Der Schnee war entsprechend "bremsig" - der Schnee war noch nicht recht umgewandelt, der Wasserfilm auf dem Pulverschnee liess einen fast vorwärts aus den Skischuhen fliegen, während es an schattigen Stellen rasant zu Tale ging. Die vielen Skilifte nebeneinander sind ein Leckerbissen für Liftliebhaber - wo findet man schon am selben Hang Habegger, Städeli und Garaventa mit x verschiedenen Stützenformen im Umkreis von wenigen hundert Metern? Die vielen Wiesen- und Waldabfahrten waren bestens präpariert. Sie sind nicht besonders anspruchsvoll, aber schön zum Carven und auch familienfreundlich. Der Andrang hielt sich in Grenzen, es hatte ordentlich Leute, aber Wartezeiten gabs praktisch keine.
Sörenberg war bisher unbekanntes Terrain für mich und kam nun endlich an die Reihe, da meine Bank eine Halbpreis-Ticket-Aktion am laufen hat. Am Montag war ich noch in Gréolières an der Côte d'Azur mit Meerblick auf Skiern unterwegs (Bericht folgt) - die Aussicht am Mittwoch, vor allem vom Brienzer Rothorn, war aber nicht minder atemberaubend: Neuenburger Jura, Ballon d'Alsace, Feldberg, Säntis, Vierwaldstätter See, Brienzer See, Berner Alpen... eine selten vielseitige Kombination.
Den Nachmittag verbrachten wir auf den Eisee-Pisten am Rothorn (die waren schön sulzig, aber kaum bremsig) und gönnten uns am Schluss die Abfahrt zur Talstation.
Wer gucken will, wie es derzeit in Sörenberg und auf dem Brienzer Rothorn ausschaut: Über 100 Fotos dieses Tages gibts auf skiliftfotos.ch.
Schöne Sulz-Pisten am Eisee, 29.2.2012