nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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gerrit
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von gerrit »

seilbahner hat geschrieben: Ein Tourengeher soll doch dort bleiben wo er hingehört. Und zwar ins freie Gelände.
Ich denke langsam, es fehlt wirklich ein Begriff in der Deutschen (wahrscheinlich in allen) Sprache(n) der diese Spezies genau definiert: vielleicht sollte man "Pistengeher" sagen oder so ähnlich.
Tatsache ist, dass für viele "Anrainer" an Schigebieten eine abendliche Tour zu Trainingszwecken einfach sehr attraktiv ist, man bewegt sich in der freien Natur und kann nach dem Aufstieg auch noch eine nette Abfahrt genießen. Genau das wäre aber bei einer Nachttour in freiem Gelände nicht möglich bzw. bei weitem schwieriger. Während ein guter Schifahrer auf einer präparierten (muss überhaupt nicht frisch präpariert sein) Piste auch bei Mondschein oder mit einer Stirnlampe gut runterkommt ist das Abfahren in freiem Gelände in der Dunkelheit wesentlich schwieriger, weniger genussreich und dafür gefährlicher. Damit handelt es sich also um eine Spielart unseres Sportes, den es praktisch nur am Abend gibt und der auf präparierte Pisten angewiesen ist, womit er sich vom klassischen Schitouren-Gehen deutlich unterscheidet.
Die abendliche Pistenbenützung scheint also durchaus ein Produkt mit Nachfrage zu sein, für das Interessenten wahrscheinlich auch durchaus bereit wären zu bezahlen.
Ich denke also, die Bereitstellung einer halbwegs attraktiven Piste für Aufstieg und Abfahrt (natürlich abhängig von der Größe des Schigebiets) am Abend zu einem umschriebenen Zeitraum gegen Gebühr (ev. mit Jahreskarte oder Jahresregionskarte oder als Bestandteil einer normalen Saisonkarte) könnte als Angebot für die "sportlichen Eingeborenen" durchaus ein Erfolg sein, diese Piste könnte nach Ende des Zeitfensters als letzte präpariert werden und alle wären zufrieden.
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3303
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von 3303 »

Jedenfalls hat es sich hier in eine klassische Diskussion zwischen den Vorschriftenfreunden und den Freigeistern entwickelt.
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baeckerbursch
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Aber genau die die jetzt hier laut schrein sind dann die, die sich am nächsten Tag über die schlechte Pistenpräparierung beim Betreiber beschweren.
Würde ich nicht tun - ich steh eh nicht so auf Carvingautobahnen
Schnee braucht nämlich ca. 4 Stunden bis er sich verfestigt.
Ist mir klar
Und wir Präparieren nicht für Tourengeher sondern für zahlende Gäste.
Ich denke einige (wie z.B. gerrit und ich) würden auch was zahlen um den Service nutzen zu können. Zudem gibt es einige "Hüttenstammtische" von denen zwar nicht die Bergbahn - wohl aber die Gastronomie profitiert.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von seilbahner »

Dann empfehle ich euch den Unternberg in Ruhpolding. Dort wurde jetzt ein Tourengeherabend mit Stammtisch eingerichtet.
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Kris
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Kris »

@gerrit: Ich denke nicht, daß sich durch "eintrittskarten" besonders viel geld lukrieren liesse, der aufwand wäre zu gross. Vielmehr wird dies in tirol über die parkplatzbewirtschaftung gemacht. Gratisparken ist sowieso -egal ob in einem skigebiet oder an einer klassischen skitour- oft nicht möglich, es thront der parkscheinautomat für tourengeher, bzw. die skidataschranke welche sich nur mit skipass gratis öffnen lässt.

Über gute einnahmen hingegen können sich gasthäuser am berg freuen, zB. waren jene an der muttereralm in der EUB-losen zeit genauso rappelvoll bis weit in die nacht hinein, wie heute tagsüber. Die muttereralm ist der skigehberg für senioren, ich finde es schön dass es das gibt. Von zuhause sehe ich sie wie die ameisen in endlosen ketten raufspazieren. Der ist so flach, es bedürfte keiner piste und somit nett für ältere die nicht vollends einrosten wollen. Noch zudem mit der strassenbahn erreichbar.

Am Glungezer (Berg östl. von Innsbruck) diese woche am abend war es etwas stressig, es war ein freund aus o.Ö. dabei der eine derartige angst hatte wg. dem vermeintlichen betretungsverbot, dass er nicht mehr ruhig gehen konnte: Einmal näherte sich ein licht, wir mussten in den kratzigen forst flüchten wie mexikanische illegale an der grenze zur USA. Es war dann ein skidoo. Weiter oben gibts im skigebiet noch ein gasthaus mit licht, wir wollten nicht hineingehen weil es ja ein wespennest der bergbahngesellschaft sein könnte. Unten am parkplatz vor einem grossen gasthof wurden wir zunächst vom freundlichen gastwirt(!) mit dem sinngemässen zitat verscheucht "ich geb euch 2 minuten, dann hole ich die poilizei" (ski waren schon an den füssen). Auf dem riesigen leeren parkplatz (notabene nicht vom skigebiet, sondern vom gasthof+hotel) standen 2 reisebusse, der gastwirt ist offensichtlich mit dem melken der reisebusgäste zufriedengestellt.
Derweil war es früher (vor der neuen tourengeherregelung) so üblich, daß an dem parkplatz die tourengeher parkten, und nach der tour entsprechend durstig in der gastwirtschaft einkehrten. Auf letzteres haben wir dieses mal ohne probleme verzichten können.
Übrigens hat das Glungezer haus, eine geniale hütte fast am gipfel auf 2600m (2100 hm über dem tal, 400hm über dem skigebiet) auch im winter offen: Nach der arbeit unter sternenhimmel (1500hm) rauflatschen, oben ausblick ins beleuchtete inntal geniessen, gemütlich abend essen, übernachten, fühstücken, sonnenaufgang erleben, abfahren und um 9 wieder im büro sein...ha!


Hey, ok, touristen lassen sich anscheinend generell wie kuhherden auf weiden locken, leiten und süffisant melken. Schön für die wirtschaft, ich freue mich ja auch, und profitiere indirekt davon. Aber generell aufgeweckte einheimische/auswärtige menschen partout auch in die herde zwingen zu wollen, das wird nicht hinhauen.

Ich denke dennoch, daß die allermeisten tourenngeher der region den bedürfnissen von skigebieten/forstwirtschaft/jägerschaft/naturschutz/... in ausreichendem mase entgegen kommen. Nur auflösen können wir uns nicht im sich zunehmends verschärfenden Interessenskonflikt.

Je grösser der einfluss einer interessensgruppe auf medien und aktuere der politik ist, je grösser seine chanche, den eigenen kuchenanteil vergrössern zu können. Eine ganz normale sache....die gewichte auf den wagschalen sind bekannt, und somit ist die langfristige zukunft relativ leicht vorhersehbar.....


NB: Es gibt es doch noch, das gute liberale tirol: Eine weitere finstere gestalt auf der piste gab uns wg. der parkproblematik den hinweis, dass es auf den weiten almwiesen ein privathaus mit grossem grundstück gäbe, auf dem derjenige der es weiss problemlos parken kann: An der wand hängt dort ein kleines holzkasterl, man wirft einen freiwilligen obulus ein und gut ist die sache. So kleine menschliche dinge erfreuen dann doch ungemein...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Talabfahrer »

Obwohl diese Frage angesichts der hier mittlerweile aufgeflammten Diskussion ueber Nachtnutzung von Pisten durch Tourengeher schon fast OT ist, will ich sie doch stellen: Ist irgendwas darueber bekannt geworden, ob und wenn ja, wie stark die verunglueckte Frau in ihrem Urteils- und Wahrnehmungsvermoegen durch Alkohol beeintraechtigt war? Spekulationen darueber helfen beim Versuch einer sachlichen Aufarbeitung des Unfallgeschehens nicht wirklich weiter.
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mic
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von mic »

Talabfahrer hat geschrieben:Obwohl diese Frage angesichts der hier mittlerweile aufgeflammten Diskussion ueber Nachtnutzung von Pisten durch Tourengeher schon fast OT ist, will ich sie doch stellen: Ist irgendwas darueber bekannt geworden, ob und wenn ja, wie stark die verunglueckte Frau in ihrem Urteils- und Wahrnehmungsvermoegen durch Alkohol beeintraechtigt war? Spekulationen darueber helfen beim Versuch einer sachlichen Aufarbeitung des Unfallgeschehens nicht wirklich weiter.
Hier wird doch sofort davon ausgegangen das die Frau was getrunken hatte da die Leute von einer Hütte kamen!
So ist das halt mal im AF. Das die obligatorische Presseschellte noch nicht eingesetzt hat wundert mich. Paßt diesmal hier jedem ins Programm. Hütte- "Frau besoffen"- Unfall - selber Schuld.
Bleibt mal abzuwarten ob es von Seiten der Behörden noch Infos gibt.
In jedem Fall muß man sich dem Thema Hüttenöffnung und Pistenschließung mal annehmen. So gehts ja echt ned.
Wünschen wir der Frau in jedem Fall alles Gute..........!

Gut auch das sie nicht auch D kommt.
Mic mit Null- Promilleverordnung auf der Piste. Zum Glück gibts lecker Bier z.B. wie Schloßgold und Weizen "ohne Gas".
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planaifan
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von planaifan »

baeckerbursch hat geschrieben:
Und ist es denn nicht zu viel verlangt wenn man am Anfang einer Piste, wenn man mit Winde präperiert ein Blinklicht aufstellt?


Mir will nicht in den Kopf das ich als Bergbahnbetreiber ein einfaches Schild reicht um mich komplett aus der Verantwortung zu stehlen. Immerhin kann man ein solches Schild übersehen. Und eingezäunt sind die Pisten ja auch noch nicht.
Jetzt mische ich mich hier auch einmal ein.

Ich gehe davon aus das du den Hauser Kaibling nicht kennst, denn da gibt es nur eine rote und eine schwarze Talabfahrt auf denen beiden mit einer Seilwinde präpariert wird und somit der Weg ins Tal für viele Stunden gesperrt ist.

Wie schon weiter oben geschrieben versperrt einen oberhalb der Piste ein Schranken mit einem Blinklicht und einer Warntafel den Weg. Natürlich sind die Pisten auch dort noch nicht eingezäunt, aber man kann an den Schranken einfach nicht vorbei sondern muss unter dem Schranken durchklettern.
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LiftFreak
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von LiftFreak »

Hier was mir dazu einfällt, wollte eigentlich nur ein Paar Zeilen schreiben, ist dann doch mehr geworden.

Also, für mich macht es keinen Unterschied ob Hütte, Frau besoffen, Unfall, selber Schuld oder Hütte, Frau nüchtern, Unfall. Ebenso selber schuld. Leute haben einfach nach Betriebsschluss nichts mehr im Skigebiet zu suchen. Egal ob zahlender Gast oder Tourengeher, obwohl letztere nicht als solche zu Bezeichnen sind. Sie sind einfach zu faul um einen anständige Tour im Gelände zu gehen und bevorzugen die flachen planierten Pisten, denn es ist ja nicht so anstrengend. Meist wird dann auch gar nicht der Gipfel anvisiert sondern eine Hütte, meist ausserhalb des Skigebiets, rund 2/3 am Berg oben. Da wird dann gegessen, getrunken (egal ob Alkohol oder nicht), geratscht und irgendwann entschließt man sich wieder ins Tal abzufahren, natürlich auf der frisch präparierten Piste, oder auf der Piste die gerade hergerichtet wird. Warum? Tja, natürlich ist man erschöpft, es war ja ein langer Tag im Büro, dann der Stress nach Hause, Sachen zusammensuchen, der 'anstrengende' 2-stündige aufstieg, dann liegt das essen schwer im Magen, man hat was getrunken und realisiert dass es schon spät ist, man müde ist und ja morgen früh wieder ins Büro muss. Also entschließt man sich die flachgewalzte Piste zu nehmen, Abseits wäre ja zu diesem Zeitpunkt viel zu anstrengend. Und ob da gerade wo präpariert wird oder nicht ist in diesem Fall egal, mann ist ja schließlich Alpinist und nicht Tourist, man weiss was los ist und 'ich pass ja auf'... Gerade alle diese **** kosten mich bei der Arbeit den letzten Nerv. Aber was soll man groß erwarten von Leuten die nicht mal lesen können, denn auf jeder Tafel steht geschrieben, Pistensperre ab 17 Uhr. Dann haben wir noch Warntafeln mit Blinklichtern, die eines Stop Schildes gleich schauen auf dem steht: Stop! Weiterfahrt verboten. Windenmaschine im Einsatz! Trotzdem schaffen es die meisten Tourengeher all dies nicht zu entziffern.

Und das ganze wegen Geld ist auch eher lächerlich. Was soll man denn von denen Verlangen? z.B. ein Piste, 3h Arbeit mit Winde, 250euro/h. Dann reichen 10 Leute die natürlich die ganze Pistenbreite benutzen müssen um Abzufahren und da der Schnee frisch aufgefräst und alles weich ist kann man dann alles nochmal machen. Sind 750euro. Also, wieviel verlangt man von Tourengehern? Sie sollten ja mindestens für den entstandene Mehrarbeit aufkommen.

Soviel zu den Tourengehern, nun zu den Hütten. Meiner Meinung nach fehlt es an erster Stelle zumeist in der Kommunikation zwischen Skigebiet und Hüttenwirt. Solange die nicht auf einen grünen Zweig kommen und Wirte einfach solange offen haben bis der letzte geht werden immer Unfälle passieren. Es werden eher mehr werden, da immer mehr mit Winde präpariert wird. Idealerweise wäre das so, Skigebiet letzte bergfahrt 16:30, letzte abfahrt 17:00. In der Hütte letzte Bestellung 16:30, 17:00 alles raus und runter.
Hier sehe ich, wie schon gesagt, die Verantwortung/Schuld rein bei den Hüttenbesitzern und Skigebietsbetreibern. Würde keinem Tourist der nur zu Gast im Skigebiet bzw. auf einer Hütte ist und keine Ahnung hat (was ja auch die meisten Leute in diesem Forum vergessen; die meisten Touristen wissen zwar dass die Pisten irgendwann irgendwie hergerichtet werden, jedoch wie, wann und mit was, da haben 90% keine Ahnung. Hier im Forum scheinen die meisten wenigstens eine grobe Idee zu haben) die Schuld geben zu spät von wo abzufahren. Bei Einheimischen sehe ich dass wieder anders. Sie sollten wissen was an 'Ihrem' Berg los ist, zumindest ungefähr.
Sobald man aber ein Schild passiert das klar eine Piste sperrt weil sie gerade Präpariert wird und es kommt zu einem Unfall wie am Kaibling, egal ob Tourist oder Einheimischer, ist es dass Alleinverschulden des verunfallten. Schließlich wird auf eine Gefahr hingewiesen, wenn man sich dann entliesst weiterzufahren ist man selber schuld.

Es wird wohl noch etwas dauern, bis hier eine vernünftige/endgültige Regelung gefunden wird. Glücklicherweise arbeite ich mittlerweile in einem Skigebiet wo es diese Problematik nicht gibt, Unsere Hütten schließen um 16:30, danach Spielt sich alles im Tal ab. Und Leute hier haben Realisiert dass es viel schöner ist Touren ausserhalb des Skigebiets zu gehen. Habe in den letzten 3 Jahren bis jetzt 1 Tourengeher im Skigebiet während der Arbeit gesehen. Die Jahre zuvor, wie ich noch in Deutschland/Österreich war, lag der Tourengeher-Rekord bei fast 500 in einer einzigen Vollmondnacht. Mein Mitgefühl in der ganzen Sache/Angelegenheit gilt allen Bullyfahrern die sich fast jede Nacht mit diesem Sch**** abgeben müssen und gewiss nicht den Hüttensitzern und schon gar nicht den Pistentourengehern.

Und, wie schon im vorherigen Post gesagt, schließe mich dem Seilbahner an, bin mir ebenso bewusst dass das manche Leute nicht gerne lesen bzw. sich angegriffen fühlen, und mir ist's egal.

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Martin_D
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Martin_D »

Danke für die Sichtweise aus der Perspektive eines Pistenraupenfahrers.
Ich kann es nachvollziehen, was geschrieben wird.

"Tourengehen" auf der Piste, gerade nach Betriebsschluss, hat ein bisschen was von einer Rosinenpickerei-Mentalität.
Auf der einen Seite will man persönliche Freiheit: Machen, was man will und wann man will.
Auf der anderen Seite nimmt man gerne die Vorteile einer frisch gewalzten Piste in Anspruch.

Die gewalzte Piste und uneingeschränkte persönliche Freiheit schließen sich aber zu einem gewissen Grad aus.
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gerrit
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von gerrit »

Es ist Euch aber schon klar, dass Ihr damit einer bestimmten Art von Freizeitbeschäftigung einfach das Existenzrecht absprecht. "Schitourengehen" am Abend (absichtlich unter Anführungszeichen, da diese sportliche Betätigung nur entfernt etwas mit dem klassischen Schitourengehen zu tun hat) funktioniert eigentlich nur auf präparierten Pisten, wobei diese nicht frisch präpariert sein müssen. (Dass sie es sind, hängt mit der Präparierlogistik der Betreiber zusammen). Es handelt sich also um eine dem Pistenschifahren gleichermaßen wie dem Tourengehen verwandte, aber doch eigenständige "Sportart". Diese aber kategorisch abzulehnen mit der Begründung "geht nicht, wollen wir nicht, können wir nicht organisieren" halte ich für etwas selbstherrlich. Wer hat festgelegt, dass Pistenpräparation überhaupt nötig ist, schließlich ist das Präparieren am Abend auch lästig und kostet Geld. - Könnte man ja ganz bleibenlassen. Und warum müssen Pisten wie Gummizellen abgesichert sein, weil ein paar Leute ihre Schi nicht unter KOntrolle haben?
Angebot und Nachfrage ändern sich mit den Jahren, und wenn es früher ausgereicht hat, einfach einen Einersessellift hinzustellen und die Leute sind halt irgendwie im Gelände runtergefahren, dann braucht es jetzt halt KSBs und beschneite sowie planierte Pisten. Dort werden halt im Moment für die paar Hanseln, die sich überschätzen, Netze und Polsterungen aufgestellt, das kostet Aufwand und Geld, warum kann man dann nicht für ein paar andere, die halt gern am Abend wo raufmarschieren und dann abfahren, auch eine Leistung anbieten. Prinzipiell müsste es ja gar nicht auf einer Schigebietspiste sein, mann könnte ihnen ja auch irgendwo anders ein- oder zweimal pro Woche eine Abfahrt raufpräparieren, nur gibt es im Bereich vieler Schigebiete einfach keine freien HÄnge mehr.
Tatsache ist, dass es sich bei diesen "Pistengehern" bisher meist um Einheimische handelt, von denen schließlich auch nicht alle von der Freizeitindustriaisierung ihrer Heimat begeistert sind. (Gilt zumindestens für den Abend, weil die ja in der REgion nicht auf Urlaub sind sondern arbeiten müssen. Allerdings findet diese Sportart tagsüber durchaus auch Freunde bei "Touristen".) Ist es legitim, die Wünsche und Ansprüche dieser Gruppe bezüglich eines alpinen Freizeitangebotes einfach zu ignorieren oder kann es auch in diesem Bereich so etwas wie Minderheitenrechte geben?
Früher war es unvorstellbar, dass für die Pistenfahrer in einem Schigebiet die halbe Nacht beschneit und präpariert wird, jetzt ist es offenbar unvorstellbar, dass man diese Tätigkeiten so planen kann, dass eine geeignete Abfahrt halt vielleicht erst nach 22 Uhr oder um 6 Uhr in der früh präpariert wird.
Ein paar Solarleuchten aufgestellt zur Kennzeichnung der Piste, Ausgabe von Saisonkarten für die Einheimischen und einen Kassenautomaten am Ausgangspunkt, von mir aus auch gerne immer wieder Kontrollen mit entsprechenden Bußgeldern, wenn jemand "schwarz" raufmarschiert, und das Problem wäre gelöst.
Noch ein Vergleich:
Mountainbiker wollen nicht auf der Straße fahren, sondern auf Forststraßen oder Single-Trails (Wanderwegen). Hier könnte man ja genauso argumentieren, diese Straßen oder Wege werden - wie die angelegten und präparierten Pisten - für andere Zwecke erbaut und gepflegt und die Radfahrer haben da nix zu suchen. Pech gehabt, sollen sie halt in der Ebene fahren oder in der Stadt. Wünsche und Vorstellungen, auf welche Art und zu welcher Zeit man sich sportlich betätigen möchte, ändern sich einfach im Lauf der Jahre.

Und was Rosinenpickerei betrifft: Sind es nicht vielleicht auch die Pistenfahrer, die ohne Anstrengung auf einen Berg raufwollen, sich dabei den A. schön wärmen lassen und das beste Schigelände der Regionen niederplanieren lassen, damit sie auch mit bescheidener Schitechnik schön runterkommen, auch in irgend einer Form Rosinenpicker?
Ist halt so, dass der alpine Kuchen mittlerweile schon ziemlich voll ist mit Rosinen dieser Art......
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von seilbahner »

Mannomann.
Das wiederspricht sich ja ein paar mal, was da jetzt Geschrieben wurde.
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gerrit
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von gerrit »

seilbahner hat geschrieben:Mannomann.
Das wiederspricht sich ja ein paar mal, was da jetzt Geschrieben wurde.
Inwieferne? (falls Du meinen Text meinst)
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Yeti01 »

Diese Diskussion belustigt mich wirklich!!!

Alle Jahre wieder brandet sie irgendwo auf!

Macht aber nix, so werden halt die Tarife wieder angehoben, da das doppelte Präparieren der Pisten, die erhöhten Gebühren der Rechtsschutzversicherungen, die Schmerzengeldzahlungen an die Verunfallten oder deren Hinterbliebenen natürlich in die Kartenpreise einkalkuliert werden!!
Und damit meine ich natürlich auch die Verunfallten, die sich am nächsten Tag in den hartgefrorenen Rillen der Spuren jener verletzen, die am Vortag genüßlich Entspannung gefunden haben und unbeschwert ihre Spuren in die frisch gespurten Pisten gezogen haben!!

Hiezu sei noch gesagt: Zwanzig bis dreißig Zentimeter tiefe, hartgefrorene Spuren eines Schifahrers auf einer fertig präparierten Piste (im März/April durchaus realistisch) gelten nicht immer als sogenanntes typisches Hindernis, da der Schifahrer nicht wissen muß, daß die vom Vorabend sind, somit kann es also durchaus sein, daß der Pistenbetreiber in der Haftung steht!!!

Und genau das sind die Gründe, warum österreichische Schigebietsbetreiber eine klare gesetzliche Regelung wollen, und nicht irgendwelche lächerlichen Verschwörungstheorien, nach denen man eine Sportart ausrotten will, die angeblich keinem schadet, nur weil man davon keinen finanziellen Nutzen in Form eines Tickets ziehen kann!!!
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gerrit
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von gerrit »

Ich bin keineswegs der Meinung, dass irgendjemand am Abend NACH der Pistenpräparation über eine Abfahrt fahren soll!
Ich postuliere lediglich, dass in diesem Segment offenbar ein Bedarf besteht, den man m.E. nicht einfach ingorieren sollte. Es wird so viel Aufwand und Logistik betrieben, damit alle bequem und locker über glattgebügelte Pisten carven können (das ist nicht negativ gemeint), warum kann nicht auch (viel weniger) Aufwand (nämlich die Präparation einer Talabfahrt nach einen "Pistentourengehenfenster") den Wünschen einer Gruppe entgegenkommen kann, die sich halt gerne am Abend anstrengen wollen.
Nochmal: ich bin genauso der Meinung, dass es sich nicht gehört, die frisch präparierte Piste zu ruinieren, aber deshalb muss man ja nicht der gesamte "Sportart" die Existenzberechtigung absprechen.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von seilbahner »

Aber genau das kapieren diese Pseudosportler ja nicht. Und die werden es auch nie verstehen. Leider.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Yeti01 »

Aus diversen Schigebieten in Salzburg und Tirol weiß ich, daß das mit den "Fenstern", sei es uhrzeitlich oder wochentäglich begrenzt, einfach nicht funktioniert!

Grundsätzlich muß ich Gerrit schon recht geben, denn ca. 50 - 70 Tourengeher an Vollmondnächten bei uns am Bürserberg sprechen eine deutliche Sprache!

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß ein Großteil der - wir nennen sie so - Mondsüchtigen extra wartet, bis die Pisten präpariert sind, und dann erst abfahren!

Halt - Während ich das hier schrieb, kam mir eine Idee:
Warum eigentlich nicht am Morgen da rauf gehen?

Momentan wird es ja schon um ca 7.00 - 7.30 hell, wenn man für 10 Euro eine Stirnlampe kauft, hat man genug Licht zum hochlaufen, bis man oben ist, ist man in der Morgendämmerung und hat dann eine ausgehärtete Piste und die Gewissheit, wirklich die erste Spur gezogen zu haben und glücklich ins Büro gehen zu können!! :lol:

Das wäre im Interesse aller, und kein Seilbahnbetreiber hätte da was dagegen!

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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von snowflat »

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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von anno_80 »

Sehr Tragisch! Ich hätte ihr gewünscht, dass sie es schafft und Gelegenheit gehabt hätte, aus ihren Fehlern zu lernen!
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von schifreak »

Neulich auf der Hohen Salve, die Hütte hat immer echt lang offen, die Pistenraupen machen bereits ihre Arbeit, und graben den Hang so um, daß man nicht mehr gscheid auf die Abfahrt kommt ... da war auch noch recht schlechte Sicht .Ganz ehrlich, darf das sein ? -- muß ja gestehn, ich fahr auch a liebsten so spät wie möglich runter... s iss halt so schön am abend aufm Berg . Und man hat die Chance, auf frisch präparierten Pisten obi zu düsn ...
Fabi,alpiner Schifreak

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Af
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von Af »

Was meinst ist erlaubt? Dass die Hütte nach Pistenschliessung noch offen hat?

Oder dass der Pistendienst die Piste ordentlich präpariert? Und bei den eisigen Kunstschneepisten gehört halt das Aufreissen dazu. (Hab ich in den Dolomiten jeden Abend beobachten können)
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Im übrigen gibt es am Geigelstein genau das was gerrit gerne hätte:

Auf der alten Piste ist 1x eine Raupe gefahren und hat so eine schöne Abfahrtsspur von der Wuhrsteinalm nach unten gelegt. Somit sind Touren auch in der Nacht da rauf kein Problem.
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von baeckerbursch »

Und die machen sogar so was:

http://www.wuhrsteinalm.de/events.html


Bravo! So was hab ich den Schlechingern gar nicht zugetraut!
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von gerrit »

Genau das hab ich gemeint!
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Re: nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

Beitrag von schifreak »

@ AF, ich meinte das Zusammenspiel - Hüttenöffnungszeiten, sowie nächtliches Fahrverbot ab 17.00`` , das passt nicht zusammen. Gegen die Raupenfahrer kann ich ja nix sagen, weil die machen ja ihren Job - einerseits, andrerseits, müssen die unbedingt die ganze Linie zur Pisteneinfahrt komplett aufreissen ? das könnt ma doch vielleicht auch zu späterer Stunde machen.

Jetz wenn dann die abende länger werden, könnt ma auch die Pistensperrstunde verlängern ...

Übrigens, aufpassen an der Hohen Salve Ri Söll, neulich kamen die Raupen über die Brücke-- der enge Ziehweg vor dem Steilhang. Da wars noch gar nicht 17.00 ... wehe man fährt da zu schnell, und man steht plötzlich vor mehreren Pistenraupen, ausweichen iss da fast nicht möglich. Man braucht aber diese Brücke, wenn die Foischingabfahrt nach Söll ( die leichte Abfahrt zwischen der Salvenmoos bzw. Hexnsexa) nicht möglich iss. Oder man steigt zu Fuß zur Hauptpiste hoch. Oder man fährt den kompletten Steilhang, der iss halt manchmal recht difus und abends abgefahren.
Fabi,alpiner Schifreak

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