Stuttgart 21
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- mic
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Re: Stuttgart 21
...nach meinen Infos ist der Verkauf der Freifläschen schon drin.
Was wäre das sonst für eine "Kalkulation".
Hier mal was zum Thema:
http://www.stern.de/wirtschaft/immobili ... 08267.html
Ob dort das letzte Wort schon gesprochen ist?
Interessant wird die Wahl. Das kann die Regierung den Job kosten wenn dann in Land politisch gar nichts mehr geht und im Bundesrat alles blockiert wird. Dann wir man wohl den Hut nehmen müssen.
Die Demos werden noch zu nehmen. Mit den modernen Kommunikationsmitteln ist eine Organisation leichter wie früher.
Ich glaube das der Bürger in D für blöd verkauft wird. Aber ganz so blöd sin die Leute auch nicht mehr. Und das man in Suttgart feiern kann hat man ja schon oft gesehen. Die werden weiter "kämpfen".
Da könnte man genauso den Kopfbahnhof Frankfurt mal teilweise abreißen um 90° drehen und alles unterbuddeln. Als ob es in dem Land nichts wichtigeres gibt.
Zahlen soll nur der kleine Mann, verdienen nur die Großen.
Was wäre das sonst für eine "Kalkulation".
Hier mal was zum Thema:
http://www.stern.de/wirtschaft/immobili ... 08267.html
Ob dort das letzte Wort schon gesprochen ist?
Interessant wird die Wahl. Das kann die Regierung den Job kosten wenn dann in Land politisch gar nichts mehr geht und im Bundesrat alles blockiert wird. Dann wir man wohl den Hut nehmen müssen.
Die Demos werden noch zu nehmen. Mit den modernen Kommunikationsmitteln ist eine Organisation leichter wie früher.
Ich glaube das der Bürger in D für blöd verkauft wird. Aber ganz so blöd sin die Leute auch nicht mehr. Und das man in Suttgart feiern kann hat man ja schon oft gesehen. Die werden weiter "kämpfen".
Da könnte man genauso den Kopfbahnhof Frankfurt mal teilweise abreißen um 90° drehen und alles unterbuddeln. Als ob es in dem Land nichts wichtigeres gibt.
Zahlen soll nur der kleine Mann, verdienen nur die Großen.
- Fab
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Re: Stuttgart 21
Das war vor Jahren in Planung. Das gewonnene Innenstadtareal virtuell schon bebautmic hat geschrieben: Da könnte man genauso den Kopfbahnhof Frankfurt mal teilweise abreißen um 90° drehen und alles unterbuddeln. Als ob es in dem Land nichts wichtigeres gibt.
Zahlen soll nur der kleine Mann, verdienen nur die Großen.
Wurde aber, wenn ich mich recht erinnere, wg. der unkalkulierbaren Kosten gecancelt.
Also im Westen nichts Neues.
Zuletzt geändert von Fab am 29.09.2010 - 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
- mic
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Re: Stuttgart 21
Die Bahn ist doch nicht mal in der Lage, einen einfachen 4 Kilometer langen Tunnel zu bauen.
http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/k ... t40,324824
http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/k ... t40,324824
- Seilbahnjunkie
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Re: Stuttgart 21
Die bahn hat derzeit ein massives Problem mit der Priorisierung. Ich habe letztens eine Karte gesehen auf der die erwarteten Verkehrszunahmen der wichtigsten deutschen Schienenkorridore eingezeichnet waren. die Karte wurde von der Bahn ausgestellt, sollte also höchstens zu deren Gunsten falsch sein. Darauf konnte man erkennen, dass die beiden derzeitigen Neubaustrecken Projekte, als Stuttgart-Ulm und Leipzig-Nürnberg, entlang von Korridoren mit minimaler Zunahme verlaufen. Massive Zunahmen gibt es beim Hinterlandverkehr der Seehäfen (vor allem von hamburg Richtung Hannover), entlang des Rheins, von Hamburg nach Berlin und von Hannover weiter über Würzburg nach München. Lediglich am Oberrhein befindet sich eine Neubaustrecke in Arbeit, die aber auch nicht richtig vorrann kommt.
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hanseat
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Re: Stuttgart 21
Im Vergleich von Neubaustrecken in Norddeutschland einerseits und in Mittel- und Süddeutschland andererseits müssten norddeutsche Strecken aufgrund nicht benötigter Tunnel und Talbrücken deutlich geringere Kosten aufwerfen und damit im Kosten-Nutzen-Vergleich doch eigentlich auch deutlich besser abschneiden als die Süddeutschen. Trotzdem wurde in Norddeutschland bislang nur eine "echte" Neubau-Hochgeschwindigkeitsstrecke (mehr als 250 km/h) gebaut, nämlich Wolfsburg-Berlin, während in Mittel- und Süddeutschland mit Hannover-Würzburg, Köln-Frankfurt, Mannheim-Stuttgart und Nürnberg-Ingolstadt gleich vier extrem teure Strecken gebaut wurden und mit Leipzig-Nürnberg und Stuttgart-Ulm bald noch zwei folgen werden.Seilbahnjunkie hat geschrieben:Die bahn hat derzeit ein massives Problem mit der Priorisierung. Ich habe letztens eine Karte gesehen auf der die erwarteten Verkehrszunahmen der wichtigsten deutschen Schienenkorridore eingezeichnet waren. die Karte wurde von der Bahn ausgestellt, sollte also höchstens zu deren Gunsten falsch sein. Darauf konnte man erkennen, dass die beiden derzeitigen Neubaustrecken Projekte, als Stuttgart-Ulm und Leipzig-Nürnberg, entlang von Korridoren mit minimaler Zunahme verlaufen. Massive Zunahmen gibt es beim Hinterlandverkehr der Seehäfen (vor allem von hamburg Richtung Hannover), entlang des Rheins, von Hamburg nach Berlin und von Hannover weiter über Würzburg nach München. Lediglich am Oberrhein befindet sich eine Neubaustrecke in Arbeit, die aber auch nicht richtig vorrann kommt.
Selbst die geplante Y-Trasse Hannover-Hamburg/Bremen wird sich zumindest an vorhandenen Regionalstrecken orientieren und aufgrund fehlender Berge sicherlich deutlich günstiger sein als etwa Stuttgart-Ulm.
Zwar gibt es in Norddeutschland noch einige Ausbaustrecken für 200 bis 230 km/h (Hamburg-Münster, Hamburg-Berlin, Hamburg-Hannover, Wolfsburg-Hannover-Ruhrgebiet), aber z. B. die Strecke Hamburg-Bremen-Münster-Ruhrgebiet-Köln wird, obwohl es eine der wichtigsten Strecken in Deutschland ist, fast nur von InterCity-Zügen befahren, da die ja auch 200 km/h schaffen. Der Komfort ist dadurch natürlich deutlich niedriger.
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Re: Stuttgart 21
Wenn du dich schon auf die modernen Kommunikationsmittel berufst, muss man aber auch feststellen, dass z.B. bei Facebook mehr Befürworter als Gegner des Projektes in verschiedenen Gruppen versammelt sind. FB ist in Sachen der generellen Stimmungslage mittlerweile eigentlich gar kein schlechter Indikator.mic hat geschrieben: Die Demos werden noch zu nehmen. Mit den modernen Kommunikationsmitteln ist eine Organisation leichter wie früher.
Ich glaube das der Bürger in D für blöd verkauft wird. Aber ganz so blöd sin die Leute auch nicht mehr. Und das man in Suttgart feiern kann hat man ja schon oft gesehen. Die werden weiter "kämpfen".
Dass man von den Gegnern auf der Straße mehr mitbekommt als von den Befürwortern, liegt für mich einfach an der Tatsache, dass die Befüworter momentan einfach keinen Grund dafür sehen auf die Straße zu gehen. Das Projekt ist und bleibt ja zunächst einmal Realität. Da muss man nicht mit solch einer Vehemenz, mit der es die Gegner tun, auf sich Aufmerksam machen. Zudem ist es meist wesentlich einfacher zu polarisieren wenn man sich gegen etwas einsetzt, da reichen oft auch schwächere Argumente aus um Zustimmung zu ernten, als wenn man sich für etwas einsetzt.
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Re: Stuttgart 21
Mich würde doch mal interessieren, wieviele von den Gegendemonstranten tatsächlich aus Stuttgart und der Region sind und auf die Straße gehen, weil sie von dem Projekt betroffen sind.
Da werden genügend Chaoten aus dem Rest der Republik dabei sein, die nichts besseres zu tun haben. Das hat dann nichts mehr mit der Mündigkeit der Bürger oder mit der Wahrnehmung des Demonstrationsrechts zu tun, sondern mit Krawalltourismus! Heute ein paar Luxuskarossen in Hamburg und Berlin anzünden, morgen ein paar Polizisten in Stuttgart prügeln. Gehört ja mittlerweile zum "guten Ton" in diesem Land. Jeder der etwas mehr hat wie ich, ist ein Verbrecher, Ausbeuter, Heuschrecke etc.
Am besten wir machen hier in Süddeutschland den Laden dicht. Warum sollen wir hier Geld verdienen, damit z.B. in Berlin ein neuer Großflughafen und ein HBF gebaut wird bzw. wurde?!
Da werden genügend Chaoten aus dem Rest der Republik dabei sein, die nichts besseres zu tun haben. Das hat dann nichts mehr mit der Mündigkeit der Bürger oder mit der Wahrnehmung des Demonstrationsrechts zu tun, sondern mit Krawalltourismus! Heute ein paar Luxuskarossen in Hamburg und Berlin anzünden, morgen ein paar Polizisten in Stuttgart prügeln. Gehört ja mittlerweile zum "guten Ton" in diesem Land. Jeder der etwas mehr hat wie ich, ist ein Verbrecher, Ausbeuter, Heuschrecke etc.
Am besten wir machen hier in Süddeutschland den Laden dicht. Warum sollen wir hier Geld verdienen, damit z.B. in Berlin ein neuer Großflughafen und ein HBF gebaut wird bzw. wurde?!
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Jay
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Re: Stuttgart 21
Hier tritt übrigens auch ein grundsätzliches Problem des menschlichen Wesens auf: Man wird nur laut und engagiert sich, wenn einem etwas nicht passt. Oder wer hat sich schon einmal per Mail im Nachhinein bei einem Hotel bedankt. Oder ist für etwas auf die Straße gegangen?
Schade eigentlich
Jakob
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Re: Stuttgart 21
Also da hast du sicher Recht, und diese Krawalltouristen regen mich echt massiv auf. In der Zeitung liest man dann immer nur, dass Polizisten Demonstranten verprügelt hätten.
Trotzdem kann ich dir nicht voll zustimmen. Jeder Bundesbürger hat ein Recht gegen Stuttgart 21 zu sein, weil er durch die horrenden Kosten betroffen ist. Ich hab ja oben versucht darzulegen, dass es wichtigere Aufgaben für die Bahn gäbe die auch wegen S21 nicht realisiert werden. Jetzt auf Berlin zu schimpfen nach dem Moto die bekommen ja auch alles ist Kirchturmdenken und in Deutschland leider sehr verbreitet.
Fakt ist, dass beide Großprojekte in Berlin notwendiger sind als S21. Die bestehenden Flughäfen laufen über der Kapazitätsgrenze und die Aufteilung auf mehrere Flughäfen ist subobtimal. Und wer allen Ernstes den Hauptbahnhof in Frage stellt, der sollte sich mal vor Augen halten, dass unsere Bundeshauptstadt mit ca. 3,5 Millionen Einwohnern vorher nur über zwei Gleise sämtlichen Fern- und Regionalverkehr in die Stadt führen musste. Dazu kommt noch, dass der größte Bahnhof grad mal 6 Gleise hatte, der Bahnhof Zoo sogar nur 4. Auserdem wird im Berlinverkehr auch eine größere Zunahme prognostiziert als in Stuttgart was natürlich auch mit der EU Osterweiterung zusammenhängt. Die wirkt sich übrigens höchst wahrscheinlich auch auf den Flughafen aus wenn man die Verkehrsanbindung vernünftig hinbekommt.
Natürlich hat Stuttgart auch nicht wirklich viel mehr Zulaufgleise, aber eben auch nicht diese zu erwartenden Zunahmen.
Der größte Engpass in Stuttgart besteht eigentlich im S-Bahnnetz. Ähnlich wie die Beiden anderen Städte in Deutschland die mal gemeint haben, ach verlängern wir unseren konzentrierten Vorortverkehr doch einfach vom Kopfbahnhof in einem Tunnel in die Stadt, leidet Stuttgart unter dem daraus entstandenen Engpass im Tunnel.
Anderst als in München kommt in Stuttgart zum Glück keiner auf die Idee einen zweiten S-Bahntunnel zu bohren. Stattdessen soll eine Verbindung vom Norbahnhof nach Cannstatt gebaut werden. Züge die über die Strecke fahren bedienen dann aber weder den Hauptbahnhof, noch die Innenstadt. Damit wird sie zwar nicht nutzlos, aber sicher wesentlich weniger frequentiert als die Innenstadtstrecke. Dafür wurde noch keine Lösung aufgezeigt.
Das Problem besteht natürlich jetzt schon und auch bei K21. Allerdings hat man da immerhin noch die Möglichkeit einen Teil der Züge im Hauptbahnhof enden zu lassen.
Ich denke S21 ist nicht optimal und vor allem ist es viel zu teuer. Nur muss man endlich mal realisieren, dass es zu spät ist das ganze Projekt zu stoppen und versuchen die Dinge zu korrigieren die man noch verändern kann. Aber ich wiederhole mich schonwieder.
Trotzdem kann ich dir nicht voll zustimmen. Jeder Bundesbürger hat ein Recht gegen Stuttgart 21 zu sein, weil er durch die horrenden Kosten betroffen ist. Ich hab ja oben versucht darzulegen, dass es wichtigere Aufgaben für die Bahn gäbe die auch wegen S21 nicht realisiert werden. Jetzt auf Berlin zu schimpfen nach dem Moto die bekommen ja auch alles ist Kirchturmdenken und in Deutschland leider sehr verbreitet.
Fakt ist, dass beide Großprojekte in Berlin notwendiger sind als S21. Die bestehenden Flughäfen laufen über der Kapazitätsgrenze und die Aufteilung auf mehrere Flughäfen ist subobtimal. Und wer allen Ernstes den Hauptbahnhof in Frage stellt, der sollte sich mal vor Augen halten, dass unsere Bundeshauptstadt mit ca. 3,5 Millionen Einwohnern vorher nur über zwei Gleise sämtlichen Fern- und Regionalverkehr in die Stadt führen musste. Dazu kommt noch, dass der größte Bahnhof grad mal 6 Gleise hatte, der Bahnhof Zoo sogar nur 4. Auserdem wird im Berlinverkehr auch eine größere Zunahme prognostiziert als in Stuttgart was natürlich auch mit der EU Osterweiterung zusammenhängt. Die wirkt sich übrigens höchst wahrscheinlich auch auf den Flughafen aus wenn man die Verkehrsanbindung vernünftig hinbekommt.
Natürlich hat Stuttgart auch nicht wirklich viel mehr Zulaufgleise, aber eben auch nicht diese zu erwartenden Zunahmen.
Der größte Engpass in Stuttgart besteht eigentlich im S-Bahnnetz. Ähnlich wie die Beiden anderen Städte in Deutschland die mal gemeint haben, ach verlängern wir unseren konzentrierten Vorortverkehr doch einfach vom Kopfbahnhof in einem Tunnel in die Stadt, leidet Stuttgart unter dem daraus entstandenen Engpass im Tunnel.
Anderst als in München kommt in Stuttgart zum Glück keiner auf die Idee einen zweiten S-Bahntunnel zu bohren. Stattdessen soll eine Verbindung vom Norbahnhof nach Cannstatt gebaut werden. Züge die über die Strecke fahren bedienen dann aber weder den Hauptbahnhof, noch die Innenstadt. Damit wird sie zwar nicht nutzlos, aber sicher wesentlich weniger frequentiert als die Innenstadtstrecke. Dafür wurde noch keine Lösung aufgezeigt.
Das Problem besteht natürlich jetzt schon und auch bei K21. Allerdings hat man da immerhin noch die Möglichkeit einen Teil der Züge im Hauptbahnhof enden zu lassen.
Ich denke S21 ist nicht optimal und vor allem ist es viel zu teuer. Nur muss man endlich mal realisieren, dass es zu spät ist das ganze Projekt zu stoppen und versuchen die Dinge zu korrigieren die man noch verändern kann. Aber ich wiederhole mich schonwieder.
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Re: Stuttgart 21
Du hast grundlegend natürlich mit der Verkehrssituation in Berlin recht. Das Beispiel war vielleicht von mir auch nciht glücklich gewählt.Ich bin keiner, der den anderen Bundesländern grundsätzlich etwas nicht gönnt. Ganz im Gegenteil finde ich es bemerkenswert, was in den letzten 20 Jahren hier vielerorts passiert ist.
Mich ärgert dann aber, wenn wir hier im Süden immer mehr abgehängt werden. Sei es beim Straßenbau, wo beispielsweise die A8 zwischen München und Augsburg seit dem Krieg kaum verändert wurde (bald hat das Leiden zum GLück ein Ende!!) oder eben auch beim Zugverkehr. Hier ist die Strecke von München durchs Allgäu bis heute nicht durchgehend elektrifiziert, so dass nun schon die Schweizer mitfinanzieren, damit die Bahnstrecke vernünftig ausgebaut werden kann.
Und ja, es mag sicherlich wichtigere Strecke in Deutschland geben als diese.
Du sprichst die Stammstrecke in München an. Über Sinn und Unsinn eines zweiten Tunnels und der Kosten dafür lässt sich natürlich auch streiten. Eine Entlastung dagegen ist dringend notwendig bei der Masse an Zügen, die hier täglich fahren.
Mich ärgert dann aber, wenn wir hier im Süden immer mehr abgehängt werden. Sei es beim Straßenbau, wo beispielsweise die A8 zwischen München und Augsburg seit dem Krieg kaum verändert wurde (bald hat das Leiden zum GLück ein Ende!!) oder eben auch beim Zugverkehr. Hier ist die Strecke von München durchs Allgäu bis heute nicht durchgehend elektrifiziert, so dass nun schon die Schweizer mitfinanzieren, damit die Bahnstrecke vernünftig ausgebaut werden kann.
Und ja, es mag sicherlich wichtigere Strecke in Deutschland geben als diese.
Du sprichst die Stammstrecke in München an. Über Sinn und Unsinn eines zweiten Tunnels und der Kosten dafür lässt sich natürlich auch streiten. Eine Entlastung dagegen ist dringend notwendig bei der Masse an Zügen, die hier täglich fahren.
Da gebe ich dir vollkommen recht. Der Bahnhof soll ein Prestigeobjekt werden und Stuttgart wurde dafür auserkoren. Vielleicht muss man manchmal etwas mehr Risiko gehen, um solche Bauten zu errichten. In 50 Jahren sagen vielleicht alle, was das für ein geiles Ding istSeilbahnjunkie hat geschrieben:Ich denke S21 ist nicht optimal und vor allem ist es viel zu teuer. Nur muss man endlich mal realisieren, dass es zu spät ist das ganze Projekt zu stoppen und versuchen die Dinge zu korrigieren die man noch verändern kann. Aber ich wiederhole mich schonwieder.
- Fab
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Re: Stuttgart 21
Zum Hbf. Berlin darf man schon bemerken, dass der ein wenig seltsam plaziert ist. Das ist kein Hbf. sondern ein Umsteigebahnhof.
Wenn man den Bahnhof verlässt ist ......nichts. Auf der einen Seite die Spree, auf der anderen Seite Stadtbrache.
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Re: Stuttgart 21
Ein Umsteigebahnhof der auch noch von einem wichtigen Nachverkehrsträger, nämlich der U-Bahn entkoppelt ist!
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Stuttgart 21
Besonders der letzte Abschnitt über Merkels Cousine hat schon BLÖD-Charakter.mic hat geschrieben: Hier mal was zum Thema:
http://www.stern.de/wirtschaft/immobili ... 08267.html
Ansonsten soll der Stern die geheimen Akten halt in ner Sonderserie präsentieren. Achso, sind ja geheim... oder haben die wieder den Wahrheitsgehalt der Kujau-Tagebücher?
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Re: Stuttgart 21
auf gehts zur nächsten runde: http://www.sueddeutsche.de/politik/stre ... -1.1006593
auch wenn ich nicht für s21 bin, aber das man wegen ein paar alten bäumen in einem stadtpark so einen aufstand anzettelt, also ich weiss wirklich nicht ob das sein muss...
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Re: Stuttgart 21
Ich freue mich, dass hier scheinbar eine relativ realistische Sicht der Situation dominiert.
Zum Hauptbahnhof in Berlin gibt's zu sagen, dass der natürlich nicht optimal liegt, aber die Alternativen wären eben sehr aufwendig geworden. Geplant war nämlich auch mal den Bahnhof Friedrichsstraße zu erweitern, aber dafür hätte man unter bestehenden Gebäuden den Bahnhof bauen müssen. Das ist teuer und nicht ganz ungefährlich.
Der Zweck des Bahnhofs ist es vor allem die Fernverkehrslinien zu bündeln und dort auch die meisten Regionallinien anzubinden. Einen zentralen Stadverkehrskonoten kann es in einer so großen Stadt ohnehin nicht geben, schon garnicht bei diesem historisch gewachsenen Netz. Und die Defizite bei S-, U-, und Straßenbahnanbindung werden ja noch behoben, auch wenn das natürlich noch dauert.
Die oft verspottete "Kanzler U-Bahn" U55 habe ich letzte Woche übrigens als sehr gut angenommen erlebt. Gegenüber meinem letzten Besuch dort vor einem Jahr wurden jetzt auch die Gleise auf der anderen Bahnsteigseite eingebaut, scheint so als reicht die Kapazität nicht.
Die Verteilung der Ausbauten lässt sich zumindest bei der Bahn mit dem Bedarf rechtfertigen. Die Notwendigkeit von Ausbauten ist in Mittel- und Norddeutschland einfach höher. Dazu hab ich hier mal die Karte die ich schon angesprochen hatte. Wenn man danach geht wird im Süden aktuell viel zu viel und vor allem an der falschen Stelle investiert.
Zum Hauptbahnhof in Berlin gibt's zu sagen, dass der natürlich nicht optimal liegt, aber die Alternativen wären eben sehr aufwendig geworden. Geplant war nämlich auch mal den Bahnhof Friedrichsstraße zu erweitern, aber dafür hätte man unter bestehenden Gebäuden den Bahnhof bauen müssen. Das ist teuer und nicht ganz ungefährlich.
Der Zweck des Bahnhofs ist es vor allem die Fernverkehrslinien zu bündeln und dort auch die meisten Regionallinien anzubinden. Einen zentralen Stadverkehrskonoten kann es in einer so großen Stadt ohnehin nicht geben, schon garnicht bei diesem historisch gewachsenen Netz. Und die Defizite bei S-, U-, und Straßenbahnanbindung werden ja noch behoben, auch wenn das natürlich noch dauert.
Die oft verspottete "Kanzler U-Bahn" U55 habe ich letzte Woche übrigens als sehr gut angenommen erlebt. Gegenüber meinem letzten Besuch dort vor einem Jahr wurden jetzt auch die Gleise auf der anderen Bahnsteigseite eingebaut, scheint so als reicht die Kapazität nicht.
Die Verteilung der Ausbauten lässt sich zumindest bei der Bahn mit dem Bedarf rechtfertigen. Die Notwendigkeit von Ausbauten ist in Mittel- und Norddeutschland einfach höher. Dazu hab ich hier mal die Karte die ich schon angesprochen hatte. Wenn man danach geht wird im Süden aktuell viel zu viel und vor allem an der falschen Stelle investiert.
- Kris
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Re: Stuttgart 21
Anfüsich ist so ein unterirdischer High-tech Bahnhof schon eine tolle Sache.
Allerdings ist in der Oktober Ausgabe vom International Railway Journal zu lesen, dass beschlossen wurde, bis auf den (tröpfchenweisen) Weiterbau der NBS Leipzig- Ebenfeld SÄMTLICHE neue Projekte für NBS bis nach 2020 zurückzustellen! Man muss sich diese Stagnation mal im europäischen Kontext betrachten, mittlerweile haben selbst Länder wie Spanien und Italien infrastrukturell weitreichendere Voraussetzungen für den schnellen Fernverkehr geschaffen, als in Deutschland... HGV hat es nicht leicht in D....
Unter diesem Gesichtspunkt rückt das Stuttgart 21 in ein anderes Licht: Denn der neue Bahnhof bringt weder (relevanten) Fahrzeitverkürzungen noch sonstige markante Vorteile für den Fahrgast. Der schlechte Beigeschmack dieses Bauwerks ist zudem die mit ihr einhergehende Immobilienentwicklung (bzw. Spekulation) am frei werdenden Gelände, die wohl auch ein wesentliches Zugpferd für den Bau von Stuttgart21 ist- Von der der Fahrgast aber rein garnichts hat.
Auch wenn ich die einfache Aussage "mit dem vielen Geld kann man ja viel wirkungsvolleres erreichen" nicht generell nicht mag, hier ist diese schon sehr wohl angebracht!
Allerdings ist in der Oktober Ausgabe vom International Railway Journal zu lesen, dass beschlossen wurde, bis auf den (tröpfchenweisen) Weiterbau der NBS Leipzig- Ebenfeld SÄMTLICHE neue Projekte für NBS bis nach 2020 zurückzustellen! Man muss sich diese Stagnation mal im europäischen Kontext betrachten, mittlerweile haben selbst Länder wie Spanien und Italien infrastrukturell weitreichendere Voraussetzungen für den schnellen Fernverkehr geschaffen, als in Deutschland... HGV hat es nicht leicht in D....
Unter diesem Gesichtspunkt rückt das Stuttgart 21 in ein anderes Licht: Denn der neue Bahnhof bringt weder (relevanten) Fahrzeitverkürzungen noch sonstige markante Vorteile für den Fahrgast. Der schlechte Beigeschmack dieses Bauwerks ist zudem die mit ihr einhergehende Immobilienentwicklung (bzw. Spekulation) am frei werdenden Gelände, die wohl auch ein wesentliches Zugpferd für den Bau von Stuttgart21 ist- Von der der Fahrgast aber rein garnichts hat.
Auch wenn ich die einfache Aussage "mit dem vielen Geld kann man ja viel wirkungsvolleres erreichen" nicht generell nicht mag, hier ist diese schon sehr wohl angebracht!
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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molotov
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Re: Stuttgart 21
ich kenne ein paar leute aus stuttgart für die ist der park schon grandios wichtig, warum verstehe ich auch nicht so ganz. ob diese demos sinnvoll sind weiß ich nicht, aber der einsatz heute gegen die demonstraten war ja grandios überzogen. vermute mal, dass der befehl dafür von ganz oben sprich mappus kam.powder-fan hat geschrieben:auf gehts zur nächsten runde: http://www.sueddeutsche.de/politik/stre ... -1.1006593
auch wenn ich nicht für s21 bin, aber das man wegen ein paar alten bäumen in einem stadtpark so einen aufstand anzettelt, also ich weiss wirklich nicht ob das sein muss...
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Re: Stuttgart 21
Der Witz ist ja, das Praktisch keine Gebäude im Park errichtet werden, sondern darunter nur die Bahnsteighalle entsteht auf welcher ja wieder ein Park angelegt wird. Dazu kommen noch ander Parkflächen.
Und mit dem überzogenen Polizeieinsatz muss man vorsichtig sein. Ich habe Aufnahmen gesehen auf denen die Polizei durchaus die Leute erstmal zum gehen aufgefordert hat. Wenn die sich wehren muss man eben etwas härter ran gehen. Und das Wort Krawalltourismuss ist ja auch schon gefallen, was soll man gegen solche Leute machen? Und wie soll man den Überblick behalten wer sich nur weigert zu gehen und wer sich aktiv wiedersetzt? Ich erlaube mir kein Urteil darüber wie schwer das ist und habe großen Respekt vor denjenigen Polizisten die ihre Stellung nicht missbrauchen. Man muss sich ja immer vor Augen halten, dass die Meisten auch nur ihren Job machen und eventuell teilweise ebenfalls gegen das Projekt sind. Die Gewerkschafft der Polizei hat sich ja auch schon beschwert, dass sie immer mehr als Schild zwischen Bürgern und Regierung herhalten müssen weil die da Oben sich nicht mehr um unsere Meinung kümmern.
Aber alle Baden-Württemberger unter euch wissen was sie nächstes Jahr dagegen unternehmen können. Wer dann wieder Schwarz-Gelb wählt soll sich blos nicht beschweren.
Und mit dem überzogenen Polizeieinsatz muss man vorsichtig sein. Ich habe Aufnahmen gesehen auf denen die Polizei durchaus die Leute erstmal zum gehen aufgefordert hat. Wenn die sich wehren muss man eben etwas härter ran gehen. Und das Wort Krawalltourismuss ist ja auch schon gefallen, was soll man gegen solche Leute machen? Und wie soll man den Überblick behalten wer sich nur weigert zu gehen und wer sich aktiv wiedersetzt? Ich erlaube mir kein Urteil darüber wie schwer das ist und habe großen Respekt vor denjenigen Polizisten die ihre Stellung nicht missbrauchen. Man muss sich ja immer vor Augen halten, dass die Meisten auch nur ihren Job machen und eventuell teilweise ebenfalls gegen das Projekt sind. Die Gewerkschafft der Polizei hat sich ja auch schon beschwert, dass sie immer mehr als Schild zwischen Bürgern und Regierung herhalten müssen weil die da Oben sich nicht mehr um unsere Meinung kümmern.
Aber alle Baden-Württemberger unter euch wissen was sie nächstes Jahr dagegen unternehmen können. Wer dann wieder Schwarz-Gelb wählt soll sich blos nicht beschweren.
Ich kenne ja wie gesagt eine ehemalige MDL die auch über das Projekt mit abgestimmt hat. Die hat mir erzählt, dass es in der Stuttgarter Innenstadt heute schon Leerstände gibt und das Gelände somit nicht wirklich gebraucht wird. Wenn das stimmt wäre das durchaus ein großes Problem. Ich stimme dir nämlich nicht ganz zu, dass das dem Fahrgast nichts bringt. Der Fahrgast ist ja zum größten Teil auch Steuerzahler, und je mehr mit dem Geländeverkauf eingenommen wird, deste weniger wird der Haushalt belastet.Kris hat geschrieben:Unter diesem Gesichtspunkt rückt das Stuttgart 21 in ein anderes Licht: Denn der neue Bahnhof bringt weder (relevanten) Fahrzeitverkürzungen noch sonstige markante Vorteile für den Fahrgast. Der schlechte Beigeschmack dieses Bauwerks ist zudem die mit ihr einhergehende Immobilienentwicklung (bzw. Spekulation) am frei werdenden Gelände, die wohl auch ein wesentliches Zugpferd für den Bau von Stuttgart21 ist- Von der der Fahrgast aber rein garnichts hat.
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Re: Stuttgart 21
Erinnerungen an die Startbahn West in Frankfurt.... Ende ist bekannt.
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Re: Stuttgart 21
du warst schon lange nicht mehr in Berlin? Außerdem, was ist so seltsam daran, wenn man einen Bahnhof an solch eine Stelle baut und sich danach die Umgebung entwickeln kann? Wäre es besser gewesen, an einer anderen Stelle Gebäude abzureißen und dort einen Bhf. zu bauen?Fab hat geschrieben:Zum Hbf. Berlin darf man schon bemerken, dass der ein wenig seltsam plaziert ist. Das ist kein Hbf. sondern ein Umsteigebahnhof.
Wenn man den Bahnhof verlässt ist ......nichts. Auf der einen Seite die Spree, auf der anderen Seite Stadtbrache.
Viele Grüße
Lutz
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Re: Stuttgart 21
An die hab ich auch schon gedacht. Wobei der Protest dort gerechtfertigter war. Zum Einen sind durch das Projekt nicht Verkehrsflächen der Natur zurückgegeben worden und zum Anderen bekomme ich jedes Mal einen Anfall wenn ich die aufkommensstärksten Strecken von Frankfurt aus angucke. Da waren 2009 die Top 4 Ziele die man auch locker mit der Bahn erreicht. Und unter den Top 10 waren es immer noch 6.
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Re: Stuttgart 21
Begründet sicher auch zu einem großen Teil durch die Drehkreuzfunktion. Als ich früher noch in HH gearbeitet habe, bin ich bei Dienstreisen nach F immer mit den ICE, passte m.E. sehr gut. Sobald ich aber intercontinental geflogen bin, habe ich die Anreise nach F auch von HH aus immer mit dem Flieger gemacht.Seilbahnjunkie hat geschrieben:An die hab ich auch schon gedacht. Wobei der Protest dort gerechtfertigter war. Zum Einen sind durch das Projekt nicht Verkehrsflächen der Natur zurückgegeben worden und zum Anderen bekomme ich jedes Mal einen Anfall wenn ich die aufkommensstärksten Strecken von Frankfurt aus angucke. Da waren 2009 die Top 4 Ziele die man auch locker mit der Bahn erreicht. Und unter den Top 10 waren es immer noch 6.
eMGee hat geschrieben:Mich würde doch mal interessieren, wieviele von den Gegendemonstranten tatsächlich aus Stuttgart und der Region sind und auf die Straße gehen, weil sie von dem Projekt betroffen sind.
Da werden genügend Chaoten aus dem Rest der Republik dabei sein, die nichts besseres zu tun haben. Das hat dann nichts mehr mit der Mündigkeit der Bürger oder mit der Wahrnehmung des Demonstrationsrechts zu tun, sondern mit Krawalltourismus! Heute ein paar Luxuskarossen in Hamburg und Berlin anzünden, morgen ein paar Polizisten in Stuttgart prügeln. Gehört ja mittlerweile zum "guten Ton" in diesem Land. Jeder der etwas mehr hat wie ich, ist ein Verbrecher, Ausbeuter, Heuschrecke etc.
Am besten wir machen hier in Süddeutschland den Laden dicht. Warum sollen wir hier Geld verdienen, damit z.B. in Berlin ein neuer Großflughafen und ein HBF gebaut wird bzw. wurde?!
Ich lebe (inzwischen) auch hier in Süddeutschland (als Entwicklungshelfer
1. @ Krawalltouris: Kennst Du welche? Was soll diese Unterstellung? Die Wahlprognosen für BW zeigen doch wohl eindeutig die Meinung der Bürger vor Ort, woher diese Meinung auch immer resultiert. Ich finde zwar, dass es wichtigere Themen in BW gibt, gegen die es zu demonstrieren gilt, aber wenigstens bewegt sich hier mal was.
2. @ Kohle im Süden halten: Protektionismus in Süddeutschland ... ne klar, da spricht der Weitblick. Schon mal darüber nachgedacht, dass auch süddeutsche Firmen vom Bau profitieren?
@ S21:
Ich glaube kaum, dass jemand der nicht vor Ort war, auch nur ansatzweise beurteilen kann, ob der anscheinend recht massive Polizeieinsatz berechtigt war. Die Fernsehrbilder (mit den vielen Verletzten Rentner und Schülern) und die lachhafte Aussage des Polizeisprechers(?) heute im ARD MoMa suggerieren zwar ein zu hartes Vorgehen, aber beurteilen kann ich es nicht. Ich bin früher sicherlich auch schon mal bei einer Demo weggetragen worden, aber das ging zum Glück immer gewaltfrei.
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Re: Stuttgart 21
Gegen wegtragen lassen hab ich nichts einzuwenden, aber ich war auch schon auf Demos und weis wie sich manche da verhalten. Da unterhällt sich einer mit nem Polizisten und gleich kommen welche angerannt weil sie denken der böse Polizist will den verprügeln. Ihr solltet immer drann denken, dass jeder Demonstrant freiwillig dort ist, die Polizisten nicht.
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Re: Stuttgart 21
@ Demoerfahrung: So mir nicht passiert, aber gut möglich.Seilbahnjunkie hat geschrieben:Gegen wegtragen lassen hab ich nichts einzuwenden, aber ich war auch schon auf Demos und weis wie sich manche da verhalten. Da unterhällt sich einer mit nem Polizisten und gleich kommen welche angerannt weil sie denken der böse Polizist will den verprügeln. Ihr solltet immer drann denken, dass jeder Demonstrant freiwillig dort ist, die Polizisten nicht.
@ Freiwilligkeit: Natürlich sind die Polizisten oft die Armen, die ihren Allerwertesten für Alles herhalten müssen, obwohl sie privat vielleicht völlig anderer Meinung sind. Aber auch ein (Bereitschaft-)Polizist muss bei seiner Berufswahl wissen, dass seine Arbeit leider auch unangehmene Faktoren wie z.B. Krawalle beinhaltet. Freiwillig ist natürlich was anderes, aber dafür ist er nunmal da. Ohne das ich hier irgendwelche Gewalt gegen Polizisten enstchuldigen möchte (das Gegenteil ist der Fall): ohne potenzielle oder reelle Gewalt bei Demos, beim Fussball, etc. gäbe es praktische keine Bereitschaftspolizei. Also ist diese Gefahr nun mal für einen Bereitschaftspolizisten immanent.
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Re: Stuttgart 21
Das ist natürlich richtig, aber sie sind eben doch nur Menschen und Menschen werden böse wenn man sie reizt. Wird ein Polizist eben beschimpft und kann sich verbal nicht weren, dann kann es eben passieren, dass er das physisch tut. Ich finde das nicht gut und will das auch nicht verharmlosen, aber nicht jeder Mensch ist so gefestigt, dass das alles an ihm abbrallt. Vielleicht wäre das auch eine Aufgabe der Polizeiausbildung dafür zu sorgen, dass sie das besser wegstecken können.