Devisenkurse und Tourismus
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Und die SNB hat reagiert.
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten ... lg-maessig
Mal schauen was diese Massnahmen langfristig bringen
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Mal schauen was diese Massnahmen langfristig bringen
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Nichts. Das verzögert den Prozess etwas, wird ihn aber nicht aufhalten. Die SNB greift doch schon seit Beginn der €-Krise ein, die jeweiligen Grenzen waren schön zu beobachten.TPD hat geschrieben:Mal schauen was diese Massnahmen langfristig bringen
- Pilatus
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Bin gerade von ein paar Tagen im Wallis zurück.
Es ist schon ziemlich auffällig, dass es mehr deutsches Personal wie deutsche Touristen hat...
Waren auffällig viel Italienisch- und v.A. Französisch sprechende Leute unterwegs. Dürften aber v.A. Leute aus der Westschweiz gewesen sein denke ich.
Wie tief der Euro unterdessen getaucht ist, ist echt krass. Mit den Preisen sind die Hotels schon einiges runter. Komischerweise stehen im Internet aber meistens viel höhere Beträge als das ganze am Schluss kostet.
Ich befürchte dass es v.A. bei den Familienbetrieben zu einem Kalschlag kommen wird. Da gibt es doch einige Hotels die kein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis mehr haben, gleichzeitig brechen ihnen jetzt mit der Frankenkriese die Umsätze weg, welche Renovationen etc. erlaubt hätten.
Mal schauen wohin das führt... Es ist aber schon zu fürchten, dass es auch einigen Skigebieten den Kopf kosten wird.
Anderstherum könnte es auch den Voralpendestinationen für einmal den Rücken stärken. Diese haben ja in den letzten Jahren darunter gelitten, dass sie v.A. durch Tagestouristen an den Wochenenden angefahren werden und kaum über genügend Gästebetten verfügten.
Diese dürften jetzt ihre Umsätze noch am ehnsten halten können, während Gebiete in den Zentralalpen mit ihrer teuren Infrastruktur wohl eher an ihre Grenzen stossen.
Das hingegen könnte doch noch ganz gute Effekte erzielen. Die Durch-KSB-isierung wird mal wieder etwas gebremst.
Es ist schon ziemlich auffällig, dass es mehr deutsches Personal wie deutsche Touristen hat...
Waren auffällig viel Italienisch- und v.A. Französisch sprechende Leute unterwegs. Dürften aber v.A. Leute aus der Westschweiz gewesen sein denke ich.
Wie tief der Euro unterdessen getaucht ist, ist echt krass. Mit den Preisen sind die Hotels schon einiges runter. Komischerweise stehen im Internet aber meistens viel höhere Beträge als das ganze am Schluss kostet.
Ich befürchte dass es v.A. bei den Familienbetrieben zu einem Kalschlag kommen wird. Da gibt es doch einige Hotels die kein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis mehr haben, gleichzeitig brechen ihnen jetzt mit der Frankenkriese die Umsätze weg, welche Renovationen etc. erlaubt hätten.
Mal schauen wohin das führt... Es ist aber schon zu fürchten, dass es auch einigen Skigebieten den Kopf kosten wird.
Anderstherum könnte es auch den Voralpendestinationen für einmal den Rücken stärken. Diese haben ja in den letzten Jahren darunter gelitten, dass sie v.A. durch Tagestouristen an den Wochenenden angefahren werden und kaum über genügend Gästebetten verfügten.
Diese dürften jetzt ihre Umsätze noch am ehnsten halten können, während Gebiete in den Zentralalpen mit ihrer teuren Infrastruktur wohl eher an ihre Grenzen stossen.
Das hingegen könnte doch noch ganz gute Effekte erzielen. Die Durch-KSB-isierung wird mal wieder etwas gebremst.
- Christoph Lütz
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Wenigstens braucht man nicht mehr in die Schweiz zu fahren, um mit schweizer Seilbahnen zu fahren. Bin in den letzten Tagen in Südtirol mit einer neuen "Garaventa-Standseilbahn" und einer neuen "120er-Garaventa-Pendelbahn" gefahren und habe mit EURO bezahlt
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Rüganer
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Das wäre doch der beste Werbeslogan fürs Skifahren auf schweizer Pisten : Bei uns gibts viel Platz für Sie !
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Rüganer hat geschrieben:Das wäre doch der beste Werbeslogan fürs Skifahren auf schweizer Pisten : Bei uns gibts viel Platz für Sie !
Es wär ja wirklich lustig, wenns nicht so traurig wäre
Uff gerade mal nachgesehen, Hoch-Ybrig Tagespass 51Sfr = 44,50 €
Es grüsst der Oli
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Winterhugo
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Und wenn die Schweizer nicht bald mal ihre Unterkünfte etwas weniger altbacken gestalten und modernisieren, ist der Zug komplett abgefahren. Unkomfortable Quartiere mit teurem Franken = ein no-go für Familien.
There's nothing like the first one
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Der Euro steht jetzt auf ca. 1,08 SFR, wer mit Karte aus dem Euroraum am Automaten in der CH Geld bezieht, kann also (mit wenigen Rappen Abweichung) wirklich faktisch 1 : 1 rechnen.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Jetzt reparieren die schon ihre Züge bei uns
Jede Menge SBB-Personenwagons stehen vor einer Wartungshalle in Hamburg (z.B. Radsatzwechsel und keine Ahnung, was die noch dadrin veranstalten). Hier und da mal ne Hercules von der ÖBB ist normal, aber SBB... selten...
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Oh je, wollen die das deutsche Bahnchaos importieren?Foto-Irrer hat geschrieben:Jetzt reparieren die schon ihre Züge bei uns![]()
- starli
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Re: Devisenkurse und Tourismus
.. der richtige Zeitpunkt für die Schweizer, den Euro einzuführen - so viel wie jetzt hättet ihr für eure Sparguthaben noch nicht bekommen :)
BTW, wieso kaufen alle CHF und wieso nicht NOK? Eigentlich ist Norwegen doch ein reicheres Land als die Schweiz, aber NOK-EUR ist relativ stabil in den letzten Jahren..
BTW, wieso kaufen alle CHF und wieso nicht NOK? Eigentlich ist Norwegen doch ein reicheres Land als die Schweiz, aber NOK-EUR ist relativ stabil in den letzten Jahren..
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Onlinebr403
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Also ich würde gerne mal wieder nach Zermatt oder auch in andere Schweizer Gebiete aber im Moment...nene. Da kann ich ja in Italien fast ne Woche länger gehen. Sorry du schöne Schweiz, aber ohne mich. Selbst die Schweizer Vignette ist ja im Moment abartig teuer.
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Bjoerndetmold
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Beide Währungen sind ja als "sicherer Hafen" deshalb interessant, weil sie an keine der Leitwährungen fix gekoppelt sind und daher nicht mit einer anderen Währung in den Abgrund gezogen werden können, wenn diese aufgrund von Inflation an Wert verliert oder ihr Wechselkurs gegenüber anderen Leitwährungen einbricht.starli hat geschrieben:.. der richtige Zeitpunkt für die Schweizer, den Euro einzuführen - so viel wie jetzt hättet ihr für eure Sparguthaben noch nicht bekommen
BTW, wieso kaufen alle CHF und wieso nicht NOK? Eigentlich ist Norwegen doch ein reicheres Land als die Schweiz, aber NOK-EUR ist relativ stabil in den letzten Jahren..
Die Stabilität von CHF und NOK hängt an der stabilen Wirtschaftslage der ausgebenden Länder und an dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage die Währung betreffen. In beiden Punkten ist der CHF im Vorteil. Norwegens wirtschaftliche Gesamtleistung dürfte wegen der starken Abhängigkeit von der Öl- und Gasnachfrage viel anfälliger sein im Falle einer globalen Wirtschaftskrise mit rapidem Nachfrageeinbruch industrieseits. Die Schweiz ist dagegen ein starker Dienstleistungs-, Banken-, Lebensmittel- und Pharmastandort. Alles weniger anfällige Branchen.
Vor allem aber: Der CHF ist ja - auch ohne Goldbindung - in den Augen der Investoren quasi Goldersatz, die Schweiz nicht nur ein Land, sondern fast mehr eine Bank. Und: für viele europäische Anleger liegt es räumlich und sprachlich viel näher, ihr Vermögen in der Schweiz anzulegen und verwalten zu lassen, weil die Schweizer ihre Sprache sprechen, als in Norwegen. Das sind ja gut 200 Millionen Anleger. Zudem sind die Schweizer Banken viel größer und - mutmaßlich - stabiler.
Das alles stützt auch die Währung.
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Tja ja, diese Entwicklung ist alles andere als schön. Ich persönlich tendiere ganz stark zum Skifahren in der Schweiz, vor allem im Wallis. Um jeden Preis werde ich mir dieses Vergnügen aber nicht gönnen. Viel mehr werde ich die Chance nutzen und endlich einmal einige französische Gebiete erkunden. Die Anreise ist hier zwar etwas weiter, aber das gleicht sich dann ja preislich mehr als aus.
Sollte sich der Kurs in den nächsten 6 Monaten wieder verbessern oder würde von schweizer Betreibergesellschaften, Gastronomie und Hoteliers eingelenkt, um die Besucherzahlen nicht einbrechen zu lassen, so steht auch einem Besuch in der Schweiz nichts im Wege. Eigentlich hätte ich gerne wieder die 4 Vallees besucht.
Interessant finde ich die Situation in den internationalen Gebieten. Während es für Zermatt kein Problem zu sein scheint, seine Skipasspreise nicht an die in Cervinia anzugleichen, so habe ich es letzte Saison in den PdS erlebt, dass der Skipass auf französischer Seite nicht günstiger zu bekommen war, als auf schweizer Seite. Der Kurs stand dzu dieser Zeit etwa bei 1,25. Dieser Unterschied liegt wohl in der geografisch vollkommen unterschiedlichen Anordnung dieser beiden Domänen.
Schöne Grüße
Veit
Sollte sich der Kurs in den nächsten 6 Monaten wieder verbessern oder würde von schweizer Betreibergesellschaften, Gastronomie und Hoteliers eingelenkt, um die Besucherzahlen nicht einbrechen zu lassen, so steht auch einem Besuch in der Schweiz nichts im Wege. Eigentlich hätte ich gerne wieder die 4 Vallees besucht.
Interessant finde ich die Situation in den internationalen Gebieten. Während es für Zermatt kein Problem zu sein scheint, seine Skipasspreise nicht an die in Cervinia anzugleichen, so habe ich es letzte Saison in den PdS erlebt, dass der Skipass auf französischer Seite nicht günstiger zu bekommen war, als auf schweizer Seite. Der Kurs stand dzu dieser Zeit etwa bei 1,25. Dieser Unterschied liegt wohl in der geografisch vollkommen unterschiedlichen Anordnung dieser beiden Domänen.
Schöne Grüße
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Und in Samnaun kann man an der Kasse mit Euro bezahlen (Ischgl-Preis). 20 CHF weniger für das gleiche Angebot...
Wer zahlt dort noch mit schweizer Franken?
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Das ist ein wichtiger Punkt im Unterschied zu Norwegen. Die Schweiz hat seit mm. 80 Jahren Strukturen aufgebaut (Banken u. Regierung im Zusammenspiel), internationale Gelder jeglicher Art anhzuziehen. Der Zins ist es nichtBjoerndetmold hat geschrieben:Vor allem aber: Der CHF ist ja - auch ohne Goldbindung - in den Augen der Investoren quasi Goldersatz, die Schweiz nicht nur ein Land, sondern fast mehr eine Bank.
Von wegen stabiler. Ohne das Multimillarden-Hilfspaket der Schweiz wären die beiden größten Banken UBS u. Credit Suisse perdu.Bjoerndetmold hat geschrieben:.... Und: für viele europäische Anleger liegt es räumlich und sprachlich viel näher, ihr Vermögen in der Schweiz anzulegen und verwalten zu lassen, weil die Schweizer ihre Sprache sprechen, als in Norwegen. Das sind ja gut 200 Millionen Anleger. Zudem sind die Schweizer Banken viel größer und - mutmaßlich - stabiler.Das alles stützt auch die Währung.
Stichwort "too big to fail"
.... und was die Sprache betrifft. Da ist Züridütsch wohl eine Weltsprache
Natürlich ist Englisch die Verkehrsspracher der "United Bank of Switzerland" etc.
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Glaube die wurden an die DB verkauft. Habe ich zumindest mal gelesen. Weiss aber nicht wieso... Waren glaub Wagen für den internationalen Zugverkehr.Foto-Irrer hat geschrieben:Jetzt reparieren die schon ihre Züge bei uns![]()
Jede Menge SBB-Personenwagons stehen vor einer Wartungshalle in Hamburg (z.B. Radsatzwechsel und keine Ahnung, was die noch dadrin veranstalten). Hier und da mal ne Hercules von der ÖBB ist normal, aber SBB... selten...
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Genau : http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/s ... 11561.htmlPilatus hat geschrieben:Glaube die wurden an die DB verkauft. Habe ich zumindest mal gelesen. Weiss aber nicht wieso... Waren glaub Wagen für den internationalen Zugverkehr.Foto-Irrer hat geschrieben:Jetzt reparieren die schon ihre Züge bei uns![]()
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Anscheinend noch kein Einbruch im Tourismus :
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/s ... 85717.html
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Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Abwarten. Die Asiaten kommen nach Luzern, Zürich, St. Moritz, Zermatt, Interlaken und Genf aber nicht auf die Axalp, nach Sarn oder die Belalp. Auch wenn der Asienmarkt anzieht, bekommen "normale" Orte ein Problem. V.A. sind das non-Ski Touristen. Skifahrer kommen entsprechend meiner Erfahrung aber v.A. aus Deutschland, Holland, Belgien, Grossbritannien und Italien.
All diese Länder haben einen starken Verlust der Kaufkraft erlitten.
Von dem her könnten durchaus auch grosse "reine" Wintersportorte Probleme bekommen (Adelboden, Aletschregion etc.)
All diese Länder haben einen starken Verlust der Kaufkraft erlitten.
Von dem her könnten durchaus auch grosse "reine" Wintersportorte Probleme bekommen (Adelboden, Aletschregion etc.)
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Gerade mal rausgeschaut. Dunkelgrüne Wagen mit silbernen Streifen unten.Pilatus hat geschrieben:Glaube die wurden an die DB verkauft. Habe ich zumindest mal gelesen. Weiss aber nicht wieso... Waren glaub Wagen für den internationalen Zugverkehr.Foto-Irrer hat geschrieben:Jetzt reparieren die schon ihre Züge bei uns![]()
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Im Sommertourismus können asiatische Rundreisetouristen den Ausfall von europ. Gästen in Kopfzahlen zeitweise kompensieren.Rüganer hat geschrieben:Anscheinend noch kein Einbruch im Tourismus :
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/s ... 85717.html
Die Wertschöpfung pro Gast ist aber im Winter viel höher. Da spielen die Nichteuropäer eine geringere Rolle.
Ich vermute in der Jahresbilanz wird das relativ bitter.
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Es gab mal für St. Moritz einen Anhaltswert, der aussagte, dass im Sommer durchschnittlich 100 SFr, im Winter hingegen 1000 SFr pro Tag und Gast ausgegeben würden (weiß nicht, ob das noch aktuell ist). Vielleicht ist das Verhältnis nicht überall so extrem, aber die allerwenigsten Bahnen dürften sich durch Sommertourismus irgendwie lukrativ betreiben lassen.
Ich sehe es wie Fab: Insgesamt dürften die kommenden Bilanzen düster ausfallen, mE besonders die des kommenden Winters, wenn der Kurs so bleibt. Kommt auch ein wenig drauf an, wann die geänderten Wechselkursverhältnisse im Bewusstsein der Kunden angekommen sind.
Habe gerade wieder mit Leuten gesprochen, die zunächst garnicht so viel nachgedacht haben. Jetzt sind sie in der Schweiz, sehen was am Geldautomaten in Euro in Rechnung gestellt wird, sehen, was das für die Kosten bedeutet und sagen auf einmal, dass es überhaupt keinen Spaß mehr macht, in der Schweiz zu bummeln, mal einen Café zu trinken und etwas einzukaufen, die Seilbahn zu benutzen etc..
Und der Sommerurlaub ist ja bei Weitem nicht so Kostenintensiv wie der Winterurlaub. Wie gesagt, das wird vermutlich düster.
Und viel machen kann man nicht. Man kann zwar knapp kalkulieren, aber viele Kosten laufen eben in SFr. Man kann ja nicht auf einmal die Gastropreise zB beim Essen halbieren. (zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass man das so einfach kann)
Was man aber könnte, wäre zB endlich mal die Cafépreise zu senken. Das würde sicher viele Gäste anlocken. Wenn ich überlege, wie viele Cafés ich in IT oft trinke und dann auch manchmal doch noch etwas dazu bestelle. Bei 4-5 SFr pro Tasse, mache ich das dagegen nur sehr selten. Urlaubsqualität ist eben auch, einfach mal (öfters) ins Café zu gehen und zu genießen, dass man die Zeit dafür hat.
Wäre ich Schweizer Caféhausbetreiber würde ich draußen ein Schild hinstellen: Tasse Café Créme 2 SFr - bei mir als Kunden würde das funktionieren ;)
Ich sehe es wie Fab: Insgesamt dürften die kommenden Bilanzen düster ausfallen, mE besonders die des kommenden Winters, wenn der Kurs so bleibt. Kommt auch ein wenig drauf an, wann die geänderten Wechselkursverhältnisse im Bewusstsein der Kunden angekommen sind.
Habe gerade wieder mit Leuten gesprochen, die zunächst garnicht so viel nachgedacht haben. Jetzt sind sie in der Schweiz, sehen was am Geldautomaten in Euro in Rechnung gestellt wird, sehen, was das für die Kosten bedeutet und sagen auf einmal, dass es überhaupt keinen Spaß mehr macht, in der Schweiz zu bummeln, mal einen Café zu trinken und etwas einzukaufen, die Seilbahn zu benutzen etc..
Und der Sommerurlaub ist ja bei Weitem nicht so Kostenintensiv wie der Winterurlaub. Wie gesagt, das wird vermutlich düster.
Und viel machen kann man nicht. Man kann zwar knapp kalkulieren, aber viele Kosten laufen eben in SFr. Man kann ja nicht auf einmal die Gastropreise zB beim Essen halbieren. (zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass man das so einfach kann)
Was man aber könnte, wäre zB endlich mal die Cafépreise zu senken. Das würde sicher viele Gäste anlocken. Wenn ich überlege, wie viele Cafés ich in IT oft trinke und dann auch manchmal doch noch etwas dazu bestelle. Bei 4-5 SFr pro Tasse, mache ich das dagegen nur sehr selten. Urlaubsqualität ist eben auch, einfach mal (öfters) ins Café zu gehen und zu genießen, dass man die Zeit dafür hat.
Wäre ich Schweizer Caféhausbetreiber würde ich draußen ein Schild hinstellen: Tasse Café Créme 2 SFr - bei mir als Kunden würde das funktionieren ;)
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Die Wirte können die Preise gar nicht mehr weiter senken ohne in die Verlustzone zu kommen! Die Angestellten beispielsweise brauchen einen Lohn, von dem sie leben können, und da das Leben (auch ohne starken Franken) in der Schweiz eh schon teuer ist, ergibt das halt auch hohe Personalkosten. Ausserdem wäre da noch der Einkauf: Wie ich schon mehrmals geschildert habe, wird hier der Schweizer Unternehmer ebenso abgezockt wie der kleine Bürger. Der Wirt kann ja kaum seinen Kaffee im Ausland beziehen. Das ist ja Krux am Ganzen, die Schweiz wird teurer ohne dass sie was dagegen machen können!
Probably waking up
- Fab
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Re: Devisenkurse und Tourismus
Die Crux ist halt, dass die Importeure die Währungsgewinne der letzten Jahre (60%!) nicht weitergeben.
Der Bundesrat (Regierung der Schweiz) unterstützt die schweizer Konsumenten auch nicht wirklich.
Wenigstens ist die Mehrwertsteuer niedrig.
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