Der Harz rüstet sich jetzt mit Kanonen

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Joasen
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Der Harz rüstet sich jetzt mit Kanonen

Beitrag von Joasen »

Der Harz rüstet sich jetzt mit Kanonen

Mehrere Winterorte planen Beschneiungsanlagen/ Nächtliche Beleuchtung der Piste

Nach zwei Wintern mit nur wenig Schnee im Harz wollen immer mehr Harzorte Wintersporturisten mit Kunstschnee locken. Am Matthias-Schmidt-Berg in St. Andreasberg und in Hahnenklee gibt es bereits Beschneiungsanlagen, jetzt soll auch der Wurmberg in Braunlage mit den Geräten bestückt werden.

Von Matthias Klein, St. Andreasberg

Wir wollen, dass von Mitte Dezember bis Mitte März hier Schnee liegt'', sagte der Geschäftsführer der Wurmberg-Seilbahn, Dirk Nüsse. Auch wenn in diesen tagen im Harz gerade mal wieder etwas Schnee gefallen ist, ist Nüsse zurzeit frustriert. Auf dem 971 Meter hohen Wurmberg liegen die Temperaturen im Winter fast immer unter null Grad, allerdings hat es in den vergangenen Jahren selten so viel geschneit, dass Skifahrer ihre Freude hatten.
Der Geschäftsführer hat große Pläne, die Braunlage zum alpinen Zentrum in Norddeutschland machen könnten. Er will am besonders kühlen Nordhang sowie am Westhang mit Maschinen beschneite Pisten anlegen. Die Abfahrten sollen sogar beleuchted werden, damit Skifahrer und Snowboarder dort auch in den Abendstunden hinunterfahren können. ''Das ist die Zukunft des Harzes'', verspricht Nüsse.

Planungen für 2009

Allein für den Nordhang rechnet Nüsse mit einem Investitionsaufwand von 1,5 bis zwei Millionen Euro. Nach den bisherigen Planungen soll schon im kommenden Winter dauerhaft Schnee auf dem dritthüchsten Harzgipfel liegen.
Im benachtbarten St. Andreasberg hat man schon seit vielen Jahren Erfahrungen mit künstlichem Schnee. ''Wir waren die ersten in Europa, die Schneekanonen hatten'', berichtet Karsten Otto von der Alberti-Lift GmbH selbstbewusst.
In St. Andreasberg gibt es zurzeit auch einen Streit um Schneekanonen. Naturschützer wenden sich gegen Pläne im dortigen Landesleistungszentrum Beschneiungsanlagen aufzustellen, um eine zwei Kilometer lange Langlaufloipe für Spitzensportler schneesicher zu machen. Ein Teil der Loipe führt durch den nationalpark Harz, Naturschützer befürchten Lärm, Wasserverschwendung und Touristenrummel.
Aber auch Klimaexperten sind nicht davon überzeugt, dass Schneekanonen die Atraktivität des Harzes steigern können.
Quelle: Göttinger Tageblatt, 04.02.08
Zuletzt geändert von Joasen am 05.02.2008 - 01:39, insgesamt 2-mal geändert.

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MartinWest
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Re: Der Harz rüsted sich jetzt mit Kanonen

Beitrag von MartinWest »

Joasen hat geschrieben:Der Harz rüsted sich jetzt mit Kanonen
Danke :wink:
Zuletzt geändert von MartinWest am 05.02.2008 - 11:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Joasen
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Beitrag von Joasen »

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broki
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Beitrag von broki »

Ich glaubs erst, wenn sie stehen. Wenn an dem Bericht ein Fünkchen Wahrheit dran sein sollte, wär es natürlich cool. Aber ich glaube das machen eh wieder ein paar Nörgler, wie immer im Harz, zunichte.
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Naturschützer wenden sich gegen Pläne im dortigen Landesleistungszentrum Beschneiungsanlagen aufzustellen, um eine zwei Kilometer lange Langlaufloipe für Spitzensportler schneesicher zu machen. Ein Teil der Loipe führt durch den nationalpark Harz, Naturschützer befürchten Lärm, Wasserverschwendung und Touristenrummel.
Aber auch Klimaexperten sind nicht davon überzeugt, dass Schneekanonen die Atraktivität des Harzes steigern können.
Es ist nun mal so, dass der Harz ein Mittelgebirge ist und mittelfristig dort kein Wintersport mehr möglich sein wird. Ein paar Schneekanonen mehr schaden dem mit der Harzhochstraße zugepflasterten westlichen Teil des Harzes bestimmt nicht, einige Jahre kann man damit vielleicht sogar noch Geld verdienen.
Grundsätzlich bringt die Erinnerung an die "guten alten Zeiten" aber auch nichts, der Tourismus in dieser Region braucht eine völlig neue Ausrichtung. Logisch, dass sich dabei auch die Zielgruppe ändert - den hoffnungsfreudigen jugendlichen Alpinskifahrer wird man immer weniger finden, dafür mehr den älteren Wanderer, der keine Pisten benötigt, jedoch eine intakte Landschaft, die man auf jedem Fall erhalten muss. Strukturwandel nennt man so etwas, nicht nur im Freizeitbereich, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Statt die Leute, die dies sagen als Nörgler zu verunglimpfen, sollten sich die Herren Seilbahnbetreiber im Westharz lieber Gedanken machen, wie sie sich dieser Herausforderung im positiven Sinne stellen können.
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Beitrag von 720° »

Dresdner hat geschrieben: Es ist nun mal so, dass der Harz ein Mittelgebirge ist und mittelfristig dort kein Wintersport mehr möglich sein wird. Ein paar Schneekanonen mehr schaden dem mit der Harzhochstraße zugepflasterten westlichen Teil des Harzes bestimmt nicht, einige Jahre kann man damit vielleicht sogar noch Geld verdienen.
Gut das Du das heute schon vorhersagen kannst. Da bietet sich ja direkt eine Tätigkeit als "snowresort consultant" an? Die ganzen Volldeppen die heutzutage im Mittelgebirge noch Schneekanonen aufstellen, müssen endlich auf den richtigen Pfad gebracht werden :roll: :roll: :roll:
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Die ganzen Volldeppen die heutzutage im Mittelgebirge noch Schneekanonen aufstellen, müssen endlich auf den richtigen Pfad gebracht werden Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes
Was meinst du, warum sogar bekannte Skigebiete weit oberhalb des Mittelgebirgsniveaus wie z.B. der Predigtstuhl auf Schneekanonen verzichten? Bestimmt nicht, weil man auf die Skifahrer verzichten will, sondern weil die objektive Entwicklung nun einmal in eine andere Richtung geht und das unabhängig davon, ob man das gut findet oder nicht. Es geht hier doch nicht um einen Glaubenskrieg sondern darum, wie man sich auf diese Veränderungen am besten einstellt.
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Beitrag von 720° »

Dresdner hat geschrieben:
Die ganzen Volldeppen die heutzutage im Mittelgebirge noch Schneekanonen aufstellen, müssen endlich auf den richtigen Pfad gebracht werden Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes
Was meinst du, warum sogar bekannte Skigebiete weit oberhalb des Mittelgebirgsniveaus wie z.B. der Predigtstuhl auf Schneekanonen verzichten? Bestimmt nicht, weil man auf die Skifahrer verzichten will, sondern weil die objektive Entwicklung nun einmal in eine andere Richtung geht und das unabhängig davon, ob man das gut findet oder nicht. Es geht hier doch nicht um einen Glaubenskrieg sondern darum, wie man sich auf diese Veränderungen am besten einstellt.
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Predigtstuhl?? Hääh.. was hat das mit dem Harz gemeinsam? Vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen?? Da in der Gegend wo ich wohne, fallen mir spontan Wendelstein, Kampenwandbahn und Hochries ein. Wundervolle Berge, nur um diese Wettbewerbsfähig zu machen, bedarf es um einiges mehr, als nur Schneekanonen aufzustellen. Und das "nur Schneekanonen" würde sich in den Gebieten, aufgrund Ihrer natürlichen Gegebenheiten, schon sehr schwierig gestalten.

In diesen Gebieten findet Winterbetrieb statt, wenn es die launische Natur zulässt. Und wenn es dann soweit ist, dann findest Du dort nicht den 0815 Skifahrer, sondern Enthuisiasten und sonst niemanden. Warum? Die Gebiete sind aufgrund Ihres Geländes, für gennante Wintersportler interessant, für den Rest der reinste Horror. Der "Massentourist" ist drumherum schon genug versorgt. Um diesen Gebieten was entgegenzusetzen bedarf es einiges an Investition und das macht keines der genannten Gebiete. Warum? Die verdienen Ihr Geld im Sommer, mit Fokus auf Ausflugsberg.

So, das ist halt Oberbayern. Glaub kaum das es im Harz eine ähnliche Wettbewerbssituation gibt? Oder liege ich da falsch? Und im Harz, bzw. im Norden von Deutschland leben genug Skifahrer, die gerne öfters skifahren möchten, ohne hunderte von Kilometer Richtung Alpen zu fahren.

Übrigens, eine Beschneiungsanlage macht die Natur nicht hässlich.... der Rohrgraben wächst wieder zu und ist irgendwann nicht mehr zu sehen. Die Zapfstellen kann man notfalls demontieren. Und die Pumpenhäuser kann man auch abreissen, bzw. diese sind so integriert das sie überhaupt nicht auffallen.
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broki
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Beitrag von broki »

Dresdner hat geschrieben:Was meinst du, warum sogar bekannte Skigebiete weit oberhalb des Mittelgebirgsniveaus wie z.B. der Predigtstuhl auf Schneekanonen verzichten?
Weil man es dort genauso verpennt. Wenn man den Nordhang beschneit, dort noch ne Flutlichtanlage und noch ein paar Kicker aufbaut und das meinetwegen in einer grünen Landschaft mit einem weißen Band, dann hat man ein gigantisches Potential. Denn im Gegensatz zum Predigtstuhl hat der Harz keine Skigebiete in der Umgebung, die Ihrer Zeit voraus sind, sondern man hat quasi ein Monopol. Dies würde auch dem Harz helfen, denn im Gegensatz zu Wanderern bringen Skifahrer nun mal mehr Geld in die Region. Zusätzlich sollte man aber natürlich auch darauf achten andere Angebote weiter auszubauen, um gerade wieder mehr jüngere Leute in den Harz zu locken.

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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Glaub kaum das es im Harz eine ähnliche Wettbewerbssituation gibt? Oder liege ich da falsch? Und im Harz, bzw. im Norden von Deutschland leben genug Skifahrer, die gerne öfters skifahren möchten, ohne hunderte von Kilometer Richtung Alpen zu fahren.
Dass es den Bedarf gibt, steht außer Frage. Die Frage ist nur, wie lange, mit welchem Aufwand und zu welchem Preis dieser Bedarf im Harz noch gedeckt werden kann.
sondern man hat quasi ein Monopol. Dies würde auch dem Harz helfen, denn im Gegensatz zu Wanderern bringen Skifahrer nun mal mehr Geld in die Region
Das mit dem Monopol ist, wie schon oben geschrieben, richtig. Dass jedoch Skifahrer der Region mehr einbringen als die Wanderer, darf bezweifelt werden. Die Wanderer, die es in das Kerngebiet des Nationalparks zieht sind zu einem großen Teil ältere Menschen, die gut finanziell abgesichert sind und bei ihrem Aufenthalt durchaus erkleckliche Sümmchen in der Region lassen. Wernigerode, Bad Harzburg, die vielen Gemeinden des Oberharzes, aber auch die HSB und der Brockenwirt können das durchaus bestätigen. Ich verfolge diese Entwicklung nun schon seit fast 30 Jahren - für die Natur aber auch für den erholungssuchenden Gast ist es ein Glücksfall, dass der Hochharz zu einem großen Teil zum Kerngebiet des Nationalparks erklärt wurde und dort nicht die unverantwortlichen Fehler gemacht wurden, die zur Zeit der deutschen Teilung im Westharz verbockt wurden.
Bild
Karte: nationalpark-harz.de
Die Kernzone des Nationalparks soll in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitert werden.
Kernzone im Nationalpark wird vergrößert
bereits 40% des Nationalparks gehören zur Kernzone
Nationalparkchef Andreas Pusch kündigte in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Volksstimme" eine stetige Vergrößerung der Kernzone des Nationalparks Harz an. Der Bereich in dem die Natur völlig sich selbst überlassen bleibt, beträgt derzeit etwa 10 Hektar. Damit nimmt der Teil des Parks der mit dem höchsten Schutzstatus versehen ist etwa 40 Prozent ein. Weiterhin sei ein gemeinsames Waldkonzept der Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt geplant, so Pusch weiter. Im Vorfeld kam es zwischen den Umweltministerien beider Länder zu Verstimmungen, weil Niedersachen gefordert hat, den dortigen Waldumbau auch im Ostharz zu praktizieren. Im Westharz werden reine, daher unnatürliche Fichtenbestände massiv geschlagen und Laubgehölze angepflanzt. Auf der Ostseite wird mehr auf natürliche Abläufe gesetzt.
Ziel ist es, die Kernzone in spätestens 30 Jahren auf 75 Prozent der Parkfläche zu erweitern.
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Beitrag von DAB »

Der Nordhang ist 350m lang und flacher als jede Ü-Piste in den Alpen. Ein Ausbau der Beschneiung auf nur dieser Piste wird keinen großen Erfolg bringen, zumal die beiden Tellerlift super windanfällig sind. Wo nun am Wurmberg ein Westhang sein soll, erschließt sich mir nicht /Kaffeehorst und LASP Hexenritt sind ostseitig und die Talabfahrt naja bestens Falls "süd-west".
Wenn also der HArz wirklich ein zukunftsfähiges Gebiet haben möchte, dann sollte man sich nicht auf 2 350m lange Tellerlifte beschränken.

Schaut euch mal die neue Homepage der Seilbahn an (wurmberg-seilbahn.de), dort findet ihr unter Geschichte auch Angaben zum verworfenen Projekt Sesselbahn Hexenritt /Kaffeehorst! Meines Erachtens muss dieses alte Projekt ebenfalls wieder ausgegraben werden und durch einen zeitgemäßenen Sessel ergänzt und letztlich realisiert werden, wenn man wirklich einen zukunftsfähigen Harz will.
Vollbeschneiung am Wurmberg + Ausbau Richtung Schierke und zwar einfach mal anfangen, das zweite Projekt wird seit Jahren diskutiert.
Hinsichtlich Beschneiung: Nun ja, Skigebiete wie der Ravensberg in Bad Sachsa brauchen sicher keine Beschneiung, aber am Wurmberg macht die aus meiner Sicht durchaus Sinn. Dort oben ist es fast immer kalt und das wird sich sooo schnell auch nicht ändern.

Des Weiteren kommt ja vielleicht doch mal jemand auf die Idee, dass den Unmengen an CO2 am besten mit Bäumen begegnet werden kann. (Mehr Bäume = weniger CO2). Vielleicht sollte man dies mal berücksichtigen bevor sinnlos Baugebiete erschlossen werden, anstatt dort mal Bäume zu pflanzen und nicht immer den schwarzen Peter den SKigebieten zu schieben und dabei postulieren "Kunstschneeanlagen sind die Wurzel allen Übels"...
09/10:19Tage:6xTuxerGletscher, 6xZugspitze,7xGAPC
10/11:(19Tage)7xGAPC,5xZugspitze,1x Ehrwalder Alm,1xGrubigstein,5xStubaier Gletscher
11/12:(20Tage)6TuxerGl.,4Gap-C7xZugspitze,2xSt.Anton,1xLech,
12/13:(12Tage):4xZugspitze,8xGAPC
13/14:(22Tage)6xPitz.Gletscher,4xGAPClassic,7x Zugspitze,1xWurmberg,4xRossfeld/Oberau
14/15:22 Tage)6xTuxerGletscher,7xGAP Classic,5xZugspitze,1xEhrwalder Alm, 3xZillertal3000
15/16:22Tage)6xTuxerGletscher,4xZugspitze, 10xGAPC.1xRosshütte,1xEhrwalder Alm
16/17:26Tage10xTuxerGletscher,6x Zugspitze, 9xGAP-C.,1xZillertal3000,
17/18:23Tage6xTuxerGletscher,11xGAP–C.,4xZugspitze,1,5x Ehrw.Alm 0.5xKranzberg
18/19:25Tage:1xPitz.Gletscher,6xHTuxerGletscher, 2xKranzberg,7xGAPC.5xZugspitze,2xWurmberg,2xEhrw.Alm
19/20:19Tage7xTuxerGletscher,1xSnowD.,1xZugspitze,10xGAP-C.
20/217Tage:6Kitzsteinhorn,1Willingen
21/22:29Tage7TuxerGletscher1SnowDome12GAPC2Wurmberg,4Zugspitze3EhrwAlm
22/23:25Tage5xTuxerGletscher1SnowD8Zugspitze11GapC
23/24:2TuxerGletscher7Zugspitz11GapC1EhrAlm
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Im Ostharz und Westharz.

Da sind wie wohl wieder beim Ossi und Wessi Denken gelandet.


Wenn die Russen nicht ihre Spionageanlage auf dem Brocken gebaut hätten, und die DDR Ihren "Schutzwall" dort lang gezogen hätten, dann wäre die Entwicklung anderst gelaufen.


Natürlich braucht man im Harz Naturschutzgebiet, aber auf auf "Teufel komm raus" alles zu blockieren ist auch nicht Sinn der Sache. Die Bäume die geschalgen werden müssen sowieso ersetzt werden.

Und gegen die alte stinkige Brockenbahn sagt auch keiner was.
Eigentlich sollte man die abreißen. Trasse wieder aufforsten.

Eine Seilbahn auf direkter Linie wäre sicherlich ökologischer.
Oder halt nur noch zu Fuß hochlaufen.
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Im Ostharz und Westharz.
Da sind wie wohl wieder beim Ossi und Wessi Denken gelandet.
Wenn die Russen nicht ihre Spionageanlage auf dem Brocken gebaut hätten, und die DDR Ihren "Schutzwall" dort lang gezogen hätten, dann wäre die Entwicklung anderst gelaufen.
Dazu könnte man jetzt viel schreiben, aber ich begreife dieses Forum immer noch als Alpinforum und nicht als Plattform zur Diskussion übereinstimmender oder unterschiedlicher politischer Standpunkte.
Und gegen die alte stinkige Brockenbahn sagt auch keiner was.
Eigentlich sollte man die abreißen. Trasse wieder aufforsten.
Eine Seilbahn auf direkter Linie wäre sicherlich ökologischer.
Ja, der alte Traum der Niedersachsen - eine Seilbahn direkt vom Torfhaus zum Brockenplateau. Mit Megaparkplatz an der Harzhochstraße. Man kann es halt immer noch nicht verwinden, dass der unberührte Harzteil in Sachsen-Anhalt liegt und dass die Brockenbahn einen unwahrscheinlichen Zulauf erlebt. Da helfen nicht einmal willkürliche Straßensperrungen vor Walpurgis, die aktuelle Zusammensetzung der Nationalparkverwaltung (Insider wissen, was ich meine) und das Verscherbeln riesiger Waldflächen an den Nachkommen eines bekannten Grafen, der schon vor WK II pleite war.
Macht euch selbst ein Bild vom Harz (bin gerade von einem Besuch in Wernigerode zurückgekommen) und entscheidet dann, wo man sich dort am besten erholen kann.
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PS: Was die Luftbelastung durch die Harzquerbahn angeht gibt es konkrete Beschränkungen zur Zahl der Zugpaare, die pro Tag verkehren dürfen. Alle Infos zur Bahn: http://www.hsb-wr.de
Was den generellen Dampfbetrieb angeht seien wir doch einmal ehrlich - wer will mit Dieselloks zum Brocken fahren oder wer will die Oberleitungen von E-Loks bestaunen? Wer sich den Fahrplan der HSB anschaut sieht, dass auf den anderen Strecken schon genügend Dieselloks eingesetzt werden. Dampfgetriebene Schmalspurloks im Regelbetrieb sind nun einmal Nostalgie pur. Außerdem ist es beim Schadstoffausstoss von Loks so wie bei einem Medikament. Nicht die Substanz entscheidet darüber, ob eine Sache schädlich oder nicht schädlich ist, sondern die jeweilige Dosis.
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Re: Der Harz rüstet sich jetzt mit Kanonen

Beitrag von Flachlandtiroler93 »

Heute wurde mir erzählt, dass am Matthias-Schmidt-Berg die Beschneiung in diesem Jahr ausgebaut wurde. Mir wurde berichtet, dass unterhalb der "Doppelsesselbahn 1" die entsprechenden Leitungen verlegt wurden. Außerdem sollen neue Schneeerzeuger angeschafft worden sein?
Weiß jemand von euch genaueres? Es wäre grandios, wenn ich richtig informiert wurde. Für den Matthias-Schmidt-Berg wäre der Ausbau der Beschneiung auf der einen Seite eine sehr große Investition, aber auf der anderen Seite ein wichtiger Schritt.
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Re: Der Harz rüstet sich jetzt mit Kanonen

Beitrag von Ram-Brand »

Hmm, habe nix davon gehört.

Wäre aber schön, wenn man als europäischer Vorreiter in Sachen Schneeerzeugung sich mal was neues anschafft.
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