Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
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Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Hi Leute,
Eine Frage an die weit gereisten unter euch:
Ich werde im Januar 2011 aus beruflichen Gründen in den Westen der USA reisen. Es hat sich nun der glückliche wie dankbare Umstand ergeben hat, dass ich mir das Datum meines Rückfluges und den Abflugort selber aussuchen kann. Dies hat mich dazu veranlasst, gleich mal Urlaub einzuplanen um noch eine gewisse Zeit in Nordamerika zu bleiben. Mein genaues berufliches Programm wird sich erst noch ergeben, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich ca. 9 bis 10 Tage zur freien Verfügung vor Ort haben werde.
Die Fragen, die sich mir nun stellen sind folgende:
- Welche Skigebiete sollte ich unbedingt ansteuern?
- In welchen sollte man wieviel Zeit verbringen?
- Welche Routen bieten sich an?
- In welchen Regionen hat man Mitte Januar die besten Schneebedingungen?
- Lohnt es sich zu dieser frühen Zeit im Jahr schon das Thema Heliskiing ins Auge zu fassen?
- Lässt es sich ohne große Probleme einrichten, nur einen oder zwei Tage per Heli zu shredden?
- Wo findet man die in Nordamerika allgegenwärtigen Gutscheine für die ganzen Ermäßigungen?
Vorne weg ein paar Infos meinerseits:
- Northstar@Tahoe und Squaw Valley kenne ich schon. Squaw war in Ordnung (ohne Neuschnee und ohne die Fitness für andauerndes Buckelfahren aber auch nicht mehr), Northstar war mir zu synthetisch und langweilig (der Berg wird auch nich spannender, nur weil ich eine Schneise weiter rechts oder links fahre)
- gemäßigtes, lifterschlossenes Powdern/Freeriden/Treeskiing wäre cool (mehr leider nicht, da ich wahrscheinlich allein unterwegs sein werde und daher nichts machen möchte, bei dem ein Buddy angebracht wäre)
- ob USA West- oder Ostküste oder Canada spielt keine Rolle
- Viel herumfahren/fliegen ist kein Hinderniss, daher kann es gerne auch ein Roadtripp werden:
* In Nordamerika ist das Fliegen derart billig, dass man sich teils an europäisches Busfahren erinnert fühlt
* Mietwägen bekommt man auch zu sehr akzeptablen Preisen
* Das Reisen per se macht mir durchaus auch Spaß - daher komme ich sehr gut damit klar, wenn ich nicht jeden Tag auf dem Brett stehe, dafür aber neue Orte/Landschften/etc. zu Gesicht bekomme
* Dank FT kann ich ohne weiteres auf jedem Flug genug Gepäck inkl. zusätzlichem Boardbag mit mir herumschleifen ohne dass es zusätzliche Kosten verursacht
* Das Kennenlernen ist mir auf dem Tripp tatsächlich wichtiger als das sportliche Ausreizen der Zeit
- Parks sind mir inzwischen unwichtig
- Beim Brainstorming sollten Preise erstmal keine Rolle spielen
Da sich dieser schöne Umstand gerade erst ergeben hat, bin ich selber noch nicht groß zum Recherchieren gekommen. Ich hoffe, dass ihr mir viele hilfreiche Tipps geben könnt und die eine oder andere Erfahrung kund tun werdet.
Danke herzlich im voraus!
Eine Frage an die weit gereisten unter euch:
Ich werde im Januar 2011 aus beruflichen Gründen in den Westen der USA reisen. Es hat sich nun der glückliche wie dankbare Umstand ergeben hat, dass ich mir das Datum meines Rückfluges und den Abflugort selber aussuchen kann. Dies hat mich dazu veranlasst, gleich mal Urlaub einzuplanen um noch eine gewisse Zeit in Nordamerika zu bleiben. Mein genaues berufliches Programm wird sich erst noch ergeben, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich ca. 9 bis 10 Tage zur freien Verfügung vor Ort haben werde.
Die Fragen, die sich mir nun stellen sind folgende:
- Welche Skigebiete sollte ich unbedingt ansteuern?
- In welchen sollte man wieviel Zeit verbringen?
- Welche Routen bieten sich an?
- In welchen Regionen hat man Mitte Januar die besten Schneebedingungen?
- Lohnt es sich zu dieser frühen Zeit im Jahr schon das Thema Heliskiing ins Auge zu fassen?
- Lässt es sich ohne große Probleme einrichten, nur einen oder zwei Tage per Heli zu shredden?
- Wo findet man die in Nordamerika allgegenwärtigen Gutscheine für die ganzen Ermäßigungen?
Vorne weg ein paar Infos meinerseits:
- Northstar@Tahoe und Squaw Valley kenne ich schon. Squaw war in Ordnung (ohne Neuschnee und ohne die Fitness für andauerndes Buckelfahren aber auch nicht mehr), Northstar war mir zu synthetisch und langweilig (der Berg wird auch nich spannender, nur weil ich eine Schneise weiter rechts oder links fahre)
- gemäßigtes, lifterschlossenes Powdern/Freeriden/Treeskiing wäre cool (mehr leider nicht, da ich wahrscheinlich allein unterwegs sein werde und daher nichts machen möchte, bei dem ein Buddy angebracht wäre)
- ob USA West- oder Ostküste oder Canada spielt keine Rolle
- Viel herumfahren/fliegen ist kein Hinderniss, daher kann es gerne auch ein Roadtripp werden:
* In Nordamerika ist das Fliegen derart billig, dass man sich teils an europäisches Busfahren erinnert fühlt
* Mietwägen bekommt man auch zu sehr akzeptablen Preisen
* Das Reisen per se macht mir durchaus auch Spaß - daher komme ich sehr gut damit klar, wenn ich nicht jeden Tag auf dem Brett stehe, dafür aber neue Orte/Landschften/etc. zu Gesicht bekomme
* Dank FT kann ich ohne weiteres auf jedem Flug genug Gepäck inkl. zusätzlichem Boardbag mit mir herumschleifen ohne dass es zusätzliche Kosten verursacht
* Das Kennenlernen ist mir auf dem Tripp tatsächlich wichtiger als das sportliche Ausreizen der Zeit
- Parks sind mir inzwischen unwichtig
- Beim Brainstorming sollten Preise erstmal keine Rolle spielen
Da sich dieser schöne Umstand gerade erst ergeben hat, bin ich selber noch nicht groß zum Recherchieren gekommen. Ich hoffe, dass ihr mir viele hilfreiche Tipps geben könnt und die eine oder andere Erfahrung kund tun werdet.
Danke herzlich im voraus!
- Fab
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Die Partnerstadt von Hof/Saale ist ja Ogden in Utah. Utah hat mit den Wasatch Mountains dem besten powder weltweit.
Dortige Skigebiete:
Park City (groß, dort waren die Alpinwettbewerbe bei der Olympiade Salt Lake C.)
Snowbird: Steil, schwer
weitere: Alta, the Canyons, Deer Valley, Sundance, Snowbasin
Ein schönes Silberminenstädtchen mit einer Dependance am Berg und das landschaftlich schönste Skigebiet der USA:
Telluride (mein Favorit) im südlichen Colorado
http://tellurideskiresort.com/TellSki/index.winter.aspx
Dortige Skigebiete:
Park City (groß, dort waren die Alpinwettbewerbe bei der Olympiade Salt Lake C.)
Snowbird: Steil, schwer
weitere: Alta, the Canyons, Deer Valley, Sundance, Snowbasin
Ein schönes Silberminenstädtchen mit einer Dependance am Berg und das landschaftlich schönste Skigebiet der USA:
Telluride (mein Favorit) im südlichen Colorado
http://tellurideskiresort.com/TellSki/index.winter.aspx
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Emilius3557
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Kann nach wie vor die Vail Resorts + Copper Mtn in Colorado empfehlen mit
- Vail: Back Bowls und Blue Sky Basin
- Beaver Creek: die Steilabfahrten der Westfall, u.a. "Birds of Prey"
- Keystone: perfektes Pistengelände, dazu großes Nachtskiangebot
- Copper Mtn: allgemein unterschätzt
- Breckenridge: höchste Bergstation auf 3920 m
Bericht aus 2005 unter "Nordamerika"
- Vail: Back Bowls und Blue Sky Basin
- Beaver Creek: die Steilabfahrten der Westfall, u.a. "Birds of Prey"
- Keystone: perfektes Pistengelände, dazu großes Nachtskiangebot
- Copper Mtn: allgemein unterschätzt
- Breckenridge: höchste Bergstation auf 3920 m
Bericht aus 2005 unter "Nordamerika"
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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schneesucher
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Schön, jetzt fehlen nur noch die Bilder vom Stollenbach, dieses Wochenende, Wolltest Du das nicht in angriff nehmen?albe hat geschrieben:ich wuerde Abasin ansteuern (und vermutlich auch dort bleiben...) sollte es Dir dort zu langweilig werden liegen genuegend weitere Skigebiete in direkter Naehe.
Abasin 08/01 - tracks by albe
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Latemar
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Wenn es außergewöhnlich sein soll und Sightseeing mit Ski verbunden werden soll:
- Las Vegas hat ein eigenes Skigebiet, weiter nach
- Grand Canyon
- weiter nach Flagstaff mit seinem Skigebiet
- weiter zum Petrified Forest NP
- weiter zum Chaco Canyon, schönster "Indianer-Park"
- weiter nach Santa Fe
- nahebei gibt es die Taos Skiarea mit dem besten Schnee der Welt (nirgendwo enthält der Schnee weniger Feuchtigkeit wie dort)
- Heimflug ab Albuquerque
Wäre eine außergewöhnliche Reise mit kleinen, kaum bekannten Skigebieten.
Bedenke bitte bei der Autoanmietung, dass die Autos keine Winterreifen haben, das Mitführen von Ketten ist absolut notwendig. Alt. kann man auch ein 4WD mieten, allerdings haben immer weniger SUVs bei den Vermietern tatsächlich Allradantrieb. Da muss man sehr aufpassen.
Gruß!
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- Heimflug ab Albuquerque
Wäre eine außergewöhnliche Reise mit kleinen, kaum bekannten Skigebieten.
Bedenke bitte bei der Autoanmietung, dass die Autos keine Winterreifen haben, das Mitführen von Ketten ist absolut notwendig. Alt. kann man auch ein 4WD mieten, allerdings haben immer weniger SUVs bei den Vermietern tatsächlich Allradantrieb. Da muss man sehr aufpassen.
Gruß!
16/17 47T Dolomiti
17/18 48T Dolomiti
18/19 44T Dolomiti
19/20 22T Dolomiti (leider dann Corona-Schließung)
20/21 0T Corona-Schließung
21/22 17T Carezza/Latemar
22/23 8T Sella Ronda, 17T Carezza, 3T Alpe Lusia/P. Pellegrino, 2T San Martino/Rolle, 6T Latemar, 1T Catinaccio, 1T Civetta
23/24 10 Tage rund um die Sella, 1T Carezza
17/18 48T Dolomiti
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19/20 22T Dolomiti (leider dann Corona-Schließung)
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21/22 17T Carezza/Latemar
22/23 8T Sella Ronda, 17T Carezza, 3T Alpe Lusia/P. Pellegrino, 2T San Martino/Rolle, 6T Latemar, 1T Catinaccio, 1T Civetta
23/24 10 Tage rund um die Sella, 1T Carezza
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Danke euch ganz herzlich schon mal für eure Tips! Das hilft schon mal deutlich weiter.
@Fab
Als ich im Januar dort war, hatte ich die Wahl für meine zwei freien Tage, ob ich an den Lake Tahoe fliege oder die Gebiete rund um Salt Lake City inspiziere.
Mir erschien gemäß diverser Bilder im Netz, Berichten hier und in diversen Zeitschriften und den Pistenplänen es derart, als ob die Lake Tahoe Gegend etwas alpiner sei als Park City und angrenzendes.
Täuscht mich mein Eindruck?
Wenn nein, dann erscheinen mir die Gebiete nicht sonderlich interessant.
Warum?
Squaw Valley genießt den Ruf eines sehr alpinen Gebietes. Dies ist in gewissen Teilen auch berechtigt und es birgt bei ausreichenden Schneeverhältnissen auch sehr viele Varianten. Diese sind oft sehr gut vom Lift aus erreichbar und bieten auch attraktives Gelände - nur ist selbst dieses Gebiet gemessen an europäischen Dimensionen etwas wenig weitläufig.
Northstar@Tahoe soll wohl eines der besseren Gebiete rund um den Lake Tahoe sein, was ich dahingehend bestätigen kann, dass es viele Pisten und eine ordentliche Liftinfrastruktur bietet. Wenn ich den Pistenpan betrachte und mit anderen nordamerikanischen vergleiche, drängt sich mir der Eindruck auf, dass dies ein tpisches Skigebiet ist.
Sollte diese Annahme stimmen, dann bin ich nicht wirklich überzeugt:
Die überplante Erschließung bedingt, dass man meist nur am selben Hang fährt, weshalb die "hundert" Abfahrten alle den selben Charakter haben. Ob es die arg erodierte Topographie des hochliegenden Mittelgebierges "Rocky Mountains" ist oder die Pistenplanierung im Sommer, es kommt keine Spannung bei der Trassierung der Pisten auf.
Die Logistik der Infrastruktur und die Funktionsweise ist toll bis superp, aber man fühlt sich wie in einem Aquarium oder Käfig oder andersartig eingeengt - nie kommt das Gefühl von Natur oder Freiheit oder Weite auf ... gekrönt von dem Hinweis (erlebt an der höchsten Bergstation des Gebietes, am Rand des Plateaus nahe des Waldes, von jeder anderen Person min. 15m entfernt stehend) des überzähligen Personals, dass hier das Rauchen verboten sei.
Hey, bin ich auf nem Berg, im Gebirge und in der Natur oder in einem Outdoor-Freizeitpark? Dagegen sind selbst kleine Alpenskigebiete spannend!
@Emilius
Wie schaut es denn in den von dir genannten Gebieten mit der Topographie aus und wie steht es um die Schneeverhältnisse Mitte Januar?
@albe
Abasin macht einen netten Eindruck!
Nur habe ich den Eindruck, dass das Arapahoe Basin zu dem Arealen gehört, die man nicht allein begehen sollte. Zudem bin ich nicht der große Hike-Experte ...
Ich weiß ganz ehrlich nicht, was ich von dem Gebiet als "individual-Tourist" halten soll!
Danke für den Hinweis bezüglich der Saisonkarte.
Dies ist allerdings für mich keine Option. Ich habe zwar gewisse Probleme mit der politischen und moralischen Einstellung gewisser Kreise in diesem Land, empfinde es aber darüber hinaus als ein sehr spannndes, aufgeschlossenes und abwechslungsreiches. Daher möchte ich garnicht die ganze Zeit in einem Ort bleiben. Schon das Reisen, Organisieren, Nächtigen, Essen, Suchen, Betrachten, etc. in eine tolle und interessante Erfahrung dort.
@Latemar
Danke dir für deinen Routenvorschlag, der wirklich lohenswerte Ziele enthält!
Meinen Tripp werde ich von Vegas aus starten, da ich aus beruflichen Gründen dort auf einer Messe bin und sowieso etwas freie Zeit vor Ort einkalkuliert habe - welche nicht die 9 - 10 Tage für den Roadtripp tangiert. Den Grand Canyon habe ich schon gesehen und plane eh für den nächsten Sommer einen Nationalpark-Tripp, bei dem ich meine angesammelten Meilen einlösen werde.
Tao macht einen sehr coolen Eindruck, allerdings stellt sich auch hier für mich die Frage, wie attraktiv das Gebiet ist, wenn man nicht hikt, da man allein unterwegs ist.
Merci für den Hinweis mit den Mietautos. Ich kann mich allerdings erinnern, dass zumindest Sixt, Alamo, Europcar und Budget per Online-Buchung die aufpreispflichtige Otpion "Winterreifen" angeboten haben. Mein komischer Kia (ich glaube es war ein Ceed), den ich im Januar von Reno zum Lake Tahoe angemietet hatte, besaß dann sogar Winterreifen. Der Hinweis ist aber dennoch wichtig! Auch ist es mehr als wahr, dass längst nicht mehr alle SUVs mit Allrad vermietet werden. Die "mit", schlagen dann auch richtig zu buche ....
Das Gebiet "next to vegas" hatte ich mir auch schon im Netz angschaut - allerdings muss ich sagen, dass dies gemäß des Web-Auftritts für Nicht-Freestyler durchaus seine Unbekanntheit in europäischen Kreisen behalten darf. Hast du es selber schon besucht? Täuscht der Eindruck?
Genau den selben habe ich übrigens bezüglich der Gebiet im Einzugsgebiet von LA.
@all
Über weitere Tips und Hinweise würde ich mich sehr freuen. Wie steht es um Erfahrungen mit dem Thema Heli-Skiing?
Wie ich gegenüber Fab beschrieben habe, würde es mich freuen, Gebiete empfohlen zu bekommen, die eine landschaftliche Attraktivität bieten und einen weitläufigen oder sportlichen Charakter vermitteln, dazu aber als Einzelperson nutzbar sind. Gebiete im Stile von Northstar@Tahoe brauch ich ganz ehrlich nicht nochmal.
Lohnen sich die canadischen Gebiete oder ist der Charakter der Berge dort austauschbar mit denen der US?
@Fab
Als ich im Januar dort war, hatte ich die Wahl für meine zwei freien Tage, ob ich an den Lake Tahoe fliege oder die Gebiete rund um Salt Lake City inspiziere.
Mir erschien gemäß diverser Bilder im Netz, Berichten hier und in diversen Zeitschriften und den Pistenplänen es derart, als ob die Lake Tahoe Gegend etwas alpiner sei als Park City und angrenzendes.
Täuscht mich mein Eindruck?
Wenn nein, dann erscheinen mir die Gebiete nicht sonderlich interessant.
Warum?
Squaw Valley genießt den Ruf eines sehr alpinen Gebietes. Dies ist in gewissen Teilen auch berechtigt und es birgt bei ausreichenden Schneeverhältnissen auch sehr viele Varianten. Diese sind oft sehr gut vom Lift aus erreichbar und bieten auch attraktives Gelände - nur ist selbst dieses Gebiet gemessen an europäischen Dimensionen etwas wenig weitläufig.
Northstar@Tahoe soll wohl eines der besseren Gebiete rund um den Lake Tahoe sein, was ich dahingehend bestätigen kann, dass es viele Pisten und eine ordentliche Liftinfrastruktur bietet. Wenn ich den Pistenpan betrachte und mit anderen nordamerikanischen vergleiche, drängt sich mir der Eindruck auf, dass dies ein tpisches Skigebiet ist.
Sollte diese Annahme stimmen, dann bin ich nicht wirklich überzeugt:
Die überplante Erschließung bedingt, dass man meist nur am selben Hang fährt, weshalb die "hundert" Abfahrten alle den selben Charakter haben. Ob es die arg erodierte Topographie des hochliegenden Mittelgebierges "Rocky Mountains" ist oder die Pistenplanierung im Sommer, es kommt keine Spannung bei der Trassierung der Pisten auf.
Die Logistik der Infrastruktur und die Funktionsweise ist toll bis superp, aber man fühlt sich wie in einem Aquarium oder Käfig oder andersartig eingeengt - nie kommt das Gefühl von Natur oder Freiheit oder Weite auf ... gekrönt von dem Hinweis (erlebt an der höchsten Bergstation des Gebietes, am Rand des Plateaus nahe des Waldes, von jeder anderen Person min. 15m entfernt stehend) des überzähligen Personals, dass hier das Rauchen verboten sei.
Hey, bin ich auf nem Berg, im Gebirge und in der Natur oder in einem Outdoor-Freizeitpark? Dagegen sind selbst kleine Alpenskigebiete spannend!
@Emilius
Wie schaut es denn in den von dir genannten Gebieten mit der Topographie aus und wie steht es um die Schneeverhältnisse Mitte Januar?
@albe
Abasin macht einen netten Eindruck!
Nur habe ich den Eindruck, dass das Arapahoe Basin zu dem Arealen gehört, die man nicht allein begehen sollte. Zudem bin ich nicht der große Hike-Experte ...
Ich weiß ganz ehrlich nicht, was ich von dem Gebiet als "individual-Tourist" halten soll!
Danke für den Hinweis bezüglich der Saisonkarte.
Dies ist allerdings für mich keine Option. Ich habe zwar gewisse Probleme mit der politischen und moralischen Einstellung gewisser Kreise in diesem Land, empfinde es aber darüber hinaus als ein sehr spannndes, aufgeschlossenes und abwechslungsreiches. Daher möchte ich garnicht die ganze Zeit in einem Ort bleiben. Schon das Reisen, Organisieren, Nächtigen, Essen, Suchen, Betrachten, etc. in eine tolle und interessante Erfahrung dort.
@Latemar
Danke dir für deinen Routenvorschlag, der wirklich lohenswerte Ziele enthält!
Meinen Tripp werde ich von Vegas aus starten, da ich aus beruflichen Gründen dort auf einer Messe bin und sowieso etwas freie Zeit vor Ort einkalkuliert habe - welche nicht die 9 - 10 Tage für den Roadtripp tangiert. Den Grand Canyon habe ich schon gesehen und plane eh für den nächsten Sommer einen Nationalpark-Tripp, bei dem ich meine angesammelten Meilen einlösen werde.
Tao macht einen sehr coolen Eindruck, allerdings stellt sich auch hier für mich die Frage, wie attraktiv das Gebiet ist, wenn man nicht hikt, da man allein unterwegs ist.
Merci für den Hinweis mit den Mietautos. Ich kann mich allerdings erinnern, dass zumindest Sixt, Alamo, Europcar und Budget per Online-Buchung die aufpreispflichtige Otpion "Winterreifen" angeboten haben. Mein komischer Kia (ich glaube es war ein Ceed), den ich im Januar von Reno zum Lake Tahoe angemietet hatte, besaß dann sogar Winterreifen. Der Hinweis ist aber dennoch wichtig! Auch ist es mehr als wahr, dass längst nicht mehr alle SUVs mit Allrad vermietet werden. Die "mit", schlagen dann auch richtig zu buche ....
Das Gebiet "next to vegas" hatte ich mir auch schon im Netz angschaut - allerdings muss ich sagen, dass dies gemäß des Web-Auftritts für Nicht-Freestyler durchaus seine Unbekanntheit in europäischen Kreisen behalten darf. Hast du es selber schon besucht? Täuscht der Eindruck?
Genau den selben habe ich übrigens bezüglich der Gebiet im Einzugsgebiet von LA.
@all
Über weitere Tips und Hinweise würde ich mich sehr freuen. Wie steht es um Erfahrungen mit dem Thema Heli-Skiing?
Wie ich gegenüber Fab beschrieben habe, würde es mich freuen, Gebiete empfohlen zu bekommen, die eine landschaftliche Attraktivität bieten und einen weitläufigen oder sportlichen Charakter vermitteln, dazu aber als Einzelperson nutzbar sind. Gebiete im Stile von Northstar@Tahoe brauch ich ganz ehrlich nicht nochmal.
Lohnen sich die canadischen Gebiete oder ist der Charakter der Berge dort austauschbar mit denen der US?
- Fab
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Wenn du es alpin haben willst soltest du in die Alpen fahren
Im Ernst - wenn schon Amerika, dann dort wo es zumindest anders, wenn nicht sogar besser ist.
Das Besondere was man in Amerika finden kann ist entweder der trockene Pulver oder Heli-Skiing.
Vom Lake Tahoe hab ich nicht geschrieben (liegt in der Sierra Nevada reltiv nahe am Ozean) sondern von den Gebieten östlich des Great Salt Lake in den Wasatch Mtns. + Telluride. Auch das empfohlene Gebiet Taos hat ähnliche Charakteristik was den Schnee betrifft. Wenn du alpine Landschaft bevorzugst ist Telluride der Top Tip
http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-724231.html
Im Ernst - wenn schon Amerika, dann dort wo es zumindest anders, wenn nicht sogar besser ist.
Das Besondere was man in Amerika finden kann ist entweder der trockene Pulver oder Heli-Skiing.
Vom Lake Tahoe hab ich nicht geschrieben (liegt in der Sierra Nevada reltiv nahe am Ozean) sondern von den Gebieten östlich des Great Salt Lake in den Wasatch Mtns. + Telluride. Auch das empfohlene Gebiet Taos hat ähnliche Charakteristik was den Schnee betrifft. Wenn du alpine Landschaft bevorzugst ist Telluride der Top Tip
hier ein aktueller Bericht über SundanceDortige Skigebiete:
Park City (groß, dort waren die Alpinwettbewerbe bei der Olympiade Salt Lake C.)
Snowbird: Steil, schwer
weitere: Alta, the Canyons, Deer Valley, Sundance, Snowbasin
http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-724231.html
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Hallo,
Wenn es etwas alpiner sein soll fliege doch nach kamloops, dort in der gegend gibt es einige. "mittelgebirgsgebiete" zum warmfahren und dann weiter Road Trip via revelstoke (Skigebiet) via Golden (kicking Horse Mountain Resort), evtl ein Abstecher nach Panorama (inkl Heli skiing bei rk Heli Ski) und dann die Gegend um Lake Louise, banff norquai und Sunshine Village zum Abschluss mit den vielen national Parks dort kombinieren. Wenn du sagst die reiserei macht dir nix aus Ware das eine weitere alternative. Und ist ein bisschen alpiner als nur Mittelgebirge. Wobei an dem Spruch "wenn du alpin willst fahr in die alpen" schon was wahres dran ist.
Gibt ja auch den ein oder anderen Bericht aus den Gegenden, bei bedarf kann ich dir gerne noch bisschen weiterhelfen
.
Viele Grüße,
Flo
Wenn es etwas alpiner sein soll fliege doch nach kamloops, dort in der gegend gibt es einige. "mittelgebirgsgebiete" zum warmfahren und dann weiter Road Trip via revelstoke (Skigebiet) via Golden (kicking Horse Mountain Resort), evtl ein Abstecher nach Panorama (inkl Heli skiing bei rk Heli Ski) und dann die Gegend um Lake Louise, banff norquai und Sunshine Village zum Abschluss mit den vielen national Parks dort kombinieren. Wenn du sagst die reiserei macht dir nix aus Ware das eine weitere alternative. Und ist ein bisschen alpiner als nur Mittelgebirge. Wobei an dem Spruch "wenn du alpin willst fahr in die alpen" schon was wahres dran ist.
Gibt ja auch den ein oder anderen Bericht aus den Gegenden, bei bedarf kann ich dir gerne noch bisschen weiterhelfen
Viele Grüße,
Flo
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Topographie? Am besten einfach den 2005er Bericht mal durchscrollen, da sind etliche Photos mit dabei. Nicht sehr alpin, dafür hat die Landschaft andere Reize. Die meisten Pisten habe ich jetzt nicht als schlimmer modelliert und angelegt als in Europa empfunden, aber vor 5 Jahren war ich dafür auch noch nicht so sensibilisiert. Tree skiing-Bereiche gibt es jedoch in jedem Vail Resort und das Blue Sky Basin in Vail selbst hat bei drei Liften immerhin auch gar keine in diesem Sinne angelegten Pisten.
Schneelage: pfff, das wage ich nicht zu prognoszieren. Mal Schneefallstatistiken von dort wälzen?
Schneelage: pfff, das wage ich nicht zu prognoszieren. Mal Schneefallstatistiken von dort wälzen?
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Ich hab da mehrere Vorschlage für Kanada zu bieten.
Banff:
1. Von Banff aus kannst Du nach Sunshine Village oder Lake Louise zum Boarden. Zur Not auch noch zum Mount Norquay. Von den Gebieten die ich in Canada kenne hat Sunshine am meisten Alpinesgelände gefolgt von LL und KH. Von Banff aus kannst Du auch Tagestouren mit dem Bus nach Panorama und Kicking Horse machen. Ausserdem gibt es die Möglichkeit mit dem Bus von Banff aus nach Panorama zum Heliboarden zugehen. Wenn Du ein Auto mietest würde sich auch noch Golden zum Heliboarden anbieten.
2.Wenn Du eine Auto mietest würde sich statt nur Banff noch ein Rundtrip über KH und Panorama anbieten.
3.Wenn es weniger Alpin sein soll dann kommen Big White und Silver Star in Betracht. BW ist eher ein Familien Skigebiet bietet aber schöne Pulverschnee Fahrten abseits der Hauptpisten. SS ist das Anspruchsvollere Skigebiet. Es hat mehr Black und double Black Pisten als BW. Das der Wald in SS bis rauf geht täuscht nämlich. Zum Heliboarden oder für einen Tagestrip von SS würde sich noch Revelstoke empfehlen.
4.Wenn es unbedingt sein muss Whistler. Von dort aus kann man auch Heliboarden ist aber Deutlich teurer als von Revelsoke, Golden oder Panorama aus.
Noch ein paar Infos zu den Orten:
Sunshine
Da gibt es alle Schwierigkeitsgrade an Pisten. An Goats Eye Mounten sind die Double Blacks aber nicht so einfach zu erreichen mit dem Board da empfiehlt es sich das Board ab und zu in die Hand zunehmen. Da es aber offizielle Pisten sind werden die auch patrouilliert und daher auch als Single kein Problem. Wenn Du aber den Delirium Drive machen willst, musst Du einen Partner und Lawinenausrüstung haben. Schnee: Sie können beschneien aber in Januar sind die Kanonen wohl abgestellt. Schnee Top
Lake Louise
Da gibt es alle Schwierigkeitsgrade an Pisten. Die schweren Pisten sind auf der Rückseite manche sind nur mit 2mal Lift fahren und etwas laufen erreichbar. Auch gibt es Pisten die man nur mit Laufen erreichen kann z.B den Elevator Shaft. Da der aber zum Skigebiet dazu gehört wird der patrouilliert. Schnee vorne Kunstschnee hinten nur auf dem Weg der zurückführt.
Big White
Die Interessanten Powder Abfahrten befinden sich im Bereich des Snowghost Express und des Powder Chairs wenn Du Bäume magst. Alpiner geht es am Cliff Chair zu. Wenn Du keine Ski In-Ski Out Unterkunft hast. Hast Du was Falsch gemacht beim Buchen. Hauptsächlich Naturschnee
Silverstar
Ebenfalls Ski In+Ski Out. Wie gesagt Bäume bis oben. Aber deutlich mehr Schwarze Pisten als in BW. Naturschnee.
Panorama
Das die Bäume bis auf den Gipfel gehen täuscht. Da hat es genug schwere Pisten und nicht nur in der Tayton Bowl. Um die mehrmal zu fahren, muss man so wie so 3 Lifte benutzen. Bei den anderen Schwarzen Pisten zum Teil auch. Viel Kunstschnee ausser bei der Tayton Bowl.
Kicking Horse
Anspruchsvolles Skigebiet mit wenig leichten Pisten. Oben herum Alpines Gelände zum Teil flankiert mit offenem Wald. Gegen unten dichter werdend. Diverse Pisten nur mit Laufen erreichbar. Gehören aber zum Skigebiet. Mit nur 4 Liften viele Varianten. Kunstschnee nur am unteren Sessellift bei 2-3 Pisten.
Revelstoke
Lebt vor allem von der North Bowl. Die Abfahrten sind anspruchsvoll die Pisten Richtung South Bowl sind etwas weniger Anspruchsvoll dafür auch weniger befahren. So das man am Morgen schone Linien ziehen kann. Nachteil man muss bis zur Mittelastion der Gondelbahn runter fahren. Schnee: Wirklich gut nur ganz oben. Im Bereich der Mittelstation und darunter kann er auch feucht oder hart sein. Naturschnee
Whistler
Die besten Powder Abfahrten hat ich am Harmony express. Alpines Gelände unten in Wald übergehend. Die Pisten sind gut präpariert. Im Gegensatz zum Blackcomb wo es viele Buckelpisten gibt. Schnee von Sulz am Schlusshang vor dem Village über Harte Pisten an der Mittelstation der Gondelbahn bis zu leidlichem Powder kann man an einem Tag alles fahren. Kunst + Naturschnee.
Btw hast Du die Beitrage von Feser und mir in Eure Schnee Berichte Amerika gelesen? Und meine Postings in der Snowboard Community?
Nachtrag:
Das mit dem Schnee ist halt so eine Sache da, muss man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.
Banff:
1. Von Banff aus kannst Du nach Sunshine Village oder Lake Louise zum Boarden. Zur Not auch noch zum Mount Norquay. Von den Gebieten die ich in Canada kenne hat Sunshine am meisten Alpinesgelände gefolgt von LL und KH. Von Banff aus kannst Du auch Tagestouren mit dem Bus nach Panorama und Kicking Horse machen. Ausserdem gibt es die Möglichkeit mit dem Bus von Banff aus nach Panorama zum Heliboarden zugehen. Wenn Du ein Auto mietest würde sich auch noch Golden zum Heliboarden anbieten.
2.Wenn Du eine Auto mietest würde sich statt nur Banff noch ein Rundtrip über KH und Panorama anbieten.
3.Wenn es weniger Alpin sein soll dann kommen Big White und Silver Star in Betracht. BW ist eher ein Familien Skigebiet bietet aber schöne Pulverschnee Fahrten abseits der Hauptpisten. SS ist das Anspruchsvollere Skigebiet. Es hat mehr Black und double Black Pisten als BW. Das der Wald in SS bis rauf geht täuscht nämlich. Zum Heliboarden oder für einen Tagestrip von SS würde sich noch Revelstoke empfehlen.
4.Wenn es unbedingt sein muss Whistler. Von dort aus kann man auch Heliboarden ist aber Deutlich teurer als von Revelsoke, Golden oder Panorama aus.
Noch ein paar Infos zu den Orten:
Sunshine
Da gibt es alle Schwierigkeitsgrade an Pisten. An Goats Eye Mounten sind die Double Blacks aber nicht so einfach zu erreichen mit dem Board da empfiehlt es sich das Board ab und zu in die Hand zunehmen. Da es aber offizielle Pisten sind werden die auch patrouilliert und daher auch als Single kein Problem. Wenn Du aber den Delirium Drive machen willst, musst Du einen Partner und Lawinenausrüstung haben. Schnee: Sie können beschneien aber in Januar sind die Kanonen wohl abgestellt. Schnee Top
Lake Louise
Da gibt es alle Schwierigkeitsgrade an Pisten. Die schweren Pisten sind auf der Rückseite manche sind nur mit 2mal Lift fahren und etwas laufen erreichbar. Auch gibt es Pisten die man nur mit Laufen erreichen kann z.B den Elevator Shaft. Da der aber zum Skigebiet dazu gehört wird der patrouilliert. Schnee vorne Kunstschnee hinten nur auf dem Weg der zurückführt.
Big White
Die Interessanten Powder Abfahrten befinden sich im Bereich des Snowghost Express und des Powder Chairs wenn Du Bäume magst. Alpiner geht es am Cliff Chair zu. Wenn Du keine Ski In-Ski Out Unterkunft hast. Hast Du was Falsch gemacht beim Buchen. Hauptsächlich Naturschnee
Silverstar
Ebenfalls Ski In+Ski Out. Wie gesagt Bäume bis oben. Aber deutlich mehr Schwarze Pisten als in BW. Naturschnee.
Panorama
Das die Bäume bis auf den Gipfel gehen täuscht. Da hat es genug schwere Pisten und nicht nur in der Tayton Bowl. Um die mehrmal zu fahren, muss man so wie so 3 Lifte benutzen. Bei den anderen Schwarzen Pisten zum Teil auch. Viel Kunstschnee ausser bei der Tayton Bowl.
Kicking Horse
Anspruchsvolles Skigebiet mit wenig leichten Pisten. Oben herum Alpines Gelände zum Teil flankiert mit offenem Wald. Gegen unten dichter werdend. Diverse Pisten nur mit Laufen erreichbar. Gehören aber zum Skigebiet. Mit nur 4 Liften viele Varianten. Kunstschnee nur am unteren Sessellift bei 2-3 Pisten.
Revelstoke
Lebt vor allem von der North Bowl. Die Abfahrten sind anspruchsvoll die Pisten Richtung South Bowl sind etwas weniger Anspruchsvoll dafür auch weniger befahren. So das man am Morgen schone Linien ziehen kann. Nachteil man muss bis zur Mittelastion der Gondelbahn runter fahren. Schnee: Wirklich gut nur ganz oben. Im Bereich der Mittelstation und darunter kann er auch feucht oder hart sein. Naturschnee
Whistler
Die besten Powder Abfahrten hat ich am Harmony express. Alpines Gelände unten in Wald übergehend. Die Pisten sind gut präpariert. Im Gegensatz zum Blackcomb wo es viele Buckelpisten gibt. Schnee von Sulz am Schlusshang vor dem Village über Harte Pisten an der Mittelstation der Gondelbahn bis zu leidlichem Powder kann man an einem Tag alles fahren. Kunst + Naturschnee.
Btw hast Du die Beitrage von Feser und mir in Eure Schnee Berichte Amerika gelesen? Und meine Postings in der Snowboard Community?
Nachtrag:
Das mit dem Schnee ist halt so eine Sache da, muss man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.
- Lord-of-Ski
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Hallo,
also ich war 2009 10. Tage in Utah, davon 8. Skitage. Haben in Salt Lake City Downtown gewohnt. Von da aus haben wir jedes Skigebiet
innerhalb 1. Stunde erreicht.
Wir waren in:
1. Tag Alta
Für alles was dabei, von Steil bis leicht, Backcountry aber auch schöne planierte Autobahnen zum Carven
1. Tag Brighton
Ein Paradies für Snowboarder und auch für Skifahrer geeignet. Unterer Teil sehr flach, wir waren dor von 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr skifahren. Dort werden super Nachtpisten angeboten.
1. Tag Snowbird
Eines der schwersten Skigebiete der Welt (angeblich), also der Backcountry was es da gibt ist der Wahnsinn.
What you can see, you can ski! Das ist das Motto dort! Aber es wir auch planiert allerdings nur ein Bruchteil
der Angebotenen Pisten.
1. Tag Snowbasin
Hier waren 2002 die Abfahrt der Herren und Damen, daher auch die längsten Pisten in ganz Utah dort. Traumhafte planierte
Autobahnen zum Carven.
1. Tag The Canyons
Das Skigebiet würde ich nicht mehr unbedingt besuchen wollen, war für einen Tag nicht schlecht, aber sehr viele Abfahrten sind zu Ziehwege.
1. Tag Park City &
2. Tage Deer Valley
in den beiden Gebieten wird am meisten planiert, das Gebiet ist der Wahnsinn, sofort wieder, so stellt man sich ein Amiskigebiet vor. Hier erschließt eine 4-CLD 5 Abfahrten oder mehr.
Wir hatten das Glück das jeden Tag über Nacht zwischen 20 cm und 50 cm Powder frisch angeliefert wurden, war der absolute Wahnsinn.
Mietwagen hatten wir von Alamo, einen SUV vom GM Typ Arcadia.
Für die ganzen Gebiete gibt es Discountlifttickets die man im Sportgeschäft kaufen kann. Diese sind dort deutlich billiger als an der Liftkasse.
Für Alta, Brighton und Snowbird gibt es den Utah Superpass. Hier ist noch das Gebiet Solitude beinhaltet, welches wir aber nicht besucht haben.
Schau mal unter www.skiutah.com oder http://www.visitsaltlake.com/ski/
Bei weiteren Fragen, einfach melden
Gruß
also ich war 2009 10. Tage in Utah, davon 8. Skitage. Haben in Salt Lake City Downtown gewohnt. Von da aus haben wir jedes Skigebiet
innerhalb 1. Stunde erreicht.
Wir waren in:
1. Tag Alta
Für alles was dabei, von Steil bis leicht, Backcountry aber auch schöne planierte Autobahnen zum Carven
1. Tag Brighton
Ein Paradies für Snowboarder und auch für Skifahrer geeignet. Unterer Teil sehr flach, wir waren dor von 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr skifahren. Dort werden super Nachtpisten angeboten.
1. Tag Snowbird
Eines der schwersten Skigebiete der Welt (angeblich), also der Backcountry was es da gibt ist der Wahnsinn.
What you can see, you can ski! Das ist das Motto dort! Aber es wir auch planiert allerdings nur ein Bruchteil
der Angebotenen Pisten.
1. Tag Snowbasin
Hier waren 2002 die Abfahrt der Herren und Damen, daher auch die längsten Pisten in ganz Utah dort. Traumhafte planierte
Autobahnen zum Carven.
1. Tag The Canyons
Das Skigebiet würde ich nicht mehr unbedingt besuchen wollen, war für einen Tag nicht schlecht, aber sehr viele Abfahrten sind zu Ziehwege.
1. Tag Park City &
2. Tage Deer Valley
in den beiden Gebieten wird am meisten planiert, das Gebiet ist der Wahnsinn, sofort wieder, so stellt man sich ein Amiskigebiet vor. Hier erschließt eine 4-CLD 5 Abfahrten oder mehr.
Wir hatten das Glück das jeden Tag über Nacht zwischen 20 cm und 50 cm Powder frisch angeliefert wurden, war der absolute Wahnsinn.
Mietwagen hatten wir von Alamo, einen SUV vom GM Typ Arcadia.
Für die ganzen Gebiete gibt es Discountlifttickets die man im Sportgeschäft kaufen kann. Diese sind dort deutlich billiger als an der Liftkasse.
Für Alta, Brighton und Snowbird gibt es den Utah Superpass. Hier ist noch das Gebiet Solitude beinhaltet, welches wir aber nicht besucht haben.
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Gruß
ASF
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Hab ich voll vergessen.
In Panorama, Silverstar + Big White kann man Nachtskifahren.
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- Bumps
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Das könnte man so unterschreiben, Schnee war im Jan. 2005 kein Problem (Menge) nur schade, dass es damals an dem Tag in Vail so warm war, dass Back Bowls = Frühjarsskifahren, trotzdem tollEmilius3557 hat geschrieben:Kann nach wie vor die Vail Resorts + Copper Mtn in Colorado empfehlen mit
- Vail: Back Bowls und Blue Sky Basin
- Beaver Creek: die Steilabfahrten der Westfall, u.a. "Birds of Prey"
- Keystone: perfektes Pistengelände, dazu großes Nachtskiangebot
- Copper Mtn: allgemein unterschätzt
- Breckenridge: höchste Bergstation auf 3920 m
Bericht aus 2005 unter "Nordamerika"
Vorteil wäre, dass man jeden der genannten Orte von einem beliebigen der oben genannten als Tagesausflug erreichen kann (Mietwagen oder kollektiv im Bus), also keine Reiserei mit Gepäck sondern nur das tägliche Gerödel in den Mietwagen und los.
Wo das Basislager aufschlagen?
Breckenridge wäre ein schöner Ort, kompakt und nicht offensichtlich Retorte (unser Basislager damals)
Vail natürlich, weil's mondän ist und was los ist, allerdings von Breck, Key, Copper am weitesten weg
Copper Mountain wäre fahrtechnisch das zentralste
Keystone würde ich eher nicht, ist doch sehr Retorte
Schöner Nebeneffekt, das von Albe vorgeschlagene, von mir hoch geschätzte, A-Basin ist auch in Reichweite. Auch als Pistenfahrer kann man sich da einen Tag sehr abwechslungsreich beschäftigen, hat einige "Hämmer", die man vom Lift erreicht und wo man nicht befürchten muss, einsam im Abseits zu sterben
Wohnen würde ich da aber eher nicht, mehr als 1 Tag (ausser für Freeride Freaks) lohnt das nicht, und so wirklich toll habe ich den Ort auch nicht in Erinnerung....
Schöne Pisten sind GELB!
-
Emilius3557
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
Gibt es denn einen Ort A-Basin? Ich habe hier nur einen Parkplatz und ein Restaurant in Erinnerung. Auf 3200 m wohnen ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache. Silverstone und Dillon sind auch gute Standorte, dort ist man schnell auf der I-70 und an den einzelnen Skigebieten.Schöner Nebeneffekt, das von Albe vorgeschlagene, von mir hoch geschätzte, A-Basin ist auch in Reichweite. Auch als Pistenfahrer kann man sich da einen Tag sehr abwechslungsreich beschäftigen, hat einige "Hämmer", die man vom Lift erreicht und wo man nicht befürchten muss, einsam im Abseits zu sterben
Wohnen würde ich da aber eher nicht, mehr als 1 Tag (ausser für Freeride Freaks) lohnt das nicht, und so wirklich toll habe ich den Ort auch nicht in Erinnerung....
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Jan 2011 - Nordamerika - wohin? welche Skigebiete?
muss gestehen, kann mich an nicht mehr, als die Basisinfrastruktur erinnern, aber ich war beim Eintreffen in A-Basin von etwas anderem derart beeindruckt, dass ich sicherlich übersehen hätte, gäbe es noch ein paar Häuser mehrEmilius3557 hat geschrieben:
Gibt es denn einen Ort A-Basin? Ich habe hier nur einen Parkplatz und ein Restaurant in Erinnerung. Auf 3200 m wohnen ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache. Silverstone und Dillon sind auch gute Standorte, dort ist man schnell auf der I-70 und an den einzelnen Skigebieten.
Schöne Pisten sind GELB!