Nach der Woche in Corvara haben wir noch 6 Tagen am Reschenpass verbracht. Wir haben direkt in Reschen in ein Hotel gewohnt (günstig, gutes Essen, Preis-Leistung top), und haben ski gefahren in die Skigebieten Haider Alm (bei St. Valentin), Schöneben und Nauders. Hier folgt der Bericht von letzter Skitag an der Haider Alm (Berichten von Nauders und Schöneben folgen noch).
Pistenplan
Mit der erste Skibus sind wir morgens von Reschen bis zur Talstation Gondelbahn in St. Valentin gefahren. Direkt mit der Gondelbahn hoch, oben dann gleich entschieden um die Talabfahrt zu machen. Pistenzustand war sehr gut, zwar noch ein bisschen hart (klat war es morgens schon). Die Talabfahrt ist schön im Wald gelegen, mit einige Richtungswechslungen. Am obersten Viertel gibt es noch einen leichtere Varianten. Als wir wieder oben waren sind wir gleich mit der 3SB Haider Alm und Tellerlift Seeboden hoch. Oben gibt’s ein schönes Panorama, deutlich besser als in Nauders oder Reschen! Die Abfahrten oberhalb der Baumgrenze sind alle relativ steil. Versteckt an der rechte Seite der Talabfahrt liegt der Panoramalift im Wald, der auch noch eine Pistenabschnitt für sich entschliesst. An der Bergstation gibt’s auch noch ein kurzer Übungslift, der Valatschlift. Als wir alle Abfahrten so 1-2 gefahren sind, wollte meine Begleitung lieber nach Schöneben, da sie vermuteten dass es nachmittags vermehrt Buckel geben würden (wohl auf Grund der Steilheit, und nicht vom Menschenmassen). Ich fand es eigentlich schade, da mir das Gebiet sehr gefiel, aber Mehrheit der Stimmen zählt halt.
Der Umlaufbahn heisst laut Plan auch Umlaufbahn.
Der Sessellift ist nicht ganz konsequent “Haider Alm” benennt.
Talabfahrt war super am frühen morgen.
Panorama zum Ortlergruppe am Talabfahrt
Sieht flach wie der Bodensee aus, ist aber schon zu recht als schwarzer Piste ausgesteckt.
Der obere Tellerlift, sieht hier auch recht flach aus, ist es auch nicht!
Hier schon zu sehen dass es ein wenig steil ist, Piste hier griffig, super.
Die rote aussenherum Abfahrt am Seebodenlift, rechtzeitig bremsen an der Ecke, sonst landest du auf dem Bergrestaurant 200 Meter tiefer.
Ein Stück weiter unten, Piste an der Sessellift.
Tiefblick nach St. Valentin, links der Übungslift.
Und Blick zurück aus diesem Lift.
Einzige blaue Pistenabschnitt.
Im Panoramalift, schön im Wald.
Die Abfhart am Panoramalift, im Hintergund Graun ink (kaum zu erkennen) versunkene Kirchturm.
Die linke Variante im oberen Teil der Talabfahrt.
Die letzte Mal ganz nach oben, jetzt die schwarze Abfhart am Seebodenlift.
Und auch nochmal die schwarze am Sessellift als würdiger Abschluss.
Fazit: Ein schönes Gebiet für ein halber Tag, wobei ein ganzer Tag für mich auch kein Straf gewesen wäre. Nette Pistenvielfalt, schönes Gelände (auch etliche Möglichkeiten “abseits”), nur man muss nicht allergisch sein für alteren Liften. Gemütlich und urig.