Wir fahren am Wochenende für 4 Tage nach Galtür und ich frag mich was wohl der Beste Weg von Heidelberg aus nach Galtür ist:
1. über Lindau - Arlbergtunnel (Ich glaub der Tunnel kostet-->Teuer?)
2. über Lindau - Flexenpass
3. über Fernpass - ab Imst per Autobahn nach Landeck
4. über Fernpass - ab Imst Landstrasse nach Landeck
Ich denke die Route die Google Maps vorschlägt fällt wohl aus....der Planer schickt uns über die Silvretta Hochstrasse
Ja, der Arlbergtunnel kostet 8 €. Silvretta: Naja, mit dem entsprechendem Auto... Sonst geht es dir wie dem der mal im Winter über den Arlberg nach Warth fahren wollte...
Jumbes hat geschrieben:2. über Lindau - Flexenpass
Lindau-Flexenpass? Falls das über den Bregenzerwald führt und die Strecke Lech-Warth beinhaltet, die ist im Winter ebenfalls gesperrt, wie br403 richtig andeutet
Bleiben Arlberg und Fernpass. Das hängt dann im Normalfall nur noch von den persönlichen Vorlieben ab, Autobahn-Komfort vs. Bereitschaft Maut zu zahlen.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
Wann fährst Du? Tagsüber oder nachts? Jedes mal wenn ich bisher über den Fernpass in den Bezirk Landeck gefahren bin, stand ich dort ewig! Nachts wäre das nicht der Fall. Vor dem Pfändertunnel, wenn Du über Vorarlberg fährst, wartest Du zwar auch, aber nicht so lange wie beim Fernpass. Ausserdem ist die Arlberg-Schnellstrasse in großen Teilen mehrspurig.
Also ich würde ganz klar sagen über den Arlberg.
Ich weiß nicht, ob Du jetzt den Flexenpass verwechselt hast, denn den fährst Du nur, wenn Du im Sommer über den Bregenzerwald kommen würdest bzw. im Winter, wenn Du nach Lech oder Zürs willst.
Wenn Du Dich für die Strecke über Vorarlberg, also gegen den Fernpass, entscheidest, dann bliebe nur die Frage, ob über Arlbergpass oder durch den Tunnel. Der Tunnel kostet 7,50 oder 8,-, aber Du sparst halt einen Pass und bestimmt 30-40 Minuten an Fahrzeit!!!
Ich dachte ich müsste den Flexenpass nehmen um durch St. Anton in Richtung Ischgl zu kommen....?
Ist aber auch Wurscht denn ich denke wir nehmen die Variante mit dem Arlbergtunnel. Das mit dem Fernpass und dem Stau ist mir bewusst. Die Faustregel hier heisst: Auf jeden Fall vor 08.00 Uhr morgens in Imst ankommen um nicht im Stau zu stehen.
Denke wir werden so gegen 05.00 Uhr los fahren. Den anderen reichts wenn wir am 1 Tag erst mal nur einen halben Tag Ski fahren....Weicheier
Also wenn Du richtig Geld sparen willst würde ich Dir auf jeden Fall zur Strecke über den Fernpass raten. Und nachdem Du Imst passiert hast nicht auf die Autobahn fahren. Wichtig ist dabei nur, dass Du früh genug dran bist, sofern Du am Anreisetag Skifahren willst. Du solltest vor 7.30 Uhr am Grenztunnel
in Füssen sein, dann hast Du normalerweise keine Probleme und sparst Dir insgesamt: 7,70 Euro (10-Tages Vignette) und 8,50 Euro (Arlbergtunnel), also rund 16 Euro.
Von der Fahrzeit her ist die "teuere" Variante über Lindau (mit Pfändertunnel und Arlbergtunnel = Vignette + Tunnelmaut) ca. 30 - 40 Minuten schneller. An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass es auf der Rheintalautobahn (A14) an der Ausfahrt Montafon zwischen 8 und 10 Uhr speziell an Samstagen oder Sonntagen öfter mal erheblichen Stau gibt - der einen schnell mal 30 minuten kosten kann.
Staus muss man bei gutem Wetter oder am Wochenende / bzw. zu den Hauptreisezeiten auf beiden Routen ab 8.00 Uhr - 10:00 Uhr einplanen.
Neuralgische Punkte auf der Fernpassroute sind: Landstrasse vom Autobahnende A7 bis zum Grenztunnel Füssen und vom Lermooser Tunnel bis zum Fernpass
Fahrzeit von Heidelberg ca. 5,5 Std.
Neuralgische Punkte auf der Lindau-Route sind: A96 zw. Leutkirch Süd und Wangen (Baustelle), Pfändertunnel, Ausfahrt Montafon (A14) und. evtl. der Dalaaser Tunnel sowie der Arlbergpass
Fahrzeit von Heidelberg ca. 5 Std.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)