Blick auf Winterberg vom Poppenberg aus. Hinten links die Baustelle des neuen Kurzentrums mit integriertem Luxus-Hotel. Nicht nur im Skigebiet wird geklotzt!
Skiliftkarussell Winterberg 27 & 28.01.2012 - Himmel & Hölle
Nachdem der Winter letztendlich auch dauerhaft im Sauerland angekommen ist und endlich auch ausreichend Kunstschnee produziert werden konnte - einige Skigebiete haben zwar schon rund 40 Betriebstage, aber die Verhältnisse waren selten optimal, zog es auch mich zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr ins Sauerland. Zunächst in das modernste Skigebiet Deutschlands - dem Skiliftkarussell Winterberg. Hier mussten die beiden neuen Sesselbahnen endlich mal in Betrieb in Augenschein genommen werden.
Wetter: Mal sonnig, mal neblig trüb. Am Freitag zunächst -4°C, später +1°. Samstag früh um -6°.
Schneelage: ca. 30-40cm Naturschnee + Kunstschnee auf den beschneiten hängen. Man ist allerdings noch nicht dazu gekommen alle Hänge zu beschneien (z.B. Astenstraße und Große Büre noch unbeschneit)
Pistenzustand: Pisten mit Kunstschnee hart und griffig, Naturschneehänge pulvrig. Unter der Liftrasse des BBX kam etwas Dreck raus, selbiges gilt für die Abfahrt Büre Herrloh. Steine gab’s keine.
Geöffnete Lifte: SLs Herrloh I-III / 4KSB Rauher Busch / 4SB Büre-Herrloh / 2SB St.Georg Schanze / 2SL Astenstraße / 6KSB Quick Jet / 4SB Poppenberg / 2SL Poppenberg I / 2SL Poppenberg IIa / 4SB Kleine Büre / 6KSB Brembergkopf / 6KSB Büre-Bremberg-Xpress / 2SL Bremberglift / 2Sl Brembergkopf II / 2SL Nordhang / 2SL Käppchenlift / 2SB Slalomhang
Geöffnete Pisten: alle
Wartezeiten: Am Freitag wenig bis keine, Samstag früh bis ca. 10 Uhr 0, danach schnell mehr werdend, ab 11 Uhr 10 Minuten und mehr - da hab ich mich dann in die übrigen Winterberger Skigebiete verkrümelt.
Mehr dazu jeweils bei den folgenden Bildern.
27.01.2012
Zunächst der Freitag:
Am Freitag war zwar bereits relativ viel Betrieb – jedoch kaum bis keine Wartezeiten. Alleine war man jedoch deutlich nicht. Mittlerweile hat man, durch die kapazitätsstarken Anlagen bedingt, zumindest an gutbesuchten Wochentagen die Leute aus der Warteschlange raus und im Lift sitzen. Dem entsprechend voll sind auch die Pisten (siehe Münchners Zillertalbericht). Allerdings alles noch im erträglichen Maße - an diesem Freitag.
Übersicht der geöffneten und geschloss.. äh ja – seht ihr ja selbst.
Erste Bergfahrt mit dem Brembergkopf II Schlepper. Aufgrund der Unattraktivität der Abfahrt hat er für mich eine reine Zubringerfunktion. Trotzdem gibt es selbst hier am Wochenende Wartezeiten. Übrigens bin ich beim Knipsen nicht aus dem Lift gefallen! Zumindest die Wetterverhältnisse sind noch ausbaufähig.
Der frühe Vogel fängt den Wurm - Wochentags wie am Wochenende. Allerdings gibt’s unter der Woche auch nach halb 11 noch ein paar Würmer zu holen! Am Wochenende sind dann das halbe Ruhrgebiet samt Niederlande am picken. Schlechte Zeiten für Würmer also – auch wenn sie jeden Morgen wieder rauskriechen.
Erstmal eine gönne ich mir eine - naja gut mehrere Abfahrten am neuen Büre-Bremberg Xpress (YEAH!) der nun doch nicht Brembergtalexpress oder Talexpress heißt. Gut Namen sind nur Namen – Jets sind nur Jets. Die Bergstation liegt jedenfalls ziemlich unaufdringlich im verbliebenen Wald der Brembergkuppe.
Abfahrt am Bremberglift, nun auch oberer Teil der Standardabfahrt am Büre-Bremberg Xpress. Der Lift hilft nur noch an Spitzentagen als Entlastungsanlage aus – Spitzentage gibt es allerdings viele im Skiliftkarussell.
Nochmals gleicher Hang im Zoom. Unten und bereits in der Sonne der Südhang des Sürenberg mit Loipen. Rechts herum geht’s zur neuen Bahn.
Untere Hälfte der Abfahrt. Durch den Lift natürlich signifikant voller geworden - in dem Maße hätte ich das jedoch nicht vermutet. Störend voll ist aber was anderes. Hinten sieht man bereits die schmucke Talstation.
Herrlohzoom. Im Zentrum die wohl erste offizielle Skiroute des Sauerlandes, dazu später noch mehr.
Nochmals untere Abfahrtshälfte im Rückblick. Zwar flach, aber immerhin steiler als der Großteil der blauen Abfahrten im Skiliftkarussell.
Talstation BBX, dahinter bereits kleine Büre. In fast voller Länge. Von der Kleinen Büre aus muss man allerdings bis hier her aufsteigen, was nicht ganz optimal ist.
Und noch mal die Talstation in voller Größe.
Die neue Bahn. Gefällt mir eigentlich ganz gut. Vom Verhältnis Abfahrt/Anstehen/Liftfahren das beste im Skigebiet. Das Bild ist allerdings eher 0-8-15 und könnte Z.B. auch in der Skiwelt gemacht worden sein.
Sesselporträt. Ich hasse diese Sessel ohne freie Sitzauswahl sowie diese Krüppelfußraster. Außerdem raffen es viele trotz 3-sprachiger, dicker Aufschrift nicht, dass die Bügel automatisch schließen.
Extra für whistlercarver. Die Leitner Krüppelfußraster in Großaufnahme.
Da weder die Große Büre, noch die neue Abfahrt in der Liftrasse beschneit sind, bin ich jeweils auch nur einmal rüber. Die mangelnde Naturschneedecke macht offensichtlich auch ein präparieren unmöglich.
Der Skiweg zur Großen Büre ist gut beschildert und einfach zu finden.
Große Büre – Kein Mensch am Hang.
Hinweisschild am Bremberg-Osthang – hier geht’s auf den neuen Zubringer in die Große Büre.
Auf dem Zubringer – schieben nur bei stumpfen Ski bzw. Schnee.
In der neuen, kurzen 4er-Sesselbahn Kleine Büre.
Auch die Kleine Büre hat die Krüppel bekommen. Für mich das erste mal das ich so was bei einer fixgeklemmten Sesselbahn gesehen hab. Die Bügel muss man aber hier manuell schließen.
Ausstieg Kleine Büre. Zum Poppenberg kommt man nun völlig ohne Probleme.
Poppenberg von Herrloh aus.
Dank meiner derzeitigen Schmalspurinternetverbindung gibt’s diesen Bericht leider nur zerstückelt. Ich mach so bald wie möglich weiter.
[EDIT Bilder wiederhergestellt]