"Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

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anno_80
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von anno_80 »

baeckerbursch hat geschrieben:Auch wenn ich Seilbahnen nicht kritisch gegenüber stehe ;D , das ist doch Käse.

15 Mittelstationen; mann muss sich nur die ganze Technik vorstellen, den Verschleiß, die Fehleranfälligkeit, den Personalbedarf, den Energiebedarf. Und dann kannst bei Regen nicht mal dein Fahhrad mitnehmen, geschweige denn den Kinderwagen mit Baby drin.
Das müsste man eben alles mit einplanen. Aber Technik, Wartung, Energie und Personal brauchen auch "normale" städtische Beförderungsanlagen.
Ich finde die Ansätze durchaus interessant.

Gruß A.

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PHB
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Re: Urbane Seilbahnen: Wieviel Platz benötigt eine Mittelsta

Beitrag von PHB »

Das ist abhängig vom Seilbahnsystem, Fahrgeschwindigkeit, Geschwindigkeit in den Stationen, Spurweite, etc.

Wenn du eine "normale" 6m/s 8EUB nimmst, bist du schon mal 23 Meter los, um die Kabinen ab zu kuppeln und zu verzögern. Also kannst in der Länge von ca. 55 Metern ausgehen. Tja bei der Breite reichen dann da 10 Meter um die Station selbst unter zu bringen, sofern es eine UNIG wird.

Bevor jetzt alle schreien woher ich die Daten hab, die 23 Meter sind von der Spitze der Trompete bis zum Bogen einer UNIG-Xl gemessen.
Der Moment des Genusses ist kurz, der wahre Genuss ist seine Erinnerung, welche er hinterlässt.
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Re: Urbane Seilbahnen: Wieviel Platz benötigt eine Mittelsta

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Allerdings muss man das ganze doch etwas genauer betrachten. Wird die Station ebenerdig angelegt brauchst du in der Länge ein paar Meter mehr, da die Gondeln erst eine entsprechende Höhe erreichen müssen und der Bereich abgesperrt sein muss. Wenn man die Station aber höher baut, dann kann man den Bereich unter der Beschleunigungs- und Verzögerungsstrecken als Verkehrsfläche nutzen. Abhängig ist das natürlich von der Höhe in der man die Station baut.
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jens.f
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f »

baeckerbursch hat geschrieben:Auch wenn ich Seilbahnen nicht kritisch gegenüber stehe ;D , das ist doch Käse.

15 Mittelstationen; mann muss sich nur die ganze Technik vorstellen, den Verschleiß, die Fehleranfälligkeit, den Personalbedarf, den Energiebedarf.
Und vor allem: Die Standseiten.
Bei einer normalen Bahn mit Durchfahrbetrieb steht ja die ganze Bahn (ALLE SEKTIONEN), wenn auch nur bei einer Station was schiefgeht...

Alternative: 15 Sektionen und 15 mal Umsteigen - auch nicht besser :-(
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Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von abcde-institute.org »

Vor der Beantwortung bitte diesen Beitrag lesen:
viewtopic.php?f=37&t=37433

Bleibt eine Gondel in einer Anfangs-Station oder in einer Zwischenstation zum Ein-und Aussteigen stehen, so muss sie beim Anfahren bis zur Geschwindigkeit des Seils beschleunigt werden.

In diesem Patent aus Wolfurt
http://www.patent-de.com/20081218/EP1987998.html
geht es um eine Bremse/Kupplung zum Ankuppeln einer Gondel an eine "Antriebsanordnung".

Gibt es eigentlich Alternativen zu diesen Antriebsrädern, etwa Linearantriebe?
Oder sind die zu teuer?

Irgendwie kommt mir das vor wie das abrupte Einlegen des ersten Ganges beim Auto zum Wegfahren mit Vollgas.

Wie schnell kann eine Gondel maximal beschleunigen (ich weiß, das hängt von der Masse ab) oder anders gefragt wie kurz kann eine Beschleunigungsstrecke sein?
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org »

baeckerbursch hat geschrieben: Und dann kannst bei Regen nicht mal dein Fahhrad mitnehmen, geschweige denn den Kinderwagen mit Baby drin.
Äh, warum? Sind die Gondelböden nicht so wasserfest wie die Böden in Straßenbahnen oder Autobussen?

jens.f hat geschrieben:Bei einer normalen Bahn mit Durchfahrbetrieb steht ja die ganze Bahn (ALLE SEKTIONEN), wenn auch nur bei einer Station was schiefgeht...
Was geht denn üblicherweise schief?

Gibts eine Unfallstatistik mit Unfallhäufigkeiten?
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baeckerbursch
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von baeckerbursch »

Äh, warum? Sind die Gondelböden nicht so wasserfest wie die Böden in Straßenbahnen oder Autobussen?
Nö, aber evtl. nicht so geräumig wie eine Straßenbahn.
Was geht denn üblicherweise schief?
Türe schließt nicht, Leute steigen verkehrt ein/ aus, "Vandalismus" (Streiche) bei unbesetzten Staionen, Nothaltauslösungen,.....
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von doppgar »

abcde-institute.org hat geschrieben: (...) und ergriff die Chance, auf der Website des Instituts meine Vorschläge aus 1997 zu präsentieren.
Ja, genau so sieht die Seite auch aus.
abcde-institute.org hat geschrieben: Ergebnis:
Zuerst per mail an die 2 Herausgeber des Forums. Keine Antwort.
Dann per PM an die 2 Herausgeber des Forums. Keine Antwort.
Dann per PM an die Moderatoren des Seilbahn-Unterforums. Keine Antwort.
Das wird schon seine Gründe haben.
abcde-institute.org hat geschrieben: Ich werde sicherlich das eine oder andere Ergebnis dieser Diskussionen in die Website einbauen (...)
Ich nehme an, du wirst die betreffenden User nicht um ihre Erlaubnis dazu bitten...

Also ich finde das ganze Vorgehen schon etwas dreist.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org »

doppgar hat geschrieben:Also ich finde das ganze Vorgehen schon etwas dreist.
Na dann gib mir den guten Rat, wie ich korrekt vorgehen soll.
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von doppgar »

z.B.

so
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... =39&t=1189

so
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 39&t=37142

so
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 02&t=35906

oder so
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 39&t=15754

Es geht doch einfach darum, von Anfang an zu sagen, wenn man die Antworten der User weiterverwenden will.
(was nun teilweise durch diesen Thread ja auch geschieht, nur leider etwas spät)

Spätestens wenn die User offen Nachfragen ...
Aber was soll diese ganze abcde-Fragerei
Wozu dienen all diese Fragen?
... sollte man sich auch dazu äussern.

Schade das das erst jetzt geschieht.
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jens.f
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f »

abcde-institute.org hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben:Bei einer normalen Bahn mit Durchfahrbetrieb steht ja die ganze Bahn (ALLE SEKTIONEN), wenn auch nur bei einer Station was schiefgeht...
Was geht denn üblicherweise schief?

Gibts eine Unfallstatistik mit Unfallhäufigkeiten?
Ich habe nicht von Unfällen geredet - ich habe nur von einem normalen Halt geredet - z.B. weil jemand beim Ein/Aussteigen pennt, Tür nicht richtig schliesst, weil die Klemmkraftprüfung bei einer Gondel anspringt etc.

Gerade bei einer urbanen Seilbahn kommt noch ein Problem dazu:
Behinderte, ältere Menschen, Kindergruppen, Leute mit Gepäck...:
Hier wird man die Bahn auch öfter anhalten müssen, um den Leuten beim Ein-/Aussteigen zu helfen.
Auch in der Station fahren die Gondeln ja langsam - für Leute, die es noch weniger gewohnt sind als für Wintersportler wird es noch problematischer..

Letztens war ich wieder im Stubaital: Im Schnitt hab es bei jeder Gondelfahrt 2-3 kurze Halte.
Und das bei nur einer Mittelstation...
Das kann man sich gerne hochrechnen.

Natürlich könnte man auch wieder überlegen, die Konstruktion zu ändern und die Gondeln eine gewisse Zeit stehen zu lassen - aber das verlängert dann wieder die Stationszeiten und somit Fahrzeit.
Und vor allem: Es hilft nicht viel - wie schon gesagt: Bei einer normalen Umlaufbahn MÜSSEN die Gondeln synchron laufen - jedes kleinste Problem hält das ganze System auf.
Wie gesagt: Man kann natürlich über andere Verfahren nachdenken - evtl. finden sich da Lösungen - aber ein neues System zu entwickeln verursacht natürlich gewaltige Kosten.

Z.b. könnte man über ein System nachdenken, wo Gondeln Selektiv entkoppelt werden können - d.h. es gibt einen "Stop" Knopf in den Gondeln - nur wenn man auf den Stop Knopf drückt, oder ein Fahrgast in der Station wartet und die Gondel nicht besetzt ist, wird die Gondel vom Seil entkoppelt und in die Station gefahren - andernfalls laufen die Gondeln direkt durch. Bei einem Problem in einer Station müsste es dann eine kleine "Wartezone" in der Station geben, so dass das Umlaufseil nicht gestoppt werden muss, auch wenn ein paar Gondeln warten müssen.
Entsprechend müssten die aus der Station kommenden Gondeln auf eine "Lücke" am Seil warten und dann entsprechend eingekuppelt werden.
Ob sowas aber technisch überhaupt machbar ist... Keine Ahnung.
Und, das Problem mit Stops bei Kuppel-Problemen hat man trotzdem noch.

Gruß, Jens
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jens.f
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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von jens.f »

abcde-institute.org hat geschrieben: Wie schnell kann eine Gondel maximal beschleunigen (ich weiß, das hängt von der Masse ab) oder anders gefragt wie kurz kann eine Beschleunigungsstrecke sein?
Sorry, aber: Gehe mal zurück in den Physik-Unterricht.
Die maximale Beschleunigung hängt NICHT primär von der Masse ab - sie hängt vor allem davon ab, was Du den Fahrgästen zumuten willst/kannst, und wie weit Du die Gondeln auslenken kannst.

Technisch gesehen könnten man sicher Gondeln bauen, die mit 2g Beschleunigen - aber die Fahrgäste würden sich bedanken.

Grundsätzlich: Eine Gondel kann natürlich schneller beschleunigen als z.B. ein Bus - die Gondel kann ja etwas nach hinten schwingen, so dass die Beschleunigung dann für die Fahrgäste vertikal Richtung Boden wirkt - und nicht horizontal.


Ich frage mich, bist Du überhaupt schon mal Gondelbahn gefahren?
Bei "hochgeschwindigkeitsbahnen" (6 m/s) geht es beim Start schon ganz schön ab...

Les Dir mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung
durch.
Bei z.B: einer Beschleunigung von 1,6 m/s² (entsprechend Jumbo-Jet) brauchst Du ca. 11,5 m, um 6 m/s zu erreichen - ich denke, viel mehr wird man auch den Fahrgästen nicht zumuten können.

Klar, wenn Du jetzt wie eine Achterbahn beschleunigst, würde das etwas anders aussehen :biggrin: :biggrin:
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org »

jens.f hat geschrieben: (,,,) Behinderte, ältere Menschen, Kindergruppen, Leute mit Gepäck...:
Hier wird man die Bahn auch öfter anhalten müssen, um den Leuten beim Ein-/Aussteigen zu helfen.
Ich merk, Du hast die entsprechenden Zeilen auf meiner Website noch nicht gelesen, da hab ich das schon beschrieben:
Direktlink: http://www.abcde-institute.org/urbane_s ... esamt.html
Runterscrollen bis nach der Tabelle zur Überschrift "Zwischen-Stationen".
Ich habe da mal angenommen, dass die Gondel 20 Sekunden still steht (schmecks, das hängt von der Gondelgröße ab). Sprich, sie fährt zur definierten Ein-und Ausstiegsstelle, kommt zum Stillstand, dann öffnen sich 2 Schleusen-Schiebetüren am Bahnsteig und zeitgleich die Gondeltüren, dann eben 20 Sekunden Aus- und Einsteigen (bei größeren Gondeln müßte es zwei gegenüberliegende Türen geben, eine zum Aussteigen, die andere zum Einsteigen), Türe(n) + Schleuse zu, Abfahrt, nächste Gondel fährt vor.
jens.f hat geschrieben: Gondeln Selektiv entkoppeln (...) kleine "Wartezone" (...)
Vor der Ein-Ausstiegsstelle benötigt man Platz für einen allfälligen Gondelstau. Und Gondeln lönnten ev. überholen oder auf den Wendekreis ausweichen.
jens.f hat geschrieben: auf eine "Lücke" am Seil warten(...) Ob sowas aber technisch überhaupt machbar ist...
. Schwierig. Hab ich mal bei Leitner diskutiert. Seeehr schwierig. Siehe meine Website.
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f »

abcde-institute.org hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: (,,,) Behinderte, ältere Menschen, Kindergruppen, Leute mit Gepäck...:
Hier wird man die Bahn auch öfter anhalten müssen, um den Leuten beim Ein-/Aussteigen zu helfen.
Ich merk, Du hast die entsprechenden Zeilen auf meiner Website noch nicht gelesen, da hab ich das schon beschrieben:
Direktlink: http://www.abcde-institute.org/urbane_s ... esamt.html
Runterscrollen bis nach der Tabelle zur Überschrift "Zwischen-Stationen".
Ich habe da mal angenommen, dass die Gondel 20 Sekunden still steht (schmecks, das hängt von der Gondelgröße ab). Sprich, sie fährt zur definierten Ein-und Ausstiegsstelle, kommt zum Stillstand, dann öffnen sich 2 Schleusen-Schiebetüren am Bahnsteig und zeitgleich die Gondeltüren, dann eben 20 Sekunden Aus- und Einsteigen (bei größeren Gondeln müßte es zwei gegenüberliegende Türen geben, eine zum Aussteigen, die andere zum Einsteigen)
a) So ein System gibt es meines wissen noch nicht - bei allen EUBs die ich kennen, fahren die Gondeln während des Stationsdurchlaufes.

b) Aber auch das hilft nicht - 20 Sekunden reicht auch nicht immer. Auch hier wirst Du also die Bahn anhalten müssen, wenn das Ein-/Aussteigen nicht so klappt

c) Und bei einem Kuppelproblem hast Du auch einen halt des gesamten Systems.
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f »

abcde-institute.org hat geschrieben:Ich merk, Du hast die entsprechenden Zeilen auf meiner Website noch nicht gelesen, da hab ich das schon beschrieben:
Sorry, aber keine hat hier Lust, Deine komplette Website durchzuarbeiten.
Wenn Du hier diskutieren willst, solltest Du in Deinem Posting schon die wichtigsten Fakten nennen.
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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von abcde-institute.org »

jens.f hat geschrieben: Gehe mal zurück in den Physik-Unterricht.
Die maximale Beschleunigung hängt NICHT primär von der Masse ab
Also da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Wenn ich mit meinem PKW fahre und hinten mal nen Anhänger voll mit Kies nachschleppe. Der wirkt sich knallhart auf die Beschleunigung meines Autos aus. :oops:

Und bei Deinem Wikipedia-Link http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung
les ich:
"Für Systeme mit konstanter Masse in einem Inertialsystem ergibt sich die Beschleunigung aus dem Verhältnis von Kraft zu Masse a = f / m

Also wat nun?



Nehmen wir die Beschleunigung eines S-Bahn-Triebwagens von 1,0 m/s² als vorstellbare Gondelbeschleunigung.
v(t) = v(0) + a * t und v(0) = 0
v(1) = v(0) + a * t
v(1) = 0 + 1 * 1
Nach der Zeit t einer Sekunde hat die Bahn eine Geschwindigkeit von 1,0 m/s (mehr als vor 1 Sekunde),
oder anders ausgedrückt in einer Sekunde vergrößert sich die Geschwindigkeit um 1,0 m/s.
Nach 2 Sekunden ist die Geschwindigkeit dann 2 m/s und 6 m/s hat die Bahn nach 6 Sekunden.

Weg ist Geschwindigkeit mal Zeit.
Da aber die Geschwindigkeit vom Stillstand v(0) zur Geschwindigkeit v(1) = nach 1 Sekunde zunimmt, hat man eine durchschnittliche Geschwindigkeit ( v(0)+v(1) )/2
Setzt man jetzt 0 für v(0) ein und v(0) + a * t für v(1) erhält man
0 + 0 + 1 * 1 = 1 m/s
Weg = 1 m/ s mal Zeit
= 1m/s * 1 s = 1 m

Nach 1 s ist der zurückgelegte Weg 1 m
eine Sekunde später ist der zurückgelegte Weg 1 m + 2 m,
nach 3 Sekunden: 1 m + 2 m + 3 m
und nach 6 Sekunden 1 m + 2 m + 3 m +4 m +5 m + 6 m = 21 m.

Wenn die Bahn gleich abbremst, wie sie beschleunigt, dann benötigt sie 6 Sekunden zum Abbremsen auf Null, 20 Sekunden als Haltezeit und wiederum 6 Sekunden zum Beschleunigen.
Also für einen Halt bei einer Mittelstation 32 Sekunden und 42 m Mindest-Stationslänge.

Jetzt vereinfachen wir das Ganze, sagen die Gondel bleibt nur 18 Sekunden still stehen, damit wir für 1 x stop und go 30 Sekunden verbrauchen. Dann hast Du für 15 Stationen 7,5 Minuten Zeitaufwand. In diesen 30 Sekunden könntest Du auch 180 m fahren oder 1,8 km in 5 Minuten. Woraus man schließen kann, eine Gondelbahn ist eher was für kürzere Strecken oder man muß eben Kompromisse schließen. Weniger Investkosten als eine U-Bahn, darum vielleicht billigere Tickets, dafür längere Fahrzeit. Das bedeutet aber wiederum, eine Gondelbahn setzt sich nur durch, wenn auf der gleichen Strecke keine anderen oder keine schnelleren Verkehrsmittel unterwegs sind oder die Benutzer keinen Zugriff auf schnellere Verkehrsmittel haben.

Und wenn nach 18 Uhr oder 20 Uhr kein Bus mehr fährt und ich deshalb nicht ins Konzert kann, ist mir die geringere Geschwindigkeit egal.
Zuletzt geändert von abcde-institute.org am 14.12.2010 - 01:54, insgesamt 7-mal geändert.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f »

P.s: Mal kurz auf Deine Webseite geschaut:
Schnell - 5 km in 10 Minuten.
Das sind 8,3 m/s - ohne Einstieg/Aussteig/Kuppeln.
Mit Einstieg etc. brauchst Du also eine Fahrgeschwindigkeit von ca. 10 m/s - Das halte kaum für Realisierbar.
...sollten die Fahrpreise günstig sein
das bedingt geringe Investitionskosten
Du weisst, was selbst eine Standard 0815 EUB mit ca. 1km kostet? Rechne das mal hoch..
* geringere Personalkosten als bei Autobussen

keine Fahrer nötig, Wartung aber nur in der Nacht und an Sonntagen möglich
Ich denke nicht, das Du um Personal bei den Stationen herumkommst - es kann z.B: immer mal passieren, das ein manueller Eingriff nötig ist (Beispiel: Tür schliesst nicht, Klemmkraftprüfung signalisiert, das Klemmkraft nicht ausreicht etc.
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McMaf
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von McMaf »

abcde-institute.org hat geschrieben:Ohne polemisch werden zu wollen, nehme ich einmal an, dass rund 99 % aller bereits gebauten Seilbahnen, Lifte und Aufstiegshilfen als "klimaschädlich" bezeichnet werden können, also den "ökologischen Fußabdruck" vergrößern.
Was soll das heißen? Wieso ist eine Seilbahn in den Bergen klimaschädlich und eine Seilbahn in Stadt die Lösung für alle Probleme? Das erschließt sich mir nicht so ganz. Ändert der Einsatzort etwas am ökologischen Fußabdruck? Wenn man argumentieren will, dass Seilbahnen in den Bergen nur dem Vergnügen dienen und Seilbahnen in der Stadt andere energieaufwändigere Beförderungssysteme ersetzen, woraus sie ihre Daseinsberechtigung ziehen, warum forderst du dann nicht gleich den kompletten Umstieg aufs Fahrrad? Das würde sogar die Energiebilanz einer Seilbahn schlagen, man kann losfahren wann man will, man kommt mindestens ebenso weit wie mit der Seilbahn (außer man baut über 50km lange Seilbahnen) und ist fast ebenso schnell an seinem Ziel. Das Fahrrad ist doch das Beförderungsmittel der Zukunft. Und das ganze hat noch einen Vorteil: Ein Fahrrad hat heute eh schon jeder Inder und Chinese. Da muss man nicht erst mit viel Energieaufwand tausende Cityseilbahnen erbauen die selbst auch noch Energie verschwenden.
Mit dem Klimawandel fällt für Erbauer ein Teilmarkt weg ( Schigebiete unterhalb von 2.000 m), Betreiber werden Amortisationsprobleme bekommen, die Beherbergungsbetriebe werden ins komatöse Endzeitloch fallen (was für ein volkswirtschaftlicher Schaden!) und die Nutzer der Anlagen fahren klimaschädlich, solange noch Schnee liegt (ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen). Alle sägen am Ast, auf dem sie sitzen (andere sägen auch daran).
Über solche genauen Aussagen muss ich immer ein wenig schmunzeln. Wer glaubt das eigentlich mit den 2000m? Und wann soll das eintreten? Im Sauerland gehts in den letzten Jahren zumindest richtig Rund mit dem Skibetrieb. Und selbst wenn irgendwann einmal Skigebiete unter 2000m nicht mehr rentabel sein sollten, wieso fallen dann die Beherbergungsbetriebe ins komatöse Endzeitloch? Predigen nicht eben die "Forscher" von denen du deine Informationen zu beziehen scheinst nicht auch seit Jahren den "sanften Winter- und Sommertourismus" mit Schneeschuhwanderungen (wenn mal überraschenderweise im Winter doch Schnee fallen sollte) und geführte Moorwanderung als super tolle Alternative für die Alpenorte die heute noch auf den koventionellen Skitourismus setzen?
Was sind das bitte für Prognosen? Du bist nicht zufällig Ghostwriter von Nostradamus?
Um eine bekannte Klimaforscherin sinngemäß zu zitieren, wird eine Investition in Beschneiungs- und Liftanlagen in Gebieten unterhalb von 2.000 m Seehöhe eine langfristig unrentable Investition und Kredite dafür werden schwieriger aufzutreiben.
Auch immer wieder schön wenn Klimaforscher ratschläge für Investitionen erteilen.
Also wären der Klimawandel und Aktivitäten dagegen
durchaus auch ein Thema für dieses Forum und dessen User...
Wenn ich dich richtig verstehe, aber nur wenn wir zukünftig die Felle unter die Ski schnallen und die Berge mit unserer eigenen Kraft erklimmen, oder? Denn die Seilbahnen die bereits in den Bergen stehen werden ja nicht deshalb umweltfreundlicher weil sie in den Städten in Zukunft auch ihre Runden drehen könnten. Wir vergrößern den Ökoglogischen Fußabdruck ansonsten ja weiterhin.
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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von jens.f »

abcde-institute.org hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: Gehe mal zurück in den Physik-Unterricht.
Die maximale Beschleunigung hängt NICHT primär von der Masse ab
Also da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Wenn ich mit meinem PKW fahre und hinten mal nen Anhänger voll mit Kies nachschleppe. Der wirkt sich knallhart auf die Beschleunigung meines Autos aus. :oops:
Tja, aber ein Düsenflieger hat auch eine höhere Masse also Dein PKW - auch MIT Anhänger - aber trotzdem eine höhere Beschleunigung.
Oder: Eine Prosche Cayenne beschleunigt auch stärker als ein VW Polo - trotz wesentlich höherer Masse...

Es hängt natürlich von der Motorleistung ab - mehr Masse bei gleicher Motorleistung bedeutet natürlich eine geringere Beschleunigung.
Aber: Wenn Du die Motorleistung im gleichen Verhältnis wie die Masse erhöhst, bleibt die Beschleunigung gleich.

Ist nun die Motorleistung begrenzt?
Speziell bei einer Seilbahn (=Motor extern) ist der Motor nicht der begrenzende Faktor - Elektromotoren (insbesondere, wenn Sie fix verbaut sind und man somit keine Kompromisse hinsichtlich Gewicht und Grösse eingehen muss) kann man SEHR Leistungfähig bauen.
"Für Systeme mit konstanter Masse in einem Inertialsystem ergibt sich die Beschleunigung aus dem Verhältnis von Kraft zu Masse a = f / m
Und wo ist hier der Widerspruch?
Nirgendwo war gesagt, das die (Motor)-Kraft begrenzt sein soll - Elektromotoren skalieren sehr gut. Eine Motor zu bauen, der 10 mal so Leistungsfähig ist wie bei einer "normalen" Gondel bahn ist technisch keinerlei Problem...
Wie gesagt: Technisch wäre es sicher kein Problem, einen so starken Motor einzubauen, das Du die Gondeln mit 10g beschleunigst...
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org »

Dachstein hat geschrieben:
baeckerbursch hat geschrieben:15 Mittelstationen;
Und wenns erst mal richtig was hat, an 17 Sektionen und Personen aus hunderten Gondeln bergen... Na viel Vergnügen. Das gibt Negativwerbung.

MFG Dachstein
Wenn das das K.O.-Kriterium schlechthin ist, dann dürften keine Autos mehr neu zugelassen werden. Von wegen Unfallstatistik und so...
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

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McMaf hat geschrieben: Wieso ist eine Seilbahn in den Bergen klimaschädlich und eine Seilbahn in Stadt die Lösung für alle Probleme? Das erschließt sich mir nicht so ganz. Ändert der Einsatzort etwas am ökologischen Fußabdruck? Wenn man argumentieren will, dass Seilbahnen in den Bergen nur dem Vergnügen dienen und Seilbahnen in der Stadt andere energieaufwändigere Beförderungssysteme ersetzen, woraus sie ihre Daseinsberechtigung ziehen, warum forderst du dann nicht gleich den kompletten Umstieg aufs Fahrrad?
Es kommt darauf an, ob Du mit der Seilbahn in der Stadt anderen klimaschädlichen Verkehr, sprich Autos, ersetzt. Und am Berg ersetzt du nix. Es geht um eine Alternative zum Auto: Einsteigen, abfahren, trocken bleiben, auch für Schwache und Senioren (die prozentuell immer mehr werden). Unverschwitzt ins Theater, ins Büro oder sonstwohin. Ist eine Frage des Geschmacks, willst Du die Zeit 40 Jahre zurückdrehen (als noch nicht jeder mit dem Auto fuhr) oder 100 Jahre (als fast keiner fuhr), aber wenns jemand mit Verminderung der CO2- und H2O-Emissionen ernst nimmt, dann brauchen wir Alternativen zum Auto.

Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, dass Wintersportseilbahnen keine H2O- und CO2-Emissionen verursachen. Wobei die Emissionen von Bergseilbahnen, Liften und Aufstiegshilfen "a Lercherlschas" im Vergleich zu den Emissionen aus dem KFZ-Verkehr sind. Die sind nicht DAS Thema im Klimaschutz.
McMaf hat geschrieben:Wer glaubt das eigentlich mit den 2000m? Und wann soll das eintreten?
Mich interessieren Diskussionen zwischen Klimawandel-Bekennern und Klimawandel-Leugnern nicht. Es geht mir darum, wären Gondelbahnen eine Alternative für den Öffentlichen Verkehr um uns die jetzige Mobilität zu erhalten (oder zu verbessern).
McMaf hat geschrieben:Wieso fallen die Beherbergungsbetriebe ins komatöse Endzeitloch?
Weil derzeit die Einnahmen aus dem Wintertourismus die Einnahmen aus dem Sommertourismus bei weitem übersteigen. Aber Du hast recht. Wenns keinen Schnee und keine Fernreisen mehr gibt, wie und wo verbrauchen die Leute ihren Urlaub?
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org »

jens.f hat geschrieben:
abcde-institute.org hat geschrieben:Ich merk, Du hast die entsprechenden Zeilen auf meiner Website noch nicht gelesen, da hab ich das schon beschrieben:
Sorry, aber keine hat hier Lust, Deine komplette Website durchzuarbeiten.
Wenn Du hier diskutieren willst, solltest Du in Deinem Posting schon die wichtigsten Fakten nennen.
Na gut, dann bekommst Du ein Zitat:
Meine verkehrstechnischen und städtebaulichen Vorschläge 1997 bzw. 1998 waren, eine kuppelbare Gondelbahn mit mehr als 20 ( ! ) Haltestellen in einer Stadt zu etablieren und auch dabei mehrere Bahnen zu vernetzen, mit Kreuzungspunkten,Umsteigestellen, Kurswagen und in den Einzelhaltestellen garagierten Gondeln, den Großteil der Strecke auf geraden Trassen in der Ebene, am Stadtrand auch einen Fluß oder Hügel überwindend und auch mit Kurvenführung ! Und wie das Ganze realisiert werden könnte.
Ein wesentliches Detail meiner Grundlagenstudie bezog sich darauf, dass die Gondeln von der erhöhten Fahrebene auf Fußgeherniveau abgesenkt werden und in der Station stehenbleiben, um dieses neuartige Verkehrsmittel auch attraktiv für ältere Menschen, Behinderte, RadfahrerInnen, KinderwagenfahrerInnen und RollstuhlfahrerInnen zu machen, attraktiver als Autobusse und ohne Umwege für Fußgeher.
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von baeckerbursch »

Ich kann mir ein urbanes Beförderungsmittel auf irgendwelchen Schienen, selbstfahrend, kleine "Gondeln" mit ca. 10 Sitzplätzen gut vorstellen.

Weitgehend automatisiert, Stecken sehr einfach (analog der alten Einschienenbahnen; keine Wartung notwendig), die ganze Technik in den Fahrwagen (die können ja aus dem Betrieb genommen werden ohne das gleich die ganze Anlage steht).

Aber nochmal zu dem EUB verschnitt. Einige Blicke in die Technik von solchen Bahnen sollten schön genügen daß man ein solches Projekt als "Wahnsinn" erkennt (Gründe von oben). Wenn der Blick nicht genügt einfach mal den "Krimmel X-Press" fahren. Der hat 2!!! Mittelstationen und da beschweren sich schon viele über die hohen Wartezeiten.
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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von seilbahner »

Technisch ist das sehr wohl ein Problem.
Denn bei den Reibblechen und den Beschleuniger und Verzögerer Reifen sind absolut die grenzen Gesetzt. Die haben ja bei normalen 6meter Bahnen schon einen recht großen Verschleiss unter Vollbelastung. Auch die Keilriemen der Verzögerer und Antriebsräder.
Mann kann Natürlich das Rad neu Erfinden, aber das kann sich kein Betreiber leisten.
Ich denke immer noch, dass der abc sich noch ie bei einem Hersteller erkundigt hat bei solchen fragen hier.

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