Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Eben, und der anständige und sich korrekt Verhaltende ist der Dumme bei dieser Nummer!
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- Dachstein
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Und du schließt kategorisch aus, dass dem korrekt Verhaltende nichts zustoßen kann? Mich hat auch schon einer, der vorzeitig aussteigen wollte vorm ausstieg vom Sessel gerissen, obwohl ich mich richtig verhalten habe. Nur wenn sich seine Ski auf meinen befinden, dann fliegst halt mit. Mit Personensicherung wäre das nicht passiert. Leute, die ich selber gefährden, gefährden unter Umständen auch andere!
MFG Dachstein
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Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
- Kris
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Alkohol im Skigebiet fordert wohl ein vielfaches an Verletzten oder gar Toten, als je vom Sessellift fallen könnten.
Am Alk verdienen halt Skigebiete richtig feste mit (über deren Alkoholtränken wie Schirmbars etc...).
Besonders perfide an der Sache ist, dass durch Alkoholkonsum (im Unterschied zum Sesselliftfahren) oft auch umsichtige Dritte in schwere Unfälle (auf der Piste oder später bei der Heimfahrt) verwickelt werden.
Kinderrausfallschutz und die Schliessbügelsysteme werden sich wohl nicht mehr aufhalten lassen. Es ist halt wieder ein kleines Element mehr, welches den Industriecharakter hervor-, und die Winterlandschaft zurücktreten lässt.
All diese Störelemente zusammen genommen (Kunstschneepmonokultur, Crowding, Planierungen, Fangnetze, Parkhäuser, Rolltreppen, Werbung, Schirmbars etc. pp. ) werden m.M.n. auf die lange Sicht den Betreibern Schaden zufügen. Weil die Gesamtheit der Störelemente die Wertschätzung des Gastes für das Skigebiet insgesamt unbewusst mindert.
Unabhängig davon, ob der Gast einzelne Elemente isoliert betrachtet befürwortet oder nicht.
Diese Störelemente entfalten tatsächlich eine unbewusste Wirkung: Wie stark diese sind, spürt man zB. dann, wenn man aus einem noch "reinen" Gebiet plötzlich in ein "Industrialisiertes" gelangt. "Rein" empfindet jeder je nach Können und Interessenslage anders: Eine Skipapa mit seiner kleinen Tochter wird diesen Raum zB. im schweizer Jura (wie oft von ATV dokumentiert) vorfinden. Der Freeridercrack vielleicht in La Grave. Oder im freien Skitourenberg... Steht man dann plötzlich an einer vollen 6er KSB mit dem ganzen Firlefanz um den es hier geht, kann man sich nur noch am Kopf kratzen "Die spinnen doch hier alle"...
Automatische Schliessbügelsysteme (womöglich gepaart mit Videoinstallationen im Einstiegsbereich à la "Schaut her, so einfach geht es, Murmeli zeigt es euch vor") stellen für mich als GAST dzt. die Krönung eines dümmlichen Technologieeinsatzes dar...
Es kommt was kommt...
Am Alk verdienen halt Skigebiete richtig feste mit (über deren Alkoholtränken wie Schirmbars etc...).
Besonders perfide an der Sache ist, dass durch Alkoholkonsum (im Unterschied zum Sesselliftfahren) oft auch umsichtige Dritte in schwere Unfälle (auf der Piste oder später bei der Heimfahrt) verwickelt werden.
Kinderrausfallschutz und die Schliessbügelsysteme werden sich wohl nicht mehr aufhalten lassen. Es ist halt wieder ein kleines Element mehr, welches den Industriecharakter hervor-, und die Winterlandschaft zurücktreten lässt.
All diese Störelemente zusammen genommen (Kunstschneepmonokultur, Crowding, Planierungen, Fangnetze, Parkhäuser, Rolltreppen, Werbung, Schirmbars etc. pp. ) werden m.M.n. auf die lange Sicht den Betreibern Schaden zufügen. Weil die Gesamtheit der Störelemente die Wertschätzung des Gastes für das Skigebiet insgesamt unbewusst mindert.
Unabhängig davon, ob der Gast einzelne Elemente isoliert betrachtet befürwortet oder nicht.
Diese Störelemente entfalten tatsächlich eine unbewusste Wirkung: Wie stark diese sind, spürt man zB. dann, wenn man aus einem noch "reinen" Gebiet plötzlich in ein "Industrialisiertes" gelangt. "Rein" empfindet jeder je nach Können und Interessenslage anders: Eine Skipapa mit seiner kleinen Tochter wird diesen Raum zB. im schweizer Jura (wie oft von ATV dokumentiert) vorfinden. Der Freeridercrack vielleicht in La Grave. Oder im freien Skitourenberg... Steht man dann plötzlich an einer vollen 6er KSB mit dem ganzen Firlefanz um den es hier geht, kann man sich nur noch am Kopf kratzen "Die spinnen doch hier alle"...
Automatische Schliessbügelsysteme (womöglich gepaart mit Videoinstallationen im Einstiegsbereich à la "Schaut her, so einfach geht es, Murmeli zeigt es euch vor") stellen für mich als GAST dzt. die Krönung eines dümmlichen Technologieeinsatzes dar...
Es kommt was kommt...
Zuletzt geändert von Kris am 30.12.2011 - 19:08, insgesamt 3-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
- Dachstein
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Punkt 1: nicht jedes Skigebiet, welches auf Kindersicherung hat, hat auch entsprechendes Apres Ski Publikum. Dennoch - ein klares Ja für ein Alkoholverbot auf der Skipiste.
Punkt 2: Personensicherung hat nichts mit Industriecharakter zu tun. Jeder, der in einer entsprechenden Höhe arbeitet hat gesichert zu sein, zumindest einfach, wenn nicht sogar doppelt. Jedem Skigebiet steht es frei, im Moment in diese Technologie zu investieren oder auch nicht.
MFG Dachstein
Punkt 2: Personensicherung hat nichts mit Industriecharakter zu tun. Jeder, der in einer entsprechenden Höhe arbeitet hat gesichert zu sein, zumindest einfach, wenn nicht sogar doppelt. Jedem Skigebiet steht es frei, im Moment in diese Technologie zu investieren oder auch nicht.
Wie kann etwas, was nur unbewusst die Wertschöpfung mindert, jemanden schaden? Um einen Schaden eintreten zu lassen, muss ein bewusstes Wahrnehmen geschehen, da sonst meiner Meinung nach keine Minderung stattfinden kann. Was ich mir nicht bewusst bin, dann merke ich es gar nicht. Und es gibt genug Leute, die die von dir bemängelten Industriegebiete als "rein" definieren und die die für dich "rein" sind, als veraltet. Die Geschmäcker sind verschieden und die Entwicklung passt sich dem Kunden an.All diese Störelemente zusammen genommen (Kunstschneepmonokultur, Crowding, Planierungen, Fangnetze, Parkhäuser, Rolltreppen, Werbung, Schirmbars etc. pp. ) werden m.M.n. auf die lange Sicht den Betreibern Schaden zufügen. Weil die Gesamtheit der Störelemente die Wertschätzung des Gastes für Skigebietes insgesamt unbewusst mindert.
Sehe ich nicht so - die Bahnen die das haben (Videodemo) sind speziell für den jungen Fahrgast eingerichtet An Bahnen, wo mehr der normale Skigast fährt, sind die Videos schon sehr in der Minderheit bzw. geschieht die Einweisung durch Piktogramme (Königsleithe beispielsweise).Automatische Schliessbügelsysteme, womöglich gepaart mit Videoinstallationen im Einstiegsbereich à la "Schaut her, so einfach geht es, Murmeli zeigt es euch vor" stellen für mich dzt. die Krönung dieses dümmlichen Technologieeinsatzes dar...
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
ich finde die systeme müssen einfach noch besser werden damit sie dem Skifahrer auch nicht mehr so stören.
Das DM System finde ich als Skifahrer überhaupt nicht störend und hätte nichts dagegen wenn alle Lifte so wäre, ich kann aber auch verstehen, dass die Snowboarder das System nicht super finden.
Das Leitner System finde ich hingegen schon störend.(vorallem wenn der Lift dann ständig stehen bleibt z.b. Königsleithe)
Das DM System finde ich als Skifahrer überhaupt nicht störend und hätte nichts dagegen wenn alle Lifte so wäre, ich kann aber auch verstehen, dass die Snowboarder das System nicht super finden.
Das Leitner System finde ich hingegen schon störend.(vorallem wenn der Lift dann ständig stehen bleibt z.b. Königsleithe)
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Das ist ja auch ein allgemeines Phänomen der Gesellschaft, dass lediglich die Sicherheitsmaßnahmen auch Anwendung finden, mit denen Geld umgesetzt wird.Kris hat geschrieben:Alkohol im Skigebiet fordert wohl ein vielfaches an Verletzten oder gar Toten, als je vom Sessellift fallen könnten.
Am Alk verdienen halt Skigebiete richtig feste mit (über deren Alkoholtränken wie Schirmbars etc...)...
Das Beispiel mit dem Alkohol passt hier perfekt. Wenn Sicherheit beispielsweise durch ein Alkoholverbot in Skigebieten Umsatzeinbußen bedeutete, spielt sie keine Rolle. Lässt sich mit Sicherheit Geld verdienen, wie mit Schutzausrüstung oder Kindersicherungen, wird sie propagiert.
Die treibende Kraft besteht darin, möglichst viel Geld im Wirtschaftskreislauf zu halten.
Sicherheit oder besser Angst, können hier eben hervorragend ihren Beitrag leisten - ebenso wie immer funktionierende Mechanismen wie der Alkoholkonsum.
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Mit dem alten ja, mit dem verbesserten System hat sich die Verlässlichkeit der Anlage doch sehr gesteigert, vieles ist eine "Einstellungssache" gewesen. Ich orte auch nicht die Probleme auch nicht direkt bei der Anlage an sich, sondern am Gewöhnungsfaktor des Gastes. Man konnte es schön beobachten: So - Mo - Di Probleme, ab Mi bis Sa keine mehr --> Gewöhnungsfakor des Skigastes an das vorhandene System.beast hat geschrieben:Das Leitner System finde ich hingegen schon störend.(vorallem wenn der Lift dann ständig stehen bleibt z.b. Königsleithe)
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Dazu kann ich von meiner Seite beisteuern, dass ich in dem Tal, in das ich seit langer Zeit regelmäßig fahre, fortwährend weniger Geld für das Skifahren ausgebe. Vor vielleicht 10 Jahren hat es angefangen, dass ich merke, dass es micht nicht mehr so "ins Gebiet zog". Irgendwann realsierte ich dann auch, wie sich meine schwerpunktmäßigen Pistenskiaktivitäten verlagerten, nämlich weg von den Gebieten, die zunehmend industrialisiert wurden. Insgesamt gebe ich dort vielleicht noch halb soviel Geld für Skipässe aus, wie vor 10 Jahren und das, was ich ausgebe, gebe ich eher in den Teilgebieten aus, die weniger industrialisiert wurden. Dort und anderswo zieht es mich nach wie vor genau so stark hin, solange der Industrialisierungsgrad nicht so hoch ist. Dies geschieht heute bewusst, früher definitiv unbewusst.Dachstein hat geschrieben:....Wie kann etwas, was nur unbewusst die Wertschöpfung mindert, jemanden schaden? Um einen Schaden eintreten zu lassen, muss ein bewusstes Wahrnehmen geschehen, da sonst meiner Meinung nach keine Minderung stattfinden kann. Was ich mir nicht bewusst bin, dann merke ich es gar nicht. Und es gibt genug Leute, die die von dir bemängelten Industriegebiete als "rein" definieren und die die für dich "rein" sind, als veraltet. Die Geschmäcker sind verschieden und die Entwicklung passt sich dem Kunden an.All diese Störelemente zusammen genommen (Kunstschneepmonokultur, Crowding, Planierungen, Fangnetze, Parkhäuser, Rolltreppen, Werbung, Schirmbars etc. pp. ) werden m.M.n. auf die lange Sicht den Betreibern Schaden zufügen. Weil die Gesamtheit der Störelemente die Wertschätzung des Gastes für Skigebietes insgesamt unbewusst mindert.
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Ich kann die Beweggründe der Bergbahnen schon nachvollziehen. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich diese Entwicklung auch gut finden muss! Das Ganze ist für mich ein weiterer Ausdruck der Vollkaskogesellschaft. Totale Freiheit aber für nichts die Verantwortung übernehmen, und wenn es dann doch schief gehen sollte, sofort einen Sündenbock suchen! So läuft es doch unterdessen! Ich finde es perfid.
Es ist auch klar, dass die Hersteller dieses Spiel gerne mitmachen. Eine "nackte" Sesselbahn zu verkaufen ist ja schön und gut, aber wenn man mit Komfortpolsterung, Hauben, Sitzheizung und seit neustem Absturzsicherung Mehrumsatz generieren kann, sagen sie dazu auch nicht nein! Bin ja schon gespannt, was uns als nächste "mussmanunbedingthaben-Innovation" präsentiert wird.
Es ist auch klar, dass die Hersteller dieses Spiel gerne mitmachen. Eine "nackte" Sesselbahn zu verkaufen ist ja schön und gut, aber wenn man mit Komfortpolsterung, Hauben, Sitzheizung und seit neustem Absturzsicherung Mehrumsatz generieren kann, sagen sie dazu auch nicht nein! Bin ja schon gespannt, was uns als nächste "mussmanunbedingthaben-Innovation" präsentiert wird.
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
ach komm hör doch auf! Man muß doch nicht damit fahren! Mit Fellen gehts doch auch auf jeden Berg rauf.
Ihr werdet die Entwicklung nicht aufhalten. Hättet ihr für so einen Stall die Verantwortung würden dort wahrscheinlich nur solche Bahnen stehen.
Es gehört eben heute dazu mit solch einer Bahn zu fahren und sich entsprechend darauf einzustellen. So wie es am Schlepplift eben auch ist.
Ich habe im letzten Winter mit Kind einen Notstop und einen Sturmtag (wahnsinns Gegenwind des Sessels/Bubble) am Stubaier erlebt. Ich war heilfroh wie das Dingen oben war und alle noch auf Sessel.
Wenn es zum Unfall kommt da sorgt schon die Krankenkasse dafür es es zur Klärung und zur Suche des "Schuldigen" kommt. Das hat mit Vollkasko mal gar nichts zu tun. Ich möchte nicht dafür gerade stehen wenn so ein Skizwerg aus den Sessel rausfällt.
GMD fürs Auto kann in dir eine Sitzerhöhung wie bei Kinder empfehlen. Einen hätte ich ja zum verschenken aber da wirst nicht reinpassen.
Ihr werdet die Entwicklung nicht aufhalten. Hättet ihr für so einen Stall die Verantwortung würden dort wahrscheinlich nur solche Bahnen stehen.
Es gehört eben heute dazu mit solch einer Bahn zu fahren und sich entsprechend darauf einzustellen. So wie es am Schlepplift eben auch ist.
Ich habe im letzten Winter mit Kind einen Notstop und einen Sturmtag (wahnsinns Gegenwind des Sessels/Bubble) am Stubaier erlebt. Ich war heilfroh wie das Dingen oben war und alle noch auf Sessel.
Wenn es zum Unfall kommt da sorgt schon die Krankenkasse dafür es es zur Klärung und zur Suche des "Schuldigen" kommt. Das hat mit Vollkasko mal gar nichts zu tun. Ich möchte nicht dafür gerade stehen wenn so ein Skizwerg aus den Sessel rausfällt.
GMD fürs Auto kann in dir eine Sitzerhöhung wie bei Kinder empfehlen. Einen hätte ich ja zum verschenken aber da wirst nicht reinpassen.
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Nur seid ihr in der Minderheit - die Mehrheit der Skifahrer fahren in die Skigebiete weil es ihnen dort gefällt. Wenn sich die Sache in die Gegenrichtung entwickelt hätte, wären wir sicher nicht dort, wo wir heute sind. Die Bergbahnen richten sich nach der Nachfrage, und nicht nach dem, was die Minderheit will. Und die Mehrheit will dank Carvingski planierte Pisten, Sitzheitzung, moderne Gastrobetriebe und den ganzen Komfortschnickschanck. Und wenn man schaut, welche Skigebiete erfolgreich sind, dann spricht das auch Bände...3303 hat geschrieben: Dazu kann ich von meiner Seite beisteuern, dass ich in dem Tal, in das ich seit langer Zeit regelmäßig fahre, fortwährend weniger Geld für das Skifahren ausgebe. Vor vielleicht 10 Jahren hat es angefangen, dass ich merke, dass es micht nicht mehr so "ins Gebiet zog".
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Nana, wird da eventuell den Menschen, die vielleicht keine Kinder haben, Ignoranz unterstellt?mic hat geschrieben:Schaff Dir Kinder an!! Du wirst Deine Meinung ändern!!! Ganz sicher.
Dem würde ich nicht für überall, aber für einen überwiegenden Teil der Alpen zustimmen.Dachstein hat geschrieben: Nur seid ihr in der Minderheit - die Mehrheit der Skifahrer fahren in die Skigebiete weil es ihnen dort gefällt. Wenn sich die Sache in die Gegenrichtung entwickelt hätte, wären wir sicher nicht dort, wo wir heute sind. Die Bergbahnen richten sich nach der Nachfrage, und nicht nach dem, was die Minderheit will. Und die Mehrheit will dank Carvingski planierte Pisten, Sitzheitzung, moderne Gastrobetriebe und den ganzen Komfortschnickschanck. Und wenn man schaut, welche Skigebiete erfolgreich sind, dann spricht das auch Bände...
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Das ändert aber natürlich nichts daran, was mir Spaß macht, was ich im Urlaub suche und wo ich demzufolge mein Geld ausgebe ;)
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Sicher, denn die Masse bringt das Geld. Und jeder Betrieb wird sich sicher das Angebot zurechtlegen, das seinen Kunden am besten entspricht.GMD hat geschrieben:Und die Masse hat ja immer recht, nicht wahr!
Stimmt - man beachte Gebiete wie den Krippenstein - dort wird es dank des Publikums (Freeride) wahrscheinlich eher keine Personensicherung geben (es sei denn sie wird behördlich vorgeschrieben).3303 hat geschrieben:Dem würde ich nicht für überall, aber für einen überwiegenden Teil der Alpen zustimmen.
Das ist jedem selber überlassen, wo man sein Geld hinträgt - die Auswahl ist groß genug, da wird sich für jedermann das entsprechende Angebot finden.Das ändert aber natürlich nichts daran, was mir Spaß macht, was ich im Urlaub suche und wo ich demzufolge mein Geld ausgebe
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Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
"Angebot und Nachfrage" entwickeln sich gesellschaftlich in einer Wechselwirkung. Es ist keinesfalls so, dass lediglich die "Nachfrage" das "Angebot" bestimmt. Vielmehr schafft sich das Angebot auch seine eigene Nachfrage.
RTL2 alleine kann man nicht für ein verdummendes unselbstständiges Konsumpublikum verantwortlich machen. Es ist vielmehr die Summe der verdummenden Angebote, die ein sich ihr Publikum schaffen. Die Gesamtheit wirkt. Und führt teuren zu Schnick-Schnack im Auto (man das nichtmal abbestellen), zwanghafter Statuskleidung für die Kids in der Schule, Urlaubsferien aus dem Katalog, Industrieskigebiete usw... alles Dinge, die keiner bei Verstand haben möchte, und dennoch werden sie gefordert. Weil sie uns allen geradezu unausweichlich vor die Nase gehalten werden dank dem Gedröhns das uns umgibt...
Oft gehört aber nur sehr wenig dazu, um das Eis zu brechen. Um Begeisterung für genau eben NICHT diese Konsumware zu wecken. Das ist Erstaunlich. Wie oft erlebe ich, dass Bekannte schimpften über nicht perfekte Pistenverhältnisse oder hämisch lachen über alte Lifte oder unbeholfene Tourismusstruktruren (zB. in Mittelitalien).
Warum tun sie das eigentlich? Was geht ihnen denn ab?
Und eben, nach ein ganz klein wenig Erklärung, oder ein bisschen Übung, zB. einmal ins Gelände, eine Hintenrumabfahrt, ein bisschen Erklärung zur Geschichte etc.. (bsp. ein Hinweis auf ganz fehlende Sicherheitsbügel bei älteren Anlagen in USA auch heute noch)... und schon sind oft genug auch jene, die bislang den Lemmingkonsum (wie obig geschildert) fröhnen, auf einmal begeistert von einer mit mehr Freude beladenen Art die Dinge zu betrachten und zu leben...
Sollen die Liftler Ihre "Personenschutzsysteme" montieren, und uns als Sicherheit und sonstwas verkaufen. Als Kunde muss man halt seinen Teil dazudenken (siehe Alkoholverkauf auf der Piste)..... Oder man freut sich wie gehabt im unbewussten Konsumleben, das ist auch eine Möglichkeit.
RTL2 alleine kann man nicht für ein verdummendes unselbstständiges Konsumpublikum verantwortlich machen. Es ist vielmehr die Summe der verdummenden Angebote, die ein sich ihr Publikum schaffen. Die Gesamtheit wirkt. Und führt teuren zu Schnick-Schnack im Auto (man das nichtmal abbestellen), zwanghafter Statuskleidung für die Kids in der Schule, Urlaubsferien aus dem Katalog, Industrieskigebiete usw... alles Dinge, die keiner bei Verstand haben möchte, und dennoch werden sie gefordert. Weil sie uns allen geradezu unausweichlich vor die Nase gehalten werden dank dem Gedröhns das uns umgibt...
Oft gehört aber nur sehr wenig dazu, um das Eis zu brechen. Um Begeisterung für genau eben NICHT diese Konsumware zu wecken. Das ist Erstaunlich. Wie oft erlebe ich, dass Bekannte schimpften über nicht perfekte Pistenverhältnisse oder hämisch lachen über alte Lifte oder unbeholfene Tourismusstruktruren (zB. in Mittelitalien).
Warum tun sie das eigentlich? Was geht ihnen denn ab?
Und eben, nach ein ganz klein wenig Erklärung, oder ein bisschen Übung, zB. einmal ins Gelände, eine Hintenrumabfahrt, ein bisschen Erklärung zur Geschichte etc.. (bsp. ein Hinweis auf ganz fehlende Sicherheitsbügel bei älteren Anlagen in USA auch heute noch)... und schon sind oft genug auch jene, die bislang den Lemmingkonsum (wie obig geschildert) fröhnen, auf einmal begeistert von einer mit mehr Freude beladenen Art die Dinge zu betrachten und zu leben...
Sollen die Liftler Ihre "Personenschutzsysteme" montieren, und uns als Sicherheit und sonstwas verkaufen. Als Kunde muss man halt seinen Teil dazudenken (siehe Alkoholverkauf auf der Piste)..... Oder man freut sich wie gehabt im unbewussten Konsumleben, das ist auch eine Möglichkeit.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
- Dachstein
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Einfache Antwort - das Gewohnte. Einen Status, den man mal erreicht hat, will man nicht mehr hergeben. Etwas, was man als bequem empfunden hat, will man wieder haben. Ich habe das Gefühl, dass du, kris, einfach etwas gegen die allgemein herrschende Gegebenheiten unternehmen möchtest, weil du es einfach nicht wahrhaben willst, dass sich die Welt in eine dir nicht genehme Richtung entwickelt bzw. entwickelt hat. Wieso das so ist, kann ich nicht sagen (mir passt auch nicht alles, ich nehme es aber als gegeben hin weil man es nicht ändern kann, wenn es der Masse passt). Ich halte es jedenfalls für vermessen zu versuchen, die Masse umkehren zu wollen - die Masse weiß, was sie will, sie gibt schließlich genug Geld dafür aus. Will sie es nicht, gibt es auch kein Geld mehr. Und Geld geben sie nicht nur aus, weil das Angebot da ist, sondern weil es ihnen eben gefällt. Ischgl ist nicht ohne Grund so erfolgreich.Kris hat geschrieben:Was geht ihnen denn ab?
Auf eine Destination bezogen: Eine Region schafft ein Angebot. Dieses wird entweder von der Masse angenommen, oder abgelehnt. Wird es abgelehnt, schafft das Angebot die Nachfrage eben nicht (beispielsweise gab es mal den Versuch, Klimaanlage und Schiebedach zu kombinieren - was nicht ankam, folglich wird es auch nicht mehr gebaut, wäre die Nachfrage da gewesen, wäre es weiter gebaut worden), wird das Angebot angenommen, ist entsprechend Nachfrage da, wird das Angebot weiterentwickelt. Man braucht aber nicht zu meinen, die Masse wäre so blöd und würde sich alles einreden lassen.
Des weiteren möchte ich anmerken, dass die Menge an Skifahrern in einem Alter ist, wo es durchwegs auch vorkommt, dass man Verletzungen (Knie, Bandscheibe) hat. Für solche Personen (und die werden in den kommenden Jahren noch mehr werden), ist eine "Nichtindustriepiste" - Buckelpiste, kuppiert unpräpariert kaum mehr fahrbar - dennoch handelt es sich um eine relativ wichtige Kundengruppe.
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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markus
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Da ja Abstürze aus Sesseln die häufigste Unfallursache bei Sesselbahnen sind finde ich diese Systeme schon wichtig. Denn meistens geht es um Kinder.Und jeder Unfall der Vermeidbar ist ist einer zuviel. Vor allem der Kinder wegen. Oder ist euch das anders lieber?
- baeckerbursch
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Hier gibt es einen Denkfehler. Wenn das Gebiet mit den Kunden "alt" wird, wird es mit den Kunden auch sterben.Für solche Personen (und die werden in den kommenden Jahren noch mehr werden), ist eine "Nichtindustriepiste" - Buckelpiste, kuppiert unpräpariert kaum mehr fahrbar - dennoch handelt es sich um eine relativ wichtige Kundengruppe.
Im ürbrigen werden ich ständig auf Skitouren von irgendwelchen Fitnessrentnern überholt welche überhaupt keinen Probleme haben irgendwas abzufahren.
Sobald Kinder da sind ändern sich mache Werte sehr stark, ich denke das wollte mic sagen. Auch wenn man das im Vorfeld bestreitet. Kinder ändern alles.mic hat geschrieben:
Schaff Dir Kinder an!! Du wirst Deine Meinung ändern!!! Ganz sicher.
Nana, wird da eventuell den Menschen, die vielleicht keine Kinder haben, Ignoranz unterstellt?
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
baeckerbursch hat geschrieben:Hier gibt es einen Denkfehler. Wenn das Gebiet mit den Kunden "alt" wird, wird es mit den Kunden auch sterben.
Im ürbrigen werden ich ständig auf Skitouren von irgendwelchen Fitnessrentnern überholt welche überhaupt keinen Probleme haben irgendwas abzufahren.
Es stimmt, dass es die Powerpensionisten gibt - die kommen, wie du schon sagtest, überall runter - nur sind diese Pensionisten in meinen Augen unter der Pensionistengruppe eher die Minderheit bzw. örtlich sehr unterschiedlich verteil (Hotspotbildung). Ich kenne auch einige dieser Powerpensionsten. Nur kenne ich genausogut viele, die schon mit dem Kreuz Probleme haben bzw. eine neue Hüfte, etc...
Letztes Jahr hab ich beispieslweise mit einem älteren Herren (geschätzt Mitte 60) aus der Schweiz in der Komperdellbahn geredet, dieser kam nach Serfaus, weil ihm der Zustand der Pisten zusagt und er in 10 Jahren auch noch Skifahren will - nur fährt er halt keine schwarzen Pisten und nichts verbuckeltes, wenn es so wird, dann setzt er sich auf die Hütte in die Sonne und fährt nacher mit der Bahn hinunter. Ich brauche nich sagen, dass diese Personengruppe gut betucht ist und dementsprechend auch Geld in der Region liegen lässt. Genaus so gibt es diese Leute auch aus dem Umland.
Trotzdem tut Serfaus viel für den Nachwuchs - vom Kinderland, übe die Kinderseilbahn bis hin zum Programm, was auf die Kleinen zugeschitten ist.
Ein Skigebiet für Jung und Alt und es wird siche nicht mit der von dir angesprochenen "aussterbenden" Generation sterbe, sondern es wird eine neue Generation nachkommen.
MFG Dachstein
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Ja, anders in dem Sinne, dass an Kinder gar nicht erst der Absturzgefahr aussetzt. Das wäre vom Verantwortungs- und Sicherheitsapekt her die sinnvollste Lösung.markus hat geschrieben:Da ja Abstürze aus Sesseln die häufigste Unfallursache bei Sesselbahnen sind finde ich diese Systeme schon wichtig. Denn meistens geht es um Kinder.Und jeder Unfall der Vermeidbar ist ist einer zuviel. Vor allem der Kinder wegen. Oder ist euch das anders lieber?
Dass das kaum jemanden interessiert, ist mir schon klar, nur wäre es sicherheitstechnisch am sinnvollsten.
Gleiches gilt für die mit modernen Bahnen erschlossenen Pisten. Wenn ich mal mit Kindern unterwegs war, hatte ich bei den Geschwindigkeiten und der Verkehrsdichte, die dort von den Massen gefahren werden, stets ein schlechtes Gefühl und Sorge um de Kleinen.
Hätte ich selbst Kinder, würde ich versuchen, sie diesen Gefährdungen gar nicht erst auszusetzen.
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
War am Donnerstag in Garmisch beim Skifahren, was man da so erlebt ist scho gigantisch, khandaharexpress mit kindersicherung da versuchen die urlauber den Bügel mit gewalt zu öffnen noch vor der Einfahrtstütze , geht aber nicht weil verriegelt di ham voll die panik bekommen,da hab i gsagt der bügel geht von alleine auf die waren sowas von verwundert das des ganze au wirklich funktioniert, und wir san alle aus dem lift gekommen.
Vielen is gar net klar was passiert wen ein notstop Kommt und i häng 10 m in der Luft da kannst dich auch teilweise aus geübter Liftfahrer nur schwer Festhalten, und wennst no an Rucksack dabei hast kannst au ohne Probleme vom Sessel rutschen.
Darum find i die systeme gar net verkehrt
Vielen is gar net klar was passiert wen ein notstop Kommt und i häng 10 m in der Luft da kannst dich auch teilweise aus geübter Liftfahrer nur schwer Festhalten, und wennst no an Rucksack dabei hast kannst au ohne Probleme vom Sessel rutschen.
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Damit beschneidest du aber gleichzeitig den Begleiter sein Recht, dort zu fahren wo er will. Denn wenn es das Können der Kleinen zulässt, warum soll man sie daran hindern, nur weil manchen die Personensicherung nicht schmeckt? Wenn jemad 43 Euro für einen Skipass zahlt, dann kann er auch alle Anlagen benützen. Und wenn es der Klene schafft, dann sll er auch unterfahren dürfen.3303 hat geschrieben: Ja, anders in dem Sinne, dass an Kinder gar nicht erst der Absturzgefahr aussetzt. Das wäre vom Verantwortungs- und Sicherheitsapekt her die sinnvollste Lösung.
Ich bin übrigens selbst so ein Kind gewesen, welches unbedingt Sesselbahn fahren wollte und es gab keine Schwarze Piste, die für mich steil genug war (ich gebe es sogar zu - ich habe meie Eltern so lange tracktert, sodass ich bevor ich Schlepper gefahren bin, mit der Sesselbahn die ersten Erfahrungen gemacht habe). Beachte mal die 5 bis 8 jährigen, die in den Skiclubs unterwegs sind - Vollgas bis zum Umfallen teilweise und denen macht das noch Spaß.
Ich halte - seit dem ich Rettungssanitäter bin, also seit 7 Jahren - das Leben abseite der Piste für gefährlicher für die Kleinen als das auf der Piste. Der eigene Haushalt schein mir am gefährlichsten zu sein.3303 hat geschrieben:Hätte ich selbst Kinder, würde ich versuchen, sie diesen Gefährdungen gar nicht erst auszusetzen.
@ Rucksack: ich wurde sogar schon befragt (von einem Bergbahner), in wie weit denn der Rucksack mit der Kindersicherung harmonieren würde. Ich muss sagen, dass es zwar enger wird, ich dennoch genug Platz habe.
@ Bügel aufreißen: der Klassiker schlechthin - erst wenn die Leute das System kappert haben, funktioniert es einwandfrei. Einweisung in das System ist alles, sonst gibts Probleme (die ich bei den ersten Leitneranlagen mi Personensicherung beobachtet habe).
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Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Wennst da in einen 6 oder 8 sessel mit lauter Vollidioten sitzt, di wo meinen wenn i den Bügel net minderstens 50 m vor der Station aufmach, da komm i nimmer naus ,da kannst deinen ski auf auf den fussstüzen lassen die reissen dir den Haxen ab wenns pressiert, trotz schilder und Leucht LED
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Re: Kindersicherungssysteme von Leitner und Doppelmayr
Früher ging es doch auch mit den Kindern auf den Sesselliften. Ich fahre seit über dreissig Jahren Ski und ich kann mich nicht erinnern, dass es früher zu annähernd sovielen aus den Sesseln gefallenen Kindern wie heute kam. Also, was hat sich geändert? Ist die Generation Playstation viel zappliger als früher? Oder wird den Kleinen nicht mehr beigebracht, dass es Situationen (nicht nur in der Seilbahn!) gibt, wo es besser ist still zu sitzen?
Probably waking up