Danke Albe, der Unfall war mir schon bekannt. Der Verunglückte kommt ja quasi aus der Nachbarschaft.
Der Wochenbericht des SLF war mir "durchgegangen".
Mein Trauzeuge, dessen Tochter bei Ihm in Behandlung war, behauptete steif und fest der Herr Doktor würde laut eigener Aussage nie ohne Ausrüstung ins Gelände gehen...soviel dazu , daher auch meine Frage wie du drauf kommst.
Ich kenne das Bild vom SLF.
Die Grenze zwischen 2er und 3er verläuft aber schon haarscharf an Bivio vorbei . Und bei den derzeitigen Verhältnissen...ca. 2660m 36-40° gehört für mich schon zu "Steilhängen".
Ohh, die 2 hatte ich in der Tabelle übersehen. Ich kenn mich dort ja auch nicht aus, habe aber mal die Karte des LFS mit GE verglichen und meiner Meinung nach läuft die Grenze schon haarscharf en nem 3er vorbei. Und es wurde vor Steilhängen über 2000m ALLER Expositionen gewarnt. Ich wäre nicht los.
Bitte nicht falsch verstehen mir liegt es fern, hier hinterher klugscheissen zu wollen. Aber ich finde man kann sehr viel aus einer sachlichen Diskussion lernen. Und es wird auch deutlich, dass jeder den LLB anders interpretiert.
Tja, bei 2 Verschütteten hätte wohl - so bitter das auch ist - das LVS auch nichts gebracht.
Ich frage mich wie der Sohn, scheinbar auch ganz verschüttet, Gott sei dank überleben konnte.
Wie blöd muss man denn sein? Bei diesen Konditionen macht man doch keine Skitour auch wenn gerade man Sportferien sind und man in den Bergen ist!!!! Gestern abend haben sie in der Tagesschau davor gewarnt abseits der Pisten zu fahren wegen Lawinengefahr.
missyd hat geschrieben:Gestern abend haben sie in der Tagesschau davor gewarnt abseits der Pisten zu fahren wegen Lawinengefahr.
You made my day!
Nur weil irgendwelche Schreibtischtäter vor Touren warnen, heißt das nicht dass Touren und Varianten generll nicht möglich sind! Etwas Fachwissen und Beschäftigung mit der Thematik vorausgesetzt, kann man durchaus vertretbare Touren/Varianten finden....
Aber wenigstens scheinen solche Appelle zu fruchten, dass sich Leute ohne Ahnung, vom freien Gelände fernhalten...
NOCHMAL: Recco bringt nix, nicht dass das hier so rüberkommt, meiner Ansicht ein reiner Marketing-Gag, bzw. ein Mittel zur leichteren Todbergung. Nur Kameradenhilfe bringt bei einer Verschüttung wirklich was.
ja das stimmt, aber auch nur in diesem speziellen fall, und selbst da war der große fehler allein unterwegs gewesen zu sein, grob geschätzt braucht auch der hubschrauber 10min bis er die leute mit hunden zur stelle geflogen hat, wenns reicht. selbst da wär ein mitgänger mit lvs schon längst am suchen gewesen. und wenn gut trainiert auch schon am graben.
habe das aber auch nur geschrieben, weil recco bei unwissenden meiner meinung nach den eindruck erweckt, dass es damit getan wäre, dass es nicht so ist, ist natürlich auch recco klar und sie schreiben das ja auch unmissverständlich auf ihrer homepage, aber die muss man natürlich erstmal lesen.
meiner meinung nach ist recco genau das richtige für das restrisiko einer pistenverschüttung.
habe doch geschrieben dass es seine berechtigung für den pistenskifahrer hat, wo rettung aus der station in minuten da sein kann, und der abgang auch sofort bemerkt wird, bei allen anderen bleib ich bei meiner meinung, oder gibts ernsthafte gegenberichte?
Weiß nicht so genau, wo ich meine Frage unterbringen sollte, deshalb nicht so arg schimpfen, falls ich falsch bin.......
Bald, bald breche ich eeeendlich auf, erst mal nach Innsbruck und dann weiter ins Zillertal.
Ich konnte diese Saison bisher leider nicht wirklich viel in den Bergen sein und hab daher, bis auf vereinzeltes Lesen des Lawinenberichts und ein paar leider negativer Forumsbeiträge, keine Ahnung wies dieses Jahr aussieht. Deshalb meine Frage an die glücklichen Forumsmitglieder (wobei Petrus ja ein Einsehen mit mir hatte und seine Gaben bisher eher moderat hat ausfallen lassen), die die Lawinensituation in Innsbruck (Nordkette) und im Zillertal "live" verfolgen konnten, einen kleinen persönlichen Bericht über die Situation dort im Gelände zu posten?
@Lolo: Generell die sinnvollsten infos über schneedeckenaufbau und LW-einteilung im raum tirol findest du beim lawinenwarndienst: http://lawine.tirol.gv.at/
Am sonntag hat ein foehnsturm am nördlichen alpenhauptkamm wohl auch den letzten pulver zertrampelt. Anderseits ist südseitige die schneedecke noch nicht ausreichend umgewandelt, um den frühjahresfirn zu geniessen.
Was die lawinenhäufigkeit mit todesfolge betrifft, möchte ich erst das saisonende abwarten um zu sehen ob es heuer tatsächlich mehr opfer gibt.
Auf jedem fall hat das freeriden vielleicht auch dank der nahezu unendlich vielen (und paradoxerweise durchaus lawinensicheren) pulvertage in der letzten skisaison heuer einen starken boom erlebt. Dies wohl noch unterstützt durch die für gute skifahrer mittlerweile zu langweilige pistenlandschaft....
Das schlägt auch leider in der lawinenstatistik durch...
LoLo hat geschrieben:Weiß nicht so genau, wo ich meine Frage unterbringen sollte, deshalb nicht so arg schimpfen, falls ich falsch bin.......
Bald, bald breche ich eeeendlich auf, erst mal nach Innsbruck und dann weiter ins Zillertal.
Ich konnte diese Saison bisher leider nicht wirklich viel in den Bergen sein und hab daher, bis auf vereinzeltes Lesen des Lawinenberichts und ein paar leider negativer Forumsbeiträge, keine Ahnung wies dieses Jahr aussieht. Deshalb meine Frage an die glücklichen Forumsmitglieder (wobei Petrus ja ein Einsehen mit mir hatte und seine Gaben bisher eher moderat hat ausfallen lassen), die die Lawinensituation in Innsbruck (Nordkette) und im Zillertal "live" verfolgen konnten, einen kleinen persönlichen Bericht über die Situation dort im Gelände zu posten?
Bin eignetlich der Meinung dass wenn man gewisses Grundwissen hat, der aktuelle Lawinenwarnbericht zur Einschätzung der Lage reicht. Es wird ja auch tagtäglich darauf hingewiesen dass der Schneedeckenaufbau schlecht ist (zumindest in Vorarlberg.)
dank für eure infos....leider verschiebt sich die abreise noch mal um ne woche.
was KRIS zur letzten saison geschrieben hat, ist absolut richtig - denke ich. hatte letzten winter das glück zwischen februar und april im kleinwalsertal für 2,5monate sein zu können. die verhältnisse waren tatsächlich in punkto "recht sicherer" powder fast unwirklich. leider wird das dazu beitragen- gerade bei den weniger erfahrenen fahrern (wie auch mir), sich in anderen wintern empfindlich zu vertun. besonders wenn man den winter eben nicht vorort ist, deshalb meine frage an euch, die die verhältnisse schon über die ganzte saison verfolgen konnten.