Ganz interessant. Es wir nicht nur der Snowboardbereich angesprochen, sondern auch ein bisschen der Ski-Alpin-Bereich.
WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
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axisofjustice
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Deutschland war nie eine Snowboard-Nation, genau wie Deutschland auch seit langem keine Ski-Nation mehr ist. Bei den alpinen Skiläufern ist schon seit über 10 Jahren tote Hose und bei den Damen verhält es sich genau so, wie Selbach es bei den Snowboardern sieht: es gibt grundsätzlich immer 3-4 gute Athleten ihrer Zeit, die aber, will man ein gutes Ergebnis, auch alle immer dabei sein und alle immer punkten müssen. Bei den Österreichern ist es doch völlig wurscht, ob die Spitzenkandidatin gerade krank im Bett liegt. Dann fährt halt die nächste von 10 potenziellen Podiumskandidatinnen. Die Deutschen bilden sich auch im Ski Alpin also oft etwas ein. So stark sind wir nicht. Seizinger hat in den 90ern die Fahne hochgehalten, Ertl und Gerg haben von 99 bis 2004 überbrückt und seitdem dreht sich alles um die Riesch. Find ich zwar persönlich deutlich besser und angenehmer als dieser Athletinnenverschleiß bei den Ösis, wo die Charaktere austauschbar sind und nur Edelmetall zählt. Jedoch darf man die Ansprüche eben nicht zu hoch ansetzen. Riesch ist ja auch quasi kaum noch "Deutsche", sondern in erster Linie bayrisch, wohnhaft in Garmisch und den Großteil ihres Lebens eh in Österreich/Schweiz verbringend.
Zurück zu den Boardern: da hat man in der Tat den Anschluss verpasst. Ein paar Relikte aus der Zeit, wo Snowboarden noch ein Sport mit rebellischem Charakter war, düsen zwar noch für Deutschland durch die Pipes, das war es aber dann auch. Die Ösis haben den Trend genau so verschlafen, lediglich die Schweizer können mit den USA, Kanada und den skandinavischen Ländern mithalten.
Grund für das Versagen: die Vereinsebenen. Der traditionelle deutsche Skiclub hat sich zuerst nicht für Boarder interessiert und dann zaghafte, aber völlig unzureichende Versuche unternommen, Snowboarden als eine Art Subkategorie, so wie Langlaufen oder Schneeschuhwandern als kleines Schmankerl nebenher anzubieten bzw. zu verfolgen. Der Vorstand unseres örtlichen Ski-Clubs fragte uns als Skilehrer noch jüngst, ob wir nicht dem Mitgliederschwund entgegenwirken sollten, indem wir vielleicht auch mal "etwas in die Richtung Snowboard/Freestyle/Trendsport und so" anböten. Ich hab herzhaft gelacht und angemerkt, dass der Snowboard-"Trend" seinen Zenit fast schon überschritten habe und man sich doch konsequenterweise eher um ein Angebot für Freeskier etc. kümmern solle.
Achja, was will man machen? Verschlafene Vereins- und Verbandsstrukturen, das funktioniert einfach nicht.
Dabei hätte man mit den Hallen in NRW etc. so gute Voraussetzungen für Freestyle-Förderung. Der kleine Funpark in Neuss z.B. ist total beliebt, weil gerade im Rhein-Ruhr-Gebiet eine gigantische Anzahl an Trend- und Funsportlern tobt (Skater, BMX, Downhill), die man fördern könnte.
Zurück zu den Boardern: da hat man in der Tat den Anschluss verpasst. Ein paar Relikte aus der Zeit, wo Snowboarden noch ein Sport mit rebellischem Charakter war, düsen zwar noch für Deutschland durch die Pipes, das war es aber dann auch. Die Ösis haben den Trend genau so verschlafen, lediglich die Schweizer können mit den USA, Kanada und den skandinavischen Ländern mithalten.
Grund für das Versagen: die Vereinsebenen. Der traditionelle deutsche Skiclub hat sich zuerst nicht für Boarder interessiert und dann zaghafte, aber völlig unzureichende Versuche unternommen, Snowboarden als eine Art Subkategorie, so wie Langlaufen oder Schneeschuhwandern als kleines Schmankerl nebenher anzubieten bzw. zu verfolgen. Der Vorstand unseres örtlichen Ski-Clubs fragte uns als Skilehrer noch jüngst, ob wir nicht dem Mitgliederschwund entgegenwirken sollten, indem wir vielleicht auch mal "etwas in die Richtung Snowboard/Freestyle/Trendsport und so" anböten. Ich hab herzhaft gelacht und angemerkt, dass der Snowboard-"Trend" seinen Zenit fast schon überschritten habe und man sich doch konsequenterweise eher um ein Angebot für Freeskier etc. kümmern solle.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Ahaaxisofjustice hat geschrieben:Deutschland war nie eine Snowboard-Nation, genau wie Deutschland auch seit langem keine Ski-Nation mehr ist. Bei den alpinen Skiläufern ist schon seit über 10 Jahren tote Hose und bei den Damen verhält es sich genau so, wie Selbach es bei den Snowboardern sieht: es gibt grundsätzlich immer 3-4 gute Athleten ihrer Zeit, die aber, will man ein gutes Ergebnis, auch alle immer dabei sein und alle immer punkten müssen. Bei den Österreichern ist es doch völlig wurscht, ob die Spitzenkandidatin gerade krank im Bett liegt. Dann fährt halt die nächste von 10 potenziellen Podiumskandidatinnen. Die Deutschen bilden sich auch im Ski Alpin also oft etwas ein. So stark sind wir nicht. Seizinger hat in den 90ern die Fahne hochgehalten, Ertl und Gerg haben von 99 bis 2004 überbrückt und seitdem dreht sich alles um die Riesch. Find ich zwar persönlich deutlich besser und angenehmer als dieser Athletinnenverschleiß bei den Ösis, wo die Charaktere austauschbar sind und nur Edelmetall zählt. Jedoch darf man die Ansprüche eben nicht zu hoch ansetzen. Riesch ist ja auch quasi kaum noch "Deutsche", sondern in erster Linie bayrisch, wohnhaft in Garmisch und den Großteil ihres Lebens eh in Österreich/Schweiz verbringend.
Dann vergleich doch mal die Deutschen Damen mit den Österreichischen, v. a. den Technikbereich.
Da sind die Deutschen mindestens genauso gut.
Vor allem im Slalom sind sie den Österreichern vorraus, denn sie haben genausoviele Podiumsfahrerinnen und die Breite im Mittelfeld ist um einiges größer!
MfG Fabi111
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Nur eine kurze Anmerkung: Die Snowboardszene hat ihren Zentih seit ein paar Jahren überschritten (seit der Massiven Zunahme der Freestyleskiier halt)
Lt. einem Hersteller aus Italien hats diese Saison einen Einbruch von 60% gegeben. In Österreich und Deutschland ists ned so schlimm. Einzig die kleineren Hardboot-board Manufakturen haben einen steten Zuwachs, allerdings sind die ja bereits die Jahre davor massiv gesundgeschrumpft.
Fazti: Es wird die nächsten Jahre ein paar Boardfirmen erwischen Aufgrund des Gesundschrumpfens(ähnlich wie im Skibereich bisher). Burton hat ja schon bestätigt, dass se ihr Geld mit der Mode Machen und der Boardbereich kaum noch was einbringt. (bei dem Schaumschrott und dem VK im Handel eigentlich verwunderlich).
Mal schauen, wie lange der Freesytleskiertrend geht und welchen Trend es danach gibt....
Lt. einem Hersteller aus Italien hats diese Saison einen Einbruch von 60% gegeben. In Österreich und Deutschland ists ned so schlimm. Einzig die kleineren Hardboot-board Manufakturen haben einen steten Zuwachs, allerdings sind die ja bereits die Jahre davor massiv gesundgeschrumpft.
Fazti: Es wird die nächsten Jahre ein paar Boardfirmen erwischen Aufgrund des Gesundschrumpfens(ähnlich wie im Skibereich bisher). Burton hat ja schon bestätigt, dass se ihr Geld mit der Mode Machen und der Boardbereich kaum noch was einbringt. (bei dem Schaumschrott und dem VK im Handel eigentlich verwunderlich).
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axisofjustice
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Du hast meine Vergleichsebene nicht ganz verstanden. Es ging mir nicht so sehr um eine Momentaufnahme bzgl. Technik oder Erfolg. Vielleicht war das Beispiel öst. Damen vs. dt. Damen auch nicht das Beste. Bei den Männern sieht man es ja viel deutlicher. Während man sich bei den Deutschen grundsätzlich immer an ein paar wenige Hoffnungsträger klammert (die manchmal auch recht erfolgreich sind - mit breiter Talentförderung hat das dann aber wenig zu tun), schmeißt man in ÖSV einfach 30 Kandidaten ins Rennen und guckt, wer es nach vorne schafft und wer nicht. Masse und Klasse eben.Fabi111 hat geschrieben: Aha![]()
Dann vergleich doch mal die Deutschen Damen mit den Österreichischen, v. a. den Technikbereich.
Da sind die Deutschen mindestens genauso gut.
Vor allem im Slalom sind sie den Österreichern vorraus, denn sie haben genausoviele Podiumsfahrerinnen und die Breite im Mittelfeld ist um einiges größer!
Wohin ein zu gezieltes "Picking", wie es die Deutschen betreiben, führt, sieht man eben an dem obigen Beispiel: die wenigen Kandidaten, auf die man all sein Geld setzt, brechen nach und nach weg. Und dann fehlt die breite Talentbasis, an der man sich wieder bedienen könnte.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Af hat geschrieben:Burton hat ja schon bestätigt, dass se ihr Geld mit der Mode Machen und der Boardbereich kaum noch was einbringt. (bei dem Schaumschrott und dem VK im Handel eigentlich verwunderlich).
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Aha, da bin ich mir aber nicht sicherDeutschland war nie eine Snowboard-Nation,
Was da nicht drinsteht und du anscheinend auch nicht weist ist: (Quelle: Wikipedia)Grund für das Versagen: die Vereinsebenen. Der traditionelle deutsche Skiclub hat sich zuerst nicht für Boarder interessiert und dann zaghafte, aber völlig unzureichende Versuche unternommen, Snowboarden als eine Art Subkategorie, so wie Langlaufen oder Schneeschuhwandern als kleines Schmankerl nebenher anzubieten bzw. zu verfolgen. Der Vorstand unseres örtlichen Ski-Clubs fragte uns als Skilehrer noch jüngst, ob wir nicht dem Mitgliederschwund entgegenwirken sollten, indem wir vielleicht auch mal "etwas in die Richtung Snowboard/Freestyle/Trendsport und so" anböten. Ich hab herzhaft gelacht und angemerkt, dass der Snowboard-"Trend" seinen Zenit fast schon überschritten habe und man sich doch konsequenterweise eher um ein Angebot für Freeskier etc. kümmern solle. Achja, was will man machen? Verschlafene Vereins- und Verbandsstrukturen, das funktioniert einfach nicht.
Um eis einfach in einen Satz zu fassen: Die Fis lockte dieFaherer so lange mit Geld und Olympia bis es keine ISF mehr gab. Als die ISF dann gestorben war wurden die Boarder zu einer Untergruppe der Skifahrer und langsam aber sicher unwichtig. Gäbe es die ISF noch würde die Situation heute anders aussehen!Ursprünglich brauchte der Sport keinen Verband, da ihn zu wenige ausübten. Erst 1985, als die Anhängerzahl bereits so groß war, dass auch internationale Wettkämpfe durchgeführt werden konnten, war eine zentrale Organisation notwendig. 1989 wurde die International Snowboarding Association gegründet, die allerdings ein Jahr später von der International Snowboarding Federation als weltweit zentrales Organ abgelöst wurde. Sie vertrat von nun an die Interessen der Fahrer und ihrer regionalen beziehungsweise nationalen Verbände und veranstaltete offizielle Weltmeisterschaften.
Die Diskussion um die Einführung von Snowboarden als olympische Disziplin weckte 1994 auch das Interesse der FIS, die den Sport 1995 in ihr Programm aufnahm und ein Jahr später die ersten Meisterschaften durchführte. Vor allem die Tatsache, dass das Internationale Olympische Komitee der FIS die Veranstaltung der olympischen Bewerbe zusprach, sorgte für einen wachsenden Streit zwischen der ISF und der FIS. Kern der Differenzen war die Tatsache, dass man FIS-Bewerbe bestreiten musste, um sich für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren und sich besonders die Fahrer von der ISF und ihren Regeln unzureichend vertreten fühlte. Durch den wachsenden neuen Machtpol wurde die ISF immer weiter verdrängt und musste schlussendlich 2002 Konkurs anmelden, woraufhin die FIS alle ihre Bewerbe übernahm.
Weil aber nicht alle Fahrer von einem Skiverband vertreten werden wollten, entstand noch im selben Jahr die Ticket to Ride World Snowboard Tour (TTR). Sie wird von den Athleten und der Industrie getragen und genießt unter den Fahrern ein hohes Ansehen. Auf ausgewählten Contests kann man sich als Gewinner ein „Ticket to Ride“ sichern (so entstand auch der Name der Tour), das zur Teilnahme an der Tour beziehungsweise Meisterschaft berechtigt. Seit der Saison 2005/2006 besteht die TTR als World Series weiter, bei der die Fahrer Punkte an den verschiedene Events sammeln können. Die Wichtigkeit der Contests wird durch das sogenannte Stern-System angegeben (1–6 Star-Events). Je nach Klassierung und Wichtigkeit des Events, werden Punkte vergeben. Der erste Gesamtsieger der TTR ist der Franzose Mathieu Crepel.
Als Alternative zur ISF wurde am 10. August 2002 in München auch die World Snowboarding Federation (WSF) von Vertretern aus 14 Nationen gegründet. Heute arbeitet sie eng mit der TTR zusammen und führt die offizielle Wertung der Fahrer (nicht zu verwechseln mit der FIS-Rangliste).
Zuletzt geändert von baeckerbursch am 14.02.2010 - 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Schon mal daran gedacht, dass es sein könnte, dass es zu dem Picking keine Alternative geben könnte in Deutschland?axisofjustice hat geschrieben:Du hast meine Vergleichsebene nicht ganz verstanden. Es ging mir nicht so sehr um eine Momentaufnahme bzgl. Technik oder Erfolg. Vielleicht war das Beispiel öst. Damen vs. dt. Damen auch nicht das Beste. Bei den Männern sieht man es ja viel deutlicher. Während man sich bei den Deutschen grundsätzlich immer an ein paar wenige Hoffnungsträger klammert (die manchmal auch recht erfolgreich sind - mit breiter Talentförderung hat das dann aber wenig zu tun), schmeißt man in ÖSV einfach 30 Kandidaten ins Rennen und guckt, wer es nach vorne schafft und wer nicht. Masse und Klasse eben.Fabi111 hat geschrieben: Aha![]()
Dann vergleich doch mal die Deutschen Damen mit den Österreichischen, v. a. den Technikbereich.
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Wohin ein zu gezieltes "Picking", wie es die Deutschen betreiben, führt, sieht man eben an dem obigen Beispiel: die wenigen Kandidaten, auf die man all sein Geld setzt, brechen nach und nach weg. Und dann fehlt die breite Talentbasis, an der man sich wieder bedienen könnte.
Somit ist es eigentlich wenig verwunderlich, dass Deutschland nie eine wirklich große Alpinnation (wenn man dafür Österreich oder die Schweiz als Maßstab ansetzen will) war, einfach weil die geografischen Möglichkeiten nicht gegeben sind. Dafür haben eigentlich die wenigen Talente, die wir haben, immer mehr als ordentlich abgeräumt. Dass es immer wieder mal sowas wie eine "goldene Generation" gibt ist auch völlig normal - bei den kleinen wie den großen eines Sportes: Die Ösis träumen doch heute noch feucht von den legendären 6fach-Siegen, als die Alpin-Herren jahrelang dominiert haben. Heute sind sie immer noch in der Spitze, aber dominieren tun sie momentan wirklich nicht. Oder schau Dir mal die Zeit von Graf/Becker an, infolge derer viele deutsche Eltern ihre Kinder in die Tennisclubs getrieben haben.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Aha... na da spricht ja ein echter Experte. In jedem Speedrennen sieht man das Fehlen der "großen 3" (Götschl/Meißnitzer/Dorfmeister) Österreicherinnen an allen Ecken und Enden und im Gesamtweltcup kann ich wirklich keine große Dominanz erkennen:axisofjustice hat geschrieben:Deutschland war nie eine Snowboard-Nation, genau wie Deutschland auch seit langem keine Ski-Nation mehr ist. Bei den alpinen Skiläufern ist schon seit über 10 Jahren tote Hose und bei den Damen verhält es sich genau so, wie Selbach es bei den Snowboardern sieht: es gibt grundsätzlich immer 3-4 gute Athleten ihrer Zeit, die aber, will man ein gutes Ergebnis, auch alle immer dabei sein und alle immer punkten müssen. Bei den Österreichern ist es doch völlig wurscht, ob die Spitzenkandidatin gerade krank im Bett liegt. Dann fährt halt die nächste von 10 potenziellen Podiumskandidatinnen.
Ösi-Dominanz? Wo?VONN Lindsey USA 1 1311
RIESCH Maria GER 2 1174
PAERSON Anja SWE 3 886
ZETTEL Kathrin AUT 4 829
MAZE Tina SLO 5 701
SUTER Fabienne SUI 6 486
HOELZL Kathrin GER 7 447
GOERGL Elisabeth AUT 8 445
JACQUEMOD Ingrid FRA 9 418
POUTIAINEN Tanja FIN 10 417
Einen Damenslalom hast du offenbar noch überhaupt nie angesehen, da ist D zurzeit die mannschaftlich stärkste Nation. Gesamt sind 8 deutsche Skifahrerinnen in Vancouver mit dabei. Soooo schlecht können die nicht sein, die hatten nämlich (wie alle anderen) auch eine Qualifikationsnorm zu erfüllen.axisofjustice hat geschrieben:...und seitdem dreht sich alles um die Riesch.
Muß ich das jetzt kapieren??? Wer ist denn für dich ein "echter Deutscher"?axisofjustice hat geschrieben:Riesch ist ja auch quasi kaum noch "Deutsche", sondern in erster Linie bayrisch
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Würde mich jetzt auch interessieren... Und das die Skifahrer zu einem Großteil aus Bayern und dem Allgäu kommen ist ja auch logisch, hier ist nunmal ein Großteil der (größeren) deutschen Skigebiete. An einem Mittelgebirgshang mit geringerem Höhenunterschied erfolgreicher Skirennläufer (inbes. außerhalb des Slalombereichs) zu werden, ist nunmal nicht einfach.Downhill hat geschrieben:Muß ich das jetzt kapieren??? Wer ist denn für dich ein "echter Deutscher"?
Skitage 15/16: 22 ..... 5x Hochkönig, 3x Werfenweng, 2x Saalbach, 2x Skiwelt, 1x Kitzsteinhorn, 1x Wagrain/Alpendorf, 1x 4 Berge, 1x Bad Gastein, 1x Obertauern, 1x Winklmoosalm/Steinplatte, 1x Kitzbühel, 1x Zauchensee, 1x Sportgastein, 0,5x Dachstein West, 0,5x Flachauwinkl/Kleinarl
Sommer 2015: 24 x Bergsteigen .. u.a. 8x Tien Shan, 6x Koralpe, 3x Rätikon, 3x Watzmann, 2x Tennengebirge
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Ui...hier wirds lustig....ich hol mir mal Popcorn...
@ 720°: Boardmässig ist für dich Burton das Non+Ultra? Aha...ok...zum Glück fahr ich Boards,die Burton nichtmehr herstellt... wobei das Factory-Prime anscheinend noch ganz gut war und immernoch in und für China hergestellt wird. Allerdings ist dieser Bereich ja ned Hip oder stylisch und passt somit ned zu so ner rein auf Style ausgerichteten Marke. (Irgenwie zogen bei mir die Boards von Burton im Vergleich zu den anderen Marken wie Nitro, Head, Salomon, immer den Kürzeren bei den Fahreigenschaften. Und das seit 1994 als ich mir mein erstes Snowboard gekauft hab)
Aber ist halt meine persönliche Meinung, deswegen sollten wir zurück zum Topic kommen.
@ 720°: Boardmässig ist für dich Burton das Non+Ultra? Aha...ok...zum Glück fahr ich Boards,die Burton nichtmehr herstellt... wobei das Factory-Prime anscheinend noch ganz gut war und immernoch in und für China hergestellt wird. Allerdings ist dieser Bereich ja ned Hip oder stylisch und passt somit ned zu so ner rein auf Style ausgerichteten Marke. (Irgenwie zogen bei mir die Boards von Burton im Vergleich zu den anderen Marken wie Nitro, Head, Salomon, immer den Kürzeren bei den Fahreigenschaften. Und das seit 1994 als ich mir mein erstes Snowboard gekauft hab)
Aber ist halt meine persönliche Meinung, deswegen sollten wir zurück zum Topic kommen.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Wollt's ja möglichst neutral schreiben, hat wohl ned so ganz geklappt... Halt mich jetz besser mal raus und hör zu
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Definitiv und nicht nur bei den Boards! Ich meinte aber auch den "hippen" Freeestyle BereichAf hat geschrieben: @720°: Boardmässig ist für dich Burton das Non+Ultra?
@all: Lustige Diskussion
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Inwiefern das dem, was ich geschrieben habe, jetzt widerspricht, müsstest du dann noch erklären.Was da nicht drinsteht und du anscheinend auch nicht weist ist: (Quelle: Wikipedia)
Ja. Und dem habe ich ja auch gar nicht widersprochen. Ich habe doch lediglich einen Zustand beschrieben und nicht bewertet.Schon mal daran gedacht, dass es sein könnte, dass es zu dem Picking keine Alternative geben könnte in Deutschland?
Schön locker durch die Hose atmen.Aha... na da spricht ja ein echter Experte. In jedem Speedrennen sieht man das Fehlen der "großen 3" (Götschl/Meißnitzer/Dorfmeister) Österreicherinnen an allen Ecken und Enden und im Gesamtweltcup kann ich wirklich keine große Dominanz erkennen:
Lies einfach zusammenhängend, dann verstehst du es. Ich schrieb:Muß ich das jetzt kapieren??? Wer ist denn für dich ein "echter Deutscher"?
Und von Gesamtdeutschland als Ski-Nation zu sprechen, ist m.E. übertrieben. Dazu würde für mich auch eine Identifizierung mit den Profis gehören, wie es z.B. beim Pitztal und Raich ist. Wenn beim Verbandstraining hier in D mal jemand entdeckt wird, schickt man ihn in Internate bzw. verpflanzt die Familie an den Alpenrand. Wir haben eher eine Skiregion, als eine Skination.Jedoch darf man die Ansprüche eben nicht zu hoch ansetzen.
In Deutschland ist Skifahren kein Nationalsport. In Deutschland fahren relativ gesehen nur wenig Leute Ski, etwa 15%. Selbst in Holland sind es noch 13%, während in Österreich jeder Zweite sich als Skifahrer bezeichnet. Daher ist Deutschland keine Skination. Auch, wenn das die gezielte Profiförderung für internationale Wettkämpfe vielleicht anders darstellen mag. Der Status "Skination" definiert sich m.E. nicht über die Medaillen.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Hätte ja nicht gedacht, dass das Video hier so unterhaltsam an kommt.
Im Grunde ist die ganze Sache mit den "hippen" Snowboardern doch ganz einfach...es kann einfach nicht so viel Geld verdient werden, wie mit anderen Sportarten (Ski) deswegen steckt da auch fast niemand Geld rein...und ohne Moos nix los.
Ob Burton nun das non plus ultra ist, da lässt sich auch drüber streiten. Fakt ist, dass sie verdammt gute Sachen herstellen, obs die Besten sind, ist wieder eine andere Frage. Und was für mich persönlich ein ganz großes Plus ist, ist die Kulanz von Burton, da bekommste wirklich fast alles ersetzt.
Im Grunde ist die ganze Sache mit den "hippen" Snowboardern doch ganz einfach...es kann einfach nicht so viel Geld verdient werden, wie mit anderen Sportarten (Ski) deswegen steckt da auch fast niemand Geld rein...und ohne Moos nix los.
Ob Burton nun das non plus ultra ist, da lässt sich auch drüber streiten. Fakt ist, dass sie verdammt gute Sachen herstellen, obs die Besten sind, ist wieder eine andere Frage. Und was für mich persönlich ein ganz großes Plus ist, ist die Kulanz von Burton, da bekommste wirklich fast alles ersetzt.
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axisofjustice
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Hmm...bist du echt der Meinung, mit dem Snowboardimage kann nicht so gut Geld verdient werden, wie mit dem Skifahren? Beides sind Randsportarten, aber nur Erste ist stark an eine Szene gekoppelt. Da jede Art von Wintersport finanziell recht aufwändig ist, handelt es sich auch nicht um einen Ramschmarkt (Aldi-Fußballschuhe für 12,99€), sondern um ein recht lukratives Geschäft. Wer einen Boarderladen hat, kann gutes Geld damit verdienen, weil er keine 10er-Pack Tennissocken anbieten muss, sondern individuelle und hochfunktionale Kleidungs- und Sportartikel. In FR gibt es eine "SportArena". Oben ist die Abteilung Wintersport, unten ist ein selbstständiger Boardshop. Oben gibt es das Ski-Fleece für 49 statt 79€ in drei verschiedenen Farben, unten gibt es einen Pullover von Billabong mit Fellkragen für 120€. Der Laden ist konstant gut besucht und wenn man nicht gerade eine Rabattaktion erwischt, endet kein Einkauf unterhalb des dreistelligen Eurobereiches.
Zumindest die Industrie hat es also schon ganz gut verstanden, mit dem Trendsport Snowboarden Geld zu verdienen. Natürlich sorgt die schiere Masse an Skifahrern dafür, dass der Skiindustrie am Ende absolut gesehen mehr Geld zukommt. Das dürfte den Boardshop-Betreiber, der trotzdem mehr Umsatz macht, als ein 0815-Skigeschäft, jedoch nicht ärgern.
Zumindest die Industrie hat es also schon ganz gut verstanden, mit dem Trendsport Snowboarden Geld zu verdienen. Natürlich sorgt die schiere Masse an Skifahrern dafür, dass der Skiindustrie am Ende absolut gesehen mehr Geld zukommt. Das dürfte den Boardshop-Betreiber, der trotzdem mehr Umsatz macht, als ein 0815-Skigeschäft, jedoch nicht ärgern.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Naja ich seh das Board auch auf dem absteigenden Ast:
der Alpinbereich ist gefühl schon lange tot, gibt aber ne kleine und feine Szene, die den Sport lebt.
im Freestylebereich gibts ne starke Konkurrenz durch die Freestyleski
ebenso im Powderbereich: die fetten Powderlatten gibts auch noch nedd so lang
Piste: sind Ski, abgesehen von Alpinboards besser geeignet, wird bestätigt durch die Vielzahl von Rückumsteigern
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Viele Rückumsteiger gehen aber auch Aufgrund der Mangelnden Perspektiven zurück auf Skier. Im Skierbereich ist einfach mehr Potenzial nach oben da(Telemark, Tourengehen, carven, etc). Beim Snowboarden gehts meist ned weiter.
Alpin ist eher für diejenigen, die gerne dem Feeling treu bleiben wollen. Hier kann man sich noch weiterentwickeln. Aber da dieser Weiterentwicklungsast von der Industrie weitgehend gekappt wurde, finden nur die wirklichen Freaks in die Alpinszene. (nur noch F2 und Völkl sind von den Grossen Herstellern am Start, obwohl die Burtonbretter wohl ned schlecht waren und gekauft wurden)
Dafür wird hier wird halt von den "Kleineren" ordentlich Geld gemacht. So ein Virus oder Oxess fängt ab 700 an, liegt aber eher ab 1.100 Euro im normalen Bereich. Nach oben gibts keine Grenzen und wenn man sieht, wie die "Profis" mit den Teilen umgehen wundert man sich, dass die Materialien das aushalten. Hier finden auch die Entwicklungen statt (Carbon, Kevlar, Zylon, Vectran, Härter/Weicher, diverseste Radien, schmale Boards, breite Boards, lange Boards (derzeit 2,03m!!) kurze Boards).
Im Endeffekt wird der Snowboardbereich gesundgeschrumpft, der übertriebene Style wird hoffentlich komplett in den Freeskierbereich abgeschoben und die paar verbliebenen Hersteller besinnen sich wieder mehr auf Qualität und Innovation als auf Style.
Alpin ist eher für diejenigen, die gerne dem Feeling treu bleiben wollen. Hier kann man sich noch weiterentwickeln. Aber da dieser Weiterentwicklungsast von der Industrie weitgehend gekappt wurde, finden nur die wirklichen Freaks in die Alpinszene. (nur noch F2 und Völkl sind von den Grossen Herstellern am Start, obwohl die Burtonbretter wohl ned schlecht waren und gekauft wurden)
Dafür wird hier wird halt von den "Kleineren" ordentlich Geld gemacht. So ein Virus oder Oxess fängt ab 700 an, liegt aber eher ab 1.100 Euro im normalen Bereich. Nach oben gibts keine Grenzen und wenn man sieht, wie die "Profis" mit den Teilen umgehen wundert man sich, dass die Materialien das aushalten. Hier finden auch die Entwicklungen statt (Carbon, Kevlar, Zylon, Vectran, Härter/Weicher, diverseste Radien, schmale Boards, breite Boards, lange Boards (derzeit 2,03m!!) kurze Boards).
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Naja, die Snowboardindustrie hat halt mittlerweile den Markt gesättigt, zumindest in Europa. Der Boom davor mit gigantischen Wachstumsraten ist damit ja leicht erklärbar. Ich denke, dass evtl. wieder eine leichte Rückwanderung zu den Skifahrern stattfinden wird, schlußendlich wird die Snowboardindustrie aber auf einem konstanten Niveau einpendeln (das immer noch ein beachtliches Marktvolumen haben wird).
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Das empfinde ich anders. Früher bin ich ja ca. 18 Jahre nur Race gefahren. Irgendwann kommst du an einem Punkt an an dem du halt ganz spezielle Pistenverhältnisse brauchst um dein ganzes Können abzurufen.Alpin ist eher für diejenigen, die gerne dem Feeling treu bleiben wollen. Hier kann man sich noch weiterentwickeln. Aber da dieser Weiterentwicklungsast von der Industrie weitgehend gekappt wurde, finden nur die wirklichen Freaks in die Alpinszene. (nur noch F2 und Völkl sind von den Grossen Herstellern am Start, obwohl die Burtonbretter wohl ned schlecht waren und gekauft wurden)
Ist es zu weich: kannst mit dem Freeridebrett besser fahren
Ist es gerade richtig: Kannst du es mit Racebrett oder mit dem harten Freeridebrett richtig krachen lassen
Ist es zu hart: Gehts mit keinem Brett richtig schön, aber mit dem Freeridebrett siehts nicht so peinlich aus
Ich habs halt mit dem Racebrett unter den Füßen immer als eine Verpflichtung angesehen sich die Piste auch richtig "runterzuhauen". Ab und an hab ich aber keine Lust dazu - da möchte ich einfach nur cruisen - und das geht einfach mit dem Freeridebrett besser.
Auch ist die Entwicklung beim Race immer zu härteren Schuhen + härteren Brettern + schmaleren Brettern gegangen. Perfekt zum Carven, keine Frage. Aber auch Saudumm zum driften, was ja niemals zum vermeiden ist.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Race ist nur ein Aspekt des Alpinfahrens und wirklich am Sterben. Das Extrem oder Flachcarven ist wohl der neue Trend. Und hier gibts diverse Stile:
Pureboarding mit breiten Brettern, ähnlich den Freeridebrettern. SB geht, HB hat einfach die bessere Kraftübertragung.
Extremcarving mit den breiten Swoards. (hautpsächlich Schweiz)
"Krüppelcharven" wie es ein Schwiezer so nett genannt hat, mit Schmalen oder breiten, harten oder weicheren Boards. (hat alles vor und Nachteile)
@ Pistenqualität: Also ich hab da kein Problem mit weicheren Pisten. Und Eisige musst halt etwas Technik ausreizen, wennst die drauf hast, haust halt auch auf den Eispisten ordentliche Carves hin. (bin immerwieder überrascht, welchen Eisgriff das Board hat sofern ich die Technik richtig anwende und Mut habe)
Siehe die Jungs der Frozen-Backside, die am liebsten den eisigen Rettenbachsteilhang runtercarven. Egal ob bei 30 cm Neuschnee, wie bei der FCM 2009 oder bei Eis wie nach dem Skirennen.
Und da geht definitiv nix mehr mit den Schwabbelbrettern.
Aber klar ist, dass runterkacheln im alten Stil komplett uninteressant ist. Da wechselst eher zum Skifahren, ist sicherer und eleganter.
Ist auch nie mein Ziel gewesen. Ich will möglichst tief carvend die Piste runterfahrern und da ist die Community massivst am wachsen, sowie die Umsätze gut. Mit klassischen Racebrettern ist kein Geld mehr zu machen...
@ Harte Schuhe: Also meine Deeluxe Track 335 sind bequemer als meine Softboots, dazu kann ich die aber die Schnallen auch ned zu und fahr mit offener Walk-Stellung. Sogesehen find ich die wieder weich.
Pureboarding mit breiten Brettern, ähnlich den Freeridebrettern. SB geht, HB hat einfach die bessere Kraftübertragung.
Extremcarving mit den breiten Swoards. (hautpsächlich Schweiz)
"Krüppelcharven" wie es ein Schwiezer so nett genannt hat, mit Schmalen oder breiten, harten oder weicheren Boards. (hat alles vor und Nachteile)
@ Pistenqualität: Also ich hab da kein Problem mit weicheren Pisten. Und Eisige musst halt etwas Technik ausreizen, wennst die drauf hast, haust halt auch auf den Eispisten ordentliche Carves hin. (bin immerwieder überrascht, welchen Eisgriff das Board hat sofern ich die Technik richtig anwende und Mut habe)
Siehe die Jungs der Frozen-Backside, die am liebsten den eisigen Rettenbachsteilhang runtercarven. Egal ob bei 30 cm Neuschnee, wie bei der FCM 2009 oder bei Eis wie nach dem Skirennen.
Und da geht definitiv nix mehr mit den Schwabbelbrettern.
Aber klar ist, dass runterkacheln im alten Stil komplett uninteressant ist. Da wechselst eher zum Skifahren, ist sicherer und eleganter.
Ist auch nie mein Ziel gewesen. Ich will möglichst tief carvend die Piste runterfahrern und da ist die Community massivst am wachsen, sowie die Umsätze gut. Mit klassischen Racebrettern ist kein Geld mehr zu machen...
@ Harte Schuhe: Also meine Deeluxe Track 335 sind bequemer als meine Softboots, dazu kann ich die aber die Schnallen auch ned zu und fahr mit offener Walk-Stellung. Sogesehen find ich die wieder weich.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
möglichst tief carvend die Piste runterfahrern
Das fand ich z.B. nie spannend. Da muss ich in den Kurven so viel Energie vernichten daß ich keinen Driftschwung zwischen rein machen muss - das war nie mein Stil. Ich bin wiegesagt immer im Race Stil gefahren.
Ich persönlich finde diesen "Jesus gedächtnis Stil" (immer in den Kurven umfallen) auch optisch nicht so schön und die Langzeitmotivation fehlt mir dabei etwas.
Ist halt immer eine persönliche Sache.....
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Ich wiederspreche Dir nur so ungerneAf hat geschrieben:Viele Rückumsteiger gehen aber auch Aufgrund der Mangelnden Perspektiven zurück auf Skier. Im Skierbereich ist einfach mehr Potenzial nach oben da(Telemark, Tourengehen, carven, etc). Beim Snowboarden gehts meist ned weiter. .
Ein Vergleich... Inline skaten kann jeder, Skateboarden eher nicht
Lustig übrigens das die ganzen Freeski-kids oftmals mit Burton eingekleidet sind
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
Was ist daran lustig? Die Szene hat schließlich gemeinsame Wurzeln und teilt sich in der Regel ja auch die Anlagen.
Dann ist es von Burton doch ein logischer Schritt, den Bereich auch noch abzudecken - bekannt genug dazu war die Marke bei den Freeskiern ja schon davor.
Zum Thema deutscher Halfpipe-Mangel:
http://olympia.zdf.de/ZDFsport/inhalt/2 ... 56,00.html
Dann ist es von Burton doch ein logischer Schritt, den Bereich auch noch abzudecken - bekannt genug dazu war die Marke bei den Freeskiern ja schon davor.
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Re: WDR Sport Inside - Außer Konkurrenz (Profi-Snowboard in D)
In Oberwiesenthal gibts ne Half-Pipe.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.