Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
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s.oliver78
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Gerade jetzt um diese jahreszeit, wo die Zugspitze für mich zum Skifahren interessant wäre, packen sie sie ein ;)
- Pistencruiser
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
^^...naja, da dann doch stolze 500 m²
abgedeckt werden wäre noch ausreichend Platz zum skifahren vorhanden.
So wie´s auf den Bildern ausschaut, versucht man wohl nur den oberen Bereich der Trasse bei den Gletscherseeliften
zu schützen. Auf den "Gletscher" dürfte das wohl so gut wie gar keine Auswirkungen haben. Aber es macht sich halt gut in den Medien, wenn 500m²
Plane ausgerollt werden. Ist zumindest Thema hier bei den locals
So wie´s auf den Bildern ausschaut, versucht man wohl nur den oberen Bereich der Trasse bei den Gletscherseeliften
zu schützen. Auf den "Gletscher" dürfte das wohl so gut wie gar keine Auswirkungen haben. Aber es macht sich halt gut in den Medien, wenn 500m²
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Konrad Adenauer
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Sebastian_S
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Hallo
Die Zugspitzbahnen vermatten doch schon seit Jahren. Also ist es nichts besonderes.
Gruß Andreas
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Das besondere daran ist, dass es in diesem Jahr ganze 500m² sind!
Ist ja an lächerlichkeit kaum zu überbieten.
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Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Mich würde mal interessieren, wieviel die anderen Gebiete Vermatten...Sölden hat auch nur das Depot am Rettenbach Parkplatz und am Tiefenbach an der Kante zum Bach....
Ist halt ein Schneedepot. Und vermattet mal euer Grundstück Sturm und Wettersicher auf 3.000m Höhe!!!
Was ich interessant find ist, dass man offensichtlich die verranzten LKW-Planen gegen weisse Folien/Gewebebahnen getauscht hat....
Ist halt ein Schneedepot. Und vermattet mal euer Grundstück Sturm und Wettersicher auf 3.000m Höhe!!!
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Sicher nicht!

Die Lagen dort am 1. Mai sicherlich nicht zum Spaß rum!
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Nur mal zum Vergleich, eine vermattete Stütze der Eisjochbahn im Stubai hat die Maße von ca. 35x20m, das macht schon alleine 700m² - dagegen die 500m² von der Zugspitze...
Stellen wir einmal die vermattete Fläche in Beziehung zur Gesamtfläche des (nördlichen) Schneeferners mit seinen etwa 30 ha.
30ha = 300.000 m², die vermattete Fläche beträgt 500m² also 0,05ha. Damit beträgt die Vermattete Fläche gerade einmal 0,17% der gesamten Eisfläche, aber wenigstens hat man es geschafft, dass der Gletscher in natürlichem Maße abschmilzt..., davon kann sich jeder selbst ein Bild machen, wenn man die Eishügel der Liftausstiege betrachtet.
Wer sich ein Bild vom gigantischen Sonnenhut machen möchte kann die Dimensionen in meinem Bericht vom Saisonfinale erahnen.
Stellen wir einmal die vermattete Fläche in Beziehung zur Gesamtfläche des (nördlichen) Schneeferners mit seinen etwa 30 ha.
30ha = 300.000 m², die vermattete Fläche beträgt 500m² also 0,05ha. Damit beträgt die Vermattete Fläche gerade einmal 0,17% der gesamten Eisfläche, aber wenigstens hat man es geschafft, dass der Gletscher in natürlichem Maße abschmilzt..., davon kann sich jeder selbst ein Bild machen, wenn man die Eishügel der Liftausstiege betrachtet.
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Hier wird aber nicht der Glescher, sondern wohl nur ein Schneedepot vermattet...
Und dass die Vermattung der Stützen der KSBs ned grad sinnvoll ist, zeigen die Riesen Hügel, auf denen die Stützen Mittlerweile stehen. Wie will man denn die in Zukunft versetzen? Demontieren, damit man die vom Eishügel runterbekommt? Da ist IMO das Anlegen und Vermatten eines Schneedepots sinnvoller, damit man im Herbst eine halbwegs gescheite Unterlage für Schneefälle bieten kann.
Klar wäre das toll, wenn man mehr vermatten könnte...aber auf der Zugspitze gibts eigentlich keinen Gletscher mehr -> Ohne Nährgebiet kann man eigentlich nur die bestehenden Resteisflächen etwas länger erhalten, wobei das auch schon ned wirklich funktioniert ohne Beschneiung.
Und dass die Vermattung der Stützen der KSBs ned grad sinnvoll ist, zeigen die Riesen Hügel, auf denen die Stützen Mittlerweile stehen. Wie will man denn die in Zukunft versetzen? Demontieren, damit man die vom Eishügel runterbekommt? Da ist IMO das Anlegen und Vermatten eines Schneedepots sinnvoller, damit man im Herbst eine halbwegs gescheite Unterlage für Schneefälle bieten kann.
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Sicher, ein richter Gletscher ist auf der Zugspitze nicht mehr vorhanden, wenn man dies nach dem Nährgebiet definiert. Nimmt man allerdings auch einmal den Schaufelferner als Beispiel gibt es eigenglich auch keine Nährung mehr, die Eisfläche ist ja in den letzten Jahren mehr oder weniger immer komplett ausgeapert - zumindest dürfte kaum neues Eis entstanden sein.
Gleiches gilt für den Hintertuxer, man konnte hier in den letzten Tagen lesen, das falls der Felsriegel in der Gefrorenen Wand weiter ausapert, der Eisnachschub von oben abgeschnitten würde. Nun ist es aber so, dass der Felsriegel überhaupt erst wegen der mangelnden Ernährung ausapert, dieser befindet sich ja eindeutig im Nährgebeit des Tuxer Ferners, es kommt also schon jetzt kein bzw. keine bedeutende Menge Eis mehr nach.
Fakt ist, dass die Eisbewegung in den letzten Jahren mehr oder weniger zum Stillstand gekommen ist und somit die meisten Gletscher eher großen Toteisfeldern gleichen.
Zurück zur Zugspitze:
Was das Schneedepot betrifft, das Depot mag Sinn machen, wobei man sich auch hier eher Gedanken macht sollte die Piste bzw. die Lifttrasse zu erhalten - sonst ist der nämlich bald Feierabend mit Skifahren. Dazu kommt, dass das "Depot" sich nahe des Liftausstiegs befindet, also meiner Meinung nach eher zu dessen kurzfristiger Sicherung angelegt wird.
Dazu kommen dann laut des Artikels etwa 50.000m² Eisfläche die mit zusätzlichem Schnee bedeckt wurden, vornehmlich im untersten Bereich und vor allem für Sommertouristen, die gerne Schnee sehen wollen - denn Eis ist hier nur noch im sehr geringen Maße vorhanden und dies auch eben nur wegen der Schneeschieberei in vergangenen Jahren.
Gleiches gilt für den Hintertuxer, man konnte hier in den letzten Tagen lesen, das falls der Felsriegel in der Gefrorenen Wand weiter ausapert, der Eisnachschub von oben abgeschnitten würde. Nun ist es aber so, dass der Felsriegel überhaupt erst wegen der mangelnden Ernährung ausapert, dieser befindet sich ja eindeutig im Nährgebeit des Tuxer Ferners, es kommt also schon jetzt kein bzw. keine bedeutende Menge Eis mehr nach.
Fakt ist, dass die Eisbewegung in den letzten Jahren mehr oder weniger zum Stillstand gekommen ist und somit die meisten Gletscher eher großen Toteisfeldern gleichen.
Zurück zur Zugspitze:
Was das Schneedepot betrifft, das Depot mag Sinn machen, wobei man sich auch hier eher Gedanken macht sollte die Piste bzw. die Lifttrasse zu erhalten - sonst ist der nämlich bald Feierabend mit Skifahren. Dazu kommt, dass das "Depot" sich nahe des Liftausstiegs befindet, also meiner Meinung nach eher zu dessen kurzfristiger Sicherung angelegt wird.
Dazu kommen dann laut des Artikels etwa 50.000m² Eisfläche die mit zusätzlichem Schnee bedeckt wurden, vornehmlich im untersten Bereich und vor allem für Sommertouristen, die gerne Schnee sehen wollen - denn Eis ist hier nur noch im sehr geringen Maße vorhanden und dies auch eben nur wegen der Schneeschieberei in vergangenen Jahren.
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Es ist auch meines Erachtens tatsächlich die Frage, ob man das Nährgebiet durch Vermattung künstlich erzeugen kann.
Auf der Diavolezza hat man letzten Sommer in ähnlicher Höhenlage ja über 2m Firnschnee über den Sommer retten können. Das allerdings nach einem sehr schneereichen Winter und mit (wohl fast zu vernachlässigenem) Kunstschneezuschuss.
Ob das in den nächten Jahren auch klappt, wird sich zeigen. Jedenfalls wäre ein gewisser Massenzuwachs durch Vermattung hier nicht gänzlich unmöglich.
Auf der Zugspitze dürfte die Jahresniederschlagsmenge im Schnitt aber höher sein, als an der Diavolezza.
Ob man bei Firnbildung durch Vermattung tatsächlich von Nährzone sprechen kann, ist natürlich wieder eine andere Frage, da wohl kaum zu erwarten sein dürfte, dass sich ein klassicher, fließender Gletscher mit Nähr- und Zehrzone züchten ließe. Da müsste man schon massiv mit schwerem - oder überschwerem Wasser beschneien ;)
Auf der Diavolezza hat man letzten Sommer in ähnlicher Höhenlage ja über 2m Firnschnee über den Sommer retten können. Das allerdings nach einem sehr schneereichen Winter und mit (wohl fast zu vernachlässigenem) Kunstschneezuschuss.
Ob das in den nächten Jahren auch klappt, wird sich zeigen. Jedenfalls wäre ein gewisser Massenzuwachs durch Vermattung hier nicht gänzlich unmöglich.
Auf der Zugspitze dürfte die Jahresniederschlagsmenge im Schnitt aber höher sein, als an der Diavolezza.
Ob man bei Firnbildung durch Vermattung tatsächlich von Nährzone sprechen kann, ist natürlich wieder eine andere Frage, da wohl kaum zu erwarten sein dürfte, dass sich ein klassicher, fließender Gletscher mit Nähr- und Zehrzone züchten ließe. Da müsste man schon massiv mit schwerem - oder überschwerem Wasser beschneien ;)
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Das Thema finde ich auch außerordentlich interessant. Dort hat man ja praktisch die Gesamte Eisfläche abgedeckt, ein Massengewinn ist also doch recht wahrscheinlich. Letzlich gehts aber auch dort darum die vorhandene Substanz zu erhalten, wer weiß wie Steil der Hang bei völliger eisfreiheit wäre.3303 hat geschrieben:Es ist auch meines Erachtens tatsächlich die Frage, ob man das Nährgebiet durch Vermattung künstlich erzeugen kann.
Auf der Diavolezza hat man letzten Sommer in ähnlicher Höhenlage ja über 2m Firnschnee über den Sommer retten können. Das allerdings nach einem sehr schneereichen Winter und mit (wohl fast zu vernachlässigenem) Kunstschneezuschuss.
Ob das in den nächten Jahren auch klappt, wird sich zeigen. Jedenfalls wäre ein gewisser Massenzuwachs durch Vermattung hier nicht gänzlich unmöglich.
Auf der Zugspitze dürfte die Jahresniederschlagsmenge im Schnitt aber höher sein, als an der Diavolezza.
Ob man bei Firnbildung durch Vermattung tatsächlich von Nährzone sprechen kann, ist natürlich wieder eine andere Frage, da wohl kaum zu erwarten sein dürfte, dass sich ein klassicher, fließender Gletscher mit Nähr- und Zehrzone züchten ließe. Da müsste man schon massiv mit schwerem - oder überschwerem Wasser beschneien
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Keine Ahnung, wie die Topographie unter dem Diavolezzafirn tatsächlich ist.
Sofern es mal untersucht worden sein sollte, ist es mir jedenfalls nicht bekannt.
Sofern es mal untersucht worden sein sollte, ist es mir jedenfalls nicht bekannt.
- noisi
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Re: Die Zugspitze bekommt einen Sonnenhut
Noch ein kleiner Nachtrag meinerseits:
Laut der Logik der BZB vermattet man in diesem Jahr nur eine kleinere Fläche, weil es eben so wenig Niederschlag/Schnee gab in der vergangenen Saison. Erkennt darin jemand einen Sinn? Sollte es nicht gerade aufgrund dieser Tatsache mehr sein?
Scheinbar geht es also wirklich nur um Depot zwecke, wobei das Verteilen von Schnee in anderen Bereichen wiederum dazu im Widerspruch steht.
Laut der Logik der BZB vermattet man in diesem Jahr nur eine kleinere Fläche, weil es eben so wenig Niederschlag/Schnee gab in der vergangenen Saison. Erkennt darin jemand einen Sinn? Sollte es nicht gerade aufgrund dieser Tatsache mehr sein?
Scheinbar geht es also wirklich nur um Depot zwecke, wobei das Verteilen von Schnee in anderen Bereichen wiederum dazu im Widerspruch steht.
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