Das Skigebiet liegt südlich des Ortes, ist somit nordexponiert und erstreckt sich von 1600 Meter auf 2500 Meter Seehöhe. Aus diesem Grund ist es vor allem für Frühjahrsskilauf prädestiniert. Im Dezember und Januar wird das Gebiet sehr schattig sein.
Link zum Pistenplan
Vom Tal aus führt die Kombibahn Grünbodenexpress (8EUB und 6KSB im Verhältnis 1 : 3) etwa 400 Höhenmeter hoch zur Grünbodenalm. Mit der 4KSB Karjochbahn kommt man seit 2009 dann noch einmal 500 Höhenmeter weiter hinauf. Außerdem gibt es noch einen kurzen Talschlepper (Gampenlift). Ein weiterer Talschlepper ist zwar im Pistenplan eingezeichnet, war jedoch überhaupt nicht aufgebügelt.
Sieht man von kürzeren Varianten und einem Skiweg zum Talschlepper ab, gibt es an beiden Bahnen jeweils nur eine Abfahrt. Besonders abwechslungsreich ist das Gebiet sicher nicht. Der Reiz des Skigebietes ergibt sich vor allem aus der einzigartigen Lage in der beeindruckenden Gebirgslandschaft direkt am Alpenhauptkamm.
Bilder:
Pfelders und die Hohe Wilde (3480m)
in der Kombibahn
Bergstation der Kombibahn und Liebener Spitze (3389m)
Hinter Seelenkogel aus der Nähe des Ausstiegsbereichs der Kombibahn
Die Talabfahrt ist eine relativ steile Waldabfahrt
Blick von der Talabfahrt zum Gampenlift.
letzter Abschnitt der Talabfahrt. Unten führt eine Skibrücke über die Zufahrtsstraße nach Pfelders.
letzter Hang von der Skibrücke aus aufgenommen
Talstation der Kombibahn und Schlussstück der Talabafahrt. Die Skibrücke ermöglicht einen lässigen Sprung kurz vor Ende der Abfahrt.
Karjochbahn mit zugehöriger Piste. Auffällig die intensiven Pistenmodellierungen im oberen Teil.
gleiche Ansicht bei anderen Lichtverhältnissen
Piste durchs Almgelände
leichter Zoom auf die Liftstaionen
Es waren auch einige Variantenfahrer unterwegs. Mir war es zu heikel, die Pisten zu verlassen.
Für mich scheint es so, als ob diese Lawine von Skifahrern ausgelöst worden ist.
Einfahrstütze der Karjochbahn mit Hinterer Seelenkogel im Hintergrund
Bergstation der Bahn
Zoom auf den stark modellierten oberen Teil der Piste
In diesem Teil ist die Piste eher schmal
Gampenlift
Hinter dem Gampenlift geht es extrem steil hinauf zum Alpenhauptkamm
Hohe Wilde
Hinterer Seelenkogel, etwa von der Mitte der Talabfahrt aufgenommen
Hinterer Seelenkogel vom oberen Teil des Skigebiets aufgenommen
Liebener Spitze
Von der Nähe der Bergstation der Karjochbahn sieht man auch gut auf einen Teil der Stubaier und der Zillertaler Alpen. Hier im Bild sind der Wilde Freiger und der Botzer
Wilder Freiger
Hochfeiler
Diskutieren könnte man über den Bau der Karjochbahn. Sie ersetzt seit 2009 einen Schlepper, der jedoch längst nicht so weit hinaufging. Im oberen Teil der zugehörigen Piste wurde offensichtlich extrem aufwändiger Pistenbau betrieben. Dabei ist gerade dieser Teil der Abfahrt ziemlich unattraktiv: ziemlich schmal und mal flach, mal mittelsteil. Dieses Abfahrtsstück ist dann natürlich schneller zerfahren. Für weniger erfahrene Skifahrer ist es dort dann unangenehm zu fahren, aber auch für sportliche Skifahrer ist dieser Teil kaum lohnend. Für mich stimmt hier das Verhältnis aus Aufwand (intensiver Pistenbau) und Nutzen (wenig attraktive Piste) überhaupt nicht.
Hätte man die Bahn um ein Drittel kürzer gebaut, läge die Piste vollständig im offenen Almgelände. Intensive Pistenbaumaßnahmen wären dann nicht nötig gewesen. Das Skigebiet hätte dann einen Anfängerhang am Talschlepper, eine breite und eher leichte Piste im Almgelände oben und eine anspruchsvollere Waldtalabfahrt. Das wäre für Ort wie Pfelders auch eine optimale Skigebietsstruktur.