Pürschling/Laber || D || 3.-6.1. 2006 | Skitour und Freeride

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Emilius3557
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Pürschling/Laber || D || 3.-6.1. 2006 | Skitour und Freeride

Beitrag von Emilius3557 »

Bericht Pürschling/Laber 3.-6.1. 2006:

Warum schreiben wir Berichte? Um Anderen schöne Gebirgsregionen dieser Welt näher zu bringen, aber auch ein wenig für sich selbst. Nicht nur, weil sich das Ego über jeden Antwort-Post „Schöne Bilder!“ sakrisch freut, sondern weil man damit selbst auch schöne Erlebnisse seines Lebens in Wort und Bild befestigt, zur Reflexion und Nachvollzug quasi gezwungen wird.
Wie 2004 auf der Wildalm, 2005 auf der Siglhütte war ich mit sehr guten Freunden auch am Jahresanfang 2006 auf einer Selbstversorgerhütte für drei Tage. Diesmal auf dem Pürschling im Ammergebirge, unserer absoluten Sommer-Lieblingshütte (bisher 3 Aufenthalte). Wir hatten das Glück einer sehr guten Schneelage Anfang Januar und frischer Neuschneefälle an den Tagen zuvor (sogar recht hohe Lawinengefahr vor allem in den östlicheren bayerischen Alpen), so dass ein Teil der Gruppe mit Tourenskiern und der Rest mit Schneeschuhen und Schlitten unterwegs sein konnte.
Vom Wetter her hatten wir am ersten Tag des Aufstiegs noch viel Nebel, an den restlichen Tagen sehr schönes Hochwinterwetter.
Der Pürschling liegt auf 1564 m Höhe direkt nördlich von Schloss Linderhof – auf das verschneite, dicht bewaldete Graswangtal hat man einen sehr schönen Tiefblick, und südwestlich von Unterammergau. Der Winteraufstieg startet am Skigebiet Steckenberg, wo wir wegen des Weihnachtsferientrubels nur mit Mühe einen Parkplatz bekommen haben (ich gebe es zu: im Sommer waren bisher egtl immer mit der Bahn unterwegs, Winter hat nun doch die Bequemlichkeit obsiegt).
Den ersten Teil des Anstiegs geht es alternativlos über die beliebte Rodelbahnstrecke bis zu einer Weggabelung, dort kann sich für den „senkrechten“ Shortcut entscheiden oder einen flacheren, aber sehr viel längeren Weg (beides Forstwege). Man landet in beiden Fällen auf der kleinen Hochebene der Langentalalm, dort enden auch die schönen Skipassagen der Abfahrt. Am ersten Tag sind wir weiter die Rodelbahn hinauf, mit bekanntem Pausenstopp an der Kapelle. Es gibt jedoch noch zwei weitere schöne Winteraufstiege: über den bewaldeten Rücken nördlich und eine mittlere Variante über die Rodungsinsel der Langentalalm und Waldpassagen, die auf Weg 2 treffen.
Die Skihauptabfahrt vom Pürschling fordert von der Hütte nochmals gut 80 Hm steilen Anstieg, dann hat man einen 300 Hm-Idealhang (Nordlage) vor sich, dann wird es flacher und hängend mit großem Schuss zur Langentalalmverzweigung. Dort kann man entweder den kurzen Gegenanstieg zum langen Umgehungsweg in Kauf nehmen oder den sehr steilen Short-Cut hinunter fahren. Skitechnisch kontrollierter ist die flache Variante. Jeweils obacht auf aufsteigende Fußgänger, also nicht alles in Schuss fahren. In jedem Fall ist es schöner, auch mit vollem Gepäck, im Winter sanft talwärts zu gleiten, als im Sommer schwitzend die Kilometer runterzuspulen.
Eine wunderschöne Variante startet ganz oben am Starthang: nördlich erst ordentlich steil in einen lawinengefährdeten Kessel, bei unserem Pulver ein Traum und kaum verspurt und dann eine der schönsten Waldabfahrten, die ich kenne: erst Schuss in amüsanten Kurven und Wendungen mit kleinen Schanzen zwischen den Bäumen, dann recht flache Wiesenhänge durch den Wald, ideal zum Üben für Tiefschneeeinsteiger wie mich, dann wieder spannende Schusspassagen durch eine unberührte Märchenlandschaft im Winter. Nach geraumer Zeit stösst man dann wieder auf die längere Talabfahrt.
Welche Gipfel kann man im Winter besteigen? Wir sind in alter Sommertradition auf den 1765 m hohen Teufelsstättkopf, ein typisch bayerisches Voralpen Kalkriffchen. Startpunkt ist der Starthang der großen Abfahrt. Es geht den Grat entlang durch den Wald, zum Abfahren ehrlich gesagt nicht toll, aufpassen auf Wurzeln und Bäume und auf die Abhänge links und rechts. Dann kommt ein leider sehr kurzer, freier Hang und schon ist der Gipfelaufbau erreicht: Skier abschnallen und unseren Spuren vom ersten Tag folgen. Da sind wir bei Nebel und Sturm mit den Schneeschuhen hinauf und haben uns mit Lawinenschaufeln als Eispickel einfach die sehr steile Südostflanke hinauf gewühlt. Über Nacht gut gefestigt kamen wir bei strahlender Sonne am zweiten Tag alle hinauf, ein hochalpines Feeling. Ein so direkter Anstieg wäre im Sommer zwangsläufig mit recht krasser Kletterei verbunden, die Stahlseile des kurzen Klettersteigs waren wie fast alle Felsen völlig zugeschneit.
Insgesamt sind wir in den drei Tagen zweimal ganz ins Tal gefahren, zweimal die Nordabfahrt und drei Mal die Normalroute gefahren (circa) und natürlich bis auf die letzte Talabfahrt jedes Mal wieder hinaufgestiegen, teilweise in der Dunkelheit, was bei dichtem Nebel eher unschön, bei Mondlicht und Sternen ein traumhaftes Erlebnis war.

Als wir am letzten Tag gegen Mittag im Tal waren, beschlossen Trimalchio und Ich noch dem nahe gelegenen Laber einen Besuch abzustatten, kauften eine Halbtageskarte und stellten uns erstmal 30 min in die kurze Schlange an der Talstation. Die Kapazität der urtümlichen – naja, was ist das egtl für ein Seilbahntyp? Nicht kuppelbare 12-Umlaufkabinenbahn mit vier Gondeln? – Bahn ist selbst dem schwächsten Andrang nicht gewachsen. Wir sind insgesamt dann auf vier Abfahrten gekommen, wenn ich richtig zähle: 2x die legendäre Nord-Abfahrt und zweimal „hintenrum“ am Soinsee. Trotz der exzellenten Schneelage war die „Nord“ ziemlich zerfahren: der Starthang ist übel steil (Lawinenabgang mittendrin), aber wegen seiner Breite gut zu fahren. Dann kommt die schon bei Pause besprochene Querfahrt: schmal, steil und hängend, Gras und wenige Steine, nicht schön. Bei frischem, unzerfahrenem Neuschnee sicher ein Traum für gute Fahrer, bei Vereisung für alle ein Alptraum. Die „Soin“-Abfahrt beginnt mit kurzer Querfahrt am Gipfel (toller Blick aufs nebelverhangene Alpenvorland und das Wetterstein im Süden), dann ein super Steilhang (weniger zerfahrenen) als an der „Nord“, dann dreht es auf einem Ziehweg nach Südosten, ein paar Almen werden durchquert und der Berg im Nordosten umrundet. Ein manchmal flotter, oft sehr flacher Ziehweg führt zurück zu Talstation. Teilweise ist Schieben angesagt, mit dem Board würde ich hier nicht fahren. Im Gegensatz zur „Nord“ waren wir hier aber praktisch allein.
Fazit: toller Freerideberg, wenn die Verhältnisse stimmen, in jedem Fall interessante Seilbahn, die einem bei der ersteren Betätigung aber einfach nur im Weg steht, da komplett unterdimensioniert.
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Blick nach Osten. Im Mittelgrund schräg das Langental des Aufstiegs, hinten links der Laber, in Bildmitte Oberammergau, links ganz hinten das Estergebirge
Blick nach Osten. Im Mittelgrund schräg das Langental des Aufstiegs, hinten links der Laber, in Bildmitte Oberammergau, links ganz hinten das Estergebirge
Blick nach Westen auf die höchsten Ammergauer Gipfel. Vorne Laubeneck, dann Klammspitzen, hinten Hochplatte
Blick nach Westen auf die höchsten Ammergauer Gipfel. Vorne Laubeneck, dann Klammspitzen, hinten Hochplatte
Blick nach Norden aus 1750 m. Den scharfen Gipfelgrat hat dann doch keiner von uns betreten, nach Westen gehts doch massiv hinunter
Blick nach Norden aus 1750 m. Den scharfen Gipfelgrat hat dann doch keiner von uns betreten, nach Westen gehts doch massiv hinunter
Der Teufelsstättkopf von Osten. Links unsere etwas flachere Abstiegsspur, die eher dem Normalweg folgt
Der Teufelsstättkopf von Osten. Links unsere etwas flachere Abstiegsspur, die eher dem Normalweg folgt
Steilschnee-Stapferei am Teufelsstättkopf mit Himalaya-Himmelhintergrund
Steilschnee-Stapferei am Teufelsstättkopf mit Himalaya-Himmelhintergrund
Die Mädels stürmen die steile Gipfelnadel schon einmal - auf der von uns am Vortag gespurten Route, was ihnen gestern von suspekt und gefährlich erschienen war... ;-)
Die Mädels stürmen die steile Gipfelnadel schon einmal - auf der von uns am Vortag gespurten Route, was ihnen gestern von suspekt und gefährlich erschienen war... ;-)
Kurz vor dem Gipfelaufbau Teufelsstättkopf. Bei der Nebel-Besteigung am Vortag hatten wir erstmal hier die Route massiv verfehlt, obwohl wir den Berg aus dem Sommer sehr gut zu kennen glaubten
Kurz vor dem Gipfelaufbau Teufelsstättkopf. Bei der Nebel-Besteigung am Vortag hatten wir erstmal hier die Route massiv verfehlt, obwohl wir den Berg aus dem Sommer sehr gut zu kennen glaubten
Trichmalchio hofft für diese Werbeaufnahme immer noch auf ein paar neue Skier von Hagan. Hinten die Zugspitze. Skidepot am Teufelsstättkopf
Trichmalchio hofft für diese Werbeaufnahme immer noch auf ein paar neue Skier von Hagan. Hinten die Zugspitze. Skidepot am Teufelsstättkopf
Perfekte Winterszenerie
Perfekte Winterszenerie
Der erwähnte freie Hang in Richtung Teufelsstättkopf. Toller Schnee, leider viel zu kurz
Der erwähnte freie Hang in Richtung Teufelsstättkopf. Toller Schnee, leider viel zu kurz
Durch dicht verschneiten Wald streift der Blick hinauf in Richtung Teufelsstättkopf
Durch dicht verschneiten Wald streift der Blick hinauf in Richtung Teufelsstättkopf
In Bildmitte endet der "Starthang". Nach rechts geht steil hinunter zur "Nordabfahrt", im Mittelgrund durch den Wald zum Teufelsstättkopf
In Bildmitte endet der "Starthang". Nach rechts geht steil hinunter zur "Nordabfahrt", im Mittelgrund durch den Wald zum Teufelsstättkopf
Die egtl Pürschling-Gipfel, dahinter die Zugspitze (= Südausblick von der Hütte)
Die egtl Pürschling-Gipfel, dahinter die Zugspitze (= Südausblick von der Hütte)
Aufstieg am erwähnten "Starthang", die Sektion Bergland fährt hier auch ihre Skirennen, die Trimalchio schon des öfteren gewonnen hat. Von der Hütte ca. 80 Hm bis ganz oben
Aufstieg am erwähnten "Starthang", die Sektion Bergland fährt hier auch ihre Skirennen, die Trimalchio schon des öfteren gewonnen hat. Von der Hütte ca. 80 Hm bis ganz oben
Vorne August-Schuster-Haus, hinten unsere Selbstversorgerhütte, Höhenlage 1565 m, Januar 2006
Vorne August-Schuster-Haus, hinten unsere Selbstversorgerhütte, Höhenlage 1565 m, Januar 2006
Blick nach Nordwesten, in Richtung Teufelsstättkopf
Blick nach Nordwesten, in Richtung Teufelsstättkopf
Blick von der Hütte auf Pürschling-Na(d)del und die Klammspitzen (hinten) = Westausblick
Blick von der Hütte auf Pürschling-Na(d)del und die Klammspitzen (hinten) = Westausblick
Schon beim Aufstieg ist alles tief verschneit und wir ganz schön bepackt. Aber immer langsam gehen, schauen und sich gut unterhalten...
Schon beim Aufstieg ist alles tief verschneit und wir ganz schön bepackt. Aber immer langsam gehen, schauen und sich gut unterhalten...
Der Pürschling-Berggeist grinst sich eins... ;-)
Der Pürschling-Berggeist grinst sich eins... ;-)
Beim Aufstieg auf der Rodelbahn mit Skiern und 4-Tages-Gepäck. Mit dabei, der bewährte Forums-Fleece
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Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Photos Fortsetzung

Abfahrt vom Teufelsstättkopf, Aufstieg, Nordabfahrt und nächtlicher Aufstieg

Fortsetzung noch dieses Wochenende
Dateianhänge
Nächtlicher Aufstieg zurück zur Hütte
Nächtlicher Aufstieg zurück zur Hütte
Die Hütte kommt endlich ins Bild - obwohl man manchmal ewig durch so eine Nacht seine Skier hinan ziehen möchte...
Die Hütte kommt endlich ins Bild - obwohl man manchmal ewig durch so eine Nacht seine Skier hinan ziehen möchte...
IMG_0099_klein.jpg (21.35 KiB) 599 mal betrachtet
Hier sieht man bei einem "ohne Blitz oder Sonderbelichtungs-Photo" wie hell das Mondlicht und Schnee reflektieren
Hier sieht man bei einem "ohne Blitz oder Sonderbelichtungs-Photo" wie hell das Mondlicht und Schnee reflektieren
Es war so hell, wir konnten die Stirnlampen getrost im Rucksack lassen
Es war so hell, wir konnten die Stirnlampen getrost im Rucksack lassen
"And moon rose over an open field..."
"And moon rose over an open field..."
Bei Dämmerung geht es nun von der Langentalalm wieder hinauf, diesmal über Route 3
Bei Dämmerung geht es nun von der Langentalalm wieder hinauf, diesmal über Route 3
So sieht es in Talrichtung aus, wirklich sehr amüsant zu fahren
So sieht es in Talrichtung aus, wirklich sehr amüsant zu fahren
Unterer Teil Nordkarabfahrt: schöne Waldabfahrt, nicht steil, ideales Tiefschneetrainingsgelände
Unterer Teil Nordkarabfahrt: schöne Waldabfahrt, nicht steil, ideales Tiefschneetrainingsgelände
Die schattige Nordkarabfahrt. Wir haben uns wg Lawinen stark an den Bäumen links orientiert, man sieht unsere Spuren sehr schön. Waren ziemlich die Ersten hier
Die schattige Nordkarabfahrt. Wir haben uns wg Lawinen stark an den Bäumen links orientiert, man sieht unsere Spuren sehr schön. Waren ziemlich die Ersten hier
Aber bei solchen Verhältnissen müssen wir nochmals fahren!
Aber bei solchen Verhältnissen müssen wir nochmals fahren!
Die Sonne steht schon nachmittäglich tief
Die Sonne steht schon nachmittäglich tief
Aus dem dichten Wald heraus steht man plötzlich am oberen Idealhang und den Hütten direkt gegenüber. Nur noch den Hang queren...
Aus dem dichten Wald heraus steht man plötzlich am oberen Idealhang und den Hütten direkt gegenüber. Nur noch den Hang queren...
Trimalchio im Aufstieg auf Route 2 - ein sonniger Wintertraum
Trimalchio im Aufstieg auf Route 2 - ein sonniger Wintertraum
Am Ende des Flachstücks an der Langentalalm. Die Abfahrt führt im Talgrund, links am Hang die Rodelbahn, rechts Aufstiegsroute 2 über den sonnigeren Hang
Am Ende des Flachstücks an der Langentalalm. Die Abfahrt führt im Talgrund, links am Hang die Rodelbahn, rechts Aufstiegsroute 2 über den sonnigeren Hang
Unterer Abschnitt der Normalabfahrt zur Langentalalm. Flacher, hängend, viel laufen lassen, aber schön
Unterer Abschnitt der Normalabfahrt zur Langentalalm. Flacher, hängend, viel laufen lassen, aber schön
Totale des Pürschling-Nordhangs
Totale des Pürschling-Nordhangs
Der Hang von unten, oben die Hütten. Die drei Spuren links sind die unseren, die meinige ist mittlere der drei
Der Hang von unten, oben die Hütten. Die drei Spuren links sind die unseren, die meinige ist mittlere der drei
Blick ins Langental am Idealhang. Leider kein ewig langer Hang
Blick ins Langental am Idealhang. Leider kein ewig langer Hang
Im Idealhang der Normalabfahrt, ganz lockerer Pulver, es fuhr sich fast wie von selbst
Im Idealhang der Normalabfahrt, ganz lockerer Pulver, es fuhr sich fast wie von selbst
Die Pürschlinghäuser vom Teufelsstättkopf
Die Pürschlinghäuser vom Teufelsstättkopf
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Beitrag von k2k »

Hm, solche genialen Bilder noch zu so später Stunde. Glaube ich mach mir jetzt ein Bierchen auf und lasse das noch eine Weile auf mich wirken zur Entspannung :D
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re

Beitrag von E-weiss »

wow 8O sieht total geil aus...
also echt respekt!, diese momente sollte man genießen, ein traum..
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Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Weiter geht es mit den restlichen Nachtaufnahmen (Danke, Trimalchio!):
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Kleiner Blick in den bayerischen Sternenhimmel oberhalb der Klammspitzen
Kleiner Blick in den bayerischen Sternenhimmel oberhalb der Klammspitzen
IMG_0116_klein.jpg (23.95 KiB) 603 mal betrachtet
Graswangtal und Linderhof bei Nacht, darüber die markanten Klammspitzen
Graswangtal und Linderhof bei Nacht, darüber die markanten Klammspitzen
IMG_0115_klein.jpg (23.76 KiB) 603 mal betrachtet
Unterammergau bei Nacht. Die Lichter des Ortes liegen unter einer Inversions-Nebelschicht
Unterammergau bei Nacht. Die Lichter des Ortes liegen unter einer Inversions-Nebelschicht
IMG_0114_klein.jpg (23.45 KiB) 607 mal betrachtet
Nächtliche Totale
Nächtliche Totale
Pürschling by night
Pürschling by night
IMG_0107_klein.jpg (19.64 KiB) 600 mal betrachtet
Etwas länger belichtet
Etwas länger belichtet
IMG_0106_klein.jpg (22.45 KiB) 599 mal betrachtet
Anheimelnd grüßt die Hütte aus dem Dunkel
Anheimelnd grüßt die Hütte aus dem Dunkel
IMG_0105_klein.jpg (14.59 KiB) 603 mal betrachtet
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Beitrag von Emilius3557 »

Am nächsten Morgen sind wir dann über die Nordabfahrt gänzlich ins Tal "abgestiegen" - mit mehreren Brezn (siehe Bilder) und haben dann Talseite und zum Laber gewechselt
Dateianhänge
Die gesamte Bahntrasse gesehen aus der Talstation
Die gesamte Bahntrasse gesehen aus der Talstation
Technik 2: Stationstechnik Talstation Laber-Bahn
Technik 2: Stationstechnik Talstation Laber-Bahn
Technik 1: Umlenkscheibe Talstation Laber-Bahn
Technik 1: Umlenkscheibe Talstation Laber-Bahn
Pistenplan Laber. Besonders nett, das eingefügte "nicht" bei der Werbung mit präparierten Pisten. Wie die Nordabfahrt gewalzt werden soll ist mir schleierhaft...
Pistenplan Laber. Besonders nett, das eingefügte "nicht" bei der Werbung mit präparierten Pisten. Wie die Nordabfahrt gewalzt werden soll ist mir schleierhaft...
Trasse der Laber-Bahn
Trasse der Laber-Bahn
Bergwärts fahrende Kabine kurz nach Verlassen der Talstation
Bergwärts fahrende Kabine kurz nach Verlassen der Talstation
Talstation der Laber-Bahn in Oberammergau. Trotz der nicht vorhandenen Schlange hat alles ewig gedauert: Ticket kaufen, lange anstehen, lange Fahrt mit Zwischenstop
Talstation der Laber-Bahn in Oberammergau. Trotz der nicht vorhandenen Schlange hat alles ewig gedauert: Ticket kaufen, lange anstehen, lange Fahrt mit Zwischenstop
Blick von der Nordabfahrt nach Oberammergau, hinten Kofel, Kolben und Pürschling
Blick von der Nordabfahrt nach Oberammergau, hinten Kofel, Kolben und Pürschling
Eine der vier 12er-Kabinen der Laber-Bahn auf der Bergfahrt, gesehen von der Nordabfahrt
Eine der vier 12er-Kabinen der Laber-Bahn auf der Bergfahrt, gesehen von der Nordabfahrt
Im berühmten Laber-Gipfelhang der Nordabfahrt mit recht frischen Lawinenresten. Tolle Abfahrt, sakrisch steil!
Im berühmten Laber-Gipfelhang der Nordabfahrt mit recht frischen Lawinenresten. Tolle Abfahrt, sakrisch steil!
Laber-Gipfelschau: Wettersteingebirge direkt voraus, GAP im Talnebel, die Zugspitze erkennt sowieso jeder...
Laber-Gipfelschau: Wettersteingebirge direkt voraus, GAP im Talnebel, die Zugspitze erkennt sowieso jeder...
Man sieht schön die Steilheit an der Neigung der zweiten Seilspur. Hinten rechts das Pürschling-Massiv
Man sieht schön die Steilheit an der Neigung der zweiten Seilspur. Hinten rechts das Pürschling-Massiv
In der Laberkabinenbahn, im großen Spannfeld unterhalb der Gipfelstation
In der Laberkabinenbahn, im großen Spannfeld unterhalb der Gipfelstation
Das recht flache, amüsante Treeskiing-Gelände der Nordabfahrt
Das recht flache, amüsante Treeskiing-Gelände der Nordabfahrt
Holterdipolter Treeskiing auf der Nordabfahrt mit vollem Gepäck, Martin hats leider nochmal zerlegt... ;-)
Holterdipolter Treeskiing auf der Nordabfahrt mit vollem Gepäck, Martin hats leider nochmal zerlegt... ;-)
Simultansturz auf der Nordabfahrt. Ich (links) bin schon mehrere Schwünge nur mehr auf einem Ski gecarvt, das konnte nicht ewig gut gehen... ;-)
Simultansturz auf der Nordabfahrt. Ich (links) bin schon mehrere Schwünge nur mehr auf einem Ski gecarvt, das konnte nicht ewig gut gehen... ;-)
Die riesigen verschneiten Wälder des Graswangtals bei Tag
Die riesigen verschneiten Wälder des Graswangtals bei Tag
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Beitrag von Emilius3557 »

Zum Schluss noch eine Fahrt mit der Laber-Bahn und die Soin-Abfahrt
Dateianhänge
Die zweite Hälfte der Soin-Abfahrt sind landschaftlich sehr schöne, aber flache Ziehwege. Teilweise nur schieben. So schlimm wie "Les Bauches" (für Insider!) ist es aber nicht dort... ;-)
Die zweite Hälfte der Soin-Abfahrt sind landschaftlich sehr schöne, aber flache Ziehwege. Teilweise nur schieben. So schlimm wie "Les Bauches" (für Insider!) ist es aber nicht dort... ;-)
Nebelmeer über dem Oberland
Nebelmeer über dem Oberland
Der Soin-Steilhang. Schöner zu fahren als der berühmtee an der Nord-Abfahrt, wie sooft
Der Soin-Steilhang. Schöner zu fahren als der berühmtee an der Nord-Abfahrt, wie sooft
Toller Pulversteilhang über dem Nebelmeer des Alpenvorlandes
Toller Pulversteilhang über dem Nebelmeer des Alpenvorlandes
Hangquerung vom Gipfel und Einfahrt in den ersten Steilhang der Soin-Abfahrt
Hangquerung vom Gipfel und Einfahrt in den ersten Steilhang der Soin-Abfahrt
Schöne Felsgestalten und Mond am Laber
Schöne Felsgestalten und Mond am Laber
Bergstationstechnik Laberbahn
Bergstationstechnik Laberbahn
Einfahrt in die Bergstation
Einfahrt in die Bergstation
Le sommet s´approche
Le sommet s´approche
IMG_0143_klein.jpg
Zoom das Gipfelspannfeld hinauf. Eindrucksvoll, genauso wie der hohe Luftstand dort
Zoom das Gipfelspannfeld hinauf. Eindrucksvoll, genauso wie der hohe Luftstand dort
Hier Hälfte der Strecke
Hier Hälfte der Strecke
An einer Stütze hängt man 2-5 min, weil in Berg- und Talstation ein- bzw. ausgestiegen wird. Kennt man ja von den Gruppenumlaufbahnen
An einer Stütze hängt man 2-5 min, weil in Berg- und Talstation ein- bzw. ausgestiegen wird. Kennt man ja von den Gruppenumlaufbahnen
Entgegenkommende Kabine im 1. Teilstück. Die Stützen scheinen vor nicht allzu langer Zeit erneuert worden zu sein
Entgegenkommende Kabine im 1. Teilstück. Die Stützen scheinen vor nicht allzu langer Zeit erneuert worden zu sein
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Beitrag von kaldini »

Tolle Bilder!

Der Labernordhang zieht mich schon seit Jahren an, aber irgendwie fahr ich immer dran vorbei...
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Mario
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Beitrag von Mario »

Marius, absoluten Respekt und Bewunderung von meiner Seite für diesen starken Bericht und natürlich auch die Leistung von Euch allen im Januar. Mit den Bildern kannst Du getrost nen Wochenkalender machen und brauchst nicht mal ein Bild auszusortieren :!: Im Übrigen ist mein Favorit die Nachtaufnahme von Unterammergau! Da sieht man, dass Euch auch wirklich NICHTS entgangen ist. :wink:
Ach so, das erste mit dem roten Fleece ist natürlich auch nicht schlecht. :wink: ***Danke für diesen Wintertraum in Bildern, an dem wir hier im Forum partizipieren dürfen...***

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Beitrag von starli »

War heuer im Sommer aufm Laber und ich war mir nicht ganz klar ob der Nordabfahrt.. im oberen Teil war's klar (verdammt steil) - aber wie verläuft sie dann? Ist das die schmale Schneise direkt links neben der Seilbahn? Oder ist noch weiter "links" eine Schneise, die man von der Seilbahn nicht gesehen hat?
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Beitrag von Emilius3557 »

Also im unteren Abschnitt fährt die Bahn teilweise darüber bzw. kreuzt die Abfahrt. Im Mittelteil sieht man sie nicht, die Abfahrt verläuft weiter östlich, während die Bahn in weitem Spannfeld zum Gipfel zieht.
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Re:

Beitrag von starli »

starli hat geschrieben:War heuer im Sommer aufm Laber
.. und hab nun endlich die Bilder online gestellt:
Hier klicken, um alle Fotos in 640x480 anzusehen

.. und ein kleines Video vom kuriosen Umlauf der Bahn:

Direktlink
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