Auf gings am vorletzten Tag dieses Jahres aus dem neblig-nasskalten Basel in den benachbarten südlichen Hochschwarzwald. Genauer: Die Route führte uns auf den Hochkopf, einen der Aussichtshöhepunkte im südlichen Schwarzwald. Dieser befindet sich nördlich von Todtmoos. Ausgangspunkt der kleinen Wanderung im derzeit - trotz der wärmeren Witterung der vergangenen Tage - nach wie vor tiefverschneiten Schwarzwald war der Passübergang beim Hochkopfhaus (1079 M.ü.M.). Dort war es ebenfalls extrem neblig. Die kurze Wanderung durch Misch- und Wirtschaftswald führte über eine kompakte, schätzungsweise 40 cm hohe Schneedecke zum Hochkopf. Rund 60 Höhenmeter unterhalb des Hochkopf-Gipfels (1265 M.ü.M) traten wir aus dem Nebel - und es folgte eine Erleuchtung der etwas anderen Art: Fantastisches Nebelmeer auf knapp 1200 Meter über Meer und Sonne pur, ungestörter Rundumblick zu umliegenden Schwarzwaldgipfeln wie Belchen und Feldberg, zum Alpenhauptkamm (vom Allgäu bis zum Genfersee) und rüber zu den Vogesen.
Nachfolgend ein paar Impressionen:
Lansam sich lichtender Nebel zu Beginn des Kurztrips beim Hochkopfhaus:
Knapp auf 1200 Metern herrscht Sonne pur:
Der im Jahr 1926 erstellte Hochkopf-Aussichtsturm in Sichtweite:
Aussichtsturm Hochkopf:
Blick auf die Schweizer Alpen:
Richtung Osten:
Der Belchen ragt aus dem Nebelmeer heraus:
Der grösstenteils baumlose Gipfel des 1414 Meter über Meer gelegenen Belchen-Gipfels. Gut erkennbar die Bergstation der Belchen-Gondelbahn.
Zoom rüber zum Feldberg:
Nur mittels Zoom erkennbar: Der Funkturm des 1165 Meter hohen Blauen-Gipfels (nahe Badenweiler) ragt aus der Hochnebeldecke heraus...
Blick nach Westen in Richtung Vogesen und Frankreich. Auch hier: Nebelmeer so weit das Auge reicht...
Beim Abstieg: