übertragbare Skipässe

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OliK
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von OliK »

jens.f hat geschrieben:
Pistencruiser hat geschrieben: Dem Liftbetreiber kann im Prinzip egal sein wie häufig ich - mit was für einer Karte auch immer - seine Anlagen nutze, da kein weiterer Wareneinsatz erfolgt welcher seine
(Fix-)Kosten beeinflusst.
Falsch. Alleine die Energiekosten hängen direkt von der Nutzungsfrequenz ab - es muss ja jeweils die Potentielle Energie aufgebracht werden, um die Person hochzubefördern.
Ein leer drehender Lift verbracht nicht viel Strom.

Bei Pendelbahnen / Standseilbahnen hängt sogar die Anzahl der Fahrten direkt von der Auslastung ab.
Auch die Abnutzung der Bahn hängt von der Auslastung ab.
Glaub ich nicht! Ob jetzt - bspw. in der Haupsaison - 10 Leute an ner KSB anstehen, oder 100 ändert ja erstmal überhaupt nichts am Energieverbrauch, es ist ja im Normalfall - mal vom Feldberg mit seinem unfähigen Publikum abgesehen - jeder Sessel voll besetzt. Demnach ändert sich doch auch nichts an der "Abnutzung" der Pisten...
Verstehe in der Tat auch nicht, warum von den Betriebern so Service-unfreundlich gehandelt wird. Zumindest unter Familienmitgliedern sollte der Tausch doch !offiziell! möglich sein.
Es grüsst der Oli

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jens.f
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von jens.f »

mic hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: Doch natürlich - du kannst ja auch eine Vormittags und eine Nachmittags-Karte kaufen...
Vormittagskarte? Fährst Du nur am Babylift.
So viele skigebiete die Vormittagskarten vorhalten wird ned geben (ungeprüft).
Ach, gibt es einige - wobei das oftmals keine speziellen Vormittagskarten, sondern Stundenkarten / Karten mit Rückvergütung sind.
Gerade mal nachgeschaut: z.B. in St. Anton werden 2, 3 und 4 Stunden angeboten.

Gruß, Jens
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von TPD »

Achja, Familienrabatte gibt es in vielen Gebieten - oftmals sind die Kinderkarten kostenlos oder werden wirklich weit unter dem wirtschaftlichen Preis verkauft.
In diesem Beitrag geht es eher um die Problematik, dass die Familie ein Kleinkind hat, das noch nicht auf die Skipiste kann und somit immer ein Elternteil zu Hause bleiben muss.
Aber es ist unbestritten, sobald die ganze Familie auf die Skipiste kann, gibt es in vielen Skigebieten sehr interessante und günstige Angebote.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von Kerker »

Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

Wir haben dieses "Problem" 2007 im Zillertal und 2009 in Flachau nicht ganz rechtmäßig gelöst: Einfach einen 6-Tagespass gekauft und dann täglich abgewechselt, während der jeweils andere Elternteil mit dem Kleinkind unten blieb. Wir wurden nie kontrolliert o.ä..

Aber wenn ich das jetzt so lese mit Bilderkennung usw.... muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil ich möglicherweise mit schuld bin an der Entwicklung/Einführung solcher Techniken? Oder liegt der grundsätzliche "Fehler" vielleicht doch eher bei den Skiorten/Bergbahnen, weil sie einfach keine familientauglichen Skipässe für genau solche Fälle anbieten können/wollen?
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jens.f
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von jens.f »

ChaosB99 hat geschrieben: Glaub ich nicht! Ob jetzt - bspw. in der Haupsaison - 10 Leute an ner KSB anstehen, oder 100 ändert ja erstmal überhaupt nichts am Energieverbrauch, es ist ja im Normalfall - mal vom Feldberg mit seinem unfähigen Publikum abgesehen - jeder Sessel voll besetzt. Demnach ändert sich doch auch nichts an der "Abnutzung" der Pisten...
Verstehe in der Tat auch nicht, warum von den Betriebern so Service-unfreundlich gehandelt wird. Zumindest unter Familienmitgliedern sollte der Tausch doch !offiziell! möglich sein.
Wenn die Bahnen 100% Ausgelastet sind, hast Du natürlich recht - aber das ist heutzutage nicht mehr die Regel, dank der hohen Bahnkapazitäten. Das passiert nur an ein ganz paar Spitzentagen im Jahr.
Ich habe es in der ganzen letzten Saison (mit über 30 Skitagen) nicht ein einzigen mal erlebt, dass ich an allen Liften warten mußte. Klar, an einzelnen Lifte habe ich auch mal länger gestanden - ich habe es aber immer geschafft, einen leeren Lift zu finden.
ChaosB99 hat geschrieben: Verstehe in der Tat auch nicht, warum von den Betriebern so Service-unfreundlich gehandelt wird. Zumindest unter Familienmitgliedern sollte der Tausch doch !offiziell! möglich sein.
Wie gesagt: Rechne Dir mal den Gewinn pro SKipass aus.
Es ist nun nicht so, das mit jedem Skipass wahnsinnig Gewinne gemacht werden.
Klar, in der Summe kommt natürlich schon ein Betrag raus - pro Skipass sind die Gewinne aber oft nur im Cent-Bereich.
Auch wieder Beispiel Zermatt:
Tageseintritte: 1,745 Mio.
Unternehmensgweinn: 1,951 Mio.

D.h. pro GastTag also 1,11 SfR.
und das in Zermatt - einer sehr profitablen Region. In anderen Gebieten sieht das wesentlich schlechter aus.

Gesamteinnahmen aus Personenverkehr: 62 Mio.
Würden also nur 5% der Gäste KEINEN 2. Skipass mehr kaufen, weil Sie den Skipass mit dem Partner tauschen können, bedeutet das eine Einnahmeverlust von 3,1 Mio - auf einmal wären die Bergbahnen also weit im Minus.

Oder ist es müssten halt die Ticketpreise wieder erhöht werden - aber das will ja auch keiner.
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mic
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von mic »

jens.f hat geschrieben:
mic hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: Doch natürlich - du kannst ja auch eine Vormittags und eine Nachmittags-Karte kaufen...
Vormittagskarte? Fährst Du nur am Babylift.
So viele skigebiete die Vormittagskarten vorhalten wird ned geben (ungeprüft).
Ach, gibt es einige - wobei das oftmals keine speziellen Vormittagskarten, sondern Stundenkarten / Karten mit Rückvergütung sind.
Gerade mal nachgeschaut: z.B. in St. Anton werden 2, 3 und 4 Stunden angeboten.

Gruß, Jens
oh ja klar! Das ist was für Schnäppchenjäger oder?
Kostet in Stanton 49,- Euro pro Karte und nach 4 Stunden bekommst 9,- Euro zurück. Für die 3 Stunden bekommst dann 15,- zurück! Entspricht dann am Tag lockere 74,-
Nee ganz so einfach ist die Welt leider ned... oder habe ich da einen Denkfehler??

@Jens.: ohne jetzt "böld labbern" zu wollen. Aber darf ich davon ausgehen das Du kinderlos bist? Oder wohlhabend?
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jens.f
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von jens.f »

mic hat geschrieben:oh ja klar! Das ist was für Schnäppchenjäger oder?
Kostet in Stanton 49,- Euro pro Karte und nach 4 Stunden bekommst 9,- Euro zurück. Für die 3 Stunden bekommst dann 15,- zurück! Entspricht dann am Tag lockere 74,-
Nee ganz so einfach ist die Welt leider ned... oder habe ich da einen Denkfehler??
Ja.
Kaum ein Mensch fährt ja einen ganzen Ski-Tag durch.
Normaler Skitag eines DURSCHNITTLICHEN Ski-Gastes (kein alpinforum Mitglied).
Start um 9:30, fahrt bis sagen wir 12:30 - 3 Stunden
Dann eine Stunde Mittagspasue
Dann von 13:30 - 15:30 gemütlich fahren - 2 Stunden.

Also war man 5 Stunden auf der Piste und hat dafür 45,50 gezahlt.
Also pro Stunde 9,10 EUR

Bei einer 3 oder 4 Stunde Karte macht man aber Vorher/Nachher pause.
Die 3 Stunden Karte kostet 34 EUR, macht 11,33 EUR je Stunde.
Die 4 Stunden Karte kostet 40 EUR, macht 10 EUR je Stunde.

Also: Die sind im Endeffekt kaum teuer als die Tageskarte.

Wie gesagt: Klar, für "Power-Fahrer" ist die Rechnung eine andere - aber ich habe das bei genug Ski-Urlauben (fahre oft mit Gruppen) beobachtet - viele Fahren wirklich nur von 9:30 - 15:30 und machen großzügig pause.
mic hat geschrieben: @Jens.: ohne jetzt "böld labbern" zu wollen. Aber darf ich davon ausgehen das Du kinderlos bist? Oder wohlhabend?
Eben nicht - dann wäre mir das Thema ja egal.
Nochmal: Wenn die Weitergabe von Skipässen erlaubt wäre, müssten Sie teuer werden - und ich will nicht noch mehr Geld für Skifahren zu zahlen.
Selbst, wenn keine Mehrkosten durch die Weitergabe entstehen würden, fehlen ja die Einnahmen durch die 2. Karten - somit würde mein Skipass schon mal teuer werden.
Wenn man jetzt noch von kleinen Mehrkosten (Energie) durch die Mehrbenutzung ausgeht, würde z.B. eine "Weitergabe-Rate" von nur 5% eine Preissteigerung von vielleicht 7% bedeuten - und das möchte ich nicht.

Und: Wie selbst aus den Zahlen aus Zermatt - einem sehr profitablen Skigebit - zu sehen ist: So hoch sind die Gewinne nun auch wieder nicht, das dies ohne Preissteigerung möglich wäre.
Viele scheinen hier ja zu glauben, Ski-Gebiete wären die Monster-Einnahmequelle und die Betrieber sitzen nur so auf der Kohle.. Bis auf wenige Ausnahmen ist dem aber defintiv nicht so!
Wenn durch das Übertragbar machen von Skipässen Einnahmen verloren gehen (und evtl. sogar noch Mehrkosten entstehen), muss das entsprechend auf die Ticket-Preise umgelegt werden.

Von daher finde ich den Weg wie im Wilden Kaiser schon richtig: Eine günstige, nicht Übertragbare Karte und eine teuerere Übertragbare Karte.

Gruß, Jens
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hook
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von hook »

DolomitiSuperski bietet das:

Übertragbarer Mehrtagesskipass

Preis: Normalpass + 20%

Ermöglicht den Eltern wechselnde Aufsicht; nur für Familien mit Kind bis 3 Jahre (geb. nach 26.11.2008, Familienbogen ist erforderlich)
Skitage 2018/19:
19.12.18 0,5 Winterberg, Sauerland, NRW
01.02.19 0,5 Willingen Flutlicht, Sauerland, Hessen
10.03-16.03.19 7 Tage La Villa, Alta Badia, Dolomiten, Südtirol
Skitage 2019/20:
Corona Totalausfall
Skitage 2020/21:
14.10.20 1 Kaprun, Kitzsteinhorn, Salzburger Land
10.02.21 0,5 Bodelschwingher Berg, Dortmund, NRW (Tourenski)
13.02.21 0,5 Halde Hoheward, Herten, NRW (Tourenski)
08.03.21 1 Willingen, Sauerland, Hessen
17.03.21 1 Willingen, Sauerland, Hessen
24.03.21 1 Winterberg, Sauerland, NRW
08.04.21 0,5 Willingen, Sauerland, Hessen
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mic
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von mic »

jens.f hat geschrieben:
mic hat geschrieben:oh ja klar! Das ist was für Schnäppchenjäger oder?
Kostet in Stanton 49,- Euro pro Karte und nach 4 Stunden bekommst 9,- Euro zurück. Für die 3 Stunden bekommst dann 15,- zurück! Entspricht dann am Tag lockere 74,-
Nee ganz so einfach ist die Welt leider ned... oder habe ich da einen Denkfehler??
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Kaum ein Mensch fährt ja einen ganzen Ski-Tag durch.
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Start um 9:30, fahrt bis sagen wir 12:30 - 3 Stunden
Dann eine Stunde Mittagspasue
Dann von 13:30 - 15:30 gemütlich fahren - 2 Stunden.

Also war man 5 Stunden auf der Piste und hat dafür 45,50 gezahlt.
Also pro Stunde 9,10 EUR

Bei einer 3 oder 4 Stunde Karte macht man aber Vorher/Nachher pause.
Die 3 Stunden Karte kostet 34 EUR, macht 11,33 EUR je Stunde.
Die 4 Stunden Karte kostet 40 EUR, macht 10 EUR je Stunde.

Also: Die sind im Endeffekt kaum teuer als die Tageskarte.
Komische logik:
34,- + 40,- sind die oben geschrieben 74,- im Vergleich zur Tageskarte 45,50 ??
Du muß doch für zwei Personen auch 2 Karten (zu Beginn je 49,-) kaufen!!
Beim abgeben der Karte bekommst dann die Kohle zurück.
Hattest Du schon mal eine Stundenkarte?

freagle
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von freagle »

Hi,

live bei einem Miturlauber in einer Unterkunft im Skigebiet Kühtai bzw. Hochoetz miterlebt, dass mit 2xElternteil, 2xGroßeltern und ein Kleinkind die zwei Mehrtagskarten eben inherhalb der Familie getauscht wurde. Prompt wurde eine Karte durch den Fotovergleich durch den freundlichen Mitarbeiter am Lift eingezogen.

Da wir selber ein Kleinkind dabei hatten, für uns ganz klar die Konzequenz: In dieses Skigebiet bzw. in Skigebiete ohne familienfreundliche Karten/Alternativen gehen wir nicht mehr ! Bisher war mir das überhaupt nicht bewusst und ein Betrug durch die tageweise Weitergabe des Skipasses wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen. Möchte wissen, wievielen Gästen das auch so geht.

Übrigens finde ich die Preiskalkulationen sehr lustig. Wie passt es denn da ins Bild, dass eine Tagesskikarte ~32 Euro aber eine einzelne Berg-/Talfahrt 13 Euro kostet. Kann mir das mal Jens.F erklären ??? Bzgl. der Energiekosten/Aufwand dachte ich eigentlich, dass der Lift permanent durchläuft und es energetisch ziemlich egal sein dürfte, ob hier noch einige Tagesausflügler zur Mittagszeit auf die Bergspitze treibt. Aber bei diesen Preisen - tztztztz.

LG,Freagle
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von Dachstein »

freagle hat geschrieben: Bisher war mir das überhaupt nicht bewusst und ein Betrug durch die tageweise Weitergabe des Skipasses wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen. Möchte wissen, wievielen Gästen das auch so geht.
Nein, eigentlich vollkommen logisch.... Die Senioren bekomme den Seniorenrabat, dann werden die Karten getauscht und schon fährt der, der den Vollpreis zahlt, zum Seniorenpreis. Und das wäre ein klarer Betrug.

Es gibt eine ganz einfache Spielregel - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, und zweitens hängen die allgemeinen Geschäftsbedingungen an den Kassen aus. Man muss nur lesen - und ganz nebenbei, wenn schon ein Foto auf der Karte draufgespeichert wurde, so müsste eigentlich jedem Menschen klar sein, dass die Karte nicht übertragbar ist. Übrigens - ich kenne keine Bergbahngesellschaft in Österreich, die ihre Karten übertragbar gestaltet (gut, Punktekarten ausgenommen).

MFG Dachstein
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von siri »

freagle hat geschrieben:Hi,



Übrigens finde ich die Preiskalkulationen sehr lustig. Wie passt es denn da ins Bild, dass eine Tagesskikarte ~32 Euro aber eine einzelne Berg-/Talfahrt 13 Euro kostet. Kann mir das mal Jens.F erklären ??? Bzgl. der Energiekosten/Aufwand dachte ich eigentlich, dass der Lift permanent durchläuft und es energetisch ziemlich egal sein dürfte, ob hier noch einige Tagesausflügler zur Mittagszeit auf die Bergspitze treibt. Aber bei diesen Preisen - tztztztz.

LG,Freagle
Das iat doch noch relativ günstig. Fahre mal mit der Schwiegermutter zur Zugspitze und nehme sie mit auf den Berg um z.B. auf die Kinder aufzupassen (35,50) 8O
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von jens.f »

freagle hat geschrieben: Da wir selber ein Kleinkind dabei hatten, für uns ganz klar die Konzequenz: In dieses Skigebiet bzw. in Skigebiete ohne familienfreundliche Karten/Alternativen gehen wir nicht mehr ! Bisher war mir das überhaupt nicht bewusst und ein Betrug durch die tageweise Weitergabe des Skipasses wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen. Möchte wissen, wievielen Gästen das auch so geht.
Lesen kannst Du aber schon, oder?
Bisher habe ich auf JEDEM Skipass, den ich gekauft habe, den Aufdruck Gelesen "Skipass nicht übertragbar" (oder ähnlich).

Ausserdem ist das völlig üblich - nicht nur bei Skipässen. Auch bei den meisten anderen "Tages-Tickets", egal ob Nahverkehr, Vergnügungspark, Schwimmbad, Disco etc. gilt, dass die Tickets NICHT für mehrere Personen gelten, solange sie nicht extra als "Übertragbar" angeboten werden.

Oder bist Du schon mal auf die Idee gekommen, Deine Schwimmbad-Eintrittskarte beim Verlassen des Schwimmbades an einen anderen Gast weitergeben zu wollen?
Oder, wenn Du eine Disco/Konzert verlässt, den Veranstalter Aufzufordern, jetzt jemand anderes mit Deinem Ticket rein zu lassen?

Ist schon komisch, dass hier bei Ski-Pässen eine völlig andere Erwartungshaltung herrscht, als bei jeder anderen Art von Eintritts-Karten.
freagle hat geschrieben:
Übrigens finde ich die Preiskalkulationen sehr lustig. Wie passt es denn da ins Bild, dass eine Tagesskikarte ~32 Euro aber eine einzelne Berg-/Talfahrt 13 Euro kostet. Kann mir das mal Jens.F erklären ??
Die Einzelkartenpreise sind in der Tat in vielen Gebieten völlig überteuert - da gibt es nicht viel zu diskutieren. Wobei die wahrscheinlich teilweise durch den Sommerbetrieb begründet sind, wo ja wesentlich weniger Leute fahren.
Rein wirtschaftlich gesehen müssten Einzelkarten (im Winterbetrieb) natürlich nur einen Bruchteil der Tageskarten kosten.

Aber dann würden die Leute auch wieder meckern, warum die Einzelkarte für die gleiche Bahn im Sommer teurer ist als im Winter....

Aber: Das ganze ist ja nicht unnormal - es gibt genug andere Beispiele, wo Einzelkarten unverhältnismäßig teuer sind (man nehme z.B. den Nahverkehr, Autobahn-Vignetten etc.)
Wir Leben in einer Marktwirtschaft - hier bilden sich die Preise hauptsächlich durch den Markt - wer damit nicht zufrieden ist, muss ja das entsprechende Angebot nicht annehmen.
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von Skihase »

Im Dolomiti Superski-Bereich gibt es extra eine Eltern-Kleinkind-Karte, sie heißt "Übertragbarer Mehrtagesskipass", bei der die beiden Elternteile abwechselnd fahren können, kostet 20 % Aufschlag, aber immerhin... Kind darf höchstens 3 Jahre alt sein
Asmol und Plankenhorn - da lacht das Skihasen-Herz! Innamorati in Falcade - einfach nur schön...
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von mic »

jens.f hat geschrieben: Lesen kannst Du aber schon, oder?
Bisher habe ich auf JEDEM Skipass, den ich gekauft habe, den Aufdruck Gelesen "Skipass nicht übertragbar" (oder ähnlich).
... habs Dir doch schon mal erklärt. Ich habe einen Haufen ohne den Hinweis!!
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von jens.f »

mic hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: Lesen kannst Du aber schon, oder?
Bisher habe ich auf JEDEM Skipass, den ich gekauft habe, den Aufdruck Gelesen "Skipass nicht übertragbar" (oder ähnlich).
... habs Dir doch schon mal erklärt. Ich habe einen Haufen ohne den Hinweis!!
Glaub ich nicht... Mach doch mal Fotos (beide Seiten).
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von ThomasZ »

Habe gerade keinen Karten aus dem deutschsprachigen Raum da, aber in 3V und Breckenridge steht drauf, dass sie nicht übertragbar sind.

Bei dem Beispiel mit Seniorentarif und Normalnutzer ist ein Betrug klar ersichtlich. Wenn zwei Normalpreis-Erwachsene (schönes Wort ;-) ) sich abwechseln (tageweise), widerspricht das zwar den Regeln, aber im Prinzip ist nichts anderes genutzt worden als die gekaufte Leistung, nämlich die Beförderung mit den Betriebsmitteln an X-Tagen.

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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von jens.f »

ThomasZ hat geschrieben:Wenn zwei Normalpreis-Erwachsene (schönes Wort ;-) ) sich abwechseln (tageweise), widerspricht das zwar den Regeln, aber im Prinzip ist nichts anderes genutzt worden als die gekaufte Leistung, nämlich die Beförderung mit den Betriebsmitteln an X-Tagen.
Mit dem gleichen Argument könntest Du dann aber auch z.B. die Mautplakette weitergeben - hier ist ja auch nichts anderes gekauft worden, als die Benutzung der Strassen in einen gewissen Zeitraum.
Aber auch hier gilt, das die Plakette an eine bestimmtes Auto gebunden ist (in diesem Fall nicht an eine Person) - und eben nicht auf ein anderes Auto übertragen werden darf.

Die Leistung ist nun mal die Beförderung eine BESTIMMTEN Person - und nicht beliebiger Personen.
Sonst würden ja alle nur noch Saison-Karten kaufen und die dann Tageweise "vermieten".
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von ThomasZ »

Wenn du richtig liest, habe ich ja nicht gesagt, dass ich das für richtig halte. Aber zu deinem Argument, dass die Preise bei übertragbaren Karten für normale Karten höher werden müssten, weil dann der Verkauf der Zweitkarten wegfallen würde.:Ich würde nie zwei 6 Tagespässe kaufen, wenn ich nur jeden zweiten Tag fahren würde, weil ich mich bei der Kinderbetreuung abwechseln müsste.

Beispiel Serfaus: 6 Tageskarten: 264€, 2x 6 Tage 391€ Sie verkaufen zwar einen etwas höheren Tageskartenpreis, aber für normaldenkende sicherlich nie zwei 6 Tage-Passe, die dann jeweils drei Tage rumliegen.

Für mich perönlich stellt sich die Frage eh nicht, da ich, wenn ich im Skigebiet bin auch jeden Tag fahre.
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von mic »

jens.f hat geschrieben:
mic hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: Lesen kannst Du aber schon, oder?
Bisher habe ich auf JEDEM Skipass, den ich gekauft habe, den Aufdruck Gelesen "Skipass nicht übertragbar" (oder ähnlich).
... habs Dir doch schon mal erklärt. Ich habe einen Haufen ohne den Hinweis!!
Glaub ich nicht...
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von hook »

Skihase hat geschrieben:Im Dolomiti Superski-Bereich gibt es extra eine Eltern-Kleinkind-Karte, sie heißt "Übertragbarer Mehrtagesskipass", bei der die beiden Elternteile abwechselnd fahren können, kostet 20 % Aufschlag, aber immerhin... Kind darf höchstens 3 Jahre alt sein
Das habe ich nur sieben posts über Deinem schon geschrieben, Du Nase :wink:
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13.02.21 0,5 Halde Hoheward, Herten, NRW (Tourenski)
08.03.21 1 Willingen, Sauerland, Hessen
17.03.21 1 Willingen, Sauerland, Hessen
24.03.21 1 Winterberg, Sauerland, NRW
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von Skihase »

Oje, jetzt brauch ich echt ne Lesebrille ;-) - hab extra noch geschaut, ob denn keiner den erwähnt hat...tsstsss.....
Asmol und Plankenhorn - da lacht das Skihasen-Herz! Innamorati in Falcade - einfach nur schön...
skilinde
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Re: übertragbare Skipässe

Beitrag von skilinde »

Also ich bin kein Jurist (ist nicht McMaf ein angehender?), aber gefühlt sind viele AGB sowieso ungültig, da diese den formalen Kreiterien nicht genügen, wie z.B.
expliziter Hinweis auf die AGB bei Vertragsabschluss, Schriftgröße der AGB, etc... und ob das speichern meines Fotos zum Abgleich ohne meine ausdrückliche Zustimmung rechtens ist...

2012/2013 - 23 Tage: NSW (3), Bregenzer Wald (6), Hochhäderich, Kleinwalsertal, Bialka, Sella (7), Alpe Lusia, San Martino (3)
2013/2014 - 13 Tage: Zillertal (4), Feldberg (1), Sella (8)
2014/2015 - 20 Tage: Bialka (2), Serfaus-Fiss-Ladis (6), Sella (7), Bormio (3), NSW (2)
2015/2016 - 15 Tage: Kitzsteinhorn (1), die Sella (7), Saalbach (7)
2016/2017 - 13 Tage: Stubaier (2), Ischgl (3), See (1), Sella (7)
2017/2018 - 14 Tage: Bialka (4), Saalbach (2), Sella (7) + La Bresse (1)
2018/2019 - 9 Tage: Sella (7), Tiroler Zugspitze (2)
2019/2020 - 14 Tage: Sella (12), Catinaccio (1), Carezza (1)
2020/2021 - 3 Tage: 3xNSW Hundseck - Rent your own skilift (2xTag/1xNacht)
2021/2022 - 14 Tage: Sulden (2), Sella&Co (11), Cortina (1)
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