Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich das Volumen der Schweizer Gletscher praktisch halbiert. Ein Deutscher Forscher will diesen Gletscherschwund nun mit selbstgezüchtetem Eis bekämpfen.
So könnte Zermatt nicht nur die Mulde beim Theodul Gletscher aufbauen sondern auch das Problem auf der anderen Seite mit dem Bodenabstand der Städeli KSB beheben.
wäre es da nicht einfacher bspw gletscherspalten einfach mit wasser zu füllen (könnte dann imherbst pasieren, sprich das wasser friert nicht in der leitung ein) und das dann über den winter gefrieren zu lassen?
oder würde das wasser durch den gletscher zu schnell abfließen?
paul83 hat geschrieben:oder würde das wasser durch den gletscher zu schnell abfließen?
jepp
ist meiner meinung nach ein blödsinniges konzept...
aufm gletscher gibts im winter nunmal kein wasser, ist schon genug aufwand das schneiwasser heranzuschaffen...
paul83 hat geschrieben:oder würde das wasser durch den gletscher zu schnell abfließen?
jepp
ist meiner meinung nach ein blödsinniges konzept...
aufm gletscher gibts im winter nunmal kein wasser, ist schon genug aufwand das schneiwasser heranzuschaffen...
Wasser gibts da oben genug, bin schon hüfthoch drin gestanden (andere Geschichte) und auch Schneekatzen sind in Gletscherseen erfolgreich versenkt worden (noch ne andere Geschichte), aber bringt das was? Wenn dann beschneien, ist besser nutzbar und bringt mehr.
Das Wasser verschwindet zwischen den Spalten um am Gletscherende wieder zu erscheinen. So ein Gletscher ist ein sehr eigenwilliges Wesen und nicht zu beherrschen........
paul83 hat geschrieben:oder würde das wasser durch den gletscher zu schnell abfließen?
jepp
ist meiner meinung nach ein blödsinniges konzept...
aufm gletscher gibts im winter nunmal kein wasser, ist schon genug aufwand das schneiwasser heranzuschaffen...
Wasser gibts da oben genug, bin schon hüfthoch drin gestanden (andere Geschichte) und auch Schneekatzen sind in Gletscherseen erfolgreich versenkt worden (noch ne andere Geschichte), aber bringt das was? Wenn dann beschneien, ist besser nutzbar und bringt mehr.
Im Winter?
Braucht man sich ja nur die Gletscherbäche anschauen...
also das wasserproblem würde ich jetzt nicht unbedingt sehen. und im vergleich zum beschneien hätte es den vorteil, dass man wesentlich weniger energie bräuchte. als problem sehe ich also eigentlich nur, dass das wasser durch gänge im eis dahinfließt und wirklich einfach als solches am ende des gletschers wieder austritt.
was mein ihr mit gefahren? da kann ich mir jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich was vorstellen...
paul83 hat geschrieben:...
was mein ihr mit gefahren? da kann ich mir jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich was vorstellen...
Das bedeutet, dass sich zB Wasserlinsen, Seen im Gletscher oÄ bilden können, die plötzliche, unter Umständen massve Ausbrüche zur Folge haben können.
Sofern das bei abgelegenen Gletschern stattfindet, ist das zunächst mal nicht generell so schlimm. Es kommt auch natürlicher Weise vor.
In der Schweiz gibt es dafür eine Liste der gefährlichen Gletscher, auf die man zurückgreifren kann, wenn man zB weglose Wanderungen, alpine Touren etc. plant. (Es sogar auch schon offizielle Wege, die betroffen waren)
Sofern man jetzt Wasser in Gletscher leitet, glaube ich nicht, dass man die Konsequenzen vorhersehen kann. Und im (tiefen) Inneren des (sich ständig verändernden) Gletschers dürfte sich die Temperatur im Winter nicht maßgeblich von der im Sommer unterscheiden.
Mit dem Einleiten von Wasser in einen Skigebietsgletscher handelt man sich darum mE zwar vermutlich nicht zwingend, aber dennoch unkalkulierbare Gefährdungen für die Nutzer und den Betrieb ein.
Am Corvatsch wurde auch schon mal ein Schmelzwassersee abgelassen, da eine Gefahr drohte. Da wird man sicher nicht noch zusätzlich Wasser einleiten.
Wenn, müsste man das Wasser bei kalten Temperaturen auf den Gletscher aufbringen. Und das in der Menge, die sofort an der Oberfläche gefriert.
Ski- und besonders sommerskitauglicher Firn wird sich aber so nicht so einfach bilden. dafür müsste man tatsächlich beschneien.
Soviel meine (norddeutsche ;-) Einschätzung.
Vielleicht kann jemand, der sich da genauer auskennt, etwas dazu sagen.
Ob jetzt das Wasser im Sommer durch Regen in die Gletscherspalten kommt oder im Winter kälter gesprüht wird, dass es gleich gefriert ... kann doch nicht so viel Unterschied machen? Außerdem war das Versiegeln der Gletscherspalten mit Wasser ja schon mal probiert worden vor wenigen Jahren, gibt auch ein Topic hier im Forum,
warum sich das nicht durchgesetzt hat, wird evtl. einen Grund haben...
Ansonsten könnte man natürlich auch noch Eis "künstlich" nebenan erzeugen (wie hier geschildert) und dann kleingehackt in die Spalten zum Stopfen fahren. Würde zumindest bei so Skigebieten wie am Pitztaler bedeuten, dass man nicht Jahr für Jahr 1-2 Meter Substanz abbauen muss nur um die Spalten zu schließen.