Es hat leider ein paar Tage gedauert bis ich dazu kam diesen Bericht zu schreiben, die Eindrücke meines ersten Besuchs in Sölden möchte ich euch
dennoch nicht vorenthalten.
Anreise:
Bereits am Vortag
über Deggendorf-München-Rosenheim-Kufstein-Innsbruck-Ötztal-Sölden in knapp 4,5 Std.
Rückreise:
Wegen angekündigten Stau nach Innsbruck;
Sölden-Telfs-Seefeld-Mittenwald-Garmisch-München-Deggendorf in 4,5 Std.
Wetter:
Donnerstag: bedeckt, Nachmittags leichter Schneefall, im Tal bis ca +3°C, Berg max. -2°C.
Freitag: Sonnig, Tal max +8°C, Berg max. 0°C
Samstag: Leicht bewölkt, am Gletscher zeitweise nebelig und stärkere Windböen, Tal bis +10°, Berg max. +2°C.
Geöffnete Anlagen:
Alle ausser:
-4 KSB Rettenbachjoch
-Sl Karleskogl
-Sl Panorama
-Mini Tiefenbach
Gefahren mit:
Alle ausser:
-Geschlossene
-ESL Hochsölden (war als geöffnet angezeigt, hab ich aber nie laufen sehen, Sitze waren hochgeklappt)
-Sl Innerwald 1 und 2
Gefallen:
-Lange Abfahrten
-Ausdehnung des Gebiets
-Wetter Fr. und Sa.
-wenig los am Sa.
-Schneeverhältnisse oberhalb 2000 hm
-Gaislachkoglbahnen 1+2
-kaum Wartezeiten (wenn mans richtig macht)
-"Privatgletscher" Tiefenbach am Samstag Nachmittag
Nicht gefallen:
-Talabfahrten nachmittags / Schneehöhe
-Wartezeiten Hainbachkar, Silberbrünnl, Langegg am Do. und Fr.
Generell bleibt zu sagen das natürlich relativ viel los war, was uns aber natürlich bei diesem Reiseziel und der Reisezeit in der Faschingwoche durchaus im Vorfeld bewusst war.
Die Entscheidung nach Sölden zu fahren trafen wir relativ kurzfristig, es standen mehrere Ziele zur Auswahl, den Zuschlag bekam der Ort der uns Tags zuvor
als erster ein freies Zimmer anbot.
Wir kamen dann in einer kleinen Pension um Ortsteil Ausserwald unter, nur 30m von der Piste des Innerwald-Sl entfernt, für 46€ pro Nacht mit Frühstück und Zimmer im 70er Jahre Look.
Für den Preis, in dem Ort gibts natürlich nix besonderes, aber zum Schlafen und Duschen reichts allemal, alles sauber und Frühstück top.
Das Skigebiet rund um Sölen war für mich Neuland, habe die drei Tage auch gebraucht um wirklich alles gesehen zu haben.
Die 15km lange Abfahrt (könnte aber etwas aufgerundet sein) vom Gletscher runter in den Ort war für mich die längste, die ich bis jetzt gefahren bin, ist aber im gesamten Mittelstück, entlang der
Gletscherstraße recht flach.
Am ersten Tag hielten wir uns überwiegend rund um den Gaislachkogl auf, wo es durchaus interessante Pisten zu entdecken gibt, vor allem vom Wasserkar runter. Ausserdem gabs dort, im Gegensatz zum Bereich rund ums Giggijoch, am Donnerstag und Freitag keine Wartezeiten.
Am Freitag gabs Traumwetter und wir entschieden gleich morgens Richtung Gletscher aufzubrechen, wobei wir nicht die einzigen waren die diese Idee hatten....
Dort hinten hat sich dann aber alles gut verteilt und es gab traumhafte Pisten zu entdecken.
Am Samstag ich war ich dann stark überrascht, um wie viel da weniger los war als an den Vortagen. Das Wetter war heiter, es zogen immer wieder ein paar Wolkenfelder durch, weiter oben gabs ne steife Brise.
Wir mussten uns die Abfahrten ums Giggijoch noch genauer anschauen, die hatten wir zuvor so gut wie möglich gemieden, heute hatten wir da aber genügend Platz.
Nachmittags gings noch mal zum Gletscher rauf, wo wir dann (fast) alleine unterwegs waren.
Nun zu den Bildern;
Donnerstag:
Leider ziemlich diffuse Lichtverhältnisse, deshalb hab ich nicht so viele Bilder gemacht.
Bereich Heidebahn, schöne, abwechslungsreiche Abfahrten dort:
SL Gaislachalm Bergstation:
Blick zum Giggijoch und Hochsölden:
Und Richtung Einzeiger und Gletscherexpress:
Gaislachkogl Talstation am Abend:
Freitag:
Kaiserwetter & Gletscherblick:
Leichter Zoom zum Rettenbachgletscher:
Tiefenbachgletscher, in der Nacht gabs Wind, was fast zu Neuschneeverhältnissen führte, ohne das es schneite:
Am Sl Mutkogl:
Müsste Windachferner und Schaufelspitze sein, oder?:
KSB Seiterkar, Abfahrten waren perfekt, da mussten ein paar Wiederholungsfahrten sein:
Selbige von unten:
Leichter Zoom zum Tiefenbachgletscher:
Am Sl Seiterjöchl, hier hatte es anscheinend den Schnee weggeblasen der am Tiefenbachgletscher lag, deshalb hart, aber griffig:
Eis:
Mittelstation EUB Schwarze Schneide und Sl Karleskogl, der lief doch im Herbst oder? Trasse sieht nämlich schon wieder ziemlich unbrauchbar aus
Pitztaler Gletscher:
Abfahrt am Rettenbachgletscher, perfekter Zustand:
Standard-Foto zum Gletscherstadion:
Zurück am Gaislachkogl, Blick Richtung Mittelstation:
Gaislachkogl Bergstation:
Das selbe Bild wie im Bericht von münchner & zyste, hier meine Version davon:
Bergstation, hat schon was, die Anlage:
Neues Arbeitsgerät:
Letzte Abfahrt des Tages, vorbei an der Mittelstation:
Samstag:
Morgens an der Mittelstation Gaislachkogl:
Was will man mehr; Nicht zu hart, nicht zu weich, schön griffig
Schwarze und rote am Wasserkar:
Fehlte uns noch der Bereich rund ums Giggijoch, heute zum Glück viel weniger los:
Schwarze am Schwarzkogl, schöne Piste:
Bergstation des gleichnamigen Lifts....ups, Bahn wollte ich sagen
Gurgl:
Hab leider keine Bilder von den Talabfahrten gemacht, da kann man aber schon verstehen warum die, wie im anderen Bericht erwähnt, noch so viel beschneit
haben. Obwohl Freitag und Samstag die ersten richtig warmen Tage waren, kamen schon einige Braune Stellen zum Vorschein.
War zu der Zeit noch kein Problem zum umfahren, würde mich aber interessieren wie´s da jetzt aussieht, recht viel hats ja die letzten Tage anscheinend auch nicht geschneit.
Vielleicht hat ja jemand aktuellere Bilder?
Unterm Strich hats mir gut gefallen, da wenn ich drei Tage da bin, ich schon etwas Wert auf Abwechlung lege und die habe ich gefunden.
Und man findet auch recht ruhige Ecken wenn man etwas sucht.
Von der ganzen Party in der Apres-Hochburg haben wir nix mitgekriegt, muss man ja zum Glück nicht hingehen wenn man keinen so großen Wert drauf legt.