Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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Wie findet ihr die Kindersicherungen von Leitner und Doppelmayr?

Umfrage endete am 19.03.2010 - 19:43

Beide sind absoluter Mist
19
35%
Beide sind stark verbesserungswürdig
8
15%
Beide sind okay
0
Keine Stimmen
Beide sind gut, jedoch verbesserungswürdig
14
25%
Beide sind gut gemacht
1
2%
Leitner ist gut, Doppelmayr ausbaufähig
3
5%
Doppelmayr ist gut, Leitner ist ausbaufähig
10
18%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 55

Xtream
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Xtream »

der meinung bin ich auch, deswegen habe ich dagegen gestimmt! man sollte die finger weg lassen jede bahn mit kindersicherung bzw. automatischem schliessbügel auszurüsten..... an einem übungshang gerne, aber es darf in meinen augen nicht zwangsläufig zu dieser bauart gegriffen werden! kris hat da schon recht mit dem goldrausch der lifthersteller.... politik und industrie stecken unter einer decke oder "eine krähe hackt der anderen kein auge aus" :!:

einerseits mag zwar ein notstop bei 5m/s im vergleich zu alten anlagen mit max 2,8m/s heftiger ausfallen! andererseits kommt doch so ein brachial nothalt heutzutage viel weniger vor, durch die schleichende stationsgeschwindigkeit der bahn!

und nur den sicherheitsaspekt als argument heranzuziehen finde ich ehrlich gesagt nicht in ordnung! nichts auf dieser welt ist absolut sicher und jeder sollte bewusst oder auch unbewusst eine gewisse eigenverantwortung in sich tragen! :wink:

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Af
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Af »

@ Xtream: Notstops kommen sehr wohl vor. Im Sonnenjet in Kaltenbach hats uns aus den Sitzen gehoben und den Bubble aufgehauen. Was da mit kleinen Kindern geschehen wäre möcht ich mit gar ned vorstellen.

Ein Problem lässt du ausserdem aussen vor: Wind. Wir sind diese Saison in Livigno genau in einen Wetterwechsel geraten. Plötzlich gabs Sturm, Bahn steht und unser Sessel wird von den Windböen nach vorne und Hinten geschaukelt. Ein kleineres Kind wäre hier in Gefahr gewesen aus dem Sessel zu fallen...

Wie gesagt, entweder Kinderschutz oder Gondelbahn. Die Kombibahnen klappen nicht überall, da die Sesselproblematik(ständiges Anhalten) und die schlechte Ausnutzung der Gondeln bei reinem Skibetrieb die effektive Kapazität massiv nach unten drücken. Wers nicht glaubt, soll sich einmal bei ner Kombibahn ein bischen hinstellen und zuschauen wie viele an den Sesseln und an den Gondeln anstehen...
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Latemar »

@Xtream
Dürfen Kinder nur an Kinderhängen fahren? Weil es nur da die bestmöglichen Bahnen gibt?
Viele Kinder würden sich bedanken.

Was geht vor Sicherheit?
Eigentlich sollte nichts vor Sicherheit gehen. Zumindest dann nicht, wenn es Kinder betrifft.


Gruß!
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Xtream »

also wenn man euch reden hört, dann muss es ja vor 20 jahren jeden tag tote und verletzte beim liftfahren gegeben haben.... ich möchte irgendwann sicherlich auch mal kinder haben, aber möchte dann auch das der nachwuchs was lernt! und ich denke wenn man genügend zeit aufbringt ein kind auf die situation einzustellen, dann ist in meinen augen für mehr sicherheit geboten als zu sagen: ach die bahn hat ne kindersicherung, da passiert ja nichts, da kannst du alleine fahren!

also wer als vater, im sessel nicht auf sein kind aufpasst (trotz evtl. sicherheitsbügel) der macht in meinen augen etwas falsch! aber klar heutzutage schafft man sich kinder an, das man welche hat, zieht sie vor der spielkonsole hoch und wundert sich warum der kleine dauernd krank ist weil er nur im warmen wohnzimmer aufwächst! :wink:

"das leben ist schon saugefährlich heutzutage" :wink:
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Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Dachstein »

Xtream hat geschrieben:also wenn man euch reden hört, dann muss es ja vor 20 jahren jeden tag tote und verletzte beim liftfahren gegeben haben....
Eine kleine Beipielsrechnung (die ich schon mal wo geschrieben habe):

Im Jahre 1990 gab es eine Anzahl von Sesselbahnanlagen, 2010 gibt es eine Anzahl von Sesselbahnanlagen, die die Anzahl derer von 1990 bei weitem übersteigt. Weiters waren damals die Beförderungsfrequenzen lange nicht so hoch wie heute (Stichwort tausche DSB gegen 6er KSB). Somit sollte auch gewissermaßen klar sein, warum es heute mehr Zwischenfälle mit Seilbahnanlagen gibt als damals. Weiters schaffen es die heutigen Medien relativ schnell, derartige Zwischenfälle über die Welt zu verbreiten, Dank Internet.
also wer als vater, im sessel nicht auf sein kind aufpasst (trotz evtl. sicherheitsbügel) der macht in meinen augen etwas falsch!
Manchmal haben Unfälle nichts mit Aufpassen zu tun. Klassischer Fall ist ein plötzlicher Notstopp, wo es durchaus passieren kann, dass ein kleines Kind aus der Bahn katapultiert wird. Der Notstopp ist in keinster Weise vorhersehbar, somit kann die Aufsichtsperson auch kaum einfreifen bzw. womöglich mit sich selber beschäftigt, weil es doch ein ziemlich komisches Gefühl ist, wenn es er nicht gewohnt ist. In diesem Fall kann ein Sicherungssystem Leben retten. Daher für solche Fälle ein klares pro Kindersicherung von mir.
Eine Sesselbahn mit Kindersicherung stellt imo. ein Zwischending zwischen Gondelbahn und Sesselbahn dar. Einerseits bietet sie den Vorteil einer hohen Förderleistung bei gleichzeitig angeschanlltem Sportgerät und andererseits bietet sie auch für Kinder genügend Sicherheit (Kombibahnen sind nicht überall die Lösung, weil sie systembehaftet doch imo einige Schwachpunkte haben). So gesehen sollten eigentlich beide Gruppen zufrieden sein. ;)
an einem übungshang gerne, aber es darf in meinen augen nicht zwangsläufig zu dieser bauart gegriffen werden!
Na, da werden sich die Eltern aber bei dir bedanken. ;) Man zahlt mit einem Schipass einen Eintritt in ein Gebiet, somit hat man das Recht, alle Anlagen (sofern diese nicht geschlossen sind) auch zu benützen. Du kannst sie davon de facto nicht wirklich abhalten. Das heißt aber für mich noch lange nicht, dass jetzt jede Anlage mit einem Kindersicherungssytem auszustatten ist, sondern vor allem die Anlagen, die einerseits für die Verbindung wichtig sind (Stichwort Königsleithe ist eben eine Verbindungsbahn, daher auch dort eine Kindersicherung) oder die Anlagen, die als Wiederholungsanlagen von Kindern genützt werden.

MFG Dachstein
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mic
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von mic »

Dachstein hat geschrieben: Na, da werden sich die Eltern aber bei dir bedanken. ;) Man zahlt mit einem Schipass einen Eintritt in ein Gebiet, somit hat man das Recht, alle Anlagen (sofern diese nicht geschlossen sind) auch zu benützen.
Nein das kannst Du eben nicht wenn Du kleine Kinder hast. Da muß man sich ein Einschränkungen gewöhnen, was aber kein Problem ist. In SFL gibt es genug Anlagen die man mit Kindern sicher fahren kann. Selbst wenn man sich schwarze Pisten runter stürzen will.
Soll jetzt jede Bahn für alle Zwecke ausgelegt werden?
Mit meinem "Kleinen" kann ich im Freizeitpark und auf dem Rummel auch nicht an jeder Anlage fahren wenn die Größe nicht paßt! Das interessiert auch keinen dort. Kind zu klein - Ende aus Micky Maus".
Dachstein hat geschrieben: Das heißt aber für mich noch lange nicht, dass jetzt jede Anlage mit einem Kindersicherungssytem auszustatten ist, sondern vor allem die Anlagen, die einerseits für die Verbindung wichtig sind (Stichwort Königsleithe ist eben eine Verbindungsbahn, daher auch dort eine Kindersicherung) oder die Anlagen, die als Wiederholungsanlagen von Kindern genützt werden.
MFG Dachstein
Und nochmal: Die Königsleithe braucht das nicht. Die Verbindung steht seit 10 Jahren und bis April 2009 ging es auch ohne!!
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Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Dachstein »

mic hat geschrieben:Und nochmal: Die Königsleithe braucht das nicht. Die Verbindung steht seit 10 Jahren und bis April 2009 ging es auch ohne!!
Das sagst du, die Bergbahnen sehen es offenbar anders und haben auch so entschieden. Und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich sie sogar, weil das S, welches auf der Mittelabfahrt vor der Talstation zu nehmen ist, mindestens genau so schwer, wenn nicht sogar schwerer ist als oben die Hänge vor der Puinzbahn, wobei die ja auch noch wesentlich breiter sind als die Hänge an der Mittelabfahrt. Wenn jetzt wer mit Südabfahrt kommt - auch nicht grad anfängerfreundlich, weil ewig flach und der Anfänger, der noch nicht so gut schifahren kann, der geht recht weit. So gesehen bietet die Königsleithe eine gute Alternative, wobei der Anfänger, der nach Fiss will, wählen kann, mit was er fahren will. Die etwas Geübteren wird es über den Sattelkopf und weiter Richtung Schönjoch Mitte versuchen, die ungeübteren Schifahrer werden halt über den Sunliner fahren.
Und seit dem es die Königsleithe gibt, sind tendenziell mehr Kinder am Sattelkopf zu finden als in den Jahren davor.
Nein das kannst Du eben nicht wenn Du kleine Kinder hast
Doch, ich hab genug Bekannte, die stellen ihre Kinder mit 2 bis 3 Jahre auf die Schi und mit 5 geht es dann Richtig zur Sache. Erst jüngst wieder mit einem Bekannten und dessen 5 Jährigen Pezid Vertikal und die Pisten um den Lazid gefahren. Einen Unterschied gabs, ich hab eingeköpfelt, der Kleine nicht. ;) Und von dieser Sorte Kinder gibt es eben - und das muss auch mal betont werden, mehr als dass man auf den ersten Blick glauben mag. So gesehen verstehe ich die Entscheidung, die Königsleithe kindersicher zu bauen schon, weil sie durchaus Pisten bedient, die für das geübtere Schikind locker zu fahren sind und andererseits mindestens 2 Pisten (rüber zur Plansegg und rüber zur Schönjoch Mittelstation) auch für den Anfänger keine wirklichen Probleme darstellen. Weil wenn die ein Problem darstellen würden, dann würde der Anfnger nicht mal nach Serfaus kommen, weil die Pisten hinüber meinem Empfinden nach genau so schweirig zu fahren sind wie die beiden Verbindungspisten da oben.
In SFL gibt es genug Anlagen die man mit Kindern sicher fahren kan. Selbst wenn man sich schwarze Pisten runter stürzen will.
Ganz genau, und die Königsleithe gehört dazu. An der Schöngampbahn gibt es eine eigene Kindereinstiegsspur, an der Almbahn Themengondeln zur Unterhaltung und Alpkopf 4er hat auch eine Kindersicherung, und dort sind die Pisten mit 100 prozentiger Sicherheit steiler als das, was vom Sattelkopf runter Richtung Komperdell und Fiss geht (demnach wären ja, wenn ich deiner Argumentation folgen darf, überhaupt keine Kinderspecials von Nöten, weil die Kinder ja die Anlagen nicht sicher erreichen könnten, weil sie mitunter Pisten benützen müssen, die sie nicht fahren sollen, weil sie ja - angeblich - zu steil wären (abgeleitet aus der Diskussion, was Kinder am Sattelkopf zu suchen hätten - nicht vergessen, die Nordseite ist nicht flach, der Alpkopf auch nicht ;) )).
Daher jetzt für mich die entscheidene Frage: warum willst du also den Kindern eine 6er KSB vorenthalten, wenn es Anlagen gibt, die über schwierigere Pisten zu erreichen sind, als dass die Königsleithe überhaupt bietet?

Und nochmal: ein Schigebietsbetreiber ist ein Dienstleister, der sich auf eine gewisse Zeilgruppe einstellt, wobei Serfaus sehr konsequent die Familie und deren Mitgleider mit allen Altern snspricht. Die Königsleithe ist eine konsequente Weiterentwicklung in noch mehr Familienfreundlichkeit. Dass das Konzept aufgeht, hat Serfaus bereits eindurucksvoll bewiesen udn daher halte ich es für sehr klug, dass Serfaus sein Angebot mit derartigen Bahnen noch weiterverfeinert. Ich verstehe die Destination Serfaus - Fiss - Ladis als kinderfreundliches Gesamtpacket, daher ist die Entscheidung pro Kindersicherung durchwegs verständlich.

MFG Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von seilbahner »

Nochmals;
Die Kindersicherungen sin absolut Notwendig bei Anfängerbahnen an denen extrem viele Kinder und Skischulen fahren. So wie an meiner Anlage.
Und um die Eltern mit Kindern geht es in erster Linie nicht, da die sehr gut auf die Kinder selber aufpassen können.
Hauptsächlich geht es um die Skischulen, die pro Skilehrer 8-10 kleine 5-10 Jährige Kinder haben. Und die sind mir in einem gesicherten Sessel absolut lieber. Mir ist schon mal ein Kind 10 meter runtergerutscht und das ist bei Leibe keine lustige Situation. Denn ein Kind kann die Gefahr nicht einschätzen.

Und Notaus haben wir bei der Anfängerbahn sehr oft, weil ein einfacher Halt einfach vom Bremsweg her nicht ausreicht.

Aaaber ich persönlich bin kein Fan von den Zwangsverriegelungen, da das Personal sehr wohl die Bügel schliessen kann. Aber die Dreieckigen Kindersicherungen vom DM oder der kidstop sollten auf alle fälle drin sein.

Es geht mir einfach nur um die Sicherheit der Kinder und nichts anderes. Und darum braucht man auch nicht Tagelang über dieses Thema herumkauen, oder?
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mic
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von mic »

Dachstein hat geschrieben: Doch, ich hab genug Bekannte, die stellen ihre Kinder mit 2 bis 3 Jahre auf die Schi und mit 5 geht es dann Richtig zur Sache. Erst jüngst wieder mit einem Bekannten und dessen 5 Jährigen Pezid Vertikal und die Pisten um den Lazid gefahren.
Na sind wir sind ja an einen echten Kinderguide geraten. Toll. ;D
Dachstein hat geschrieben: Ganz genau, und die Königsleithe gehört dazu. An der Schöngampbahn gibt es eine eigene Kindereinstiegsspur, an der Almbahn Themengondeln zur Unterhaltung und Alpkopf 4er hat auch eine Kindersicherung, und dort sind die Pisten mit 100 prozentiger Sicherheit steiler als das, was vom Sattelkopf runter Richtung Komperdell und Fiss
Aha, soso. Vom Alpkopf gibt es eine wunderschöne blau Abfahrt (60 Höhenmeter) zum Komperdell. Das sollte man aber schon wissen als Experte. :roll:
Die nennt sich Gampleabfahrt.

Ansonsten ist meine Meinung ja mittlerweile bekannt.

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Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Dachstein »

mic hat geschrieben:Vom Alpkopf gibt es eine wunderschöne blau Abfahrt (60 Höhenmeter) zum Komperdell. Das sollte man aber schon wissen als Experte. :roll:
Dennoch fahren erstaunlich viele Kinder nicht diese, sondern die steilere Variante runter. Daher auch mein Einwurf, dass das auch nicht steiler ist aus das, was auf der Königsleithe zu finden ist, mit Ausnahme der Gfallabfahrt, Gondeabfahrt und Harbalobabfahrt.
Na sind wir sind ja an einen echten Kinderguide geraten. Toll. ;D
Nö, hab den Junior entscheiden lassen, wo er fahren will. Hab mich sozusagen guiden lassen. ;) Ich glaube dir aber gerne, dass es Eltern gibt, die sich eine derartige Abfahrt mit ihren Kindern nicht zutrauen - das hat jeder selber zu entscheiden, ob er die Abfahrt seinem Kind zutraut oder nicht. Ich kenne jedenfalls von beiden Gruppen genug Eltern, die einen fahren, die anderen eben nicht.

Ich denke, dass mein Standpunkt auch ziemlich klar ist. ;) Mit den Ausführungen des Seilbahners stimme ich im Großen und Ganzen auch überein, dennoch denke ich, dass ein Kindersicherungssystem auch für Eltern, die mit ihren Kindern fahren, durchaus eine gute Sache ist. Klar ist, dass sie auf ihre Kinder aufpassen müssen, dennoch halte ich das System für eine gute Rückfallebene.

MFG Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Xtream »

@mic: dachstein kennt alles, dachstein weiss alles & die anderen sind sowieso alle unfähig! :wink:

mr.superschlau ist anscheinend in anderen sphären unterwegs, anders kann man sich das nicht mehr erklären! die schönrederei tut schon mehr als weh.... :wink:

bin immer noch der meinung, der mensch sollte sich dem leben anpassen und nicht umgekehrt!
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Latemar »

In Serfaus kenne ich mich aktuell zu wenig aus, ansonsten kann ich Dachstein nur Recht geben. Besserwisserei kann ich da nirgends erkennen.

Auch die Erfahrungen mit Kindern kann ich nur ausdrücklich bestätigen.


Gruß!
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Xtream »

wo hat denn dachstein erfahrung mit kindern wenn ich hier lese "hab mich vom junior guiden lassen ect", dann ist das ja in meinen augen schon fast fahrlässig..... ich meine das ein 3,4,5 oder 6jähriger doch noch gar nicht richtig einschätzen kann ob die piste für ihn zu steil oder nicht ist!

skifahren wird immer eine risikosportart bleiben und das ist auch gut so! wem es zu gefährlich ist der soll halt zum fussballspielen gehen..... und bei sovielen beschwerden, stockbrüche ect. ist eine kindersicherung bei einer anlage wie die königsleithe absolut fehl am platz! das sind die fakten und da brauch ich keine gegenargumentation a la die pisten sind dort auch für kinder geeignet..... weil im weitesten sinne nämlich dann jede piste für kinder geeignet ist und das kann es nicht sein! aber ok unser freund dachstein fährt ja auch mit nem 5jährigen die pezid vertikal runter..... was soll das bitte! von einhundert 5jährigen kinder fahren da in meinen augen keine 5% runter - aber dachstein ist ja ein vollprofi wie man hier tag für tag an seinen postings lesen kann!
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Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Dachstein »

wo hat denn dachstein erfahrung mit kindern wenn ich hier lese "hab mich vom junior guiden lassen ect", dann ist das ja in meinen augen schon fast fahrlässig..... ich meine das ein 3,4,5 oder 6jähriger doch noch gar nicht richtig einschätzen kann ob die piste für ihn zu steil oder nicht ist!
Schlussfolgerung nach dieser unzulässigen Verallgemeinerung:

Ein Kind kann per Definition nicht so gut schifahren, dass es eine schwarze Abfahrt fahren kann -
Und die Erde ist eine Scheibe.

Und jetzt drehe ich den Spieß noch um und frage dich: hast du Erfahrung mit Kindern? Wie oft gehst du mit Kindern Schifahren, dass du dir Rückschlüsse auf mein Handeln erlauben kannst / darfst? Hat du mich überhaupt schon mal gesehen? Oder geht es dir nur ums Kritisieren? Das Gefühl habe ich mämlich, und nicht nur ich... Und ganz nebenbei: die ewige Kritisiereie von allen möglichen Sachverhalten tun auch ganz schön weh, und nicht nur mir.

Du bist echt gut - du kennst weder meine Bekannten noch mich, und unterstellst mit Fahrlässigkeit. Nur zur Info: ich würde davon absehen, mit meinem Onkel (fährt 2 mal im Jahr, wenns hochkommt), die Pezid Vertikal zu fahren, jedoch dem Sohn eines guten Bekannten, der jetzt 5 Jahre alt ist, traue ich das zu, und nicht nur ich, sein Vater auch, und seine Mutter auch, wenn man seit 3 Jahren nichts anderes tut, als jedes Wochenende auf den Brettern zu stehen, dann hat der Junge auch eine gewisse Kondition bzw. ein gewisses Können. Wenn ich weiß, dass der Junge das kann, dann kann ich ihn auch entscheiden lassen, wo er fahren will ("ich habe mich guiden lassen"). Punkt. Fahrlässig wäre es, einen 5 Jährigen, der das erste mal auf Schi steht oder wenig Erfahrung hat, da runter fahren zu lassen. Und ich sage es nochmal: jede Piste ist für jedes Kind, welches über entsprechende Fähigkeiten verfügt, geeignet. Ein Anfänger (egal welchen Alters!) wird halt auf den einfacheren Pisten bleiben, ein fortgeschrittenes Kind wird auch steilere Sachen fahren können, ich hab mich selber mit 6 bis 7 Jahren über alle erdenklichen Buckelpisten hergemacht und das mit dem Wissen meiner Eltern, die da auch mitgefahren sind - es war genau kein Problem (aber das wäre ja auch jetzt fahrlässig von meinen Eltern, weil sie es überhaupt zugelassen haben, dass ich eine schwarze Piste fahre...). Es kommt primär aufs Können an, und nicht auf das Alter! Weil ein 20 Jähriger mit 0 Können wird auch eher auf den flachen Pisten bleiben, wäherend ein 10 Jähiger, der 7 Jahre Schipraxis und etwa 50 Schitage in der Saison hat, durchwegs auch mal etwas steilere Sachen fahren kann. Freilich muss ein gewisses Können da sein, wenn das da ist, dann steht größeren Unternehmugen nichts im Wege. Die Welt ist nicht schwarz oder weis, sie hat Zwischenstufen, und das ist gut so - eine Pauschalisierung ist unzulässig, weil es dir nicht möglich ist, von Durchschnittskönnen 100 Kinder auf genau einen rückzuschließen. Du kannst maximal eine Warscheinlichkeit angeben, ob er fähig ist, oder nicht. Genau so kann aber auch die Gegenwarscheinlichkeit eintreten, was hier der Fall ist.
eine kindersicherung bei einer anlage wie die königsleithe absolut fehl am platz!
Ach ja, noch nie dortgewesen, alleine auf die Dinge berufend, was im Forum steht - so kann man ich antürlich auch seine Meinnung bilden, die aber nicht richtig sein muss. Schwerer Fehler! Selber hinfahren, Situation beobachten, Schlüsse ziehen, das wäre angebrachter.
Nochmal: Serfaus - Fiss - Ladis ist als Gesamtdestination zu sehen, und die Königsleithe nicht als eine alleinstehende Anlage mit Kindersicherung. Deiner Philosphie nach bräuchte die Schöngampbahn keinen Kindereinstieg und die Almbahn keine Themengondeln, weil dort ja keine Kinder hinkommen können. SFL ist ein Gesamtpacket, welches im Gesamten als kinderfreundliche Gesamtdestination zu verstehen ist - genau da passt die Königsleithe (als Verbindungsbahn als auch als Wiederholungsanlage) rein. Die Kindersicherung war eine logische Konsequenz aus der Destinationsentwicklung.
bin immer noch der meinung, der mensch sollte sich dem leben anpassen und nicht umgekehrt!
Ja, genau das tut Serfaus, es passt sich seinem Klientel an. Darum Kindersicherung, ich halte das für eine klare Sache. Anders würde ich es sehen, wenn jetzt auf der Nordkette in Innsbruck eine 6er KSB/B mit Kindersicherung stehen würde, weil das Gebiet ein Varientengebiet ist, und kein Familienschigebiet. Das ist eben der Unterschied - Serfaus hat sein eigenes Klientel, an das sich das Schigebiet anpasst, genau so wie Ischgl sich an den Partytourismus abgepasst hat - alles ein vollkommen logischer Prozess.
von einhundert 5jährigen kinder fahren da in meinen augen keine 5% runter
Diese Rechnung ist unzulässig, weil du mit ihr - und jetzt schalte ich mal ganz auf Wissenschaftlich - keinen relevanten Prozentsatz angibst, schließlich sind in deinen 100 Kindern auch Kinder aus Regionen enthalten, die keinerlei Beziehung zu Serfaus, geschweigedenn zu Schifahren haben. Daher müsstest du die Sache etwas präzisieren. Du müsstest sagen, dass es unter 100 Kinder, die Kunden dieser Schiregion sind, keine 5 Prozent sind, die eine schwarze Piste fahren können. Das mag sogar stimmen, dennoch ist ein gewisser Prozentsatz da, der es kann. Es gibt immer Ausnahmen, die die Regel bestätigen, das weißt du, das weiß ich. Und ja, in meinen Augen ist der 5 Jährige eine derartige Ausnamhe - und ich lasse auch nicht jedem, der mit mir fährt, die Entscheidung zu, wo er fährt. Der schwächste Schifahrer entscheidet, wo er fährt (und wenn ich merke, dass er sich übernimmt, dann ist es meine Pflicht, ihn davon in Kenntniss zu setzen - was in diesem Fall nicht nötig war).
und bei sovielen beschwerden, stockbrüche ect
Ich gehe jetzt davon aus, dass du keine genauen Zahlen kennst. Dafür werde ich jetzt mal eine kleine Rechnung als Beispiel darniederlegen, um mal etwas klar zu machen, was "viele" Beschwerden bedeuten können: Du hast eine Bahn X, mit der täglich 10000 Fahrgäste befördert werden. Von diesen 10000 Fahrgästen beschweren sich täglich 10 Fahrgäste.

Frage: ist das viel, ja oder nein?

Antwort: es handelt sich um einen verschwindend kleinen Prozentsatz an Fahrgästen (kurzgesagt: 1 Promill!), die sich beschweren. Tauchen aber 10 Fahrgäste am Infoschalter eines Betriebes auf, und beschweren sich, so kommt dies dem Betreiber viel vor, vor allem deswegen, weil sich über die anderen Dinge keiner beschwert (so was habe ich auch schon selber erlebt).

Schlussfolgerung: auch ich würde als Betreiber mir Gedanken machen, was da 10 Leute von 10000 zu einer Beschwerde veranlasst. Grundsätzlich muss man sich über jede Beschwerde seine Gedanken machen und schaun worann es ligt, dass die Beschwerde kam. Und als Betreiber macht man sich auch immer Gedanken über Verbesserungen, möglicherweise nach der Devise: was nicht passt, wird passend gemacht - und genau das machen die Serfauser - sie haben auf eine Anzahl an Beschwerden reagiert und versuchen nun, das System "beschwerdefrei" zu bekommen. Natürlicher Prozess, den glaube ich jeder so angehen würde. Und nächstes Jahr hat sich die "Aufregung" gelegt, die Königsleithe wird problemlos ihren Dienst versehen, die Kinderkrankheiten sind beseitigt und der Kunde wird ein anderes Thema haben, über das er sich beschwert. Außerdem hat sich der Kunde an das "Novum" gewöhnt.
Das ist in Schigebieten so, das ist bei Verkehrsbetrieben so, das ist bei Komunalbetrieben so, kurzum, überall wo Dienstleistungen erbracht werden, besteht die Chance, dass es zu Beschwerden kommt. Es liegt am jeweiligen Betrieb, diese Beschwerden zu analysieren, einzuordnen und den Grund der Beschwerden abzustellen. Mehr ist es nicht. Und derartige Situationen gibt es bei vielen Sparten, daher verstehe ich nicht, warum hier ein Aufhebens um diese Sache gemacht wird - wir behandeln diese Causa (die gar keine ist) in zwei (!!!!!) Topics.

MFG Dachstein
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Huppi »

Hier wird teilweise argumentiert dass sich nur so die Balken biegen.
Ich finde man sollte zuerst mit BEIDEN Systemen gefahren sein, dass man ein Urteil sich bilden kann.
Das Meiste hier wurde nur auf Mutmaßung geschrieben, woher wisst ihr dass das System von Leitner
"schlecht" ist, wenn man es selber noch nicht ausprobiert hat?

Bin wie seilbahner auch kein Fan von "Zwangsverriegelungen", aber es nimmt definitiv dem
Personal jede Menge an Arbeit ab. Auch rechtlich ist man so auf der sicheren Seite.
Amerika lässt grüßen - jeder verklagt jeden wegen einer "Kleinigkeit"
Selbstverantwortung will heutzutage niemand mehr übernehmen.

Bezüglich Königsleithe muss ich noch eins los werden:
Von wegen die Bahn ist ein Reinfall, meiner Meinung nach erschließt die Bahn einer der schönsten Pisten im ganzen Gebiet.
Finde es besser nur mit einer Bahn zu fahren als über den alten Umweg (Sunliner und Sattelbahn) auf den Sattelkopf zu kommen.
Auch dass die Bahn sehr stark frequentiert ist gibt dem Erfolg der Bahn recht.
aber das hat alles nichts mit Kindersicherungssystemen zu tun.
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Petz
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Petz »

Xtream hat geschrieben:@mic: dachstein kennt alles, dachstein weiss alles & die anderen sind sowieso alle unfähig! :wink:
mr.superschlau ist anscheinend in anderen sphären unterwegs, anders kann man sich das nicht mehr erklären! die schönrederei tut schon mehr als weh.
Obwohl ich wie schon früher ausgeführt, schon aus Prinzip ein strikter Gegner zusätzlicher Sicherungssysteme bin, muß ich eine solche Art einer Kommunikation hier entschieden kritisieren da dies mit dem Begriff Argumentation absolut nichts mehr zu tun hat.
Wenn dann bitte sachliche oder auch persönliche Gründe anführen warum man sich für oder gegen die Systeme ausspricht; dies aber nicht in so einer Wortwahl denn dazu hat niemand der anderen Poster einen nachvollziehenden Grund geliefert :!: :!: :!:
Auch hat jeder, der wie ich die Sicherungssysteme ablehnt die Möglichkeit, sich Gebiete auszusuchen wo es diese nicht gibt welches in meinem persönlichen Fall auch den Vorteil hätte, weniger mit Kindern (die ich nämlich zu rund 98 % schon aufgrund ihres Verhaltens nicht ausstehen kann) konfrontiert zu werden.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Der Husumer »

Nichts gegen ausführliche Argumentationen, aber das alles sollte eigentlich dort hin: :guckstduhier: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 39&t=34256

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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Petz »

Nicht unbedingt denn hier geht´s um das generelle Für und Wider von Sicherungssystemen; im anderen Topic hingegen um den Vergleich DM versus Leitner.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Der Husumer »

O.K.
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Der Husumer »

Nettes Zwischenergebnis, an dem sich wahrscheinlich nicht mehr viel ändern wird.
--> Ein Drittel findet beides Mist...
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von falk90 »

Dann sollen doch alle, die diese Systeme als "Mist" bezeichnen sich was einfallen lassen und selber was neues Konstruieren!
Dann werden alle Kritiker sehen, dass eine Kindersicherung nicht so einfach ist und immer ein Kompromiss bleiben wird!

Natürlich muss nicht jede Bahn Kindersicherung bekommen, aber zb. die Familienbahn in Serfaus ist wirklich eine tolle Sachedie ich mir durchaus auf anderen Schischulhängen vorstellen könnte (z.B. am Giggijoch (aus der neuen 8KSB ist übrigens schon ein Kind rausgefallen :-( ), an der Velillbahn oder auch an einer neuen Bahn oben in Pettneu am Arlberg :wink: )
Jedoch könnten die Systeme noch etwas Massentauglicher werden (vor allem DM), das an der Osthangbahn nächstes Jahr schau ich mir mal an!
Ich persönlich fände eine Kombination aus DM's Kidstop ala Familienbahn Gampen und den Fußraster von Leinter (wie Königsleithe) schon ganz nahe an der Ideallösing!
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Kris »

Irgendwie müsste man konsequenterweise auch für das Sportgerät "Fahrrad" einen praxistauglichen, den Fahrer hinreichend umgreifenden und selbstschlissenden Sicherheitsbügel entwickeln -patentiert versteht sich-, und nebst Reflektoren und Fahradklingel zur gesetzl. Pflichtausstattung erheben. Es geht um Sicherheit im Falle von Stürzen, da kann nun wirklich niemand etwas dagegen haben.

:biggrin:
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Petz »

jack90 hat geschrieben:Dann sollen doch alle, die diese Systeme als "Mist" bezeichnen sich was einfallen lassen und selber was neues Konstruieren!
Dann werden alle Kritiker sehen, dass eine Kindersicherung nicht so einfach ist und immer ein Kompromiss bleiben wird!
Ich bezeichne sie nicht als Mist sondern bin aus prinzipiellen Gründen dagegen (aber auch gegen die Zwangsvorschreibung anderer solcher Systeme wie beispielsweise Airbags, Sicherheitsgurte, Sturzhelme, ABS etc.) weil ich der Überzeugung bin, daß diese alle Sicherheitsbewußtsein, Konzentration und Mitdenken immer mehr in den Hintergrund treten lassen und dieser Entwicklung zu einer "Vollkaskogesellschaft" möchte ich entschieden entgegentreten.
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Re: Umfrage zu den Kindersicherungssystemen

Beitrag von Der Husumer »

So, das Ergebnis ist da.

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