täglich 10 Stunden unterwegs sein
unzählige McDonalds sehen
ein effizientes Nahverkehrssystem nutzen
Hafen! Mit richtig großen Schiffen
mehrere interessante Seilbahnen
Hochhäuser
Den englischen und asiatischen Lebenstil nur wenige U-Bahnstationen voneinander entfernt
sich in einer Großstadt sicher fühlen
noch mehr Hochhäuser
und noch mehr und noch höhere!
Ach, und noch so viel mehr...
Los gings am 20.Mai nachmittags mit einer Emirates Boeing 777 nach Dubai. Hier kamen wir kurz vor Mitternacht an und hatten dann ein paar Stunden Zeit, um den Duty Free abzulaufen (Dubai Airport hat mir nicht sehr gefallen, irgendwie zu eng, miese Logistik, alles nur auf shoppenshoppenshoppen ausgelegt - zu wenig Sitzplätze vor den Gates, überall liegen Leute rum) und schon kam unser erstes Highlight der Reise: per A380 gings über Bangkok nach Hongkong. Sakra, ist der leise! Beim Start und während des Flugs hört man nur wenige Aussengeräusche. Aber wenn man mal drin sitzt, merkt man nicht unbedingt einen Unterschied zu einem anderen Widebody. Hinzu kommt, dass das Emirates Interieur nun nicht gerade mein Geschmack ist (vorherrschende Farben sind helles Lila und Sand). So kamen wir am Samstag abend in Hongkong an, brauchten dann etwas um unseren Bus in die Nähe zu unserem Hotel zu finden (der Airport Express war uns zu teuer und hätte auch einen Umweg bedeutet). Wir machten auch erste positive Erfahrungen mit der Octopus Card (eigentlich die Karte für den ÖPNV, wird aber auch in vielen Geschäften akzeptiert, meiner Meinung nach ein geniales System, beim Zutritt der U-Bahn hält man die Karte ans Gate und beim Verlassen wieder und automatisch wird der Tarif abgebucht) und kamen mitten in einem Wolkenbruch 500m neben unserem Hotel an – meine erste Anschaffung war dann ein Schirm, man wird bei diesem Monsumregen innerhalb von kurzer Zeit komplett nass. Übernachtet haben wir im L'Hotel im Nina Tower im 72. Stock mit einer super Aussicht auf den Hafen und wenn der Dunst es zuliess, auch auf die Skyline von Hongkong selber. Die Zimmer waren super! Groß, sehr interessantes Bad mit einer coolen Dusche, vollklimatisiert und preislich voll ok. Ist zwar etwas ausserhalb der Innenstadt, aber per U-Bahn ist diese innerhalb von 20 Minuten ohne Probleme erreichbar. Frühstück hatten wir nicht mitgebucht, im dazugehörenden Einkaufszentrum gabs einen Starbucks und dort konnte man ganz gut frühstücken und per WLAN mal kurz den Kontakt zum Rest der Welt halten.
Am Sonntag war das Wetter leider recht durchwachsen und die Hügel hingen schon in Wolken, nichtsdestotrotz mussten wir uns gleich zur Leitner 2S Nnong Ping aufmachen, da diese den Rest unseres Urlaubs wegen Revision ausser Betrieb war. Wow, eine sehr spektakuläre Bahn! Ein für eine 2S irre langes Spannfeld übers Meer, 2 Mittelstationen, Wahnsinn! Leider war es recht windig, da kam bei mir dann doch Unbehagen während der Fahrt auf – und das letzte Drittel fuhren wir komplett im Nebel. Oben wanderten wir kurz zur Buddha-Statue, auch hier alles Wolkenverhangen, windig und es regnete immer wieder. Deshalb fuhren wir viel früher als geplant wieder ins Tal (wider windig... da wurds mir schon schummrig und ich hab dann weniger auf die Trasse geachtet). Wow, was für eine Bahn! Krasse Trasse, sehr gut in Schuss, wird sehr gut angenommen. Bei schönem Wetter will ich die Bahn wieder fahren!
Nun gings weiter in die Innenstadt, zuerst zum New Kowloon Parkway (netter Wanderweg) und dann rüber nach Hongkong Island (ist eher die englische Seite), hier gönnten wir uns eine ausführliche Fahrt mit der Strassenbahn – wir ergatterten einen Platz vorne im ersten Stock, von dort hat man eine tolle Sicht und es gibt immer was zu sehen, dafür fehlt die Klimaanlage, die die Busse haben. Noch immer hatten wir genug Zeit, also rauf mit der Peak Tram. Zum Glück ohne Wartezeiten. Oben war das Wetter auch nicht so gut und es wurde nun schon dunkel. Nach einem kurzen Aufenthalt gings an die Uferpromenade,um die Licht- und Lasershow anzuschauen – diese war aber eine große Enttäuschung (dafür war das Bier gut!). Sehr cool fand ich, dass viele Leute draussen waren und den freien Tag genossen, überall war Musik und die Leute tantzen sogar auf öffentlichen Plätzen oder machten dort ein Picknick. Anschliessend gings zurück ins Hotel, der Tag war lang und die Zeitumstellung war auch noch nicht ganz abgeschlossen.
Montag war dann Sightseeing in Kowloon angesagt. Blumen- und Vogelmarkt waren ganz nett, die Geschäfte um Mon Kok fand ich sehr interessant – hier pulsiert das Leben! Einkäufe selber tätigten wir wenige, Elektronik lohnt sich nur noch bedingt zu kaufen und bei Kleidung wollten wir uns erst mal einen Überblick verschaffen (und wir hatten die 400 Euro Begrenzung beim Zoll im Hinterkopf). Ausserdem waren wir im Raumfahrt- und Sciencemuseum (beide eher durchwachsen, zu viel für Kinder und zu wenig für Erwachsene). Sind auch einmal einfach so in einen Bus eingestiegen und ein paar Stationen gefahren, leider hatten wir keinen detaillierten Busnetzplan, so wusste man nie so recht wo man rauskommt. Abends waren wir noch in Hongkong Island essen, schlussendlich fanden wir ein nepalesisches Restaurant, war sehr lecker, nur ohne groß nachzudenken hatte ich mir was „extra Spicy“ bestellt, sakra brannte mir der Mund
Dienstag gabs dann wieder einige Seilbahnfahrten: unser Tagesziel hiess Ocean Park. Schon um 8 waren wir im Starbucks zum frühstücken, da wir um kurz nach 9 loswollten um rechtzeitig den ersten Bus gen Ocean Park zu erwischen. Kurz nach 10 waren wir am Eingang, so gut wie nix los. Erst mal eine Fahrt mit der 6-EUB (es lief nur eine Bahn, die Parallebahn hatte Revision), sehr schön trassierte Bahn, Agudio mit interessanten Kabinen. Oben fuhren wir die Achterbahnen, bis 11:30 waren nur wenige Gäste im Park, ab Mittags wurde es dann voll, aber die Wartezeiten hielten sich meist in Grenzen. Die Minenachterbahn ist ganz nett, aber nix spektakuläres und auch nicht sonderlich lang. Leider, wirklich leider haben wir uns nicht das Erinnerungsbild gegönnt
Mittwoch schauten wir uns die Gegend um den alten Flughafen an, wanderten etwas durch das Viertel dort, warfen auch einen kurzen Blick auf einen Friedhof dort. Leider sieht man vom alten Flughafen nur noch eine große Baustelle, hier wird ein neues Stadtviertel hochgezogen. Per Bus kamen wir wieder zur Fährstelle in Kowloon, von dort fuhren wir per Fähre nach Discovery Bay (eine recht künstlich wirkende, aber auch angenehm wirkende Hochhaussiedlung ohne Autoverkehr) und dann noch mal kurz an der Talstation der 2S vorbei (Die Sicht war heute besser, da für war die Bahn in Revision). Leider fanden wir keinen Bus, der uns zur Lantau Link Brücke brachte, deshalb entschieden wir uns, per Fähre rüber nach Tung Mon zu fahren (eine total anonyme Hochhaussiedlung mit einem gut durchdachten Strassenbahnnetz) und dann per U-Bahn wieder zu unserem Hotel. Abends gings noch auf ein paar Bier nach Hongkong Island, wir fanden einen coolen English Pub direkt neben dem Central Escalator, hier konnte man schön alle vorbeiziehenden Leute schauen und sich dabei lecker Bier einflössen
Donnerstag fuhr Tobias ins Disneyland (tscha, mal schauen ob er was dazu schreibt... wohl eher ned, er ist ja nur aktiver Foreninfoschmarotzer und nicht aktiver Web 2.0er
Ich machte mit noch mal nach Mong Kok auf, schaffte es nachmittags noch mal mit der Peak Tram zu fahren und genoss ansonsten den Trubel um mich rum – ich liess mich einfach mal treiben, kaufte noch ein wenig ein, war glücklich, als ich die Hauptpost fand und Briefmarken kaufen konnte (und die dazugehörenden Karten) und war nachmittags total glücklich, als ich mich im Tsing Yi Park auf der Tsing Yi Insel auf ner Pank hinsetzen konnte – meine Füsse taten mir sauweh, 1 Woche jeden Tag zu Fuss unterwegs sein bin ich nicht mehr gewöhnt.
Samstag gings dann schon wieder gen Heimat (jaja, wer zählen kann wird nun feststellen, dass da doch ein Tag fehlt! Genau! Da waren wir in Macau, das ist ein eigener Bericht). Da unser Flieger erst spätabends ging, nutzten wir den Tag noch für eine geruhsame Hafenrundfahrt und ein wenig Shoppen. Sehr zu empfehlen ist die Aussichtterrase im Terminal 1 des Flughafens, hier hat meine tolle Sicht! Schon krass was da permanent An- und Abfliegt. Wo in München A320 und B737 hintereinander landen, gibt’s in Hong Kong fast nur B777 und A330 und größer.
Mitten in der Nacht kauften wir noch ein paar Souvenirs im Dubai Duty Free (Parfüm ist günstig, Zigaretten ebenso) und waren dann Sonntag mittag wieder in München.
Fazit: wow, was für eine Stadt! Sofort wieder hinwill!!!!!!!!!!!!!! Aber nächstes Mal eher Direktflug
der hat uns Hingebracht
L'Hotel im Nina Tower.
Zimmer, groß, tolle Dusche, super Aussicht
Ausblick auf Hong Kong mit dem Containerhafen, im Hintergrund Hong Kong Island, rechts Tsing Yi Island.
ein Hochhaus in der Nähe der Talstation der 2S.
Talstationskomplex der 2S.
Eingangsphotobild
nur gut dass wir eine Fahrt mit einer Glasbodenkabine reserviert hatten - so konnten wir an der Schlange vorbei. Bitte nicht vergessen, ist absolutes Sauwetter, oben miese Sicht, windig, Regen. Will nicht wissen was da los ist bei ruhigem sonningen Ausflugswetter.
schon ein Brocken die Bahn.
Kabine vor der Skyline von Tung Chun, ein Stadtteil draussem am Flughafen.
Glasboden. Mir machte mehr der Wind aus.
tolles Spannfeld über die Bucht.
dito.
Trasse, hier am Grat war es am windigsten.
Trasse.
auch das zwiete Spannfeld ist nicht ohne.
Strecke. Leider gings danach ab in die Wolken, deshalb gabs bei der Bergfahrt keine Bilder mehr.
Bergstation, leider war das Wetter nix.
dito. Aber wenn man schon mal hier ist, muss man eins machen
Kabine.
hier mal die wirkliche und echte Kabine der Hausberg-EUB! Und komm mir keiner mehr mit Omega 4LWI 8EUB!
Ausflugsbereich an der Bergstation, der Weg geht dann weiter zum Buddha, dort regnete es aber zu stark für Bilder.
wir machen uns wieder auf gen Tal, ich muss zugeben, mir war seehr mulmig.
wir kommen wieder aus den Wolken raus.
kurz vor der ersten Mittelstation im Tal.
und schon wieder raus, hab ich schon gesagt dass es regnete?
kurzes Stück zwischen den beiden Stationen.
Blick zurück.
dito.
Talstation.
ebenso.
Nun gabs erst mal in einem zu teuren italienischen Restaurant in einer Mall was zu essen, dann gings gen West Kowloon.