Oecher Carver in GAP, Tag 2: Zugspitze
Datum: 01. März 2011 (Dienstag)
Wetter: im Tal Nebel, auf dem Zugspitzplatt aber herrliche Sonne
Schnee: perfekte Bedingungen, gut präpariert
Pistenplan
Das Wetter
Erlebnisbericht
Ich fuhr mit dem Auto zum Parkplatz an der Hausbergbahn, stellte den PKW dort ab und stiefelte die wenigen Meter zum Bahnhof „Hausbergbahn“, um dort in die Bayrische Zugspitzbahn bzw. Zahnradbahn einzusteigen.
Die Fahrt, welche auch ein längeres Stück durch einen Tunnel führte, dauerte deutlich über eine Stunde.
Auf dem Zugspitzplatt angekommen, bestaunte ich erst einmal die tolle Aussicht und schoss einige Fotos …
… ehe ich dann die die Rote 2a („Skiweg“) nutzte, die mich lt. Pistenplan auf die Schlussstück der Rote 2 („Weißes Tal“) brachte, auch wenn ich eher den Eindruck hatte, mich nun auf der Roten 8 („Sonnenkar“) zu befinden.
Wie dem auch sei, ich fuhr direkt die Rote 7 („Brunntal“) durch bis zum Schlepplift „Brunntal“, der mich bis kurz unterhalb des Sessellifts „Sonnenkar“ zog.
Die Rote 7 ist wohl oft wegen Schneemangels geschlossen. Bei mir bot sich sogar die Möglichkeit, ein wenig abseits zu fahren.
Den Sessellift „Sonnenkar nutze ich dann auch gleich und fuhr die sehr schöne Rote 9 („Aspen Run“) hinunter.
Gleich wieder in de Sessel und dieses mal ging es die Rote 8 („Sonnenkar“) hinunter bis zum
Schlepplift „Weißes Tal“.
Oben angekommen standen nun die Rote 3 („Zufahrt Wetterwandeck“) bzw. die Rote 3b
(„Zufahrt Wetterwandeck Tal“ auf meinem Programm, welche mich zum
Schlepplift „Wetterwandeck I“ brachte.
Dieser führte direkt an der Roten 5 („Wetterwandeck Ost“) vorbei.
Ich nahm aber die Rote 6 („Super G“) und landete wieder über die Rote 7 am Schlepplift „Brunntal“.
Nachdem ich wieder den Schlepper und Sessellift genutzt hatte, ging es dieses Mal direkt nach dem Ausstieg rechts vorbei am Restaurant SonnAlpin zum Schlepplift „Gletschersee I“ an den „Gletscherabfahrten“ (Blaue 1).
Ich fuhr zunächst auf der linken Seite abwärts, dann mit dem rechten Schlepper hinauf, um rechts abzufahren. Da man hier gut ein wenig abseits der Piste fahren konnte, nahm ich den Schlepper erneut und fuhr ein wenig durch etwas tieferen Schnee …
… bevor ich über den linken Schlepper wieder nach oben gelangte und ich über die Blaue 1a („Zufahrt Sonn Alpin“) wieder zum Ausgangspunkt des Skitages gelangte.
Nachdem ich erneut die Rote 2a abgefahren war und den Schlepplift „Weißes Tal“ genutzt hatte, ging es jetzt auf die „Rote 2“ („Weißes Tal“).
Hier wieder bis zum gleichnamigen Schlepper, um dieses Mal über die Rote 3 auf de Rote 3a („Übergang Weißes Tal“) abzufahren.
Wieder in den Schlepplift und dieses Mal nahm ich die Rote 3 und Rote 3b, um wieder zum Schlepplift Wetterwandeck zu gelangen.
Hier nahm ich über die Rote 5 („Wetterwandeck Ost“) Schwung für die Rote 5a („Übergang Sonnenkar“).
Da mich meine Freundin, welche am Vormittag im Rahmen ihrer Aktivwoche an keinen Seminaren/Trainingseinheiten teilnehmen musste, von Garmisch am Riessersee vorbei in Richtung Eibsee gewandert war, zu diesem Zeitpunkt anrief und mir mitteilte, dass sie etwa gegen 13:30 am Eibsee ankommen würde, fuhr ich nur noch einmal die „Aspen Run“
und fuhr dann mit der Gondel Gletscherbahn“ rauf auf die Zugspitze.
Hier war dann natürlich Foto-Shooting und Filmen angesagt,
(Video siehe: http://de.sevenload.com/videos/Gkcfizo-Zugspitze081)
ehe ich dann mit der Eibsee-Gletscherbahn in Richtung „nichts“ herabfuhr – der Eibsee lag nämlich total im Nebel.
Da bei meiner Freundin gegen 15:45 Uhr das erste Seminar des Tages auf dem Plan stand, fuhren wir mit der Bayrischen Zugspitzbahn zum Auto (Kosten Zugfahrt für meine Freundin: 4,10 Euro) und noch kurz an der Ferienwohnung vorbei. Ich setzte meine Freundin beim Seminar ab, ging ein wenig Shoppen und danach fuhren wir ins Alpspitz-Wellenbad, wo meine Freundin an der Aqua-Aerobic teilnahm und wir im Anschluss noch etwas gemeinsamen Badeaufenthalt genießen konnten, ehe es dann zum gemeinsamen Abendessen mit der Kursgruppe meiner Freundin ins Hotel Garmischer Hof ging.
Fazit Skigebiet
Selbst bei diesem sommerlichen Wetter befanden sich die Pisten in einem perfekten Zustand. Der Schnee war schön griffig und fühlte sich unter den Skiern schon ganz anders als die Mischung aus Kunst- und ggf. noch Naturschnee in den anderen Skigebieten an.
Neben dem überwältigenden Panorama, das eine Aussicht auf etliche Gipfel zuließ, bereiteten mir aber auch die sehr breiten Pisten auf dem Zugspitzplatt eine sehr große Freude.
Es machte einfach sehr viel Spaß, hier Skizufahren.
Die Pisten stellen keine wirkliche Herausforderung für geübte Skifahrer dar, die Bewertung der meisten Pisten mit „rot“ ist daher schon recht hoch gegriffen. Dennoch machten wirklich alle Pisten wirklich Spaß und immerhin gab es ja auch die Möglichkeit, ein wenig abseits den Pisten zu fahren.
Dass der Großteil der Lifte aus Schleppliften besteht, störte mich für diesen kurzen Skitag nicht wirklich,
dürfte aber Snowboarder oder andere Schlepplift-Gegner ein wenig den Spaß verderben.
Ich fand eher die lange Anreise mit der Zahnradbahn nervig, so dass ich sehr froh bin, einmal auf dem Zugspitzplatt und der Zugspitze gewesen zu sein, für die nächsten Skitage aber dann doch die tiefer gelegenen Skigebiete aufsuchte.
Ich kann aber jedem, der noch nie dort oben war, einen Besuch wärmstens empfehlen. Einmal im Leben sollte wohl jeder Skifahrer einmal auf Deutschlands höchsten berg gewesen sein. Und auch in den Zeiten, in denen in tiefer gelegenen Skigebieten die Schneeverhältnisse einiges zu wünschen übrig lassen, ist man mit der Zuspitzplatt gut bedient – hier dürfte man lange beste Pistenbedingungen vorfinden.