fordert der Seilbahn-Chef
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Ich gehe einen Schritt weiter, weg mit Umweltanwalt, weg mit den vielen Baubeschränkungen.
Seilbahnen, Lifte, Beschneiungsanlagen sollten nur mehr die Zustimmung der Baukommission (=Bürgermeister) in der zuständigen Gemeinde bedürfen, aufheben des unnötigen Gletscherschutzes und des Moränenschutzes. Die UVP gehört im Tourismusbereich abgeschafft, da sie sowieso umgangen wird.
Das ganze dient der Wirtschaft und der Sicherung der Arbeitsplätze und somit dem Wohlstand der Täler und Dörfer.
Freiheit für Seilbahnbauer und Skigebietserweiterer!
Tirol: Weg mit Umweltanwalt
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hagelschlag
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Re: Tirol: Weg mit Umweltanwalt
bitte hier hin verschieben
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Re: Tirol: Weg mit Umweltanwalt
Das sind doch nun wirklich zwei paar Stiefel. Rein rechtlich gesehen hat der Umweltanwalt doch eh nur eine denkbar schwache Stellung, er ist vielmehr eher ein "advocatus diaboli" für die Umweltfragen.hagelschlag hat geschrieben:Ich gehe einen Schritt weiter, weg mit Umweltanwalt, weg mit den vielen Baubeschränkungen.
Der große rechtliche Rahmen wird immer noch und ausschließlich vom Gesetzgeber festgelegt - so sind ja auch die Seilbahngrundsätze vom Landtag beschlossen worden und nicht etwa vom Umweltanwalt.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: ich bin kein Öko und hab grundsätzlich auch nichts gegen Schigebietserweiterungen - ein gewisser rechtlicher Rahmen muss aber im Sinne der Nachhaltigkeit schon gegeben sein.
Dass lediglich vor Ort, so wie es "hagelschlag" vorschlägt, über alle Bauprojekte entschieden werden kann, das gibt es nirgends auf der Welt (vielleicht in Zimbabwe oder in der Ukraine). Bei Bauvorhaben einer gewissen Größe - und bei Schigebietserschließungen bzw. -erweiterungen handelt es sich regelmäßig um solche - gibt es auch immer überörtliche Auswirkungen, die geprüft und in die Entscheidung einbezogen werden müssen. Dafür gibt es die Regionalplanung, die die großen Linien vorgibt. Und die Überprüfung eines Projektes an diesen Leitlininen kann vor Ort nicht vorgenommen werden - da fehlt es schlicht an der Objektivität.
Dazu kommt auch noch, dass nicht jede Kommune die fachlichen Fähigkeiten vorhalten kann, um z.B. eine wasserrechtliche Genehmigung erteilen oder ein geologisches Gutachten einordnen zu können.
Der Vorschlag, alles vor Ort entscheiden zu lassen, geht also doch schon sehr weit an der Realität vorbei.
Hummelbergbahn - die Seilbahn im Nordschwarzwald
www.hummelbergbahn.de / www.wedelkasperl.de
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Re: Tirol: Weg mit Umweltanwalt
So ein - pardon -Schw***sinn...hagelschlag hat geschrieben:fordert der Seilbahn-Chef
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Ich gehe einen Schritt weiter, weg mit Umweltanwalt, weg mit den vielen Baubeschränkungen.
Seilbahnen, Lifte, Beschneiungsanlagen sollten nur mehr die Zustimmung der Baukommission (=Bürgermeister) in der zuständigen Gemeinde bedürfen, aufheben des unnötigen Gletscherschutzes und des Moränenschutzes. Die UVP gehört im Tourismusbereich abgeschafft, da sie sowieso umgangen wird.
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Es gibt schon jetzt so viele Lifte und Pisten in den Alpen, dass man sie in einem Leben - jedenfalls wenn man sein Geld nicht geerbt hat - nicht alle fahren kann (und selbst wenn, dann kann man ja wieder von vorne anfangen, weil man sich eh nicht mehr erinnern kann und sich so viel geändert hat).
Im Gegenzug gibt es in den Alpen kaum noch wirklich unberührte Natur.
Ich bin nicht prinzipiell gegen Skigebietserweiterung (z.B. pro unterirdische Schareck-Gletscherbahn), aber es ist doch wichtig, dass die Belange gegeinander abgewogen werden, und da ist ein Hotelier-dominierter Gemeinderat nicht das Maß aller Dinge...
Vielleicht war es ja auch gar nicht so gemeint...
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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