In der Praxis wird dies wohl nicht so einfach möglich sein, wenn einer alleine mit'm Skidoo unterwegs ist:
Skidoo-Fahrten stellen künftig eine Herausforderung dar. Bei schlechter Sicht oder Kuppen muss der Lenker zu Fuß vorab das Gelände erkunden.
Skidoo-Fahrten stellen künftig eine Herausforderung dar. Bei schlechter Sicht oder Kuppen muss der Lenker zu Fuß vorab das Gelände erkunden.
Natürlich kann man bei diesem Unfall mit der Gefährdungshaftung argumentieren. Jedoch was ist mit den FIS-Regeln ?Naja, ist mir egal, solange nicht die Skifahrer zur Verantwortung gezogen werden.
Das Urteil ist eigentlich logisch. Im Strassenverkehr ist die Gefährdungshaftung schon lange bittere Realität.Wenn das stimmt, ist es sicher ein bedenkliches Urteil.
Da hält sich mein Verständnis sehr in Grenzen. Vor allem ein Skileher sollte die FIS-Regeln erst recht kennen. Und Kuppen sind nun mal gefährlich.@Verhalten der Skilehrer: Unabhängig davon, ob das jetzt als Korrekt einzustufen war verstehe ich die sehr gut. Wenn man sich den ganzen Tag an sen Schülern orientiert ist der Drang, auf einer freien Abfahrt mal Gas zu geben, sicher sehr groß.
Und wo sollen sie denn sonst fahren ?Meines Erachtens können die Dinger weitgehend von den Pisten, die ja eigentlich für die Skifahrer sein sollen, runter.
Und was ist mit dem Betriebsleiter, Mechaniker und Rettungsdienst ?Jedenfalls: Dass das Eindämmen der Skidoos für die Bergbahnen verheerend wäre, glaube ich allerdings eigentlich weniger.
Man müsste sich eben etwas anders orgenisieren und eventuell hier und da etwas an Flexibilität einbüßen. Das wird alles vielleicht kurz unbequem, aber sicher lösbar sein.
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich kenne die Skidoos z.B. sehr gut aus Kaltenbach. Da wir hier in den Osterferien (so letzte Woche) immer oben im Skigebiet wohnen, habe ich mit vielen Leuten zu tun, die Skidoos einsetzen (müssen). Ob es der Wirt von der Kneipe ist, oder auch der Gepäcktransporteur. Alle gehen sehr sorgsam mit ihren Geräten um und fahren eher langsam und vorsichtig. Vor Kurven und Kuppen wird zusätzlich immer das piepende Signal eingesetzt. Ich würde die Jungs jetzt nicht generell als Pisten-Roudies darstellen.GMD hat geschrieben:Allerdings kann ich ebenfalls bestättigen, dass Motorschlittenfahrer des öfteren wie vom Teufel besessen über die Pisten brettern.
Da gehe ich doch mal von aus. Sicher wird es nicht so one weiteres zulässig sein, motorisiert im freien Gelände herumzufahren.TPD hat geschrieben: Und wo sollen sie denn sonst fahren ?
Kenne die rechtlichen Grundlagen nicht. Könnte mir aber durchaus vorstellen dass es da Einschränkungen für Fahrten im freien Gelände (sprich ausserhalb der Pisten) gibt.
Ganz normal und sinnvoll organisieren.Und was ist mit dem Betriebsleiter, Mechaniker und Rettungsdienst ?
Können ja wohl kaum den Skidoo mit der Sesselbahn auf den Berg transportieren.Warum fährt die Polizei in Bormio die Pisten mit dem Skidoo von unten nach oben ab?
Und was ist, wenn ein Skifahrer bei einer videoüberwachten Bergstation in die Reissleine fährt ?Andenrfalls hör ich hier schon wieder die Jammerer, wenn ein Lift erst später aufmacht da erst das Personal über 2 Lifte etc. hingebracht werden muss.
Denke nicht dass dies ein Problem ist. Meistens werden ja die Pisten am Abend offiziell gesperrt.Was ich mich schon Frage, ist die Unterscheidung zwischen Pistenraupe und Skidoo. Wenn die fällt, dann ist jede Präparierung ja fast unmöglich, da ja einer dagegenfahren könnte (Tourengeher!).
Weitaus mehr;) Zähl mal 100 dazu, dann bist im richtigen BereichGMD hat geschrieben:Die PS-starken Topmodelle erreichen gut und gerne 60 km/h und mehr, da sieht ein Skifahrer oder Boarder bei einer Kollision sehr alt aus.
Dann erzähl dies mal dem Richter.Es ist wie überall eine Frage der gegenseitigen Rücksichtsnahme und Toleranz.
das tönt fast, als ob es sich um eine kampagne der bergbahnen handeln würde. tatsächlich ist es aber die werbung eines sportgeschäfts.3303 hat geschrieben:Und in Zeiten, in denen Bergbahnen (zB Davos) die Schutzmatten an Masten schon mit mahnenden Sprüchen zum Selbstschutz mit Helm, Protektoren etc. beschriften, ist es ohnehin kritikwürdig, wenn man dann im Gegenzug solch zusätzliches Gefährdungspotential schafft.
Es ist sicher unbestritten dass die Fahrten auf ein Minimun reduziert werden sollten. Jedoch aus Sicht der Bergbahnen, sind diese Fahrzeuge ein sehr nützliches Hilfsmittel.schneetöffs auf pisten sind unnötig und überflüssig.
Und einen Verletzten lassen wir also auf der Piste liegen? Es geht in diesem Fall um schnelle Hilfe, stichwort first responder, der die Lage korrekt einschätzt und die entsprechende Rettungskette einleitet.BigE hat geschrieben:schneetöffs auf pisten sind unnötig und überflüssig. also weg mit den stinkenden und lärmenden ungeheuren, denn wenn ich sowas will dann gehe ich in die stadt und nicht in die berge.
Aber vielleicht mit der Pendelbahn?TPD hat geschrieben:Können ja wohl kaum den Skidoo mit der Sesselbahn auf den Berg transportieren.Warum fährt die Polizei in Bormio die Pisten mit dem Skidoo von unten nach oben ab?
Von dem her irgendwie logisch dass sie irgendwann auf der Piste in die falsche Richtung fahren müssen.
Da stellt sich die Frage ob man Geräte mit Verbrennungsmotor während dem regulären Betrieb transportieren darf ?Aber vielleicht mit der Pendelbahn?
Unbestritten. Jedoch wenn die Skipasspreise massiv ansteigen ist es dann auch wieder nicht recht...Die ganze betriebliche Skidoofahrerei hat doch ganz sicher uA so zugenommen, da das Personal dann flexibler und effektiver eingesetzt werden kann. Vielleicht kann man dadurch auch den einen oder anderen Arbeitsplatz einsparen.
Sicher muss die Problematik besprochen werden.Wenn die Betreiber so agieren und zusätzliches Gefährdungspotential schaffen, müssen sie sich eben mit den Konsequenzen auseinandersetzen.