Anfahrt: Prevalje - Talstation, 15 min
Wetter: bis etwa 14 Uhr strahlender Sonnenschein, danach hohe Schleierwolken. Temperatur knapp unter Null, im Tal zarte Plusgrade.
Schnee: kaum Naturschnee, grossteils genug Maschinenschnee. Sehr gut gewalzt, leider 2 oder 3 Stellen wo etliche kleine Steine in der Piste lagen.
Das einzige weswegen IMO die Petzen einen Besuch wert ist, ist die Talabfahrt. Wir fahren fast immer zuerst mit der EUB und danach mit dem Siebenhüttenlift, von der Bergstation des Schleppers hat man fast 1250m HU bis ins Tal.
Da der Hauptparkplatz nicht an der Talstation der EUB liegt, sondern etwa 200m unterhalb, muss man entweder zu Fuss hinauf gehen oder - so machen es die meisten - zuerst mit dem Übungslift hinauf fahren ... :
... und von dessen Bergstation kurz runter zur Gondel queren:
Talstation der DM - 6EUB, BJ. 1993. Anstehen musste man den ganzen Tag nicht, ganz leer war es aber auch nicht - normalerweise erwischten wir die 2. oder 3. Kabine:
Bergstation des Siebenhüttenlifts und der Anfang der Piste mit Nordpano zur Koralpe:
Pisten im Mittelteil des Siebenhüttenlifts: nett, mittelschwer, relativ leer:
Der breiteste Abschnitt der ganzen Abfahrt befindet sich unterhalb der EUB - Bergstation, entlang des Stollenliftes. Die Piste links im Bild kommt von der Talstation der Siebenhüttenlifts, die rechte von den Bergstationen EUB / Stollenlift. Die unbeschneite Piste rechts vom Stollenlift war heuer keinen einzigen Tag offen:
Ostpano zur Uršlja Gora, ganz hinten im Dunst Pohorje mit dem Skigebiet Kope:
Man kann entweder am Siebenhüttenlift bis zur Talstation fahren und dann über die Piste die im vorherigen Bild zu sehen war die Abfahrt am Stollenlift etwa in der Mitte erreichen, oder man fährt etwa 300m oberhalb der Talstation Siebenhüttenlift links auf einem Ziehweg zur Bergstation der EUB und dann entlang des Stollenlift runter:
Bergstation 6EUB, gezoomt:
Blick zur Talstation des Stollenlifts, in diesem Abschnitt wurde die Piste auf diese Saison verbreitert und IMO auch etwas modell... , ähm, sagen wir lieber begradigt
Es folgt die eigentliche Talabfahrt: zurest ein recht langer Ziehweg / Forststrasse, dann ein etwa 1 km langer schwarzer (und auch etwas steiniger) Steilhang und dann eine immer flacher (Rot / hellrot / blau / Ziehweg) werdende Piste zur Talstation. Sehr guter Schnee, hier auch keine Steine und kaum Eis, aber seht mal selbst:
Inzwischen ist es 11:30, und die Piste immer noch perfekt:
Urige 'Emis Mosthtte' entlang der Talabfahrt. Da wir auf der Petzen niemals den ganzen Tag, also von 8:30 bis 16 Uhr skifahren (und der Schwiegervater immer zu Hause mit reichlich Essen auf uns wartet, damit ja keiner verhungert
Unterhalb der Mosthtte wird es kurzzeitig noch einmal steiler ... :
... dann aber immer flacher, aber man kann es schön laufen lassen:
... ganz am Ende folgt ein weiterer kurzer Skiweg:
An der Ruine (einer Scheune ?) vorbei erreicht man die Bergstation des Übungslifts und kurz danach die Talstation der EUB:
Zur Abwechslung sind wir zweimal mit dem Quellenlift gefahren, das ist der Tallift mit der roten Piste rechts der EUB. Um 13. Uhr waren am Rand noch frische Raupenspuren zu finden!
Fazit (ich weiss, ich wiederhole mich): die Talabfahrt macht den Unterschied und deswegen ist für mich (und Mausi) die Petzen wesentlich interessanter als die anderen Kleinskigebiete Unterkärntens. Koralpe, Klippitz, Weinebene haben wir in dieser Saison genau 0x besucht, auf die Petzen kommen wir aber bestimmt mindestens noch einmal, bis 20. 3. haben die noch offen