Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

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Chasseral
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Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von Chasseral »

Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012


Schon seit langem hat mich diedes Skigebiet in der Leman-Region Hochsavoyens vom Pistenplan her fasziniert. Diese Skischaukel über zwei Sättel hinweg mit vorgegebenem "Kreisverkehr" bei der Verbindung der zwei Täler hat etwas. Ausserdem sah das Ganze nach ziemlich langen Abfahrten in liftlosem Gelände aus. Der Konstrukt ist ein wirklich besonderer und hat etwas Phantasie erfordert, um das gedanklich auf eine mögliche Realität zu übertragen. Nachdem Starli das Gebiet auch noch in den höchsten Tönen gelobt hat, ist es ganz oben auf die Wunschliste gerückt. Und in diesem Winter hat sich auch die passende Möglichkeit ergeben, das Gebiet auf dem Hin- oder Rückweg der Hochsavoyen-Tour zu besuchen. Auf dem Rückweg hat's dann tatsächlich geklappt.


Link Pistenplan kleine Auflösung

Link Pistenplan hohe Auflösung


Nach halb 10 zweigen wir in St. Jean d'Aulps von der Hauptstrasse ab und fahren im westlichen Seitental bergan durch einzelne Häuser. Nach wenigen Minuten sehen wir die eindrucksvolle Trasse der Rücken-an-Rücken-6er-Gondelbahn Gde Terche (A), die ungeöhnlich steil nach oben führt und dabei knapp 600 Höhenmeter überwindet.

Bild
^^ Vom Parkplatz habe ich leider kein Bild gemacht; stattdessen hier ein Bild der steilen Gondelbahntrasse (A) von der Talabfahrt aus


Der stationsnahe Parkplatz ist an diesem Samstag fast voll belegt. Wir haben Glück, dass neben der letzten freien Parklücke ein Auto wegfährt. So erwischen wir zwei Parklücken nebeneinander und können beide Wagen platzieren. An der Kasse eine positive Überraschung: Heute ist irgendeine Sonderaktion und so gibt es den ohnehin günstigen Skipass Escapade Roc d'Enfer nochmals günstiger. Heute kostet die Tageskarte deutlich unter 20 Euro (normal 22,50 €), ich weiss allerdings nicht mehr, wie der Preis genau war. Skipassmässig hat das Skigebiet ein nahezu unerschöpfliches Angebot:
- Escapade Roc d'Enfer
- Station St. Jean d'Aulps
- Anfänger St. Jean d'Aulps
- Portes du Soleil
- Station Chèvrerie

Aber Achtung: Nur der Skipass Escapade gilt im gesamten Skigebiet. Selbst der Verbundpass Portes du Soleil gilt nur an den Liftanlagen der St-Jean-d'Aulps-Hälfte.

Das Wetter ist heute tadellos, aber die Temperaturen sind im Keller und bewegen sich um -20 Grad herum, was die Stimmung ein wenig einfrieren lässt. Die Gondelbahn mit den in meinen Augen bis heute designtechnisch führenden Rücken-an-Rücken-Gondeln tuckert in der ersten Hälfte relativ flach über die Talwiesen, bis sie sich dann extrem steil nach in Richtung Bergstation aufschwingt. Oben zeigt sich eine tief winterliche Voralpenidylle mit hochalpinen Elementen.

Bild
^^ Einer der fixgeklemmten Übungslifte mit dem Höllenflesen im Hintergrund; nur 2244 m ist er hoch, bietet aber ein grandioses Bild mit seiner makellosen und unnahbaren hochalpinen Erscheinung


Bild
^^ Blick vom Zentralbereich auf den Haupthang von St. Jean d'Aulps mit dem Doppellift Lanchereau/Têtes (C, D). Man sieht schon: Heute sind Stangenfahrer unterwegs.


Der Doppellift Lanchereau/Têtes ist mit seinen beiden separaten Liftnamen eine Mogelpackung. Beide Einheiten des Doppellifts haben den gleichen Start- und Endpunkt. Es ist völlig unüblich, in solchen Fällen separate Liftnamen zu vergeben. Man erkennt allerdings an der Konstruktion der Umlenkscheibe (fliegend / fest montiert), dass die beiden Einheiten zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichtet worden sind. Der Doppellift, die Hauptanlage in diesem Skigebietsteil ist interessant trassiert, mit zwei Kurven und immer an der Hangkante entlang. Die Piste macht dagegen einen nur mässig intressanten Eindruck. Zudem sind die rote und die blaue Piste (2, 3) auf vielen Abschnitten identisch. Lediglich zwei steilere Abschnitte umgeht die blaue ziehwegartig. An diesen Lifte hätte ich mir mehr pistenmässige Abwechslung erhofft.

Bei der Auffahrt fällt dann der Blick in die von Voralpenidylle geprägte Geländekammer, welche die Rückbringerabfahrt von Col de Follys (Skigebietsteil Chèvrerie) nach St. Jean d'Aulps beherbergt. Bäume, Almen, Kalkfelsen - so muss das sein in den nördlichen Voralpen!


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^^ Blick auf die Rückbringerpiste von Col de Follys nach St. Jean d'Aulps (9) mit dem Village de Follys: Klassische Voralpenidylle


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^^ Bergstation des Lanchereau/Têtes-Doppellifts. Die Nr. "16" auf dem Pistenschild signalisiert, dass diese Piste (2) 1,6 km lang ist. Die Landschaft ist in diese westliche Richtung eher langweilig ...

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^^ ... ganz anders in südliche Richtung, wo der gewaltige Roc d'Enfer die Voralpenszenerie mit Nadelwäldchen und Almen dominiert. Vorn sieht man den TS3 Chargeau (G), welcher als Rückbringer aus den kleinen Zwischental unter dem Höllenfelsen fungiert und ein paar besonders spassige Elemente bietet, wenn man ein wenig danach sucht, aber dazu später mehr. Hinten das Gebiet der längeren der beiden Sesselbahn-Zwillinge, des TS3 Graydon (H). Dort findet man drei besonders schön trassierten Pisten (Natur drei, gemäss Pistenplan nur zwei -> Nr. 7, 8 ), vielleicht die schönsten Pisten an Beschäftigungsanlagen.


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^^ An der Talstation der doppelten Lottchen in Deltabauweise, vorne H, hinten G. Perfekter Schnee, perfekt präpariert, aber fast unerträglich kalt.


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^^ Am Col de Graydon blickt man auf das Tal, das die lange Piste zur Schwesterstation La Chèvrerie (10, 14) beherbergt. Auch in diese südwestliche Richtung ist das Panorama eher langweilig.


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^^ Nochmal wendet sich der Blick in Richtung Norden, wo die Berge spannender sind und die leeren Sessel des TS3 Graydon zeigen, dass sich die Besitzer der Fahrzeuge auf dem Parkplatz auf den Zentrumsbereich des Skigebiets fokussieren und uns die übrigen Bereiche alleine überlassen. Dieses dunkle Symbol vorne auf dem Schnee im Stile einer aufgeschnittenen Torte - ist das moderne Kunst?


Die lange Abfahrt Nr. 10 hinunter in die Chèvrerie mit ihrem kurzen schwarzen, ungewalzten Intermezzo führt im oberen Bereich manchmal über schöne Wiesenhänge, oft jedoch über lange Ziehwegstrecken. Oben sind die Ziehweganteile vereinzelt, unten ist die Pisten nur noch ein einziger Ziehweg. Man lässt es unweigerlich laufen, um bei dem stumpfen, kalten Schnee einen Geschwindigkeitsvorrat für die gefällelosen Flachstücke zu haben. Diese Geschwindigkeit wird jedoch trotz Kältschutzmasken zur Kältequal. So freut man sich auf dieser ziehweglastigen Piste sogar über gelegentliche, kurze leichte Anstiege; diese geben einem die Möglichkeit, wieder ein wenig warm zu werden. Das ist verrückt: Steilere Abschnitte und Anstiege halten einen in Bewegung und kühlen uns mangels Fahrtwind wenig aus. Flache Pisten sind aufgrund von kaltem Fahrtwind und Bewegungsmangel eine Qual. Daher war ich froh, als wir diese lange Piste bewältigt hatten. Wiederholung an diesem Tag unerwünscht! Starlis Lob für diese Piste kann ich heute nicht teilen. Aber vielleicht ist dies überwiegend temperaturbedingt.


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^^ Ein Schiebe-Abschnitt auf der Piste Nr. 10 (hier schon der mit Nr. 20 balisierte Abschnitt): An diesem Tag angenehmer als die flachen, abschüssigen Abschnitte!


Hier unten in der Chèvrerie ist überhaupt nichts los, wir sind nahezu die einzigen Gäste. Das von Starli beschriebene Container-Restaurant ist einem festen Gebäude gewichen, und die Szenerie hat so gar nichts von geschäftigem Skibetriebstreiben. Die Zubringeranlage hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Gondelbahn auf der anderen Seite: Erst geht es flach dahin und dann steil hinauf.


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^^ TS4 Torchon (I), die Zubringeranlage auf der Chèvrerie-Seite


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^^ Im TS4 Torchon, bereits oberhalb des Steilstücks, hintendie Pisten des Tk Follys (11, 12)


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^^ Von der Bergstation der Sesselbahn überblickt man die komplette Trasse des Follys-Lifts (J) mit seinen beiden Pisten, die schöner und abwechslungsreicher zu fahren sind als die Hauptpisten auf der St-Jean-d'Aulps-Seite. Auch hier sind Stangenfahrer unterwegs, aber es ist insgesamt deutlich leerer als drüben am Doppellift.


Bild
^^ Am Col de Follys, also der Bergstation des gleichnamigen Lifts, sieht man viel: Links der Bildmitte die Bergstation der Gondelbahn Gde Terche von St. Jaen d'Aulps; Ganz rechts am Bildrand die charakteristischen Dents du Midi bei Champery; darunter die Bergkuppe, auf der der Doppellift Lanchereau/Têtes sowie der TS3 Chargeau enden. Die helle Schneise rechts der Bergkuppe ist die Piste des Letztgenannten (6). Links der Dents du Midi dieht man die Skiberge des Zentralbereichs der Portes du Soleil, links davon einen Gebirgsstock mit ungewöhnlich hochalpiner Erscheinung in diesen Leman-Voralpen; am unteren Bildrand sieht man ein Stück der Rückbringerpiste "9" nach St. Jean d'Aupls.


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^^ Und hier die Bergstation Gde Terche im Zoom


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^^ Und hier die Bergkuppe mit den Bergstationen C, D, G im Zoom, sowie die Piste "6"; hinten die Dents du Midi.


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^^ Das ist der eigentliche Col de Follys. Hier teilt sich die Piste: Rechts Nr. 9, links 11 und 12.


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^^ Hier schon auf der Talabfahrt (13) lassen wir es richtig krachen.


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^^ Talabfahrt und Funktionsgebäude, am Gegenhang die Rückbringerpiste (15) von Haupt-Tallift Cabri (K)


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^^ Im Tallift Cabri (K)


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^^ Blick vom Cabri in Richtung Roc'dEnfer. Die Luftfeuchtigkeit sorgt für eine etwas geheimnisvolle Stimmung.


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^^ Rote Piste 19 am Cabri mit dem kleinen Dorf La Chèvrerie. Diese erweist sich als bockhart. Unterhalb des Dorfes erkennt man die Piste zwischen den Übungsligften M und N.


Der Rückweg von den Talliften ist auch bei mutigem Anlauf mit viel Schieben verbunden, da man beim Wechsel der Talseite eine ordentliche Steigung zu überwinden hat. Davon hatte Starli nichts in seinem Bericht geschrieben.

Bild
^^ Strecke des Tk Follys (J) von oben. Auch Blauhelm-Soldaten sind hier unterwegs.


Jetzt kommt der für mich schönste Teil des Gebiets: Die 5 km lange Rückbringerpiste Nr. 9. Sie führt zunächst über viele Wellen und Kurven bei idealgefälle durch idyllisches Almgelände nach unten. Weiter unten wird die Piste geländeprofilbedingt ziehweglastiger, bliebt aber spannend. Kurven kommen unregelmässig und plötzlich, die Landschaft am Wegrand ändert öfters ihre Erscheinung. Unten läuft die Piste dann auf Wiesen aus. Nach Überquerung einer Strasse kann schiebt man 100 Meter zur Talstation der Gondelbahn.


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^^ Sonnige Piste Nr. 9 im oberen Bereich


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^^ Piste Nr. 9 in die Gegenrichtung mit tollen Kalkfelsen als "Dekoration" am Wegesrand

Nach der Anschliessenden Auffahrt mit der Gondelbahn geht es zum Essen. Das Restaurant ist zweistöckig: Im Keller der SB-Bereich mit unterirdischer Qualität und oben der bediente Bereich, der einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Unsere Gruppe hat sich auf beide Bereiche aufgeteilt, um sich ein entsprechendes Urteil bilden zu können.

Wichtig an der Stelle: Ein Snowotz aus unserer Gruppe hat auf der langen, rasanten Abfahrt seinen Skipass verloren. Das Personal an der Talstation hat ihm eine neue Tageskarte ausgestellt, ohne dafür Geld zu verlangen. Hut ab! Es gibt noch so etwas wie Vertrauen in die Mitmenschen. Im Kernbereich des Gebiets ist jetzt einiges los. Neben den Stangenfahrer sind noch Internats-Schulklassen anwesend und verbringen ihr Wochenende als Kontrastprogramm zur Paukerei. "Normale" Gäste gibt es wenige, so dass sich der Betrieb auf den Hauptlift (Doppellift) und die Übungslifte konzentriert. Im restlichen Skigebeit sind wir nahezu alleine. Heute läuft auch der Lift d'Esserailloux, der den oberen Teil der Talabfahrt bedient und meist geschlossen bleibt.

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^^ Schlepplift Esserailloux (B) im oberen Teil der Talabfahrt, der kurze Zeit später von Stangenfahrern occupiert werden wird. Von rechts kommt die Piste von der Bergstation der Gondelbahn.


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^^ Bergstation Gondelbahn, Restaurant, Chalet, Talstation des Doppellifts; diese ist zeitweise deutlich stärker bevölkert als auf diesem Bild.


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^^ Nochmal im Doppellift, der leider nur anderthalb Pisten bietet.


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^^ Nochmal am TS3 Graydon, wo wir Wiederholdungsfahrten auf den prächtig trassierten, aber leider überwiegend schattigen Pisten machen. Am Gegenhang die formschöne Kuppe mit den beiden Schneisen, links die Piste Nr. 6, rechts die Trasse der dazugehörigen Sesselbahn (G). Dann gibt es zwischen den Bäumen noch Lücken, die wir bald nutzen werden.


Bild
^^ Nochmal der Doppellift mit dem schmalen Pistenabschnitt in der Mitte. Unten der Zentralbereich mit der Talstation des Doppellifts und der Bergstation der Gondelbahn.


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^^ Jetzt geht's rund: Wir machen Wiederholungsfahrten am TS3 Chargeau - aber nicht auf der mässig interessanten Piste, sondern in den Baumlücken im Wald. Stark!


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^^ Da ist schon ein Kollege ein Stück in Downhill-Richtung vorausgefahren.


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^^ Da geht's oabi! Echt stark hier!


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^^ Blick auf die Graydon-Pisten (7, 8, 8bis), die jetzt ansatzweise in der Sonne liegen.


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^^ Noch eine Talabfahrt, bevor es heimwärts geht. Die Talabfahrt ist nicht uninteressant, aber auch nicht umwerfend. Im Gegensatz zu den meisten anderen Pisten ist sie aber bockhart.


Fazit: Ungetrübte Begeisterung wie Starli empfinde ich nicht. Ich hätte mir eine grössere Pistenvielfalt an den Beschäftigungsanlagen erwartet. Ausserdem fand ich die lange Verbindungspiste in die Chèvrerie etwas zermürbend. Trotzdem: Das Gebiet hat mich insgesamt angesprochen. Die Rundkurs-Skischaukel ist etwas ganz Besonderes und sehr spannend. Die kalkgeprägte voralpine Landschaft mit den sehr unterschiedlichen Elementen und dem herausragenden Höllenfelsen gefällt mir sehr gut. Ausserdem geht es im gesamten Gebiet sehr ruhig, gemütlich und idyllisch zu. Pistentechnisch ist die Rückbringerpiste vom Col de Follys das Highligt, gefolgt von den Genusspisten in der Graydon-Mulde. Das "Wald-Skiing" am Chargeau war das "Tüpfelchen suf dem i". Die Hauptpisten auf der Chevrerie-Seite sind trassenmässig sind allzu spannend aber vom Gelände her bei flotter fahrweise sehr schön zu fahren. Eine Wiederholung könnte ich mir irgendwannn vorstellen, wenn ich in der Gegend bin.
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von starli »

Der Rückweg von den Talliften ist auch bei mutigem Anlauf mit viel Schieben verbunden, da man beim Wechsel der Talseite eine ordentliche Steigung zu überwinden hat. Davon hatte Starli nichts in seinem Bericht geschrieben.
Naja, einerseits ist im Plan ja keine Verbindungspiste eingezeichnet, d.h. man weiß schon mal, dass man da evtl. laufen muss. Außerdem hat man's vmtl. beim Runterfahren oder Rüberfahren oder von gegenüber gesehen, dass man da nicht ohne Schieben bzw. Fußweg rüberkommt. Wenn ich so'was im Vorhinein weiß und akzeptiere und es dann trotzdem mach, stört mich das auch nicht und erwähne es ggf. auch nicht. Insbesondere wenn man am Plan eh schon sieht, dass das ein abgelegenes Teilgebiet auf der gegenüberliegenden Hangseite ist, wo eine Straße und ein Parkplatz dazwischen ist, dann ist es ja "logisch", dass dort keine Skibare Verbindung besteht.

Vielleicht hab ich auch gar nicht schieben müssen, vielleicht kam ich mit Schwung drüber. Oder ich hab im Steilhang dann abgeschnallt und bin den Gegenhang ein paar Meter zu Fuß rauf, ist angenehmer als Schieben.. Müsste ich mir mal im GPS-Track näher anschauen, wie hier meine Geschwindigkeit war ;-)
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Chasseral
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von Chasseral »

starli hat geschrieben:... Außerdem hat man's vmtl. beim Runterfahren oder Rüberfahren oder von gegenüber gesehen, dass man da nicht ohne Schieben bzw. Fußweg rüberkommt. ...
Ja, das haben wir gesehen und auch billigend in Kauf genommen. Die Gegensteigung war auch kein Grund, das gegenüberliegende Kleingebiet nicht zu besuchen. Immerhin sah das trotz der "Kleinheit" recht nett aus. Wäre auch ganz nett gewesen, wenn die Hauptpiste nicht bockhart gewesen wäre (schlecht zubereiteter Maschinenschnee). Trotzdem war die Steigung in die Zurückrichtung nervig. Deshalb hat's mich gewundert, dass Starli nicht davon berichtet hat. Nerviges findet in aller Regel Eingang in AF-Berichte.
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von starli »

Hast du 'n Foto von dem Stück? Vielleicht kann ich mich dann besser erinnern...
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von GMD »

Er meint das Stück beim Parkplatz, welches man übrigens in beiden Richtungen befährt.
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von Chasseral »

starli hat geschrieben:Hast du 'n Foto von dem Stück? Vielleicht kann ich mich dann besser erinnern...
Nein, dieses in beide Richtungen zu befahrende Verbindungsstück habe ich nicht explizit fotographiert. Das folgende Bild zeigt diesen Abschnitt indirekt: Das ist der hier nicht erkennbare Abschnitt zwischen dem Parkplatz und dem Ende der auf der gegenüberliegenden Seite erkennbaren Piste. Man kann erahnen, dass man in der Gegenrichtung ordentlich hianufsteigen muss. Bei dem stumpfen Kaltschnee hatte man keinerlei Chance, bis nach oben zu kommen, auch wenn man vorher komplett Schuss gefahren ist. Bei günstigen Gleitbedingungen könnte man es ein Stück weiter schaffen, aber vermutlich nicht ganz hinauf bis zum Parkplatz.

Bild
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von TPD »

Aber Achtung: Nur der Skipass Escapade gilt im gesamten Skigebiet. Selbst der Verbundpass Portes du Soleil gilt nur an den Liftanlagen der St-Jean-d'Aulps-Hälfte.
Komisch.
Habe eigentlich gedacht, seit ca. 5 Jahren könne man auch mit dem Skipass PdS die ganze Runde fahren.
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von Pilatus »

Sind in Frankreich eigentlich die Wassertropfen-Sessel verboten worden, dass jetzt überall so neue 3er Sessel im Einsatz stehen? Komischerweise hat man in Avoriaz ein Jahr vor dem Ersatz oben am Sessel diese "Fixierplatte" wieder abgenommen, die das Abbrechen der Aufhängung verhindern sollte.
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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von Arlbergfan »

Ich möchte mich auch hier für den Bericht bedanken! Hab ihn gerne vor dem Kamin sitzend gelesen - ohne zu frieren! :wink:
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr

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Re: Roc d'Enfer - Kreisverkehr am Höllenfelsen, 4.2.2012

Beitrag von SaMiFu »

"Aber Achtung: Nur der Skipass Escapade gilt im gesamten Skigebiet. Selbst der Verbundpass Portes du Soleil gilt nur an den Liftanlagen der St-Jean-d'Aulps-Hälfte."

Man muss den Portes du Soleil an der Kasse vorzeigen und bekommt dann auch den Pass für La Chevrerie. Steht hier unterhalb der Panoramakarte.

http://www.sports-hiver.com/FR/Images/r ... 9/2328.jpg

Hier nochmal mit englischer Übersetzung

http://s3.onthesnow.com/images/trailmap ... xlarge.jpg
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