Definition "Industrieskipiste"
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- Kris
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Definition "Industrieskipiste"
Ich mag mal die Frage in den Raum stellen, ob es nicht einer weitere Dimension in Charakterisierung von Skipisten bedarf. Man kann Skipisten nach Zahlreichen Kriterien klassifizieren, z.B. nach dem Schwierigkeitsgrat (blau/rot/schwarz), nach der Steigung (flach/mittel/steil...oder in Grad), nach der typischen Geländetopologie (coupiert, hängend, eben...) usw.
So mal gefragt an das "Wortgefühl": Macht es Sinn, den Begriff "Industrieskipiste" als weitere Charakterisierungsart zu verwenden?
Eine ebensolche fährt sich wohl anders, als eine "eher naturbelassene", weil nach vorgegebenen Kriterien (Radien, Winkel, Drainagen, Absturzsicheurngen, Beschneiung, Verteilbarkeit der Kunstschneehaufen, Vermeidung von Engstellen, Zielgruppenerweiterung etc......) und heute in der Regel durch spezialisierte Ingenieurbüros am CAD System entworfen, zumeist mit dem Ziel eine optimale Pistenbewirtschaftung zu ermöglichen.
Irgendwie gib es für diese Art von modernem Pistentypus kein zusammenfassendes Wort. Bei Wein oder Speisen wird ja sehr wohl die Art der Zubereitung charakterisiert, es ist sogar oft das wichtigste Vorabkriterium nebst dem Preis.
Da fehlt mir einfach ein Wort, klar dass das nicht im Jargon der Fremdenprospekthersteller auftaucht.
Eine "weitgehend naturbelassene Piste" ...
... folgt einem wo möglich naturbelassenem Terrain (also kann sie mal unruhig sein)
... verfügt über keine künstliche Beschneiung (also kann es mal steinig werden)
... ist mit der Zeit nach und nach entstanden (also kann sie mal inkonsistent sein, zB. durch Engstellen wg. Hindernisse)
... erfordert ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit (also kann man sich durchaus verletzen am Terrain)
... ist daher oft ungeeignet als Abfahrt an Hochleistungsanlagen.
Eine "typische Industrieskipiste"
... besitzt obere Merkmale nicht, jedoch stattdessen:
... ist ausgelegt für hohe Belegung (benötigt daher eine genaue industriemässige Konstruktoinsplanung und -herstellung)
... ist ausgelegt für hohe Kundenzufriedenheit innerhalb der anvisierten Zielgruppe (erfordert eine industrielle Infrastruktur und Betriebsorganisation (Schneeanlagen, nächtliche Präparierung, Energie und Wasserzufuhr, Speicherung, Wartung......)
... ist ausgelegt für hohe Sicherheit (erfordert das entschärfen von Hindernissen meist durch Geländemodellierungen mit schwerem Gerät)
... ist für einen ökonomischen Betrieb ausgelegt (für ein effizientes verteilen der Schneihaufen, Erosionsschutz..)
... bedarf bei Planung, Herstellung und Wartung den Einsatz von Geräten und Vorgehensweisen hoher ENtwicklungsstufen (CAD, GIS, DGPS, ISO9001... denkt mal nach: Die Technologieschöpfung im Pistenbau ist gewaltig!)
... benötigt hochspezialisiertes Personal (Planung, Bau, Wartung) und hohen Kapitaleinsatz.
Ist es nicht richtig, hierzu einen Begriff "Industrieskipiste" zu prägen? Es geht hier nicht um für oder wider, sondern eben um eine adäquate Bezeichnung, also einen möglichst treffenden Fachbegriff, der den Wesenszug obiger (sicher unvollständiger) Eigenschaften am besten verkörpert...
Nur mal so an euer Gefühl gefragt...denn mir fehlt da einfach etwas im Wortschatz, das es anscheinend nicht geben soll...
Welche be
So mal gefragt an das "Wortgefühl": Macht es Sinn, den Begriff "Industrieskipiste" als weitere Charakterisierungsart zu verwenden?
Eine ebensolche fährt sich wohl anders, als eine "eher naturbelassene", weil nach vorgegebenen Kriterien (Radien, Winkel, Drainagen, Absturzsicheurngen, Beschneiung, Verteilbarkeit der Kunstschneehaufen, Vermeidung von Engstellen, Zielgruppenerweiterung etc......) und heute in der Regel durch spezialisierte Ingenieurbüros am CAD System entworfen, zumeist mit dem Ziel eine optimale Pistenbewirtschaftung zu ermöglichen.
Irgendwie gib es für diese Art von modernem Pistentypus kein zusammenfassendes Wort. Bei Wein oder Speisen wird ja sehr wohl die Art der Zubereitung charakterisiert, es ist sogar oft das wichtigste Vorabkriterium nebst dem Preis.
Da fehlt mir einfach ein Wort, klar dass das nicht im Jargon der Fremdenprospekthersteller auftaucht.
Eine "weitgehend naturbelassene Piste" ...
... folgt einem wo möglich naturbelassenem Terrain (also kann sie mal unruhig sein)
... verfügt über keine künstliche Beschneiung (also kann es mal steinig werden)
... ist mit der Zeit nach und nach entstanden (also kann sie mal inkonsistent sein, zB. durch Engstellen wg. Hindernisse)
... erfordert ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit (also kann man sich durchaus verletzen am Terrain)
... ist daher oft ungeeignet als Abfahrt an Hochleistungsanlagen.
Eine "typische Industrieskipiste"
... besitzt obere Merkmale nicht, jedoch stattdessen:
... ist ausgelegt für hohe Belegung (benötigt daher eine genaue industriemässige Konstruktoinsplanung und -herstellung)
... ist ausgelegt für hohe Kundenzufriedenheit innerhalb der anvisierten Zielgruppe (erfordert eine industrielle Infrastruktur und Betriebsorganisation (Schneeanlagen, nächtliche Präparierung, Energie und Wasserzufuhr, Speicherung, Wartung......)
... ist ausgelegt für hohe Sicherheit (erfordert das entschärfen von Hindernissen meist durch Geländemodellierungen mit schwerem Gerät)
... ist für einen ökonomischen Betrieb ausgelegt (für ein effizientes verteilen der Schneihaufen, Erosionsschutz..)
... bedarf bei Planung, Herstellung und Wartung den Einsatz von Geräten und Vorgehensweisen hoher ENtwicklungsstufen (CAD, GIS, DGPS, ISO9001... denkt mal nach: Die Technologieschöpfung im Pistenbau ist gewaltig!)
... benötigt hochspezialisiertes Personal (Planung, Bau, Wartung) und hohen Kapitaleinsatz.
Ist es nicht richtig, hierzu einen Begriff "Industrieskipiste" zu prägen? Es geht hier nicht um für oder wider, sondern eben um eine adäquate Bezeichnung, also einen möglichst treffenden Fachbegriff, der den Wesenszug obiger (sicher unvollständiger) Eigenschaften am besten verkörpert...
Nur mal so an euer Gefühl gefragt...denn mir fehlt da einfach etwas im Wortschatz, das es anscheinend nicht geben soll...
Welche be
Zuletzt geändert von Kris am 27.07.2011 - 20:53, insgesamt 2-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Bjoerndetmold
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Ich finde das Wort nicht treffend, auch wenn ich anderswo selbst von Industrieski gesprochen haben.
Wir wäre es mit Naturpiste einerseits und Kunstpiste andererseits?
Wir wäre es mit Naturpiste einerseits und Kunstpiste andererseits?
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
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- mic
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Re: Definition "Industrieskipiste"
naja "Kunst" paßt da aber auch nicht wenn man das Produkt Ski verkaufen will.
Ich denke da eher an so Wortschöpfungen wie "Wellnesspiste", "Fitpiste", "Carverpiste" oder "Sportspiste" verfeinert mit den Farben. Diese dann aber bitte neben blau, rot und schwarz mit der neuen Kategorie für Anfängerpisten grün.
Auch halte ich eine Bezeichnung wie "Naturpiste" bzw. "nature" für unbehandelte Strecken für sinnvoll.
Ich denke da eher an so Wortschöpfungen wie "Wellnesspiste", "Fitpiste", "Carverpiste" oder "Sportspiste" verfeinert mit den Farben. Diese dann aber bitte neben blau, rot und schwarz mit der neuen Kategorie für Anfängerpisten grün.
Auch halte ich eine Bezeichnung wie "Naturpiste" bzw. "nature" für unbehandelte Strecken für sinnvoll.
- Kris
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Re: Definition "Industrieskipiste"
(NB: ich dachte jetzt weniger an eine Wortschöpfung für den Fremdenverkehrsprospekt, sondern vielmehr als eine Art Fachbegriff. Der kann durchaus umständlich sein, soll aber keine Marketingerfordernisse erfüllen müssen)
Klar gibt es stets die zwei Seiten: Für die einen existieren "Schneeerzeuger" aber keine "Schneekanonen", für die anderen gibt es "Kunstschnee" aber keinen "technischen Schnee"... und im Fremdenverkehrsprospekt gibt es überhaupt nur "herrlichen Schnee"
Einen Begrif fzu finden, der dem "Wesen" in möglichst vielen Aspekten (die jeder subjektiv anders wahrnimmt!) nahe kommt, ist also gar keine einfache Aufgabe...
** Für "naturbelassene Pisten" hätten wir bisher:
-Naturpiste
-Nature
** Für die "nicht naturbelassenen Pisten" nach obiger Beschreibung wären genannt:
-Wellnesspiste,
-Fitpiste,
-Carverpiste
-Sportspiste
-Industriepiste
Klar gibt es stets die zwei Seiten: Für die einen existieren "Schneeerzeuger" aber keine "Schneekanonen", für die anderen gibt es "Kunstschnee" aber keinen "technischen Schnee"... und im Fremdenverkehrsprospekt gibt es überhaupt nur "herrlichen Schnee"
Einen Begrif fzu finden, der dem "Wesen" in möglichst vielen Aspekten (die jeder subjektiv anders wahrnimmt!) nahe kommt, ist also gar keine einfache Aufgabe...
** Für "naturbelassene Pisten" hätten wir bisher:
-Naturpiste
-Nature
** Für die "nicht naturbelassenen Pisten" nach obiger Beschreibung wären genannt:
-Wellnesspiste,
-Fitpiste,
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Zuletzt geändert von Kris am 27.07.2011 - 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Für die "nicht naturbelassenen Pisten" nach obiger Beschreibung wären genannt:
Autobahnpiste...
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Also ich wäre auch für Industriepiste.
Was mich ein bisschen stört ist die Definition der Naturpiste. Diese kann genauso beschneit sein wie die Industriepiste. Als Naturpiste würde ich Pisten bezeichnen, die weitgehend der ursprünglichen Landschaft folgen.
Was mich ein bisschen stört ist die Definition der Naturpiste. Diese kann genauso beschneit sein wie die Industriepiste. Als Naturpiste würde ich Pisten bezeichnen, die weitgehend der ursprünglichen Landschaft folgen.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Wie wäre es mit eine Klasifizierung im Schulnotensystem?
1= Vollständig naturbelassen: ungerodet, unbeschneit, führt auch nicht auf Forststraßen
2= weitesgehend naturbelassen: gerodet, unbeschneit, nur kleinere Erdbewegungen
3= Naturpiste: gerodet, höchstens Punktuell beschneit, auch größere Erdbewegungen möglich- aber nicht flächendeckend (kleinere Eingriffe um Stellen fahrbar zu machen)
4= Sportpiste: gerodet, großflächige beschneidung, auf großen Flächen Erdbewegung - jedoch nicht komplett (Ziel Engstellenbeseitung)
5= Carvingpiste: gerodet, vollbeschneit, großflächig begradigt - wird nur von max. 2500 P/H frequentiert
6= Industrieskipiste: gerodet, Vollbeschneit, komplett begradigt - mehr als 2500 P/H
1= Vollständig naturbelassen: ungerodet, unbeschneit, führt auch nicht auf Forststraßen
2= weitesgehend naturbelassen: gerodet, unbeschneit, nur kleinere Erdbewegungen
3= Naturpiste: gerodet, höchstens Punktuell beschneit, auch größere Erdbewegungen möglich- aber nicht flächendeckend (kleinere Eingriffe um Stellen fahrbar zu machen)
4= Sportpiste: gerodet, großflächige beschneidung, auf großen Flächen Erdbewegung - jedoch nicht komplett (Ziel Engstellenbeseitung)
5= Carvingpiste: gerodet, vollbeschneit, großflächig begradigt - wird nur von max. 2500 P/H frequentiert
6= Industrieskipiste: gerodet, Vollbeschneit, komplett begradigt - mehr als 2500 P/H
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Interessante Diskussion. Der Begriff "Industrieskipiste" enthält halt schon ein Stück weit etwas Abwertendes, was vielleicht seiner Akzeptanz bei den Befürwortern dieser Gattung nicht gerade zuträglich ist, um es mal vornehm auszudrücken. Hier wäre vielleicht irgend etwas wertneutraleres angebracht. Da meine Kreativität gerade mal wieder nicht funktioniert wenn man sie mal braucht habe ich einige Synonyme ergoogelt - wie wäre es mit "Synthetischer Piste" oder "Retortenpiste"? Letzteres würde insbesondere noch Aspekte wie Gleichförmigkeit und Austauschbarkeit mit rein bringen.
Der Gegenbegriff "Naturpiste" existiert übrigens schon im einschlägigen Skigebiets-Marketing, wenn auch nicht im deutschen Sprachraum. In Les Arcs beispielsweise werden ein Hand voll schwarze, markierte und gesicherte, jedoch nicht präparierte Pisten mit dem Label "natur" im Pistenplan beworben.
Der Gegenbegriff "Naturpiste" existiert übrigens schon im einschlägigen Skigebiets-Marketing, wenn auch nicht im deutschen Sprachraum. In Les Arcs beispielsweise werden ein Hand voll schwarze, markierte und gesicherte, jedoch nicht präparierte Pisten mit dem Label "natur" im Pistenplan beworben.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Re: Definition "Industrieskipiste"
.. magst nicht deinen 1. Beitrag noch vervollständigen? :-)Kris hat geschrieben:Welche be
Analog zum "Analogkäse" könnte man es ja auch Analogpiste, Analogski, Analogskipiste nennen... Wobei ich das Wort "analog" in dem Zusammenhang eher unpassend finde - "digital" wäre doch viel besser, weil künstlich und mit Computerprogrammen entworfen ....
.. oder ..
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Wenn man denn definieren will, gefällt mir spontan der Vorschlag von "bäckerbursch" ganz gut. Seine Klassifizierung wirkt für mich nicht von vorneherein (ab-)wertend.
Ich würde auch die Bezeichnung Industrieskipiste vermeiden, sondern eher eine wertneutrale auf Schwierigkeit und Mengenbesatz hinweisende Bezeichnung suchen.
Ich würde auch die Bezeichnung Industrieskipiste vermeiden, sondern eher eine wertneutrale auf Schwierigkeit und Mengenbesatz hinweisende Bezeichnung suchen.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Wie währe es mit sicherheitsoptimierter Skipiste.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Über die Skala hinaus fällt mir auch noch einiges ein:baeckerbursch hat geschrieben:Wie wäre es mit eine Klasifizierung im Schulnotensystem?
1= Vollständig naturbelassen: ungerodet, unbeschneit, führt auch nicht auf Forststraßen
2= weitesgehend naturbelassen: gerodet, unbeschneit, nur kleinere Erdbewegungen
3= Naturpiste: gerodet, höchstens Punktuell beschneit, auch größere Erdbewegungen möglich- aber nicht flächendeckend (kleinere Eingriffe um Stellen fahrbar zu machen)
4= Sportpiste: gerodet, großflächige beschneidung, auf großen Flächen Erdbewegung - jedoch nicht komplett (Ziel Engstellenbeseitung)
5= Carvingpiste: gerodet, vollbeschneit, großflächig begradigt - wird nur von max. 2500 P/H frequentiert
6= Industrieskipiste: gerodet, Vollbeschneit, komplett begradigt - mehr als 2500 P/H
7= Industrieskipiste: gerodet, vollbeschneit, komplett begradigt - mehr als 2500 P/H, während des Betriebes (sichtbar) technisch ausgestattet (zB mit Turmkanonen/Lanzen, belichtet, beschallt etc.) -> ab hier ist mE der Begriff "Industrie" durchaus angebracht.
8= Industrieskipiste: gerodet, vollbeschneit, komplett begradigt - mehr als 2500 P/H, während des Betriebes (sichtbar) technisch ausgestattet, überdacht bzw. eingehaust. (Zukunftsszenario)
9= Industrieskipiste in der - Halle. -> Auch hier ist der Begriff "Industrie" mE passend.
Ob der Begriff "Industrie" abwertend ist, ist die Frage.
Generell bleibt mE festzuhalten, dass er mit zunehmender Abkopplung von den natürlichen Gegebenheiten, aus denen der Skisport entstanden ist, legitimer wird.
Politisch korrekt ausgedrücktATV hat geschrieben:Wie währe es mit sicherheitsoptimierter Skipiste.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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- mic
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Re: Definition "Industrieskipiste"
^^naja ob solche Massenpisten mehr Sicherheit bieten ist eine gute Frage.
Aber der Ausdruck "Opitimiert" bzw. "Optimalpiste" paßt auf jedem Fall mal ganz gut.
Fällt mir ein was ich beim Imbiss des Vertrauens immer esse.
Es ist das Maximahl!
Stecken die "Maximalpiste" heißen könnte ich mir auch vorstellen.
Aber der Ausdruck "Opitimiert" bzw. "Optimalpiste" paßt auf jedem Fall mal ganz gut.
Fällt mir ein was ich beim Imbiss des Vertrauens immer esse.
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Stecken die "Maximalpiste" heißen könnte ich mir auch vorstellen.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Kleine Zwischenfrage: es gibt auch Untergrund, der sich ohne größere Probleme und ohne Planierungsarbeiten für Pisten eignen. Der klassische Fall ist hierbei die Alm. Sanft geneigte Hänge wie beispielsweise die Winkelmoosalm oder Teile der Steinplatte. Obwohl sich so ein Terrain zum Massenskilauf eignet, ist es aber nach obiger Definition keine Idustrieskipiste.
@ Kris: das, was du da umschreibst, ist imo. der klassische Fall einer Skiroute.
MFG Dachstein
@ Kris: das, was du da umschreibst, ist imo. der klassische Fall einer Skiroute.
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Kleine Zwischenfrage: es gibt auch Untergrund, der sich ohne größere Probleme und ohne Planierungsarbeiten für Pisten eignen. Der klassische Fall ist hierbei die Alm. Sanft geneigte Hänge wie beispielsweise die Winkelmoosalm oder Teile der Steinplatte.
Also bitte! Die Mehrzahl aller (alten) Pisten in den bayrischen Voralpen ist - ohne das es Almgelände ist - mit etwas Bäume schlagen + Steine klauben skifähig gemacht worden. Selten daß irgendwo größer was gemacht worden ist.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Und das sind die schönsten Pisten.baeckerbursch hat geschrieben:Kleine Zwischenfrage: es gibt auch Untergrund, der sich ohne größere Probleme und ohne Planierungsarbeiten für Pisten eignen. Der klassische Fall ist hierbei die Alm. Sanft geneigte Hänge wie beispielsweise die Winkelmoosalm oder Teile der Steinplatte.
Also bitte! Die Mehrzahl aller (alten) Pisten in den bayrischen Voralpen ist - ohne das es Almgelände ist - mit etwas Bäume schlagen + Steine klauben skifähig gemacht worden. Selten daß irgendwo größer was gemacht worden ist.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Die Skipistenuntersuchung des LfU (Landesamt für Umwelt) in Bayern hat genau bestimmt welche Anteile in welchen Höhenzonen/Landschaftsbereichen liegen. Ich meine, dass Almflächen da den größten Anteil einnehmen.Die Mehrzahl aller (alten) Pisten in den bayrischen Voralpen ist - ohne das es Almgelände ist
Diese Studie hat auch pistenbauliche Eingriffe in Bayern sehr umfassend kartiert und dokumentiert.
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Natürlich gehen Skipisten überall in den Alpen meistens durch Almgelände. Immerhin sind die Alpen eine Kulturlandschaft. Aber die Mehrzahl aller Pisten gehten halt auch unten + oben weiter - und das ist dann kein Almgelände mehr.
Beispiel: Spitzing, Wendelstein, Laber, Jenner, .....
Ausschließlich oder zum überwiegenden Teil auf Almgelände: Steinplatte, Winkelmoos (nicht mehr so sehr), Sudelfeld.....
Beispiel: Spitzing, Wendelstein, Laber, Jenner, .....
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Bjoerndetmold
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Ich möchte nochmal meinen Vorschlag "Kunstpiste" (den Du einfach übergehstKris hat geschrieben: ** Für die "nicht naturbelassenen Pisten" nach obiger Beschreibung wären genannt:
-Wellnesspiste,
-Fitpiste,
-Carverpiste
-Sportspiste
-Industriepiste
Die Kompisita (zusammengesetzte Wörter) mit Kunst bezeichnen klassischerweise die künstlich hergestellten / veränderten im Gegensatz zu natürlichen Sachen:
Kunststoff, Kunstschnee, Kunstblumen usw. und so fort.
Ich finde den Begriff übrigens auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube, dass er wirklich exakt das bezeichnet, was Du definierst, eben die künstlich erzeugte Piste.
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Da ist schon einiges zusammengetragen worden, hätte jetzt nicht gedacht dass man derart viele Wortschöpfungen für die Gattung der "nichtnaturbelassenen Skipiste" finden kann. Da sind einige spannende Kandidaten dabei:
Probleme bei der Findung des optimalen Begriffes scheinen zu sein:
- Eine auf- oder abwertende Konnotation, die einzelne Begriffe in sich tragen, was aber auch wieder subjektiv ist
- Das "Einfangen" möglichst sämtlicher Elemente bzw. Charakteristika in einem Wort. So beschreibt der vielleicht nicht ganz ernst gemeinte Vorschlag "sicherheitsoptimierte Piste" lediglich eine Charakteristika (die der Fangnetze, abgeflachten Kuppen etc..). Dito für "Autobahnpiste": Auch eine breite Almpiste, völlig naturbelassen, kann eine Autobahnpiste sein. Denn eine Autobahnpiste kann ohne Beschneiung, Modellierung, Sicherheitsmanagement etc. daherkommen. Der Begriff dürfte wohl auch in den 1960ern oder 70ern geprägt worden sein
Hier (ohne Ordnung) der aktuelle Stand:
--------------------------------------------------
-Wellnesspiste,
-Fitpiste
-Carverpiste
-Sportspiste
-Autobahnpiste
-Industriepiste
-Synthetischer Piste
-Kunstpiste
-Retortenpiste
-Analogskipiste
-Designerpiste
-Hochmodifizierte Piste
-Sicherheitsoptimierter Skipiste
-Massenpiste
-Optimalpiste
-Skiroute
Eine Klassifizierung mit Ziffern bzw. Schulnoten ist auch denkbar, und wenn diese allgemein akzeptiert und damit bekannt wäre sicher auch die optimalste Lösung. Jedoch sehe ich es schwer, von beispielsweise "Pistenart 3" oder "4" zu sprechen. Letztendlich bräuchte man eine Skala von "naturbelassen" bis [meinLieblingsbegriff]". Oder man beschränkt sich auf Steigerungsformen von Adjektiven, "nicht, leicht, mittel, stark [meinLieblingsbegriff]".
Zur Wertneutralität fällt mir noch ein, dass es eine absolute Neutralität nicht geben kann, denn sie stützt sich stets auf eine Analogie mit etwas anderem, ein "Etwas" das man unterbewusst immer in Verbindung mit der gesuchten Skifreude bringt, auf die man eigentlich stolz sein möchte. Und da hätte ich selbstverständlich (wie der Touristiker auch) am liebsten (m)eine "Traumpiste". Nur eben, damit kommt man nicht weiter....
Ich denke man muss der Piste und ihren Merkmalen mutig "ins Auge" sehen
Probleme bei der Findung des optimalen Begriffes scheinen zu sein:
- Eine auf- oder abwertende Konnotation, die einzelne Begriffe in sich tragen, was aber auch wieder subjektiv ist
- Das "Einfangen" möglichst sämtlicher Elemente bzw. Charakteristika in einem Wort. So beschreibt der vielleicht nicht ganz ernst gemeinte Vorschlag "sicherheitsoptimierte Piste" lediglich eine Charakteristika (die der Fangnetze, abgeflachten Kuppen etc..). Dito für "Autobahnpiste": Auch eine breite Almpiste, völlig naturbelassen, kann eine Autobahnpiste sein. Denn eine Autobahnpiste kann ohne Beschneiung, Modellierung, Sicherheitsmanagement etc. daherkommen. Der Begriff dürfte wohl auch in den 1960ern oder 70ern geprägt worden sein
Hier (ohne Ordnung) der aktuelle Stand:
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-Wellnesspiste,
-Fitpiste
-Carverpiste
-Sportspiste
-Autobahnpiste
-Industriepiste
-Synthetischer Piste
-Kunstpiste
-Retortenpiste
-Analogskipiste
-Designerpiste
-Hochmodifizierte Piste
-Sicherheitsoptimierter Skipiste
-Massenpiste
-Optimalpiste
-Skiroute
Eine Klassifizierung mit Ziffern bzw. Schulnoten ist auch denkbar, und wenn diese allgemein akzeptiert und damit bekannt wäre sicher auch die optimalste Lösung. Jedoch sehe ich es schwer, von beispielsweise "Pistenart 3" oder "4" zu sprechen. Letztendlich bräuchte man eine Skala von "naturbelassen" bis [meinLieblingsbegriff]". Oder man beschränkt sich auf Steigerungsformen von Adjektiven, "nicht, leicht, mittel, stark [meinLieblingsbegriff]".
Zur Wertneutralität fällt mir noch ein, dass es eine absolute Neutralität nicht geben kann, denn sie stützt sich stets auf eine Analogie mit etwas anderem, ein "Etwas" das man unterbewusst immer in Verbindung mit der gesuchten Skifreude bringt, auf die man eigentlich stolz sein möchte. Und da hätte ich selbstverständlich (wie der Touristiker auch) am liebsten (m)eine "Traumpiste". Nur eben, damit kommt man nicht weiter....
Ich denke man muss der Piste und ihren Merkmalen mutig "ins Auge" sehen
Zuletzt geändert von Kris am 29.07.2011 - 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Definition "Industrieskipiste"
"UNI-G Piste"?
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Hm sehr schwer einen passenen Begriff dafür zu finden. Zumal anscheinend jeder hier weiß was gemeint ist aber auch jeder ein (mehr oder weniger) anderes Bild von solch einer Industrieskipiste im Kopf hat. Jede Piste kann durch äußere Einflüsse innerhalb von kurzer Zeit zu einer anderen Kategorie werden. Jeder der ein und die selbe Piste bei verschiednsten Bedingungen gefahren ist weiß das.
Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder für jeden Zustand mit unumstrittenen Merkmalen (Fangnetze, Begradigung, ...) einen separaten Begriff oder Nummer (Buchstabe o.ä.) festlegen oder einen Überbegriff finden der im Wört schon sehr Gummiartig sein muss. Da würde mir sowas wie Varioskipiste einfallen.
Ich denke ein bischen muss es abwertend klingen, da der Skisportler ein individualist ist. Er muss sich dem Rest der diese Pisten benutzt abgrenzen.
Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder für jeden Zustand mit unumstrittenen Merkmalen (Fangnetze, Begradigung, ...) einen separaten Begriff oder Nummer (Buchstabe o.ä.) festlegen oder einen Überbegriff finden der im Wört schon sehr Gummiartig sein muss. Da würde mir sowas wie Varioskipiste einfallen.
Ich denke ein bischen muss es abwertend klingen, da der Skisportler ein individualist ist. Er muss sich dem Rest der diese Pisten benutzt abgrenzen.
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Bjoerndetmold
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Hier auch mal ein Ordnungsvorschlag mit Definitionen
A. "hors piste" - Abfahrtsmöglichkeiten außerhalb von Pisten
1. Skiroute - nicht präparierte, aber markierte Geländeabfahrt
2. Geländeabfahrt - auch nicht markiert
B. Pisten - präparierte und überwachte Ski- / Snowboardabfahrt
1. Naturpiste - weitgehend naturbelassene Abfahrt (Eingriffe i.W. auf Abholzung oder mobile Beschneiung beschränkt)
2. Kunstpiste (= synthetische Piste) - künstlich geschaffene oder erheblich veränderte Piste
Beschreibende oder wertende Begriffe für bestimmte Pistentypen teilweise
a. Wellnesspiste
b. Fitpiste
c. Carverpiste
d. Sportspiste
e. Autobahnpiste
f. Industriepiste = Retortenpiste
g. Analogskipiste
h. Designerpiste
i. Hochmodifizierte Piste
j. Sicherheitsoptimierte Skipiste
k. Massenpiste
l. Optimalpiste
Die meisten dieser Begriffe (soweit es nicht ohnehin eher wertende oder werbende Bezeichnungen sind) sind wahrscheinlich nicht eindeutig zu definieren. Besser wäre es, bei den Kunstpisten oder synthetischen Pisten nach den jeweiligen Eingriffsmöglichkeiten zu kategorisieren, insbesondere:
- feste Absicherungen -> technisch abgesicherte Piste
- feste Beschneiungsinstallationen -> dauerhaft künstlich beschneite Piste
- Geländemodifikationen -> modellierte Piste
Man könnte dann z.B. von einer Kunstpiste / synthetischen Piste der Kategorie 3 sprechen, wenn Eingriffe in allen Bereichen stattgefunden haben. Man könnte auch gut die Auffassung vertreten, dass eine vorhandene Pistenmodellierung Grundvoraussetzung dafür ist, von einer Kunstpiste oder synthetischen Piste zu sprechen.
A. "hors piste" - Abfahrtsmöglichkeiten außerhalb von Pisten
1. Skiroute - nicht präparierte, aber markierte Geländeabfahrt
2. Geländeabfahrt - auch nicht markiert
B. Pisten - präparierte und überwachte Ski- / Snowboardabfahrt
1. Naturpiste - weitgehend naturbelassene Abfahrt (Eingriffe i.W. auf Abholzung oder mobile Beschneiung beschränkt)
2. Kunstpiste (= synthetische Piste) - künstlich geschaffene oder erheblich veränderte Piste
Beschreibende oder wertende Begriffe für bestimmte Pistentypen teilweise
a. Wellnesspiste
b. Fitpiste
c. Carverpiste
d. Sportspiste
e. Autobahnpiste
f. Industriepiste = Retortenpiste
g. Analogskipiste
h. Designerpiste
i. Hochmodifizierte Piste
j. Sicherheitsoptimierte Skipiste
k. Massenpiste
l. Optimalpiste
Die meisten dieser Begriffe (soweit es nicht ohnehin eher wertende oder werbende Bezeichnungen sind) sind wahrscheinlich nicht eindeutig zu definieren. Besser wäre es, bei den Kunstpisten oder synthetischen Pisten nach den jeweiligen Eingriffsmöglichkeiten zu kategorisieren, insbesondere:
- feste Absicherungen -> technisch abgesicherte Piste
- feste Beschneiungsinstallationen -> dauerhaft künstlich beschneite Piste
- Geländemodifikationen -> modellierte Piste
Man könnte dann z.B. von einer Kunstpiste / synthetischen Piste der Kategorie 3 sprechen, wenn Eingriffe in allen Bereichen stattgefunden haben. Man könnte auch gut die Auffassung vertreten, dass eine vorhandene Pistenmodellierung Grundvoraussetzung dafür ist, von einer Kunstpiste oder synthetischen Piste zu sprechen.
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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- starli
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Re: Definition "Industrieskipiste"
Kris: Was hat "Skiroute" in deiner Auflistung verloren?
Ansonsten sollte m.E. 3, maximal 5 Steigerungen ausreichen, sonst wird's ja nur zu kompliziert :)
-> unmodifiziert (UMP), leichtmodifiziert (LMP), hochmodifiziert (HMP), undevtl. noch extremmodifiziert (XMP). Die Abkürzungen UM, LM, HM und XM könnte man auch genauso im Englischen verwenden.Kris hat geschrieben: Oder man beschränkt sich auf Steigerungsformen von Adjektiven, "nicht, leicht, mittel, stark [meinLieblingsbegriff]".
Ansonsten sollte m.E. 3, maximal 5 Steigerungen ausreichen, sonst wird's ja nur zu kompliziert :)
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Re: Definition "Industrieskipiste"
na dann vergiss nicht irgendwelche Schneckentempopisten, wo 30 erlaubt ist (die bitte auch unterteilen, ob es eine Geschwindigkeitskontrolle gibt oder nicht), und Besoffskipisten (Vorzeigebeispiele Paznauner Thaya-Ischgl-Talabfahrt und Schlusshang der blauen 1 in St. Anton mit Einflussgebiet der Sennhütte, Krazy Kanguruh und Mooserwirt)
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