Der Skiurlaub liegt zwar laaaange zurück, ich wollte euch den Bericht aber nicht vorenthalten.
Oecher Carver in GAP, Tag 5: Lermoos/Grubigsteinbahnen
Dauer:
Wetter: sonnig
Schnee:
Pistenplan / Geöffnete Pisten
Skiline
Vorgeschichte
Am letzten Tag wollte ich noch die Skigebiete in Biberwier (Marienberg) und Lermoos (Grubigsteinbahnen) kennenlernen.
Nachdem ich vormittags im Skigebiet Biberwier (Marienberg) war, wechselte ich gegen 11 Uhr zum Skigebiet Grubigsteinbahnen.
Erlebnisbericht
Der Bus aus Biberwier setzte mich direkt vor der Grubigsteinbahn ab, so dass ich nur wenige Meter zur Gondel gehen musste und in der Kabine gemütlich Platz nehmen konnte.
Oben angekommen entdecke ich, dass ich an einem richtigen Knotenpunkt angekommen war, da man von hier aus sowohl den Sessellift … nach oben aber auch diverse Pisten zurück ins Tal nehmen kann.
Ich dachte, dass ich bei diesem sehr warmen Wetter die tiefer gelegenen Pisten zuerst aufsuchen sollte, da die oben Pisten ein wenig länger halten sollten.
Daher entschied ich mich zunächst für die Blaue 8a („Familientalabfahrt Lermoos“).
Von dieser bog ich ganz unten noch kurz auf die Blaue 11 („Liftle Lermoos“), um über den dortigen Schlepplift „Liftle“ noch ein wenig Schwung für die letzten Meter zurück zur Grubsteinbahn holen zu können, mit der es wieder nach oben ging.
Dieses Mal wählte ich die Rote 3a („Plattensteig Lermoos“) zum gleichnamigen Schlepplift
(„Plattensteiglift“), an welchem vorbei auf beiden Seiten Pisten hinuntergehen und vor mir ein Skilehrer mit seinen Schülern/Schülerinnen abfuhren.
Auf der breiten und einfachen Blauen 10 („Hochmoostalabfahrt Lermoos“) genoss ich einen beeindruckenden Blick rüber zu den Bergen Ehrwalds. Ich glaube übrigens, dass eine Menge Fotos aus Lermoos gar nicht die Bergwelt von Lermoos, sondern eher die Gipfel vom gegenüberliegenden Ehrwald zeigen.
Auf der Blauen 10 war schon Einiges mehr los, weniger dagegen auf der sehr schön zu fahrenden und etwas steileren Roten 7 („Hochmoostalabfahrt Lermoos“), die mich zum modernen Sessellift („Hochmooslift“) brachte.
Die letzte Abfahrt zurück ins Tal (Rote 5a, „Standardtalabfahrt Lermoos“) wollte ich mir für den späteren Nachmittag aufheben, so dass ich nun doch nach ganz oben auf rund 2.000 Meter Höhe wollte und daher sowohl den Sessellift „Grubigalmbahn“ wie auch den Sessel „Gams-Jet“ nutzte.
Oben angekommen stand bei dieser atemberaubenden Aussicht zunächst einmal ein
Foto-Shooting an.
Die aufgefirnte Rote 4 („Panoramaabfahrt Lermoos“) glich schon eher einer Skiroute, so viele Wellen gab es bereits gegen Mittag. Sie ist bei guten Pistenbedingungen sicherlich toll zu fahren, von der genialen Aussicht mal ganz zu schweigen.
Die Rote 4 brachte mich zurück zum Sessellift „Gams-Jet“ , aus welchem ich gleich mein nächstes Ziel anvisieren konnte: Die Blaue 8 („Familienabfahrt Lermoos“), die an einer der wenigen schwarzen Pisten (Schwarze 2, Obere Sportabfahrt - Buckelpiste Lermoos) vorbeiführt. Die Buckelpiste verwahrt ich mir für später auf (2 Abfahrten) und fuhr auf der blauen Piste weiter auf die Rote 5 („Standardabfahrt Lermoos“).
Auf der Roten 5 bleib ich aber nicht so lange …
… da mich die einzige Skiroute im Skigebiet (12, „Wolfratshauser Hütte Lermoos“) reizte.
Hier hatte man die Wahl, ob man an der gleichnamigen Hütte vorbeifährt oder bereits vorher vom Ziehweg aus nach unten durch den etwas tieferen Schnee abkürzte, wofür ich mich entschied.
Nach dieser Abkürzung wurde die Skiroute etwas breiter …
... , und schon war mal bald wieder auf der Roten 5, deren letzte Meter auch schon eher einer Skiroute glichen und mich wieder zum Sessellift „Grubigalmbahn“ führten, welchem ich dann eine weitere Fahrt mit dem Sessel „Gams-Jet“ anfügte.
Bei dieser Fahrt erhaschte ich den Blick auf einen recht zerfahrenen Geländeabschnitt sowie einige Skifahrer an Kite-Schirmen.
Während manch anderer Wintersportler den Aufstieg ins freie Gelände wählte …
… visierte ich die Schwarze 1 an, welche über nur wenige Meter verfügt.
Die Rote 5, die ich irgendwann auch mal komplett abfuhr, nutzte ich jetzt mehr als Verbindungspiste, so dass diese mich mit der Schwarzen 2a („Untere Sportabfahrt - Buckelpiste Lermoos“). Die längste schwarze Piste des Skigebiets war auch etwas aufgefirnt, aber doch noch recht gut zu fahren. Sie stellte vielleicht die größte Herausforderung des Skigebiets dar.
Nach eine Fahrt durch Schwarze 2 („Buckelpiste, s. .) nahm ich wohl die Blaue 8 („Familienabfahrt Lermoos“).
Jedenfalls entschloss ich mich, bis ins Tal abzufahren. So konnte ich auch mal stoppen, wie viel Zeit ich bis unten benötige, damit ich weiß, wann ich zum Zug losfahren muss.
Zunächst ging es über die sehr schöne Rote 6 („Almabfahrt Lermoos“).
Den Sessel „Gams-Jet“ließ ich dieses Mal rechts liegen und setzte meine Abfahrt auf der Blauen 8a („Familienabfahrt Lermoos“) fort.
Nun stand auch endlich die Rote 5a („Standardtalabfahrt Lermoos“) auf meinem Speiseplan, auf welcher an diesem Tag eine Rennstrecke aufgebaut war. Die Rote 5a war auch sehr schön zu fahren, so dass sie sich für solche Testfahrten sicherlich sehr gut eignet.
Nach einer langen Auffahrt mit der Seilbahnkette „Grubigsteinbahn“, Grubigalmbahn“ und „Gams-Jet“ blieb jetzt noch die Blaue 9 („Waldabfahrt Lermoos“) „einzusammeln“.
So konnte ich zudem noch den Sessellift „Skihüttebahn“ abhaken, bevor ich dann zur „Freeride-Strecke“ gelangte. Diese war sehr zerfahren, da hier auch recht viele Skifahrer unterwegs waren.
Danach ging es nur noch bis ins Tal, da ich so langsam den Bahnhof Lermoos ansteuern musste.
Fazit Skigebiet Lermoos (Grubigsteinbahnen)
folgt ...