Dem Wetterbericht zufolge und gewissen Berichten hier war die Wahl schwer sich für eines der Montafoner Gebiete zu enscheiden. Überhaupt irgendwo Ski fahren zu gehen schien im Vorfeld eher ungünstig aufgrund schlechter Bedingungen. Wo finde ich die besten Bedingungen? Da ich eher auf einen frühlingshaften Skitag eingestellt habe zog ich das Hochjoch vor. Bei der Ankunft an der alten Hochjochbahn Talstation lies sich ein wenig Schnee auf den Kronen etwas höher gelegener Bäume erkennen. Dies hätte mich jedoch nie vermuten lassen das es oben geschneit hätte. Ich habe tatsächlich Hartschnee und mittags Sulz erwartet. Bei der Bergfahrt wurden die verschneiten Bäume aber immer mehr. Angekommen an der Berstation: Nett, etwas neuschnee, lässt sich schön fahren. Also weiter hoch die eisige Sennigrat DSB. Oben angekommen ein Winterbild vom feinsten.
Bei diesem Wetter konnte ich auch zwei neue Apps ausprobieren mit denen im Handumdrehen Bilder bis zu 360° möglich sind. Aber dazu später.
Angekommen, halt erste Etappe. Sennigrad
Etappe 2 - Senke zwischen Kreuzjochbahn und Grasjochbahn. Beinahe erfroren aber mit diesem Bild belohnt. Vonwegen Frühjahrsski. Immer wieder zogen tiefe Wolken ans Joch. Das Bild ändert sich sekündlich. Man könnte nur den Wolken zusehen.
Frisch verschneite Hänge, aber Vorsicht darunter lauert der Stein. Dafür kein einziges Steinchen, obwohl dort hinten 100% Naturschnee.
Ein Eindruck von den Pisten. Wobei diese heute eher im Hintergrund eine Rolle spielten. Heute war ein Tag für die frisch verschneiten Hügel und den ersten Spuren. Mist falscher Ski.
Standardbild Zamangspitze. Das macht das Hochjoch aus.
Blick richtung Gargellen.
Nochmal einen Blick zurück ins Grasjochgebiet, denn gegen halb 11 gieng es richtung Tal. Nicht zum Apres Ski sondern um meinen anderen Ski zu holen. Also abi 12km Hochjoch Totale.
Bis Kropfen eigentlich angenehm zum Heizen. Darunter bis kurz vor den letzten Hügeln eine Eispiste. Das war eine bremserei. Selbst nach dem drüber schlittern waren die Spuren der präparierung noch zu sehen. Wiederliches Geräusch. Weiter unten wie zu erwarten Schneeähnliches etwas wie ein Slushi. Kokosslushi?
Dann erst mal verfrühter Mittag am Kropfen. Habe die Mittelstation noch nie so betrachtet. Kommt aber cool
Also schnell wieder hoch bevor alles verspurt ist. Schnee hat wohl für ein paar kleine Bretter gereicht.
Ab da hatte ich nicht mehr viel Zeit zum knipsen. Noch schnell ein Bild, ein Gruß, gen Nova. Pflicht!
Und zum Abschluss ein Hefe und zum Abschied hoch zum Sennigrad geblickt
So dann komm ich zu meinen iPhone Pics. Zwei neue Apps: "360Panorama" und "Panoramatic"
Das erste arbeitet recht Benutzerfreundlich. Im Hintergrund eine Matrix zur Orientierung, dann einfach loslinsen und rumdrehen. Arbeitet wohl mit dem Bewegungssensor vom iPhone daher ist so ein Pic in ca 20sec gemacht. Die Software schnipselt die selbst zusammen. Panoramapic fertig. Braucht eben gute Lichtverhältnisse und keine ruckartigen Bewegungen. Aufpassen höhe halten sonst werdens krumme Panoramas. Zuschneiden pflicht.
Nettes Feature, geschossene Bilder können in der Anwendung geöffnet werden und durch sich selbst rumdrehen bewegt sich das Bild mit, 3D feeling:
Auf der blauen 10
DSB Kreuzjoch Talstation Grasjoch Seite
Unverspurt soweit der Hügel reicht
Zum zweiten Tool "Panoramatic". Arbeitet wie jede Digicam die Panoarapics kann. Halbes Bild tranzparent, deckungsgleich machen und weiter. Dafür sehr brauchbare Ergebnisse ohne zuschneiden:
Bergstation Freda einmal Rundum. Fredakopf - Hochjoch - Verwall
Abendstimmung richtung Rätikon