Skipässe: Preisvergleich in €

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Fab
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Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von Fab »


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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von TPD »

Interessanter Preisvergleich.
Nun für die Skigebiete in der Schweiz lässt sich der gewaltige Preisanstieg durch den Wechselkurs erklären. Aber ich finde es doch interessant zu sehen, dass teilweise auch die Skipässe im Euro-Raum massiv aufgeschlagen haben !
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OliK
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von OliK »

Sehr interessanter Vergleich.
TPD, was verstehst Du unter massiv aufgeschlagen? Das sind ja 6-Tages-Pässe, und die meisten Anpassungen so im 6- oder 8 Euro-Bereich, als meist 1 € /Tag.
Aber Schweiz ist halt mal massiv...Laax 50 € Euro teurer als Arlberg. Macht mich als Schweizfahrer traurig, weil ich wieder nach AT muss, also der Vernunft wegen :ja:
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von TPD »

Das sind ja 6-Tages-Pässe, und die meisten Anpassungen so im 6- oder 8 Euro-Bereich, als meist 1 € /Tag.
Dann schau mal die Preise vom Aostatal an.
Da haben sogar einige Skigebiete aus der Schweiz, trotz des starken Frankens, weniger stark aufgeschlagen.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von alex96 »

Naja aber wenn die Skigebiete in der Schweiz noch mehr aufschlagen würden hätten sie auch Probleme, da der gesamte Urlaub wegen Nebenkosten ja schon viel teurer ist.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von OliK »

TPD hat geschrieben:
Das sind ja 6-Tages-Pässe, und die meisten Anpassungen so im 6- oder 8 Euro-Bereich, als meist 1 € /Tag.
Dann schau mal die Preise vom Aostatal an.
Da haben sogar einige Skigebiete aus der Schweiz, trotz des starken Frankens, weniger stark aufgeschlagen.
Yups, stimmt schon. Ist aber wirklich die Ausnahme!
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von VR1985 »

Interessant, dass so gut wie alle meiner Lieblingsgebiete unter den Top-10 sind...

Ich würde aber deswegen nicht gleich nach Österreich ausweichen. Solange der Franken so stark ist verzichte ich eben auf Zermatt oder Verbier und gehe lieber nach Frankreich oder Italien. Chamonix, 3 Vallees oder Dolomiti Superski stehen zwar auch recht weit oben, aber dafür bekommt man da dann auch etwas geboten. Um in einer Woche 50 Euro zu sparen möchte ich wirklich nicht auf die Vorzüge dieser Gebiete verzichten.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von OliK »

Woher kommst Du? Für Leute die eh nur Urlaube in den Alpen verbingen, weil zu weit weg, mag das richtig sein.
Mir geht es aber um Tagesfahrten. In unserem bisherigen "Haus-Schigebiet" Hoch-Ybrig bspw. kostet der Tagespass aktuell 51 Sfr= ca. 43 €. Laax 68 Sfr= 56.- € + Parken 8O . Arlberg kostet im Vergleich zur HS nur 43.- € und NS 41.- €. So. Da nehm ich dann sogar die stressige Schleicher-Anfahrt am See entlang in kauf.
Wir sind meistens 15-20mal pro Winter nur nen Tag unterwegs, manchmal auch 2 mit spontaner Übernachtung. Und da geht die Schweiz halt einfach nimmer. Hochpreisig wars schon immer dort, was sich aber früher durch nen starken Euro etwas relativiert hat. Aber nun?
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von GMD »

Was sollen die Schweizer Gebiete denn noch machen? Ihre Angestellten brauchen wegen den höheren Preisen in der Schweiz auch entsprechende Löhne, Verbrauchsmaterialen kosten ebenfalls mehr, wenn ein neuer Lift oder neue Raupe angeschafft werden soll/muss wird in den Offerten der Hersteller natürlich auch ein CH-Zuschlag berechnet etc., und nun stieg auch noch der Franken wegen des Schwächelns des Euros und des Dollars in unangenehme Höhe. Viele Schweizer Skigebiete sind margenmässig am unteren Limit, noch weiter runter können sie nicht oder sie landen in der Verlustzone! Dasselbe gilt für die ganze Tourismusbranche, welche ja durchaus auch als Exportwirtschaft betrachtet werden kann. Gerade bei der Sache mit dem Wechselkurs löffelt diese eine Suppe aus, welche ihnen andere eingebrockt haben!
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von 3303 »

Es ist einfach schwierig. Und es wird immer problematischer für die Schweiz, irgendwie vom Hochpreisimage wegzukommen, auch wenn man vielleicht nicht viel tun kann.
Zwar gibt es mit seinen Besonderheiten immer wieder Anreize für die Schweiz und auch immer wieder Gründe dafür, höhere Preise deswegen zu bezahlen, aber wenn Flims/Laax und Davos schon teurer sind, als Val d'Isere und Chamonix, dann wird die Luft zunehmend dünner.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von GMD »

Die Schweizer Bevölkerung will seit 30 Jahren weg von der Hochpreisinsel, die meisten wären auch bereit weniger zu verdienen wenn die Preise ebenfalls angepasst werden. Aber da es, vor allem auch in der Politik, immer noch mehr als genug Profiteure davon gibt, tut sich leider herzlich wenig. Die globalen Konzerne haben natürlich auch kein Interesse daran, in der Schweiz verdienen sie viel Geld damit. Ja es ist ja sogar so, dass wir Schweizer mit den überrissenen Preisen die Kampfpreise in anderen Ländern quersubventionieren! Plakativ gesagt: Günstige Produkte in Deutschland dank Abzocke in der Schweiz!
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von axisofjustice »

Das Schlimmste ist vorbei. Stärker kann der Franken erstmal nicht mehr werden und auf Dauer werden die größeren Schweizer Skigebiete sicherlich Anpassungen vornehmen müssen, damit sie nicht aussterben.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von GMD »

Geht fast nicht mehr, oder sie machen rückwärts, die Zitrone bei den Kosten ist jetzt schon ziemlich ausgepresst! Der grösste Posten sind die Mitarbeiterlöhne. Da die Lebenskosten in der Schweiz so hoch sind, müssen sie entsprechende Löhne zahlen oder die Mitarbeiter laufen ihnen davon. Sag mir, was soll man da als Skigebietbetreiber machen? Wie ich schon sagte, es ist ja nicht nur der Kurs der dafür sorgt, dass die Schweiz so teuer ist. Die sogenannten Produktionskosten sind es ebenfalls. Um ein Beispiel aus dem Handel zu nehmen: Der Preis vieler Produkte ist für einen Schweizer Händler im Einkauf beim Importeur grösser als der welcher in Deutschland am Regal steht! Parallelimport wäre eine Lösung, aber da nutzen die Hersteller und Importeure alle Tricks um dies zu unterbinden. Bisher mehr oder weniger erfolgreich.

Mich würde in diesem Zusammenhang auch mal die Marge interessieren. Ich bin ziemlich sicher, die europäischen Skigebiete haben trotz tieferen Skipasspreisen eine höhere Marge als die in der Schweiz.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von VR1985 »

ChaosB99 hat geschrieben:Woher kommst Du? Für Leute die eh nur Urlaube in den Alpen verbingen, weil zu weit weg, mag das richtig sein.
Das stimmt. Meine Startpunkte variieren zwischen Flensburg bis Koblenz (RLP). Kurztripps mit 1-2 Übernachtungen kommen selten vor, eher dann 1 Woche am Stück.

Trotzdem ist es doch für einen Bawü-Menschen günstiger, gerade bei Tagesausflügen ohne Nebenkosten in die Schweiz zu fahren. Das was der Skipass mehr kostet spart man dann doch am Sprit.

Skifahren war schon immer ein teures Hobby, was will man machen? Das es teurer wird ist auch normal, ist ja fast mit allem so. Im Moment fällt die Schweiz eigentlich hauptsächlich auch nur wegen des Frankenkurses negativ auf. Sollte der Kurs mal wieder auf 1,50-1,60 kommen, dann kann man eigentlich nichts sagen.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von OliK »

GMD hat geschrieben:Was sollen die Schweizer Gebiete denn noch machen? Ihre Angestellten brauchen wegen den höheren Preisen in der Schweiz auch entsprechende Löhne, Verbrauchsmaterialen kosten ebenfalls mehr, wenn ein neuer Lift oder neue Raupe angeschafft werden soll/muss wird in den Offerten der Hersteller natürlich auch ein CH-Zuschlag berechnet etc., und nun stieg auch noch der Franken wegen des Schwächelns des Euros und des Dollars in unangenehme Höhe. Viele Schweizer Skigebiete sind margenmässig am unteren Limit, noch weiter runter können sie nicht oder sie landen in der Verlustzone! Dasselbe gilt für die ganze Tourismusbranche, welche ja durchaus auch als Exportwirtschaft betrachtet werden kann. Gerade bei der Sache mit dem Wechselkurs löffelt diese eine Suppe aus, welche ihnen andere eingebrockt haben!
??? Hat hier jemand der Schweiz die Schuld in die Schuhe geschoben. Lass Dir versichert sein, mir ist die schweizer Situation durchaus bewusst, bin ja fast Schweizer, zumindest Entfernungsmässig (15km) :lach: . Es war eine enfache Analyse MEINER Gedanken zum Thema "Momentan in der Schweiz schifahren ".
VR1985 hat geschrieben:
ChaosB99 hat geschrieben:Woher kommst Du? Für Leute die eh nur Urlaube in den Alpen verbingen, weil zu weit weg, mag das richtig sein.
Das stimmt. Meine Startpunkte variieren zwischen Flensburg bis Koblenz (RLP). Kurztripps mit 1-2 Übernachtungen kommen selten vor, eher dann 1 Woche am Stück.

Trotzdem ist es doch für einen Bawü-Menschen günstiger, gerade bei Tagesausflügen ohne Nebenkosten in die Schweiz zu fahren. Das was der Skipass mehr kostet spart man dann doch am Sprit.

Skifahren war schon immer ein teures Hobby, was will man machen? Das es teurer wird ist auch normal, ist ja fast mit allem so. Im Moment fällt die Schweiz eigentlich hauptsächlich auch nur wegen des Frankenkurses negativ auf. Sollte der Kurs mal wieder auf 1,50-1,60 kommen, dann kann man eigentlich nichts sagen.
Es geht ja nicht darum, dass schifahren ein teures Hobby ist, das steht ausser zweifel. Es geht um die Verhältnissmässigkeit. Wenn ich für ein - zugegeben wirklich nettes, aber relativ kleines Schigebiet - wie Hoch-Ybrig gleich viel bezahlen muss wie am grandiosen Arlberg, brauch ich nicht mehr lange überlegen. Und Laax ist eh aussen vor.
Dafür nehm ich dann eben auch 20km mehr Anfahrt in Kauf. Ausserdem war ja der Arlberg nur ein Beispiel. Ich habe im Umkreis von ca. 200km (+/-30km) jede Menge exzellente Schigebiete, sowohl in der Schweiz als auch in AT :mrgreen:
Die Kosten für einen Schitag in der Schweiz waren auch bei starkem Euro schon immer etwas höher als in AT, aber jetzt ists halt wirklich extrem. Wenn mal ein Weizen 8.- € kostet hört für mich dann selbst als Schweizfan der Spass auf.
Wirklich schwierige Situation für die Schweiz momentan, wobei für Wochen(pauschal)-Urlauber die Sache je etwas anders aussieht. Höfer bspw. hat ja für das VdA genau den gleichen Preis für ne Woche wie letztes Jahr.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von VR1985 »

ChaosB99 hat geschrieben:Dafür nehm ich dann eben auch 20km mehr Anfahrt in Kauf. Ausserdem war ja der Arlberg nur ein Beispiel. Ich habe im Umkreis von ca. 200km (+/-30km) jede Menge exzellente Schigebiete, sowohl in der Schweiz als auch in AT
Die Kosten für einen Schitag in der Schweiz waren auch bei starkem Euro schon immer etwas höher als in AT, aber jetzt ists halt wirklich extrem. Wenn mal ein Weizen 8.- € kostet hört für mich dann selbst als Schweizfan der Spass auf.
Wirklich schwierige Situation für die Schweiz momentan, wobei für Wochen(pauschal)-Urlauber die Sache je etwas anders aussieht. Höfer bspw. hat ja für das VdA genau den gleichen Preis für ne Woche wie letztes Jahr.
Mal eine kleine subjektive Aufstellung von mir:

Österreich: Billige Skipässe, moderate Hüttenpreise, teure Unterkünfte
Schweiz: Sehr teure Skipässe, teilweise sehr hohe Nebenkosten, z. Zt. extrem wegen dem Frankenkurs, Unterkünfte können noch günstig sein, wenn man sich ein wenig umschaut
Frankreich: Skipässe mittelmäßig teuer, teilweise extreme Preise auf Hütten (hab mal gehört, dass ne Protion Pommes in den 3 Vallees 9 Euro kosten soll), Unterkunft meist moderat

Für den Tagesausflug scheint demnach wohl Österreich wirklich die günstigste Wahl zu sein, solange die Entfernung nur unwesentlich größer ist
Schweiz bleibt für die absoluten Fans, in jeder Beziehung
Frankreich und wahrscheinlich Italien stellen wohl eine ganz gute Wahl dar, wenn man mindestens ne Woche dort verbringen möchte

Mit Pauschalreisen hat man tatsächlich hin und wieder noch die Möglichkeit recht günstig irgendwo in der Schweiz unterzukommen aber auch hier steigen die Preise teilweise an. Was ich z.B. an Angeboten für diese Saison für Crans Montana oder Saas Fee gesehen habe, schreckt mich ziemlich ab, gerade auch, weil mir solche Gebiete für eine Woche eigentlich zu klein wären. Für Zermatt und die 4 Vallees habe ich irgendwie garnichts gefunden. Lediglich für die PdS und wie erwähnt für das VdA gibt es interessante Möglichkeiten.
Für den versierten Skifahrer ist es einfach schwierig da etwas passendes zu finden und nicht zu viel draufzuzahlen. Der, der einfach mal ne Woche irgendwo in den Schnee will, der hat es da wesentlich leichter.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von Bjoerndetmold »

Ist halt alles ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits freuen sich Schweizer (zumindest die vermögenden unter ihnen) darüber, dass sie mit ihrem teuren Franken nun im Ausland günstig einkaufen und reisen können und Importware billiger wird.

Andererseits ist es natürlich für das produzierende Gewerbe in der Schweiz und für die Tourismusindustrie ein echtes Problem.
Ich fahre eigentlich am liebsten in die Schweiz. Aber dieses Jahr? Bei dem Wechselkurs? Und was, wenn es im Januar, wenn wir fahren wollen, noch schlimmer ist? Dann also doch kein Graubünden, sondern eben Österreich...

Auf Dauer macht nur der Beitritt zum Euro-Raum Sinn... allen Griechen zum Trotz...


Björn
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!

Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Pilatus
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von Pilatus »

Die Schweizer Bevölkerung will seit 30 Jahren weg von der Hochpreisinsel, die meisten wären auch bereit weniger zu verdienen wenn die Preise ebenfalls angepasst werden
Jetzt mach mal halblang... ;) Was hat man von tiefen Preisen, wenn die Löhne auch sinken? Man hat international gesehen die tiefere Kaufkraft und zuhause reichts für das Selbe? Glaube kaum das das irgend jemand will...
Gerade bei der Sache mit dem Wechselkurs löffelt diese eine Suppe aus, welche ihnen andere eingebrockt haben!
Nicht mal die "Abzocker" bei den Banken - auf die du ansprichst - dürften Freude am Wechselkurs haben. Erstens finanzieren die Schweizer Banken massgeblich die Schweizer Wirtschaft und haben kein Interesse daran, wenn diese kollabiert. Zudem hat der Schweizer Finanzplatz, der sehr International ist, selber Probleme mit dem hohen Franken. Im Moment werden auch Millionen-Boni lieber in Pfund als CHF bezahlt...
Ja es ist ja sogar so, dass wir Schweizer mit den überrissenen Preisen die Kampfpreise in anderen Ländern quersubventionieren! Plakativ gesagt: Günstige Produkte in Deutschland dank Abzocke in der Schweiz!
Glaube kaum, dass die kleine Schweiz Kampfpreise in der ganzen EU finanzieren kann ;) Vermutlich könnten die meisten Konzerne die Preise einfach auf EU Niveau senken (+ einen Zuschlag wegen den höheren Löhnen). Allerdings kann man von den grossen Konzernen auch nicht verlangen, dass sie nach jeder Börsenturbulenz jede Zahnpasta im Regal mit einem neuen Preis versehen. Dass bei dieser Art von Konsumgüter eine gewisse "Sicherheitsmarge" bestehen muss, ist m.E. verständlich. Anderst sehe ich das jetzt z.B. bei sehr teuren Gütern wie Autos. Da sind die Stückzahlen relativ bescheiden und die Wagen sind beim Kauf oft noch gar nicht produziert. Da ist es schon fair, wenn einem der Wechselkursgewinn weitergegeben wird. Es steht allerdings jedem frei zu Fragen und im schlimmsten Fall den Wagen im Ausland zu kaufen. Wir haben auf jeden Fall für Möbel, die in Österreich hergestellt werden, auch beim Schweizer Händler einen zünftigen Rabatt bekommen.
Wenn wir den Euro hätten, dann gäbe es das Problem wohl nicht. Gleichzeitig haben wir aber auch massive Vorteile, dass wir mit dem Euro nichts am Hut haben. Schlussendlich ist es egal.
Da die Lebenskosten in der Schweiz so hoch sind, müssen sie entsprechende Löhne zahlen oder die Mitarbeiter laufen ihnen davon.
Ich glaube eher, dann legen einem die Gewerkschaften den Betrieb lahm... Wenn einem die Mitarbeiter davon laufen würde das ja bedeuten, dass sie in der selben Branche zu den gegebenen Löhnen weiterhin Arbeit finden würden...

Unsere Probleme sind weltweit gesehen marginal, ich verstehe echt das tamm tamm nicht, das im Moment abläuft... uns gehts fast allen gut, man könnte fast meinen, die Leute wären glücklicher wenns allen schlechter ginge...
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von frank123 »

Bei allem Gejammere, dass der schwache Eure Schuld am Niedergang des Schweizer Toursimus ist, sollte man in vielen Regionen schon auch mal schauen, was der Gast für sein Geld geboten bekommt. Die Qualität ist halt in vielen - nicht in allen!!! - Schweizer Skigebieten nach wie vor auch weit unterdurchschnittlich: schlechte Beschneiung, Investitionsstau bei Anlagen und Hotelinfrastruktur, ungemütliche Gastronomie mit mäßiger Qualität - wohlgemerkt natürlich nicht überall, aber in der Tendenz halt häufiger als in den anderen Alpenländern.
Ich nehme da immer ganz gerne das Furtschellas-Gebiet im Oberengadin, da habe ich vor 30 Jahren Skifahren gelernt, wirklich geändert hat sich da nix, drei Schneekanonen und ein 4er Sessel, der Rest ist wie früher und das ist halt nicht mehr zeitgemäß, Euro hin oder her. Bin letztes Jahr mal wieder dort gefahren, eine grandiose Gegend, traumhafte Höhenlage , wunderschöne, lange Pisten aber die Infrastruktur ist einfach schrecklich, bei der Zubringerbahn hat man das Gefühl, die Kabine wird nur noch durch Farbe zusammengehalten, da hat man halt praktisch nie reinvestiert. Normal müsste die Gegend bei dem Angebot und den Möglichkeiten von November bis Mai ausgebucht sein, stattdessen war es mitten im Februar leer und man musste warten, bis genug Leute für die nächste Bergfahrt zusammen gekommen sind - da machen doch die Verantwortlichen was falsch, oder sie haben es halt nicht nötig. Ich finde es dann aber schon schade, dass in ebendieser Region darüber diskutiert wird, ein Skigebiet in einer Höhenlage von 2000 - 2900 m (Lagalb) zu schliessen.
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Saison 25/26 Opening 09.11., Sulden (9), Schöneben(1), Sulden(1), Reinswald(1), Sulden (11), Schöneben(1), Sulden(5), Waldau-Schwarzwald(1), Pfelders(1), Sulden(2), Schwemmalm(1), Sulden(1), Meran2000(1), Speikboden(1) Total: 37
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von Winterhugo »

VR1985 hat geschrieben: Mal eine kleine subjektive Aufstellung von mir:

Österreich: Billige Skipässe, moderate Hüttenpreise, teure Unterkünfte
Schweiz: Sehr teure Skipässe, teilweise sehr hohe Nebenkosten, z. Zt. extrem wegen dem Frankenkurs, Unterkünfte können noch günstig sein, wenn man sich ein wenig umschaut
Und schön altbacken .... die haben einen Renovierungsstau ohne Ende.
There's nothing like the first one
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von Foto-Irrer »

also mit günstigen, da sehr alten, Ferienwohnungen und Pensionen kann ich unterstreichen!

Ich hab das bisher nur bei Anfragen für die Schweiz erlebt, dass mir Unterkünfte mit Toilette auf dem Flur angeboten wurde! Konkret sind das mehrere in der Umgebung von St. Moritz gewesen (z.B. Pontresina) und in Lauterbrunnen und im Bergell haben wir solche Angebote sogar genutzt.
Schrankbetten sind anscheinend in Samnaun ziemlich beliebt.
Im Sommer unsere Unterkunft in Ried-Brig war absoluter 70er Style, in Celerina mal für 3 Tage vor Weihnachten ein übergroßes Apartment mit 2 Schlafzimmern unter 100,- CHF pro Nacht.
Wären wir letzten Winter nach Laax gefahren, hätten wir direkt an den Talstationen für 70er-Jahre 4-Nasen-Apartments knapp über 500,- € ausgegeben und wären billiger bei weggekommen als in Kolfuschg für vergleichbares.

Nur in Alta Badia kostet auf der Piste der Schnaps 1-2,- € und die GROSSE Pizza 11,- € und schmeckt hervorragend!!!!

Nur wenn man dann halt für sowas hier (ob Zermatt, Jungfrauregion oder Gasthof am Simplonpass) 16,- und insbesondere 20 CHF,- für das hintere Kantinenessen + 5,-€ für ein Getränk ausgibt, ist der Vorteil für die Unterkunft wieder vorbei (und Skipass habe ich noch nicht bedacht)
Bild

ANDERERSEITS, führt diese Preisentwicklung ja genau zu dem, was wir hier im AF gerne haben möchte... leere Pisten...

Wir werden völlig unabhängig von der weiteren Entwicklung im nächsten oder übernächsten Jahr, wenn alle neuen KSBs in Laax fertig sind, dennoch dorthinfahren.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von GMD »

@Pilatus: Die Preise auf EU-Niveau senken und gleichzeitig die Löhne auf Schweizer Niveau belassen, ja das wäre toll quasi "de Föifer und s'Weggli"! Leider wirtschaftlich völlig unrealistisch. Tatsache ist: Unsere Kaufkraft entspricht etwa der unserer Nachbarn, aber weil sich sowohl Löhne wie auch Preise auf einem höheren Niveau als dort bewegen, verlieren wir im internationalen Wettbewerb massiv an Attraktivität! Kommen dann noch Probleme mit dem Wechselkurs dazu, wirkt das als Multiplikator.

Dein Vertrauen in die Grossbanken ehrt dich, aber ich habe das Vertrauen in den Finanzsektor definitiv verloren. Dort zählt nur das schnelle Geld, wenn dabei jemand auf der Strecke bleibt, egal! Drei Jahre nach dem Beinahecrash, welcher nur dank Eingreifen der öffentlichen Hand (nicht nur in der Schweiz!) verhindert werden konnte, wird weitergemacht wie gehabt. Dank massiven Lobbying konnten auch Verschärfungen der Regeln erfolgreich verhindert werden. Für die Investmentbanker lautet darum die Devise: Business as usual. Bis zum Platzen der nächsten Blase und glaube mir, diesmal wird es wirklich unangenehm! Die Staaten haben nämlich im Gegensatz zu 2008 kein Geld mehr um Banken, die sich verspekuliert haben, zu retten.
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von Foto-Irrer »

GMD hat geschrieben:... sowohl Löhne wie auch Preise auf einem höheren Niveau als dort bewegen, ...
naja, nicht überall :D
Wenn man in CH in € das doppelte wie in D verdienen kann...
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von missyd »

Ich finde die Tageskarten in der Schweiz auch recht teuer. Trotzdem haltet das mich nicht vom Skifahren/Snowboarden ab. Wo ich spare ist beim Essen und Trinken. Da nehme ich halt was mit von zuhause.
Die Ticketpreise sind im Sommer teilweise auch sehr teuer ... und nicht nur in der Schweiz. Fahre oft zum Downhill in die Berge.
Wenn ich an einem bestimmten Ort Skifahren will dann gehe ich dorthin egal wie der Ticketpreis ist!
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BigB
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Re: Skipässe: Preisvergleich in €

Beitrag von BigB »

Mir gehts wie vielen hier. Fahre recht häufig und gerne in der Schweiz Ski und snowboard, aber diese Preise sind schon heftig. Bin mal gespannt was die Bustagesfahrten dieses Jahr kosten.

Tipp: Wochenkarte für Zermatt einfach im Euroland kaufen für 258,00 Euro http://www.cervinia.it/pages/GIORNALIER ... ainSection

MfG BigB
"Die Berge verkünden die Herrlichkeit des HErrn"

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