http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e ... 02cf8cfcf8 Im Wallis wurde ein Helikopter der Air-Glaciers beim Hochgebirgslandeplatz «Wildhorn» von zwei unbekannten Personen angegriffen. Als der Helikopter landen wollte, bewarfen die Unbekannten diesen mit Eisbrocken. Die Polizei untersucht jetzt den Fall.
So etwas macht mich wütend und macht mich traurig! Das macht man einfach nicht. Trotzdem darf man nicht alle Umweltschützer in einen Topf werfen, denn die meisten verhalten sich ja friedlich, aber es gibt so schwarze Schafe, eben die die Eisblöcke geworfen hatten, die den Ruf der Umweltverbände zerstören.
Versuch es mal damit. http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1 ... 5490764237
Der Helikopter war mit Heliskiing Gästen unterwegs. Es wird erwähnt, dass Alpenschutzverbände schon mehrfach gegen Heliskiing demonstriert haben. Aber Du hast recht, es sind Unbekannte, die Eisbrocken geschossen haben, aber ich vermute mal stark, dass das gewalttätige Umweltschützer waren. Eben, es gibt auch solche, die ganz friedlich sind, um das gesagt zu haben.
aber ich vermute mal stark, dass das gewalttätige Umweltschützer waren
Das ist wie die BILD-Zeitung in den frühen 1970er Jahren. Banküberfall irgendwo in der BRD, BILD titelt (ohne auch nur etwas zu wissen): "Baader-Meinhof-Bande mordet weiter"...
Ich halte solche Vorab-Schuldzuweisungen für unzulässig.
Extreme Umweltschützer wären natürlich eine plausible Erklärung. Vor allem weil zur Zeit über die Gebirgslandeplätze gestritten wird.
Von dem her wäre diese Erklärung wohl das Wunschdenken von den Helikopterunternehmen
Andererseits gibt es genügend Piloten bei denen man sich Fragen muss, wie sie ihre Fluglizenz erhalten haben ?
Von dem her durchaus denkbar dass der Heli z.B mutwillig viel zu tief über die Köpfe von diesen Leuten geflogen ist und die dann quasi als Racheaktion die Eisklumpen geworfen haben.
Ja, ich weiss das sind happige Anschuldigungen. Aber leider habe ich mit Luftfahrt auch schon so meine negativen und haarsträubenden Erfahrungen gemacht !
Der Angreifer hat sich mittlerweile bei der Polizei gemeldet und wird sich im nachhinein wahrscheinlich denken dass er für das Geld wo ihn der Spass kosten wirs sich lieber eine neue Tourenausrüstung gekauft hätte.
Ist vielleicht auch besser für ihn dass er sich gemeldet hat, vor allem wenn er sein Handy zu der Zeit eingeschaltet hatte und man ihn eh rausgefunden hätte.
Ich würd mich solch eine Blödsinn niemals trauen da ich lieber nicht rausfinden was ein von einem Rotor getroffener Eisklumpen für eine Flugkurve einschlagen kann.
Ich halte die Sache für überzogen. Wenn ein Rotor ein bisschen Schnee und Eis nicht aushält, wäre das besorgniserregend. Ein Eisklumpen in der grösse, dass er geworfen werden kann dürfte einfach zersplittern.
Es sind ja auch keine Schäden aufgetreten.
Natürlich ist ein Helikopter sehr empfindlich und man muss jedes Risiko ausschliessen.
@albe: Auch wenn du ein Gegner von Heliskiing bist ( eine Einstellung welche ich nicht teile aber dennoch respektiere ) deine Vemutung ist dann leider doch nicht richtig.
- Ein Gebirgsilandeplatz ist rechtlich eine Verkehrszone wo nun mal gewisse Vorschriften gelten
- Ein Gebirgslaneplatz umfasst ein gewisses Perimeter und nicht nur einen gewissen Punkt
- Gletscherspalten sind Landplätze ziemlich egal, daher kann ein Landeplatz nicht nur wenige qm umfassen
- Der Pilot hat nicht illegal gehandelt auch wenn der Angreifer wohl genau das bezweckte
- Ein Pilot könnte aus Sicherheitsgründen fast überall landen oder Last ausladen, auch in deinem Gemüsegarten
- Velche Vorschriften hält die Air Zermatt nicht ein? Bitte nicht nur haltlose Behauptungen
- Am Monte Rosa gibt es pro Jahr ca. 200 Anflüge, zum Bau der neuen Hütte brauchte es 3000 Rotationen. Alles klar?
Bitte nichts für ungut, ich hab die Regeln und Tatsachen nicht erfunden
Allgemein: Ein Rotor hält das sehr gut aus und auch dem Blech oder den Plaxiglasscheiben macht das sicher nichts.
Wird aber ein faustgrosser Eisklumpen in den Heckrotor geworfen und das Rotorblatt spickt diesen dann durch eine Luftöffnung in die Turbine ist das dann nicht mehr nur ein kleines Problem.
Zuletzt geändert von Theo am 16.02.2011 - 08:00, insgesamt 1-mal geändert.
Ist vielleicht auch besser für ihn dass er sich gemeldet hat, vor allem wenn er sein Handy zu der Zeit eingeschaltet hatte und man ihn eh rausgefunden hätte.
Steht in Zermatt schon auf jeder Bergspitze eine Antenne ?
Sonst kann man bei einer nachträglichen Handyortung gerade das halbe Dorf unter Generalverdacht stellen.
Und zumindest hätte der Täter auf dem Gipfel telefonieren müssen, damit die Daten beim Provider gespeichert werden.
Ok, mag natürlich sein dass da mehr Daten gespeichert werden als das dumme Volk weiss. Aber dann hätten wir einen neuen Fichen-Skandal ! Und bei einer Verurteilung das Problem dass die Beweise mit illegalen Mitteln beschafft worden sind.
Genau auf den Trift habe ich gewartet. Die Kritik wäre hier allerdings für die damalige Führung des BAZL angebracht. Dieses wurde schon immer darauf hingewiesen dass ein Landeplatz am Äschi nur dann einen Sinn macht wenn man die Leute auch wieder irgendwo abhohlen kann da von dort aus keine Talabfahrt nach Täsch oder Zermatt möglich ist. War ungefähr derselbe Blödsinn wie wenn du neben einer Strasse ein Gebäude erstellst, die Zufahrt aber so bauen musst dass nur nur zum Gebäude hinkommst aber es nicht wieder verlasen kannst. Dieser Schildbürgerstreich wurde ja nun von einer anderen Führung des BAZL korrigiert.
aber du lebst halt soweit ich es verstanden habe von der Ausbeutung der Natur - wes Brot ich fress...
Ich bin nun mal in den Bergen geboren. Unter gewissen Umständen wäre ich allerdings schon bereit von hier oben weg zu ziehen. Ob es für alle im Flachland Platz und Arbeit hat weis ich nicht. Falls nicht kannst du mir ja schon mal deinen Arbeitsplatz und deine Wohnung überlassen.
@ Albe:
Theo hat geschrieben, dass er sein obiges Post abschwächt... Es täte vielen Usern hier gut ihre im Affekt geschriebenen Posts im Nachhinein abzuschwächen, wenn se sich beruhigt haben. Würde viel Streit vermeiden.
@ Ausbeuten der Berge: Bauern beuten die Böden und Tiere aus, Fischer beuten die Meere aus, Politiker beuten ihre Wähler aus...jeder macht das, mit dem er gut leben kann. Du beutest z.B. beim Powdern auch die Vegetation unter der Schneedecke aus... (bitte nicht als Beschimpfung ansehen, sondern als Hinweis)
Es beschwert sich hier gerade der Richtige über Umgangsformen. Wenn du selbst den großen Knigge an den Tag legen würdest, dann könnte ich deine Kritik noch verstehen. Aber so?!
Ohne jemanden konkret beschuldigen zu wollen, aber die Walliser haben ihren Ruf, einen eigenen Weg zu gehen nicht umsonst bekommen. Es ist schon vorgekommen, dass sie ihnen nicht passende Gesetze sehr grosszügig ausgelegt (einige sagen sogar missachtet) haben. Auch war es im Wallis, wo Umweltschützer welche sich gegen illegal erstellte Bauten gewehrt haben, des Nachts verprügelt wurden. Dann wäre da noch die einzige Gemeinde der Schweiz, welche Konkurs anmelden musste, weil sie sich mit grossen Bauprojekten übernommen hatte. Die ganze Schweiz wunderte und ärgerte sich damals über den Schildbürgerstreich mit dem Raclettekäse. Da darf man sich nicht wundern, wenn der Rest der Schweiz in diesem Kanton etwas genauer hinschaut!
Bitte nicht falsch verstehen, auch andere Kantone haben ihre Leichen im Keller. Aber im Wallis scheinen sie doch recht häufig zu sein.
GMD hat geschrieben:Ohne jemanden konkret beschuldigen zu wollen, aber die Walliser haben ihren Ruf, einen eigenen Weg zu gehen nicht umsonst bekommen. Es ist schon vorgekommen, dass sie ihnen nicht passende Gesetze sehr grosszügig ausgelegt (einige sagen sogar missachtet) haben. Auch war es im Wallis, wo Umweltschützer welche sich gegen illegal erstellte Bauten gewehrt haben, des Nachts verprügelt wurden. Dann wäre da noch die einzige Gemeinde der Schweiz, welche Konkurs anmelden musste, weil sie sich mit grossen Bauprojekten übernommen hatte. Die ganze Schweiz wunderte und ärgerte sich damals über den Schildbürgerstreich mit dem Raclettekäse. Da darf man sich nicht wundern, wenn der Rest der Schweiz in diesem Kanton etwas genauer hinschaut!
Bitte nicht falsch verstehen, auch andere Kantone haben ihre Leichen im Keller. Aber im Wallis scheinen sie doch recht häufig zu sein.
Wenn mich albe persönlich angreifen will ist das sein Ding. Was ich ursprünglich geschrieben habe ist immer noch lesbar und ausserdem hab ich geschrieben dass ich es korrigiere und es nicht klangheimlich gemacht.
Ausserdem gibt albe mit seinem 400m Radius selber zu dass seine Vermutung von illegalem landen jeglicher Grundlage entbehrt. Ich denke jetzt mal dass ihm dies bei seinem Posting in der Form mit dem Radius grade nicht bekannt war, ansonsten hätte er ja noch absichtlich gelogen, vovon ich wie geschrieben jetzt grad nicht ausgehe.
Vielleicht kann er aber auch editieren dass seine ursprüngliche Meinung falsch war.
Die Kritik wäre hier allerdings für die damalige Führung des BAZL angebracht. Dieses wurde schon immer darauf hingewiesen dass ein Landeplatz am Äschi nur dann einen Sinn macht wenn man die Leute auch wieder irgendwo abhohlen kann da von dort aus keine Talabfahrt nach Täsch oder Zermatt möglich ist.
Weshalb wurde der Landeplatz am Äschi nicht gerade aufgehoben, wenn er so sinnlos war ?
Ist wohl eher ein Skandal dass das BAZL noch einen weiteren Landeplatz für touristische Zwecke bewilligt hat...
Wiso sollte die Aufnahme von Trift ein Skandal sein? Der eine bedingt zwingend den anderen und die mazimale Anzahl ist ja noch weiterhin nicht ausgeschöpft. Ausserdem kommt Rothorn weg falls in der Aletsch/Grimsel Region alle bestehenden Plätze beibehalten werden. Wird dort mindestens einer gestrichen hat halt Zermatt einen mehr, dafür dann allerdings das Rothorn mit saisonalen Auflagen. Die Region Aletsch/Grimsel ist zur Zeit in Abklärung und wird als nächste entschieden.
Man mag ja aus verschiedenen Gründen gegen Heliskiing, Personenbeförderung per Heli etc. sein, aber man sollte nicht vergessen, dass genau diese Angebote für die privaten Heligesellschaften überlebensnotwendig sind. Allein durch Rettungen können die ihren Betrieb nicht aufrecht erhalten! Und dann kannst du unvernünftigen Bergsteigern/Tourengehern aus speziellen Ländern noch wegen dem Geld hinterherlaufen. Aber sterben will dann auch keiner freiwillig in den Bergen, zur Rettung sind die Helis dann gut genug. Ich kann jedem nur empfehlen, die beiden Staffeln über die Air Zermatt anzusehen! Ich persönlich habe größten Respekt vor deren Mitarbeiter (wie auch vor jeder anderen Person die bei einem Rettungsdienst arbeitet). Diese Leute riskieren teilweise ihr Leben um Menschen in Not zu helfen. Das geht mir bei dieser Diskussion doch sehr unter!
Ich höre hier nur, es gibt teils unverantwortliche Piloten, geltendes Gesetz wird missachtet, die Walliser halten sich
sowieso an kein Gesetz.
Wie so oft im Leben muss man Kompromisse eingehen, so auch hier. Natürlich sollte sich die Anzahl Gebirgslandeplätze in Grenzen halten, aber ein entweder...oder gibt es in meinen Augen nicht. Außer die Rettung wird komplett verstaatlicht und durch den Steuerzahler finanziert.
Übrigens, in dem Artikel geht es um eine Straftat, nicht mehr und nicht weniger. Eigentlich tut die ganze Diskussion um GLP´s etc. nichts zur Sache.