrollt.
http://salzburg.orf.at/stories/423040/

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PB260D
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von PB260D »

Traurig dass wieder ein Pistenraupenfahrer sowas miterleben muss!!!
Nur weil andere sich nich an Regeln halten können!!!!!!!!
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Pilatus
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Pilatus »

Gabs da Nachtski oder wieso war die Piste überhaupt bis 21.00 offen?
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baeckerbursch
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von baeckerbursch »

Traurig daß wir schon so radikal sind daß wir nur den Pistenraupenfahrer bemitleiden - ohne den toten Snowboarder überhaupt zu erwähnen.
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PB260D
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von PB260D »

es war eine GESPERRTE Piste !!!
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Pilatus
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Pilatus »

@ Bäckerbursch: Hast du Mitleid mit dem Lokomotivführer oder mit jenem, der sich auf die Geleise legt? Ist mehr oder weniger die selbe Situation.
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GMD
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von GMD »

Ich habe Mitleid mit den Angehörigen und dem Raupenfahrer. Ein Toter hingegen kann man schlecht bemitleiden, nur bedauern, was ich ebenfalls tue.

Tatsache ist aber auch, dass es sich um das zweite Todesopfer auf einer wegen der nächtlichen Präparierung gesperrten Piste in Österreich ist. Da werden und müssen die Diskussionen geführt werden!
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3303
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von 3303 »

Der Snowboarder soll jedoch im toten Winkel des Fahrzeuges unterwegs gewesen zu sein. Dessen Lenker war mit Pistenpräparierung beschäftigt. Nach ersten Informationen konnte er den Snowboarder nicht sehen.
Bedenklich, welch polemische Äußerungen hier aufgrund solch vager Informationen abgegeben werden. Da fragt man sich doch, wie es um das Niveau bestellt ist....
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von jens.f »

3303 hat geschrieben:
Der Snowboarder soll jedoch im toten Winkel des Fahrzeuges unterwegs gewesen zu sein. Dessen Lenker war mit Pistenpräparierung beschäftigt. Nach ersten Informationen konnte er den Snowboarder nicht sehen.
Bedenklich, welch polemische Äußerungen hier aufgrund solch vager Informationen abgegeben werden. Da fragt man sich doch, wie es um das Niveau bestellt ist....
Es steht aber auch dort:
Der 32-jährige Einheimische war noch um 22.00 Uhr mit anderen unterwegs.

Piste war seit 21.00 Uhr gesperrt

Solange das jetzt keine Falsch-Informationen ist, ist die Lage für mich eindeutig - der Snowboarder ist auf einer gesperrten Piste gefahren.
Hierbei ist es m.E. unerheblich, ob er sich im Toten Winkel befand oder nicht - er hatte dort nichts zu suchen.

Gruß, Jens

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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von baeckerbursch »

Und nur weil sich jemand nicht an eine Regel gehalten hat wünscht man ihm den Tod?

Und überhaupt, warum vergleicht man gleich einen Regelverstoß mit einem Suizid?

Mir tun die Angehörigen des Boarders leid, ebenso wie der Fahrer der Raupe.
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PB260D
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von PB260D »

es hat überhaupt niemand geschrieben dass man ihm den Tod wünscht!!!
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Pilatus
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Pilatus »

Und überhaupt, warum vergleicht man gleich einen Regelverstoß mit einem Suizid?
Aus was für Motiven das "Opfer " gehandelt hat spielt eigentlich für den Raupenfahrer/Lokomotivführer nur eine bescheidene Rolle.
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wellblech
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von wellblech »

Diese ewige Diskusssion, wer wem leid tut, was jetzt wie kontrolliert/verboten gehört ist doch total daneben.

Wir verbieten doch auch nicht das Autofahren, das Schwimmen in freien Gewässern, das Bergsteigen, etc. Wer aus dem Haus geht ist in Gefahr. Wer Regeln verletzt vergrößert die Gefahr. Wer stirbt in dieser Situation kommt in die Zeitung.

Wer im Bett bleibt stirbt auch. Kommt auch in die Zeitung, allerdings auf Kosten der Angehörigen.

Tragisch ist es in jedem Fall.
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von philipp23 »

Hast du Mitleid mit dem Lokomotivführer oder mit jenem, der sich auf die Geleise legt? Ist mehr oder weniger die selbe Situation.
Nein, das ist m.E. nicht ganz die selbe Situation. Derjeniger, der sich auf die Gleise legt, macht dies in der Absicht, sich umzubringen. Der Skitourengeher verstößt gegen eine Regel und nimmt damit erhebliche Gefahren auf sich, was letztlich schwerwiegende Folgen hat. Suizidabsicht liegt jedenfalls keine vor.
Aber diese Diskussion geht es wieder nur im Kreis und bringt uns nicht weiter.

Und @pilatus: Nein, Nachtski gibt es dort nicht, aber die Pistensperre beginnt eben erst um 21.00 Uhr, damit entsprechende (Pisten-)Tourengeher eben abends dort hochlaufen können.
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Sommer 2015: 24 x Bergsteigen .. u.a. 8x Tien Shan, 6x Koralpe, 3x Rätikon, 3x Watzmann, 2x Tennengebirge
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von 911er »

Ist erst mal tragisch das zu dem Unfall kam, aber andererseits ist es nunmal immer gefährlich gesperrte Pisten zu fahren.
Wenn dann noch rechts und links der Raupe Snowboarder unterwegs sind, kann der Raupenfahrer nichts machen.
Durfte im Jänner mal 3h nachts in einem Bully mitfahren.
Da sieht man je nach Wetterlage nicht eben viel.
Saison 2024/25:
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von 3303 »

philipp23 hat geschrieben: Aber diese Diskussion geht es wieder nur im Kreis und bringt uns nicht weiter.
Jep.
Ein Hauptgrund dafür ist immer der Gleiche. Eine große Anzahl von Diskussionsteilnehmern hat nur ein Ziel: Die Verfolgung eigener Interessen ohne Kompromissbereitschaft (siehe Todesfall Hauser Kaibling Diskussion); da waren nur wenige Diskussionsteilnehmer (um exemplarisch einen zu nennen: zB Gerrit) die sich hinsichtlich Kompromissen um Einigung bemühten. Das war die Ausnahme.
Der Grundtenor vieler Postings war dagegen einfach nur: Ich will dies und jenes für meine Interessen absolut kompromisslos nutzen, und wenn das nicht durchsetzbar ist, dann müssen Gesetze und Verbote her. Der Staat soll mir bei der Durchsetzung meiner (in erster Linie wirtschaftlichen) Interessen helfen. Rechte und Interessen anderer sind unterzuordnen.
Wenn Standpunkte so vertreten werden, dreht man sich eben im Kreis.
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von seilbahner »

Am besten sollte man diese Pistenpräparierung überhaupt bleiben lassen. Nur noch Naturpisten ohne Pistenraupen. Dann kann nichts mehr derartiges Passieren und ich habe früher Feierabend und muss mich nicht mehr ärgern. 8)

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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Dachstein »

3303 hat geschrieben:Die Verfolgung eigener Interessen ohne Kompromissbereitschaft (siehe Todesfall Hauser Kaibling Diskussion); da waren nur wenige Diskussionsteilnehmer (um exemplarisch einen zu nennen: zB Gerrit) die sich hinsichtlich Kompromissen um Einigung bemühten. Das war die Ausnahme.
Es ist durchwegs verständlich, dass jeder seine eigenen Interessen verfolgt. Ein Schigebietsbetreiber wird immer seinen Interessen im Vorergrund sehen, ein Tourengeher wird immer seine sportliche Interessen im Vordergrund sehen - es wäre durchaus wünschenswert, wenn beide Seiten an einen Tisch setzen würden und die Sache ausdiskutieren würden. Ich denke, dass es durchaus möglich wäre, den Tourengehern eine eigene Aufstiegsspur zur Verfügung zu stellen, um sie gezielt von der Piste fernzuhalten - allerdings müssen sich die Tourengeher ihrerseits auch darauf einigen, sich dazu verpflichten, eine eventuell vorhandene Aufstiegsspur auch zu benützen. Dann wäre alles in Butter. Dass es immer ein paar schwarze Schafe unterwegs sein werden, tja, damit wird man sich leider abfinden müssen...

Factum est: jeder Tote ist einer zu viel.

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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von OliK »

seilbahner hat geschrieben:Am besten sollte man diese Pistenpräparierung überhaupt bleiben lassen. Nur noch Naturpisten ohne Pistenraupen. Dann kann nichts mehr derartiges Passieren und ich habe früher Feierabend und muss mich nicht mehr ärgern. 8)
Das täte mir leid für deinen Job, aber vielleicht würden die Leute ja dann mal wieder richtig Skifahren lernen ;)
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Foto-Irrer »

Pilatus hat geschrieben:Aus was für Motiven das "Opfer " gehandelt hat spielt eigentlich für den Raupenfahrer/Lokomotivführer nur eine bescheidene Rolle.
Da muss ich widersprechen, von einer U-Bahnführerin (oder wie auch immer der Fachbegriff da lautet) der Hamburger Hochbahnen weiß ich, dass es leichter zu verarbeiten ist, wenn das Opfer Suizid begangen hat, als wenn es z.B. mutwillig geschubst wurde! Beides passiert in Hamburg übrigens regelmäßiger als die Medien davon berichten.
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Balou »

Da muss ich widersprechen, von einer U-Bahnführerin (oder wie auch immer der Fachbegriff da lautet) der Hamburger Hochbahnen weiß ich, dass es leichter zu verarbeiten ist, wenn das Opfer Suizid begangen hat, als wenn es z.B. mutwillig geschubst wurde! Beides passiert in Hamburg übrigens regelmäßiger als die Medien davon berichten.
Im Zusammenhang mit dem Suizid eines bekannten Fußballers habe ich gelesen, dass über Suizid oder mutwilliges Schubsen vor eine Bahn normalerweise nicht oder nur sehr zurückhaltend berichtet wird, um die Zugführer vor Nachahmern zu schützen. Es wäre ein "ungeschriebenes Mediengesetz", dass über diese Art Suizid normalerweise Stillschweigen bewahrt wird, im Falle des Fußballers ist dieses Gesetz leider von vielen Nachrichtensendern gebrochen worden.
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von skwal »

Balou hat geschrieben: Im Zusammenhang mit dem Suizid eines bekannten Fußballers habe ich gelesen, dass über Suizid oder mutwilliges Schubsen vor eine Bahn normalerweise nicht oder nur sehr zurückhaltend berichtet wird, um die Zugführer vor Nachahmern zu schützen. Es wäre ein "ungeschriebenes Mediengesetz", dass über diese Art Suizid normalerweise Stillschweigen bewahrt wird, im Falle des Fußballers ist dieses Gesetz leider von vielen Nachrichtensendern gebrochen worden.

Natürlich wird da nur in Ausnahmefällen berichtet wenn es ein Herr E oder M ist, oder wenn die Schädel stunden/tagelang im Fahrgestell hängen bleibt wie zuletzt in Österreich.
Übrigens: Die Zahl der Bahnsuizide hat nach der massive Medienberichterstattung nach dem Fall E deutlich zugenommen.....

Oder willst du jeden Tag von 3 Suiziden bei der Bahn lesen?
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Balou »

skwal hat geschrieben:
Balou hat geschrieben: Im Zusammenhang mit dem Suizid eines bekannten Fußballers habe ich gelesen, dass über Suizid oder mutwilliges Schubsen vor eine Bahn normalerweise nicht oder nur sehr zurückhaltend berichtet wird, um die Zugführer vor Nachahmern zu schützen. Es wäre ein "ungeschriebenes Mediengesetz", dass über diese Art Suizid normalerweise Stillschweigen bewahrt wird, im Falle des Fußballers ist dieses Gesetz leider von vielen Nachrichtensendern gebrochen worden.
Natürlich wird da nur in Ausnahmefällen berichtet wenn es ein Herr E oder M ist, oder wenn die Schädel stunden/tagelang im Fahrgestell hängen bleibt wie zuletzt in Österreich.
Übrigens: Die Zahl der Bahnsuizide hat nach der massive Medienberichterstattung nach dem Fall E deutlich zugenommen.....

Oder willst du jeden Tag von 3 Suiziden bei der Bahn lesen?
Natürlich nicht.
Auch im "Fall E" fand ich es nicht richtig, dass man so ausführlich berichtet hat.

Ein Bekannter von mir war mal Lokführer - bis ihm ein Betrunkener vor den Güterzug gelatscht ist... Ist schon etliche Jahre her, damals gab es nicht mal psychologische Betreuung für die Lokführer. Ein paar Tage frei "zum "erholen", und das wars dann. Er war ja schließlich nicht schuld, also brauchte er sich das (nach Meinung seiner Vorgesetzten) auch nicht so zu Herzen nehmen.
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von Kris »

seilbahner hat geschrieben:Am besten sollte man diese Pistenpräparierung überhaupt bleiben lassen. Nur noch Naturpisten ohne Pistenraupen. Dann kann nichts mehr derartiges Passieren und ich habe früher Feierabend und muss mich nicht mehr ärgern. 8)

Wie lange ist es eigentlich her, seitdem pisten nur mehr nachts präpariert werden? Ich kann mich gut an meine kindheit erinnern, in den 1980er jahren wurde in den von meiner familie besuchten gebieten noch tagsüber gewalzt, zumeist früh am morgen und am späteren nachmittag. Tw. wurden pisten oben mit einem band gesperrt, während sie präpariert wurden. Tw. auch nicht.
Dass heute eine überwiegende Tagespräparierung aufgrund der verx-fachten skifahrerdichte und des erwarteten weil angebotenen komforts nicht mehr machbar ist, leuchtet ein.

Dank der heutigen einfachheit im skifahren und der bereitstellung sämtlicher pisten auch und insbesondere für anfänger (bzw. für jene die schnell zum experten werden wollen...) werden viele neue kunden gewonnen. Diese Mechanik entspringt der ganz normalen logik des wirtschaftlich orientierten handelns.
Skifahren muss daher einfach, komfortabel und sicher sein: Somit kann jeder gast egal in welcher körperlichen verfassung er sich befindet, nach äusserst kurzer zeit (im vgl. zu "früher") ein positives urlaubserlebnis geniessen.

Es werden mit dem prinzip anscheinend derart viele nichtskifahrer aktiviert und genussfahrer gehalten, daß jene kleinere(!) fraktion, denen es eben auf den idealpisten zu langweilig wird, mit juristischen mitteln aus dem neuerdings als völlig privat angesehenen wirtschaftsraum gelenkt bzw. herausgehalten werden muss. Sie stören das wirtschaftstreiben und können sich an diesem u.U. selbst verletzen. Durch windenseile, pistenketten oder tagsüber im weissen tod auf blauäugigen freeridehängen. Erst recht wenn der gastwirt altruistisch stets gut nachschenkt hat im berggasthaus zuvor....

***

Meine jetzt über 70 jaehrige mutti war letzte woche nach vielleicht 15 jahren das erste mal wieder skifahren, mit perfektem leihmaterial auf den perfektest präparierten blauen pisten am patscherkofel. Das ging zu beidseitiger freude wunderbar, schön gut mit parrallelschwung. Zwar nicht schnell, aber doch in ruhig kontrollierter fahrweise. Kommentar am ende: "das geht ja so einfach alles heute. Aber interessanter war es doch irgendwie früher".

Und, ich erzähle meiner mutti nichts von meinen (hier) als giftig angesehenen skidogmata, die aussage kam völlig von ihr alleine, aus freude heraus! :-)

***

Vor 20 jahren war der skiraum anders als heute, in 20 jahren wird er wiederum anders sein. Den trend kann man wohl recht deutlich nachzeichnen wenn man zur verfügung stehende technologien, triebkräfte und kräfteverhältnisse im rahmen des normativen zeitgeists betrachtet...

Es ist wie es ist, man kann den zug der zeit nicht aufhalten. Insofern ist es egal was man öffentlich äussert. Die dinge laufen in einer eigendynamik ab, die öffentliche diskussion in presse oder foren kann allenfalls ein rascheln bewirken aber keinesfalls real in den veränderungsprozess dauerhaft eingreifen.

Was mich jedoch nicht hindern darf, nachzudenken und mit meinem sinnen zu leben, oder? :-)

***

So, und jetzt auf in die Karpaten nach Rumänien, dann runter nach Bulgarien, Mazedonien.... mal sehen... heute nacht gehts erst mal bis irgendwohin nach ungarn...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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OliK
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Re: Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Beitrag von OliK »

Die Feldberger haben wohl auf die letzten Unfälle reagiert und warnen explizit auf der Homepage:

http://www.liftverbund-feldberg.de/aktu ... _der_piste
Es grüsst der Oli

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