Skiurlaub Dolomiten Silvester

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Alexa
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Skiurlaub Dolomiten Silvester

Beitrag von Alexa »

Hallo @ all,

ich bin neu hier und würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Infos geben könnt. Kurz zu mir, bin 30, weiblich, sportlich (joggen, reiten, Fitness) und wohne in der schönen Pfalz.

Ich bin noch nicht lange auf Brettern unterwegs, das erste Mal vor 2 Jahren am Speikboden, dann 3 Tage in Damüls und 4 Tage in Serfaus/Fiss/Ladis.
Nun würde ich dieses Jahr gerne wieder Skifahren gehen, allerdings habe ich in meinem Bekanntenkreis keine Skifahrer, so dass ich mit einer Reisegruppe fahren würde.

Hier wird nun für die Silvesterwoche eine Fahrt nach Rocca Pietore angeboten. In der Beschreibung ist von diversen Skitouren (Sellaronda, 1. Weltkriegstour usw) die Rede.
Weiß nicht, ob ich den Link hier einstellen darf.

Kann man das als "Rote-Pisten-Anfänger" meistern? Oder verderb ich dem Rest der Gruppe den Spaß, wenn sie immer warten müssen? Kann ich mich ggf. abseilen und ev noch ein paar Skistunden nehmen? Und (nicht lachen), :oops: ich verfahr mich gerne mal auf der Piste, findet man sich da gut zurecht?

Viele Grüße Alex

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thun
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Re: Skiurlaub Dolomiten Silvester

Beitrag von thun »

Naja, ich sag's gleich so: In den Dolomiten gibt es für Anfänger besser geeignete Gebiete, allen Voran die Seiser Alm oder Alta Badia, die bieten wirklich viele und weitläufige einfache Pisten - da würde ich mich dann auch bevorzugt in diesen aufhalten und größere Unternehmungen wie eben Sellarunde und Grande Guerra auf das Ende des Urlaubs verlegen.

Sellarunde wäre für dich wohl machbar, aber wohl erst am Ende auch spaßig - nervig finde ich vor allem die merklich schlechteren Pistenverhältnisse durch die vielen Skifahrer dort. Für Anfänger ist auch die Länge oft entmutigend. Für die Grande Guerra gilt prinzipiell dasselbe (bis auf die Menschenmassen), wobei diese durch einige wirklich lange Abfahrten noch etwas anspruchsvoller ist. Vor allem ist die Abhängigkeit von den Bussen wohl speziell für Anfänger nervig, da dadurch dann doch hin und wieder mal Eile angesagt sein kann, um sicher zu sein, dass man es noch zurück schafft. (Mal davon abgesehen, ich halte sie für die schönere der beiden Touren)
In der Nähe von Rocca Pietore sind sowohl Malga Ciapela/Arabba als auch die Civetta eher von der anspruchsvolleren Sorte, das heißt, es gibt relativ viele rote und schwarze Pisten, wobei die Civetta noch wesentlich besser ist, da für viele Pisten eine blaue Alternative existiert. In Malga Ciapela gibt es praktisch nur eine längere blaue Piste im Talboden und zwei lange rote am Fedaia.

Und die Orientierung ist alleine nicht ohne! Man muss schon aufpassen, wo man hinfährt, auch wenn die wichtigsten Pisten gut ausgeschildert sind. Ein Pistenplan sollte dann schon zur Hand sein und verstanden werden.
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