Hab mir das Video jetzt mehrmals angesehen, war sowohl aktiver Boardercrosser und habe seinerzeit auch einige Kurse mitgebaut.
Die Sache ist Sonnenklar: Die Erbauer haben hier einen völlig verantwortungslosen Konstruktionsfehler gemacht!
Im Video sieht man klar, dass die Fahrer im Sprung alle leicht nach links lehnen, um auszugleichen. Das heisst, dass Die Ramp eindeutig nach rechts geneigt ist und auch den Sprung nach rechts lenkt. Die Landung ist allerdings völlig nach links ausgelegt.
Und das schlimmste: Auf der Linken Seite ist völliger Platz (wo man ihn nicht braucht) während rechts auch noch diese Schneehaufen aufgeschüttet sind. Dazu auch noch mehrer Zaunreihen in Höhe Landung aufzustellen ist eh schon vollig unnütz und fahrlässig...
Die Ramp allein muss schon nach links hängen, die Zäune und die Schneehaufen toppen alles.
Aber ich muss leider sagen: So war es schon beim Boardercross bei der FIS (als Sie das olympisch gemacht haben), so ist es auch bei den Skiercrossern:
Wegen mangelnder Fachkompetenz beim Bau einer technisch anspruchsvollen Crosstrecke werden einfach Hochgeschwindigkeitsautobahnen gebaut wo man möglichst hoch und weit fliegt für die Kameras und Sponsoren. Geld für die Streckensicherung wird aber nicht ausgegeben. Und die Zeche zahlt der Fahrer.
Klassiker, der sich bis heute nicht verändert hat:
Nach dem Tod Uli Maiers die erste Reaktion: Jeder Alpine Skiläufer musste der FIS einen Haftungsausschluss unterzeichnen im Falle von Unfällen bei mangelnder Streckensicherung. Wer nicht unterschrieben hat durfte nicht starten. Ende Karriere. Sicherheitsverbesserungen gabs erst viel später. Echte Sportlervertretung...
Sorry für das Offtopic, aber das musste mit raus.
RIP Nick Zoricic,
Jan