Für den Aufstieg wählte ich die Route von der Ehrwalder Alm über´s „Gatter´l“, anschließend über die Knorrhütte rauf zum Platt und von dort aus am Schneefernerhaus vorbei über den Westgrat zum Gipfel.
Da die Tour eh lang genug ist und ich mir eine gute Stunde langweiligen Aufstieg über die Fahrstrasse ersparen wollte, schummelte ich ein bisschen und nahm die Ehrwalder Almbahn um dieses Stück zu umgehen. Leider nimmt die Ehrwalder Almbahn erst um 8:30 Uhr ihren Betrieb auf – heute leider sogar erst um 8:40 – was ich persönlich als Startzeit schon als zu spät empfinde. Nun gut – steckt man nicht drin!
Also gut, mit der zweiten besetzten Gondel dann rauf zur Ehrwalder Alm und um 8:50 oben angekommen weiter durchs Skigebiet zur Hochfeldernalm.
Ehrwalder Alm unter der vorausgesagten morgendlichen Wolkendecke
DSB Issental verschwindet im Nebel
Im Westen rissen die Wolken schon auf und das Wettersteimassiv zeigte sich so langsam
Zu beobachten ist, dass die Ehrwalder auch ihre Sommergäste sehr zu schätzen wissen und ihr Skigebiet auch dementsprechend aufräumen und herrichten:
Pistenschilder werden abgebaut…
… Schneilanzen brav an die Seite geklappt
Noch geht´s im Nebel weiter über sanfte Almwiesen….
… und anschließend über Schutthalden
Innerhalb von Minuten begann es aufzureissen
Die südlich das Gaistal begrenzende Mieminger Kette kommt zum Vorschein
Wegweiser am „Feldernjöchl“
Weiter geht´s „zum Gatterl“
Im Reintal wabert noch der Nebel
Kurze Kraxelstelle zum „Gatter´l“
Blick zurück
Das „Gatter´l“ markiert die Grenze zwischen Österreich und Deutschland
Der erste Blick auf´s Zugspitzplatt und auf den Jubiläumsgrat
„Steiler Zahn“
Weiterer Wegverlauf
Am Pfad zur Knorrhütte:
Hier wird scheinbar jedes Jahr die sog. „Gatterlmesse“ im Angedenken an ein großes Lawinenunglück abgehalten
Die Knorrhütte kommt in Sicht. Oben am Kamm verläuft der Jubiläumsgrat
Wind und Sonne zerfetzen letzte Nebelreste im Reintal
Unterhalb der Talstation des SL Brunntal verläuft der Weg bei nun wolkenlosem Himmel gen Westen. Dahinter der Schneefernerkopf.
Blick rüber zum Hochwanner
Die Knorrhütte
Rückblick zum „Gatter´l“, die kleine Scharte links der Bildmitte
Blick übers Platt zum Schneefernerkopf und ins Wetterwandeck
Wegverlauf. Blick Richtung Knorrhütte (nicht mehr zu sehen)
Weiter geht´s scheinbar endlos durch Moränengelände Richtung Platt.
Zum Glück wehte permanent ein recht starker, ja schon kalter Wind, so dass ich mir sogar ein Fleece überzog. An heissen, windstillen Hochsommertagen muss das hier ein wahrer Glutofen sein.
Blick rüber zum Wetterwandeck mit seinen kläglichen Resteisfeldern. Vorne die Stützen der 6 KSB Sonnenkar.
Rückblick Moränengelände mit einem Teil des Jubilumsgrates
Endlich am Platt angekommen mit den traurigen Resten des nördl. Schneeferners
Weiter geht´s über lockeren Schutt und Schotter übelster Sorte vorbei am Schneefernerhaus zum Einstieg in den leichten Klettersteig zum Westgrat. Diese ca. 150 Hm empfand ich anstrengender als den ganzen Rest des Anstiegs.
Stöcke sind hier sehr hilfreich.
Talstation der Gipfelpendelbahn
Auf Höhe des Schneefernerhauses
Endlich habe ich den Schotter hinter mir gelassen und den Einstieg zum Gipfelklettersteig erreicht
Lawinenverbauungen oberhalb des Schneefernerhauses.
Weiterer Wegverlauf zum Westgrat. Ab hier macht der Aufstieg wieder Spass
Tiefblick ins Sonnenkar
Weiterer Wegverlauf. In etlichen Kehren verläuft der Steig durchgehend versichert bis zum Grat.
Hier hat sogar ein ausgedientes Tragseil noch Verwendung gefunden
Dreifach hält einfach besser
Rückblick
Grenzstein am Grat. Links Deutschland, rechts Österreich
Alter Verhau der TZB
Blick in den „Stopselzieher“. In der Bildmitte die Wiener-Neustädter-Hütte.
Blick über den Grat zurück zum wieder nebelumwaberten Zugspitzeck
Pano Richtung Inntal
Tiefblick zum Sonnalpin
Herrenlose, mit Gaffaband geflickte Schuhe am Grat. Würde mich interessieren, ob der dann auf Socken weitergegangen ist.
Am Grat mit den Gipfelaufbauten
Richtfunkantennen
Einfahrtstütze der TZB mit BS
Alles gut verdrahtet hier oben
Weiss jemand was dieses spacemäßige Etwas beinhaltet
Tiefblick Eibsee
Vergoldetes Gipfelkreuz auf dem Ostgipfel. Zu beobachten war, dass selbst erfahrene Alpinisten hier oben Ihre Klettersteigsets einhängen. Wahrscheinlich aber mehr aus Angst vor weniger Geübten. Schnell bekommt man hier mal unvermittelt einen Ellenbogen in die Seite geknufft.
Imposanter Tiefblick vom Gipfel auf den Höllentalferner und ins Höllental.
Die Premiumroute auf die Zugspitze.
Blick über den Jubiläumsgrat
Der „Westgipfel“ mit all seinen Aufbauten
Der Stau beim Gipfelsturm hielt sich heute noch in Grenzen. Mich wundert, dass hier nicht mehr passiert. Hier kraxeln Leute hoch die das erste mal in Ihrem Leben auf einem Berg stehen und der Gipfel ist durchaus ausgesetzt.
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Blick über den Waxensteinkamm ins Loisachtal
Blick über die Ammergauer Alpen ins Flachland
Stütze 3 der TZB
Blick übers Zugspitzeck Richtung Lechtaler Alpen
Nach einer tollen Tour bei richtig gutem Bergwetter ging es dann weiter mit der TZB runter nach Ehrwald und mit dem letzten (!!!) Bus um 17.05 Uhr wieder zur Talstation der Ehrwalder Almbahn.
So langsam wurde mir auch schmerzlich bewusst, dass ich die Sonnencreme, welche ich mir schon am Vorabend extra im Bad zurechtgelegt hatte, wohl besser SOFORT in den Rucksack gesteckt hätte.