Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

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Pilatus
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Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Pilatus »

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=d ... 306bda0275

Wobei viel schlauer bin ich jetzt nicht ;)

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anno_80
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von anno_80 »

Also mir geht diese Diskussion langsam echt auf die Nerven. Dass Sicherheitsausrüstung bei manch einem zu höherer Risikobereitschaft beiträgt, mag ja sein, aber durch dieses Argument die Ausrüstung selbst in Frage zu stellen kann ich nicht mehr hören.

Wir könnten ja auch alle Airbags wieder einstampfen, damit wir alle wieder langsamer Autofahren (müssen). So ein Schwachsinn!

Selbst wenn die Sicherheitsausrüstung nur in wenigen Unfallsituationen wirklich Verletzungen verhindert oder abmildert, so hat Sie doch Ihre Berechtigung. Denn jede (schwere) Verletzung weniger, ist für den Betroffenen weit mehr Wert, als der relativ gering Anschaffungspreis.

Gruß André
Zuletzt geändert von anno_80 am 30.01.2011 - 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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br403
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von br403 »

Ich habe auch einen, fahre deswegen aber auch nicht schneller. Wenn er mir nur einmal etwas hilft hat es sich meiner Meinung nach gelohnt...
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Seilbahnjunkie
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ich finde es trotzdem ganz interessant mal was über die Unfallverteilung zu erfahren. Und von den Prozentsätzen der Rückenverletzungen muss man wie ich das verstanden habe auch noch die Stauchungen abziehen.
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Pilatus
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Pilatus »

Naja, von den Rückenverletzungen wird nur ein ganz kleiner Teil wirklich gravierend sein (Lähmungen etc.)

Aber irgendwie ist mir ohne Rückenprotektor immer weniger wohl. Ich kaufe diesen auch nicht wegen den "eigenen" Fahrkünsten. Ich hatte noch nie einen schlimmen Sturz wegen einem Fahrfehler. Allerdings hatte ich vor ca. 5 Jahren mal eine ziemlich heftige Kollision (wurde "abgeschossen") die ich nur dank dem Helm praktisch unverletzt (leichte Hirnerschütterung) überlebt habe.
Und bei einer Kollision sehe ich also schon gewisses Gefährdungspotenzial im Bereich des Rückens...

Als ich aber letzte Woche solche Rückenpanzer anprobieren gegangen bin, war ich kurz davor meine Meinung zu ändern ;)

Laut Verkäufer funktionnieren die Dinger nur richtig wenn sie perfekt dem Rücken anliegen. Bei jenen die nur Bänder zu fixieren haben ist das meistens sowieso nicht gegeben und jene die in ein Gilet integriert sind sind m.E. sehr unbequem. Vorallem weil die Dinger bei mir nur bis zum Bauchnabel kommen (ok, bin 1.98m..., aber am Rücken passen die schon). Was habt ihr für Protektoren, seid ihr zufrieden? Gibt es Marken auch solche die ein bisschen ein grösseres Gilet haben? Bis jetzt habe ich nur solche von Dainese probiert.
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Also ich fahr zwar nur mit Protektorshorts (böse Erfahrungen) aber ich trag immer einen Rucksack mit Aluversteifung. Der bringt sicher nicht so viel wie ein richtiger Protektor, aber gerade wenn einer in mich rein fährt hilft es sicher.
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von baeckerbursch »

Irgendwann kommt ihr alle so daher:

http://www.maskworld.com/german/product ... _lid=51477

Und dann fällt euch ein: Evtl. bringt es auch was einfach einen Gang "runter" zu schalten.
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br403
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von br403 »

Nützt nur nichts wenn man von jemand anderem von hinten umgefahren wird...
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baeckerbursch
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von baeckerbursch »

Ich meinte nicht dich - ich meinte die Allgemeinheit.

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Niester Riese
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Niester Riese »

Ich fahre jetzt seit 3 Jahren mit Helm und Protektor (in Jacke integriert).
Ich kann nur sagen, daß ich ohne nicht mehr fahren möchte.

Helm ist mittlerweile selbstverständlich und den Protektor halte ich für Pistenfahren in der Regel für unnötig. Da ich aber gerne im Gelände fahre, habe ich ohne Protektor ein ungutes Gefühl. Stürze sind zwar eher selten, aber gerade im Gelände weiß man nicht, was unter der Schneedecke so versteckt ist. Und da habe ich schon manchmal Bedenken, ob man auf einen Baumstumpf oder Felsen knallt.

Auf der Piste habe ich in einem Riesenslalom einen schweren Sturz gehabt. Mich hat es regelrecht ausgehebelt. Bin dann geflogen und auf den Pistenrand (Schneekante der Präparierung) geknallt. Erst mit dem Kopf und nach einer weiteren Flugphase mit dem Rücken. Ich war dabei sehr dankbar über Helm und Protektor.

Ob die Menschen durch die verbesserte Sicherheitsausrüstung risikobereiter werden, denke ich, kann man bejahen. Mein Eindruck ist, daß es immmer stärker zur Selbstüberschätzung kommt. Wobei die Beachtung/Vorsicht gegenüber den anderen Skifahrern deutlich abnimmt. Beim "Losfahren" schaut fast keiner mehr nach oben (Der Helm ist ja auch so schwer, da kann man keinen Kopf mehr drehen, ... :evil: ). Trotzdem möchte ich nicht mehr ohne auf die Ski!
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Foto-Irrer »

Man sollte auch einen anderen Aspekt bedenken. AF-User Schneemaus meinte letzten Donnerstag morgens zu mir, dass sie eigentlich ohne den Rückenprotektor fahren müsste, da wir uns ja mit anderen AF-Usern an dem Tag getroffen haben und so ein Protektor ja auch dicker macht.
Und so Helm ruiniert ja sowieso die Frisur :lol:
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OliK
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von OliK »

Niester Riese hat geschrieben: Helm ist mittlerweile selbstverständlich und den Protektor halte ich für Pistenfahren in der Regel für unnötig. Da ich aber gerne im Gelände fahre, habe ich ohne Protektor ein ungutes Gefühl. Stürze sind zwar eher selten, aber gerade im Gelände weiß man nicht, was unter der Schneedecke so versteckt ist. Und da habe ich schon manchmal Bedenken, ob man auf einen Baumstumpf oder Felsen knallt.
Keine Ahnung wie Du so im Gelände rumfährst, aber ich hab im Gelände nen Rucksack mit ner Schaufel drin auf, da brauch man keinen Protektor, bzw. wäre extrem unbequem...oder fährst Du ohne alles im Gelände? Wenn ja ist ein fehlender Protektor sicher Dein kleinstes Problem :lach:
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Niester Riese »

Mit kompletter Ausrüstung ist man im weiteren Gelände unterwegs. Aber da ich meistens eh mindestens den halben Tag Skikurs habe, bleibt oft nur den kleine Abstecher. Und gerade im Wald ist auch die Lawinengefahr meist recht übersichtlich, nicht aber das "drunter".

Aber gerade der Rucksack bietet eine trügerische Sicherheit für den Rücken. Denke da gerade an meinen letzten Lehrgang, wo quasi jeder Teilnehmer seine Trinkflasche (meist aus Metall) dabei hatte. Das kann dann deutlich "Aua" an der Wirbelsäule machen!!
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von axisofjustice »

Wer sich ne Trinkflasche aus Metall mitnimmt, gehört sowieso...egal. ^^

Ich halte es genau wie du. Ich nehme meinen Protektor immer mit. Und wenn ich zusätzlich noch meinen Rucksack mitnehme, kommt der Protektor halt drunter. Freilich schützt allein ein Rucksack schon vor manchen Schlägen und Spitzen, aber 1. nicht in ernsthaftem Gelände und 2. nicht von der Seite. Ein guter Protektor sitzt so, dass sich auch von schräg rechts oder links nichts vorbeischieben kann. Das schafft ein Rucksack i.d.R. nicht.

Ich finde die Entwicklung insgesamt gut. Kopf und Rücken sind lebenswichtige Körperbereiche, die es zu schützen gilt. Bein oder Arm ab ist Sportrisiko und da Skifahren kein Hallenhalma ist, halte ich sonstige Protektoren für eher übertrieben. Aber Kopf ab oder Wirbelsäule durch ist eben kein Kollateralschaden mehr, sondern i.d.R. six feet under.
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Whistlercarver »

axisofjustice hat geschrieben: Aber Kopf ab ... ist eben kein Kollateralschaden mehr, sondern i.d.R. six feet under.
Hallo
Wobei da du noch so viele Helme und Protektoren an haben kannst, die schützen nicht davor :wink:

Ich fahre seit dieser Saison auch mit Helm. Möchte ihn nicht mehr missen, endlich warme Ohren egal bei welchem Wetter und zu warm ist meiner auch nicht. Auch schützt er gut gegen Schlepperbügel.

Gruß Andreas
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ich hab immer ne Trinkflasche aus Metall dabei, wüsste nicht was es daran auszusetzen gebe. Ich trag aber auch keinen Schlabberrucksack, sondern was gescheites.
Was über die bereits genannten Protektoren hinaus was bringen würde wären eh nur irgendwelche Gelenkschienen die ein Überdrehen verhindern. Ich hab noch nie gehört, dass es einem die Kniescheibe zerschmettert hat, aber das Knie ist trotzdem eine der gefährdetsetn Stellen.
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von baeckerbursch »

Ich hab immer ne Trinkflasche aus Metall dabei, wüsste nicht was es daran auszusetzen gebe. Ich trag aber auch keinen Schlabberrucksack, sondern was gescheites.
Zieh den Rucksack an und leg dich mit der Trinkflasche drin auf den Boden. Die Trinkflasche kann so blöd liegen das du dir sehr weh tun kannst. Nicht vergessen das die Trinkflasche sich auch verdrehen kann...

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OliK
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von OliK »

Danke albe..., oder anders gesagt: Darwin wirds scho richten :lol:
Es grüsst der Oli
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von baeckerbursch »

Ab und an kommt es mir vor als ob sich gewisse Personen an gewissen Gefahren "aufgeilen" :oops: .
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von axisofjustice »

Mir auch. Es ist nunmal so, dass die Lawinengefahr im Wald meist übersichtlich ist. Dass man trotzdem checken muss, hat ja niemand bestritten. Aber in Belehrungen sind wir Deutschen ja nunmal Spitzenreiter. :D
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von OliK »

Es geht nicht um Belehrungen sondern darum, die Leute zu sensibilisieren. Basta.

Ich hoffe bloss, dass unser Waldabfahrer den halben Tag beim Schikurs mitmacht und nicht selbst gibt, bei solchen Aussagen :lach:

BTT:
Ne Metallflasche hatte ich exakt zweimal im Rucksack dabei: das Erste und Letze mal *autschn*, gab nen ordentlichen Bluterguss, obwohl mein Helipack nen ziemlcih dicken Rückenschutz hat.
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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

Beitrag von Niester Riese »

Also, ich finde diese Belehrungen ziemlich blöd.
Manchmal habe ich dann auch keine Lust mehr, irgendetwas zu schreiben!!

Übrigens gebe ich schon ziemlich lange Skiunterricht, kenne mich in einigen Skigebieten ziemlich gut aus, verstehe einiges von Lawinensituationen und gehe kein Risiko ein. Aus dem Alter bin ich auch einfach raus!!

Es gibt aber auf jeden Fall verschiedene Situationen, in den man ohne Lawinengefahr durch verschiedene Wälder fahren kann. Nicht jeder Wald hat oben eine Lawinenzone drüber, Schneebedingungen,... . Außerdem ist die Lawinenausrüstung nicht dafür da, irgendwo unbesorgt rein zu fahren. Auch mit Ausrüstung ist man vor Lawinen nämlich nicht sicher!!!!
Außerdem geht es in diesem Tread nicht über Lawinengefahr, sondern über Protektoren! Und da ziehe ich gerade für das Gelände den Protektor an, weil er eben gerade dort auch vor Gefahren unter den Schneedecke schützen kann (Was übrigens ein Rucksack bei weitem nicht so gut kann und dadurch auch noch Schmerzstellen entstehen können, wenn verschieden Sachen darin sind. Der Rucksack kommt dann über den Protektor!!!!!

So, und jetzt habe ich keine Lust mehr mich hier anfeinden zu lassen
MFG

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Re: Rückenpanzer - Falsche Sicherheit auf der Piste

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Zieh den Rucksack an und leg dich mit der Trinkflasche drin auf den Boden. Die Trinkflasche kann so blöd liegen das du dir sehr weh tun kannst. Nicht vergessen das die Trinkflasche sich auch verdrehen kann...
Wie gesagt, ich trag ja keinen Billigrucksack. Die Flasche kann sich nicht verdrehen, durch die eingebaute Metallschiene im Rucksack kann sie nicht durchdrücken und schlafen will ich nicht auf dem Rucksack.

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