Bedrohte Buckelpisten
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Bedrohte Buckelpisten
Bedrohte Buckelpisten: Abenteuerspielplätze in den Alpen
http://www.spiegel.de/reise/europa/0,15 ... 49,00.html
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fettiz
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Re: Bedrohte Buckelpisten
endlich mal ein guter Bericht im Spiegel - und nicht das übliche tollste Freeridestrecken, längste Abfahrten und sonstiger Quatsch...
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- starli
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Könner langweilen sich auf diesen metrosexuellen Pisten, aus denen jedes Gefahrenmoment verschwunden ist.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Die Beschreibung der ersten Fahrt am G2 könnte von mir stammen.
Als kleiner Knirps, die Buckel um einiges größer als ich selbst...
Unten sturzfrei angekommen, breite Brust und stolz wie ein Olympiasieger!
Ha, mir gehört die Welt wovor soll ich noch Angst haben
Heute rutscht dort jeder Anfänger hinunter
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Schööööön. Drum liebe ich Frankreich, da hinkt man auch beim Industriepistenbau hinterher. Face, Tunnel in Val d´Isere oder die geamte Frontseite der Aguille Rouge. Was ham´wir geflucht, war aber als Kind/Jugendlicher die beste Schule im Skifahrerleben. Wer da runterkam, der konnte fahren !
Hach, seufz....
Gruss vom
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Na ich würde nicht sagen beim "...bau" sondern beim "...Präparieren" hinken die Kollegen dort hinterher. Gerade die "Face" ist ja egtl ein häufig genanntes Musterbeispiel für eine dem Gelände abgerungene Piste, für die ordentlich Sprengstoff und Baggerarbeiten erforderlich waren.Drum liebe ich Frankreich, da hinkt man auch beim Industriepistenbau hinterher
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Epic Fail:
..."Harakiri"-Piste im Hochzillertal sucht man Buckel inzwischen vergeblich: Der brettharte Kunstschneepanzer
^^
..."Harakiri"-Piste im Hochzillertal sucht man Buckel inzwischen vergeblich: Der brettharte Kunstschneepanzer
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schneesucher
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Buckelpisten werden meiner Meinung nach auch da dezimiert, wo viele Snowboarder unterwegs sind. Die Kratzen die Buckel nämlich häufig seitwärts wieder weg. In dieser Saison gibts auch nicht so viele Buckelpisten, wegen der häufigen Schneefälle, die die Buckel wieder ausgleichen. Ich möcht aber nicht jammern über den Schnee...
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Skirouten und Buckelpisten zum Abwinken ohne gepolsterte Stützen .. da lob ich mir doch die Axamer Lizum ;-)
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Wombat
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Die wo Buckelpisten wollen, sollen alle nach Nordamerika auswandern
. Ich bin heute hier in Panorama(BC) 3 Stück mit dem Board runter gefahren. Macht aber mit dem Board wo ich dabei habe nicht wirklich Spass. Für so was ist es zu lang und zu steif.
Btw die Harakiri wird schon über bewertet, durch das sie topfeben ist. Die einzige Herausforderung an dem Hang ist die Härte des Schnee. Was es für Ungeübte auch wieder gefährlich macht. Als ich letztes Jahr dort war, sind einige den Hang runter gerutscht.
Btw die Harakiri wird schon über bewertet, durch das sie topfeben ist. Die einzige Herausforderung an dem Hang ist die Härte des Schnee. Was es für Ungeübte auch wieder gefährlich macht. Als ich letztes Jahr dort war, sind einige den Hang runter gerutscht.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Ein wirklich schöner Bericht.
Ich habe dieses Jahr den Kontrast gehabt:
Erst eine Woche 3 Vallees, dann eine Woche Dolomiten. Es waren beides tolle Wochen und ich habe in beiden Regionen Vor- und Nachteile feststellen können. Während für mich die Landschaft in beiden Destinationen bombastisch aber nicht vergleichbar war, lag der einzige Vorteil in Südtirol für mich an den schönen Hütten und deren moderaten Preisen. Sehr negativ wahrgenommen habe ich die sogenannten Industriepisten. Trotz relativ geringen Schneemengen war zwar alles befahrbar und Steine schauten auch nicht heraus, aber der skifahrerische Genuss blieb für mich auf der Strecke. Es fanden sich nur brettharte Pisten, die nach Neuschnee am nächsten Morgen blitzschnell zu Buckelpisten mutierten. Dort quälten sich etliche mittelmäßige Skifahrer hinunter und der Spaß am Fahren bleibt daher auch für den geübten Geländefahrer aus. Fährt man bei "Normalbedingungen" eine superharte schwarze Piste, ist auch dies nicht unbedingt ein Genuss und für die meisten Skifahrer sogar recht gefährlich.
Da ich persönlich auch keinen Apres Ski brauche, werde ich nach wie vor die Westalpen (Wallis und Frankreich) bevorzugen, Österreich weiterhin meiden und die Dolomiten nur dann besuchen, wenn mit möglichst wenig Betrieb zu rechnen ist.
Ich habe dieses Jahr den Kontrast gehabt:
Erst eine Woche 3 Vallees, dann eine Woche Dolomiten. Es waren beides tolle Wochen und ich habe in beiden Regionen Vor- und Nachteile feststellen können. Während für mich die Landschaft in beiden Destinationen bombastisch aber nicht vergleichbar war, lag der einzige Vorteil in Südtirol für mich an den schönen Hütten und deren moderaten Preisen. Sehr negativ wahrgenommen habe ich die sogenannten Industriepisten. Trotz relativ geringen Schneemengen war zwar alles befahrbar und Steine schauten auch nicht heraus, aber der skifahrerische Genuss blieb für mich auf der Strecke. Es fanden sich nur brettharte Pisten, die nach Neuschnee am nächsten Morgen blitzschnell zu Buckelpisten mutierten. Dort quälten sich etliche mittelmäßige Skifahrer hinunter und der Spaß am Fahren bleibt daher auch für den geübten Geländefahrer aus. Fährt man bei "Normalbedingungen" eine superharte schwarze Piste, ist auch dies nicht unbedingt ein Genuss und für die meisten Skifahrer sogar recht gefährlich.
Da ich persönlich auch keinen Apres Ski brauche, werde ich nach wie vor die Westalpen (Wallis und Frankreich) bevorzugen, Österreich weiterhin meiden und die Dolomiten nur dann besuchen, wenn mit möglichst wenig Betrieb zu rechnen ist.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Als ich vor einem Jahr in Januar dort war, kam auch jeder Anfänger runter, aber sicher nicht auf Skier. War ein Buckelpiste mit Buckel von etwa einem Meter hoch. Wird der ab diesem Saison präpariert, oder wird hier wieder mit den Wölfen geheult?Werna76 hat geschrieben:Heute rutscht dort jeder Anfänger hinunter
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Nuno ich war in den letzten 5 Jahren insgesamt 15 Tage in Obertauern, die Gamsleiten 2 war an den Tagen wo ich dort war immer frisch präpariert.
Und das find ich schade, denn früher war das eine heftige Buckelpiste von oben bis unten mit teilweise Riesenbuckel.
Und das find ich schade, denn früher war das eine heftige Buckelpiste von oben bis unten mit teilweise Riesenbuckel.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Zwei Anmerkungen:
1. "Buckel" und "Haufen" sind nicht das gleiche. Eine Buckelpiste definiert sich m.E. durch auch mit Kraft nicht verschiebbare kompakte Schneehügel, während "Haufen" durch das Zusammenschieben von lockerem oder sulzigem Schnee durch vielfaches Befahren einer Piste entstehen, aber mit Kraft weggeschoben werden können. (Natürlich können auch Buckel mit viel Maschinenkraft planiert werden, aber ich gehe von der Kraft eines Schifahrers aus).
2. Eine Sonderstellung betreffend Buckelpisten haben zweifellos die 4 Täler in der Schweiz, da dieses Gebiet das meiner Kenntnis nach einzige ist, in dem wichtige und nicht umfahrbare Verbindungsabfahrten zwischen den Sektoren (nämlich die Abfahrten vom Col des Gentianes und von Chassoure nach Tortin) nicht gewalzt werden und damit fast die gesamte Saison anspruchsvolle Buckelpisten sind.
1. "Buckel" und "Haufen" sind nicht das gleiche. Eine Buckelpiste definiert sich m.E. durch auch mit Kraft nicht verschiebbare kompakte Schneehügel, während "Haufen" durch das Zusammenschieben von lockerem oder sulzigem Schnee durch vielfaches Befahren einer Piste entstehen, aber mit Kraft weggeschoben werden können. (Natürlich können auch Buckel mit viel Maschinenkraft planiert werden, aber ich gehe von der Kraft eines Schifahrers aus).
2. Eine Sonderstellung betreffend Buckelpisten haben zweifellos die 4 Täler in der Schweiz, da dieses Gebiet das meiner Kenntnis nach einzige ist, in dem wichtige und nicht umfahrbare Verbindungsabfahrten zwischen den Sektoren (nämlich die Abfahrten vom Col des Gentianes und von Chassoure nach Tortin) nicht gewalzt werden und damit fast die gesamte Saison anspruchsvolle Buckelpisten sind.
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Die schlechte Qualität des Kunstschnees verunmöglicht auch oft bucklige Abfahrten, sobald auf den entsprechenden Pisten eine Beschneiung installiert wurde. Dann gibts nämlich anstatt Buckeln nur noch Eisplatten und Haufen. Vorbei ist es mit der griffigen, steilen Piste. Vernünftig fahrbar ist es dann nur noch nach der Präparation und mit zunehmender Frequenz wird es immer schlimmer.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Strenggenommen ist "Kunstschnee" kein Schnee, sondern Eisgries. Durch den hohen Nässegehalt friert das zusammen und verunmöglicht Buckelbildung.
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Wombat
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Dann können sie nicht beschneien. Die Kunst besteht nämlich darin, nur bei solchen Verhältnissen zu bescheien, dass der Kunstschnee auch durch friert. Leider wird in den Skigebieten auch im Grenzbereich beschneit, das gibt dann die tollen Eisplatten. Dazu sag ich einfach nur: Weniger wär manchmal mehr.Fab hat geschrieben:Durch den hohen Nässegehalt friert das zusammen
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Viele Buckelpisten sind im zuge des Ausbaus der Beschneiungsanlagen verschwunden, was zweifelsohne sehr schade ist. Diese Pisten waren meist nur deshalb nicht präpariert weil meist nicht ausreichend Schnee lag um da eine Maschine rein zu lassen. Andrerseits musste aber auch Pistenfläche für die weniger guten Fahrer geschaffen werden, was auch wieder Vor - und Nachteile hatte. Vorteil, manche Pisten wurden entlastet. Nachteil, einige hat es arg zerlegt denn die Pisten waren meist immer noch steil. Ich erinnere mich nur zu gut an die Diskussion wegen unserer Oberen National im Jahre 1999. Die Beschneiung wurde eigentlich nur deshalb gebaut um Leute von den damals teilweise stark überfüllten Pisten Standart und Brunnjischbord weg zu lenken. Die Buckelpiste neu zu präparieren war also schon sehr wichtig. Die einzige Möglichkeit dies zu vermeiden wäre das anlegen einer komplatt neuen Piste gewesen, was in den meisten Fällen ein eher schwieriges Unterfangen ist.
Aussterben werden die Buckelpisten aber ganz sicher nicht, denn es kommen ab und zu sogar ein paar neue dazu.
Aussterben werden die Buckelpisten aber ganz sicher nicht, denn es kommen ab und zu sogar ein paar neue dazu.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
So einfach ist es nicht.Wombat hat geschrieben:Dann können sie nicht beschneien. Die Kunst besteht nämlich darin, nur bei solchen Verhältnissen zu bescheien, dass der Kunstschnee auch durch friert. Leider wird in den Skigebieten auch im Grenzbereich beschneit, das gibt dann die tollen Eisplatten. Dazu sag ich einfach nur: Weniger wär manchmal mehr.Fab hat geschrieben:Durch den hohen Nässegehalt friert das zusammen
Schneekristalle sind ja Sechsecke. Kunstschnee sind Eiskügelchen in denen oft noch Wassereinschlüsse sind.
Kunstschneehaufen bleiben m. W. ja 1 - 2 Tage liegen damit das Wasser ausläuft.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Darum sag ich ja Kunst.Fab hat geschrieben:So einfach ist es nicht.Wombat hat geschrieben:Dann können sie nicht beschneien. Die Kunst besteht nämlich darin, nur bei solchen Verhältnissen zu bescheien, dass der Kunstschnee auch durch friert. Leider wird in den Skigebieten auch im Grenzbereich beschneit, das gibt dann die tollen Eisplatten. Dazu sag ich einfach nur: Weniger wär manchmal mehr.Fab hat geschrieben:Durch den hohen Nässegehalt friert das zusammen
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Schöner Artikel über die ach so schöne alten Zeiten und Buckelpisten
Das tröstliche daran ist aber, dass dies in Frankreich (bisher noch) vornehmlich auf den Hauptpisten rund um die Skiorte passiert und man noch sehr viele unangetastete Randbereiche mit schönen ursprünglichen Pisten und Liften vorfindet.
Ja und nein. In der Fläche (Summe) gibt es in den Dolomiten und tewilweise auch in Österreich sicher deutlich mehr Industriepisten, aber was in Frankreich in den letzten Jahren tweilweise passiert ist, ist auch meist nicht schön. In einigen Skigebieten wurden ganz grausige Modellierungen vorgenommen, die teilweise in der Konsequenz den Planierungen der Dolomiten in nichts nachstehen.Roderich hat geschrieben:Drum liebe ich Frankreich, da hinkt man auch beim Industriepistenbau hinterher.
Das tröstliche daran ist aber, dass dies in Frankreich (bisher noch) vornehmlich auf den Hauptpisten rund um die Skiorte passiert und man noch sehr viele unangetastete Randbereiche mit schönen ursprünglichen Pisten und Liften vorfindet.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Wie ich oben bereits kommentiert habe, liegt dies aus meiner Sicht nicht daran, dass man dort keine "Industriepisten" anlegt, sondern eher an - aus Ostalpenperspektive - "nachlässigem" Präparierverhalten, da viele Steilhänge selten oder gar nie gewalzt werden, was ja durchaus auch kritisch gesehen wird (siehe kaldinis Espace Killy-Bericht).Ja und nein
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Ich kann dazu auch nur sagen, dass ich eine brettharte Kunstschnee-Schwarze gefährlicher und unschöner zu fahren finde, als eine 80% Buckelpiste mit NaturschneeEmilius3557 hat geschrieben:Wie ich oben bereits kommentiert habe, liegt dies aus meiner Sicht nicht daran, dass man dort keine "Industriepisten" anlegt, sondern eher an - aus Ostalpenperspektive - "nachlässigem" Präparierverhalten, da viele Steilhänge selten oder gar nie gewalzt werden, was ja durchaus auch kritisch gesehen wird (siehe kaldinis Espace Killy-Bericht).Ja und nein
Nachlässiges Präparierverhalten kann ich zudem nur befürworten. Dies ist der Grund, wieso ich hauptsächlich im Westen skifahre. Beispiel Dolomiten: Dort habe ich mich allgemein ziemlich bevormundet gefühlt. 3 Wochen vorher in Courchevel musste ich mir noch selber überlegen, ob man den Einstieg zum Grand Couloir nun wagen soll oder nicht. Trotzdem wäre mir da eine etwas bessere Absicherung des Grates, der zu einer offiziellen Piste führt, lieber gewesen.
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Bitte mich nicht falsch verstehen! Früher liebte ich Buckelpisten, heutzutage mag ich sie immer noch - aber nicht an wichtigen und verbindungstechnisch nötigen Stellen. Grand Couloir in Courchevel finde ich ein gutes Beispiel! Die Hauptpiste ist gewalzt, aber so eine Nebenabfahrt lässt man wie sie ist. Auch der größtenteils unpräpariert Mont Joly hat mir gut gefallen, aber wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin werde ich die 4 Vallees wohl noch lange mieden, Hauptverbinudngen als unpräparierte Routen, ne das ist nix für mich!
G2 bin ich auch früher mal gefahren, als es noch Buckel waren - da war es eine Herausforderung. Nun als präparierte Piste ist es nicht einfach, aber halt keine echte Herausforderung mehr. Finde es da auch schade, ist ein Nebenhang, moderat erschlossen, warum man da präpariert versteh ich nicht.
G2 bin ich auch früher mal gefahren, als es noch Buckel waren - da war es eine Herausforderung. Nun als präparierte Piste ist es nicht einfach, aber halt keine echte Herausforderung mehr. Finde es da auch schade, ist ein Nebenhang, moderat erschlossen, warum man da präpariert versteh ich nicht.
State buoni, se potete
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Emilius3557
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Re: Bedrohte Buckelpisten
Nein, sicherlich nicht! Ich habe bisher wenige Leute getroffen, die eleganter im klassischem Stil durch Buckelfelder sausen, als Dich.Bitte mich nicht falsch verstehen!
Ich habe auf den Bericht verwiesen, weil die Sachfrage dort diskutiert wird.
Ich selbst halte es ebenso: Hauptverbindungsabfahrten sollten gewalzt sein, auch einige steile, gewalzte Abfahrten mag ich gerne, aber genauso sollten auch einige Steilhänge Buckelpisten bleiben - was ja in SFL den Berichten nach zu urteilen nicht passiert, da dort praktisch alles geöffnete auch gewalzt wird. Da sind Frankreich generell oder die 4V sicherlich auf einer deutlich anderen Schiene unterwegs.
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